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Unsichtbare Mission #27: Der Tiger von Malaysia

Unsichtbare Mission #27: Der Tiger von Malaysia

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Unsichtbare Mission #27: Der Tiger von Malaysia

Länge:
146 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 22, 2017
ISBN:
9783739671338
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 27 - Teil 1
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 133 Taschenbuchseiten.

Kaum ist der Killersatellit der Vierten Macht entdeckt und unschädlich gemacht, erhält der US-Geheimdienst die Information, dass in Malaysia ein Putsch bevorsteht, der – falls erfolgreich – eine Verschiebung des weltpolitischen Kräfteverhältnisses darstellen würde. Kopf der Putschisten ist der "Tiger von Malaysia". Man vermutet, dass dahinter ebenso die Vierte Macht steckt, eine international tätige kriminelle Organisation. Der CIA soll im Auftrag der malaysischen Regierung den Putsch verhindern und die Drahtzieher enttarnen. Dafür sendet Langley seinen besten Mann: Mike Borran, Spezial-Agent mit besonderen Fähigkeiten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 22, 2017
ISBN:
9783739671338
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission #27 - Earl Warren

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DER TIGER VON MALAYSIA

Unsichtbare Mission - Band 27 - Teil 1

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 133 Taschenbuchseiten.

Kaum ist der Killersatellit der Vierten Macht entdeckt und unschädlich gemacht, erhält der US-Geheimdienst die Information, dass in Malaysia ein Putsch bevorsteht, der – falls erfolgreich – eine Verschiebung des weltpolitischen Kräfteverhältnisses darstellen würde. Kopf der Putschisten ist der „Tiger von Malaysia". Man vermutet, dass dahinter ebenso die Vierte Macht steckt, eine international tätige kriminelle Organisation. Der CIA soll im Auftrag der malaysischen Regierung den Putsch verhindern und die Drahtzieher enttarnen. Dafür sendet Langley seinen besten Mann: Mike Borran, Spezial-Agent mit besonderen Fähigkeiten.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Die Zerstörung des Killersatelliten hatte einigen Wirbel verursacht. Noch liefen die Ermittlungen, kursierten diplomatische Noten zwischen verschiedenen Regierungen und lieferten die Geheimdienste sich erbitterte Kämpfe.

Weltweit herrschte das Misstrauen.

Denn ein Begriff war aufgetaucht, den noch keiner klar zu definieren vermochte: die Vierte Macht.

Wenige Tage nach Mike Borrans spektakulärer Aktion im United-Electronic-Werk in Oakland erfolgte ein erster Konterschlag der Vierten Macht. Denn jene Organisation hielt nicht still, nachdem ihr großer Schaden zugefügt worden war.

Es geschah am Vormittag. Major Johnstone, der Leiter der CIA-Dienststelle San Francisco/Oakland, war dabei, die tägliche Post zu sichten. Johnstone, ein etwas übergewichtiger Mann mit Bürstenhaarschnitt und randloser Brille, hatte die Füße auf ein herausgezogenes Schreibtischfach gelegt.

Er kaute an seiner kalten Pfeife herum. Durchs Fenster, das den Blick auf militärische Gebäude der Naval Air Station und einen Streifen ölig schimmerndes Wasser der Bay freigab, fiel helles Sonnenlicht ins Zimmer.

Trotz der Schallisolierung drangen die Geräuschwellen zweier startender Düsenjäger herein.

Der Major schimpfte über den Berg von internen Mitteilungen, Aktennotizen und Rückfragen in der Killersatelliten-Sache.

»Als ob jemand in einem Ameisenhaufen gestochert hätte«, murrte er. »Der gesamte CIA steht kopf, und hier bei uns ist doch tatsächlich der Teufel los.«

Er drehte ein mit Draht verschlossenes Päckchen in den Händen. Es wies die übliche Aufmachung von CIA-internen Sendungen auf und trug oben in der rechten Ecke den Codevermerk Top Secret I/IL.

Das bedeutete, dass Major Johnstone die Sendung nur im Beisein des zweithöchsten anwesenden Offiziers der Dienststelle öffnen durfte. Er wendete sich über die Gegensprechanlage an seine Sekretärin im Vorzimmer.

»Captain Ryland im Haus, Maud?«

»Yes, Sir.«

»Schicken Sie ihn bitte zu mir.«

Kurz darauf betrat der hagere Planungsoffizier Jonstones Office. Ryland trug wie Jonstone Zivil, auch er hatte maßgeblich im Killersatelliten-Fall mitgearbeitet. Der Major hob das Päckchen empor und zeigte es Ryland.

»Hier, Isaac, ein Eins-Zwo von der Zentrale in Langley. Ob wohl Ostereier darin sind?«

»Dazu ist die Jahreszeit zu spät«, antwortete Ryland, ohne eine Miene zu verziehen. Er hatte nämlich nicht mehr Humor als ein IBM-Computer. »öffnen Sie es gleich, Major, mich erwartet nämlich eine wissenschaftliche Kommission im Navy-Konferenzraum. Selbstverständlich handelt es sich wieder um Fragen wegen des Killersatelliten.«

»Mike Borran und Morris Taylor werden in Langley auch ordentlich gelöchert werden«, meinte Johnstone. »Sogar eine eigene Raumstation soll jene sogenannte Vierte Macht haben. Wenn Sie mich fragen, Isaac, dann stecken hinter allem entweder die Russen oder die Chinesen. Wie sollte denn eine andere Organisation die Möglichkeiten haben ...«

Das waren die letzten Worte des CIA-Dienststellenleiters. Major Johnstone hatte zu einer Drahtzange gegriffen und zwei der dünnen Kupferdrähte durchgezwickt. Während er sprach, bog er die Drahtenden zurück und riss die Verpackung auf.

Im selben Moment zuckte ein greller Detonationsblitz in seinen Händen auf. Die Explosion war ungeheuer und auf der gesamten Station zu hören. Der grelle Blitz erfüllte das ganze Zimmer. Die Wand wölbte sich nach außen, Fenster und Türen wurden zerschmettert. Im Vorzimmer tötete die gewaltige Explosion die unscheinbare Sekretärin an der Schreibmaschine, riss die Tür zum Flur auf und richtete auch noch gegenüber Verwüstungen an.

Das Office wurde völlig zertrümmert. Von Major Johnstone und Captain Ryland blieb nicht einmal genügend übrig, um beide Männer mit Sicherheit identifizieren zu können.

Als der Qualm der Explosion sich verzog, klaffte in der Wand des CIA Dienststellengebäudes ein großes Loch. In der Naval Air Station gellten die Alarmsirenen.

2

Vor zwei Tagen waren Mike Borran, Maureen Parker und Morris Taylor in Langley eingetroffen. In dieser Kleinstadt in der Nähe von Washington, D. C., lag die Zentrale der geheimnisumwittertsten Behörde der USA - des CIA.

Mike Borran, ehemals Professor der Kernphysik mit dem Fachgebiet Strahlentechnik, hatte beim CIA eine Blitzkarriere gemacht. Er war die Geheimwaffe, der große Knaller, der Mann, der dann geholt und eingesetzt wurde, wenn alle anderen versagten.

Der schlanke Wissenschaftler und CIA-Agent sowie Morris Taylor saßen General Benson und dem Direktor des CIA im Office des Letzteren gegenüber. Der Raum war so groß wie ein halbes Tennisfeld. Der Schreibtisch des CIA Direktors glich dem Kommandopult eines Raumschiffs der Zukunft.

Mike fragte sich, wo der oberste CIA-Mann zwischen all den Schaltern, Hebeln, Knöpfen, Monitoren und Sprechanlagen noch den Platz zum Arbeiten fand. Der CIA-Direktor war noch nicht lange im Amt.

General Benson soufflierte ihm manchmal. Denn Benson, ein alter Haudegen und erprobter Mann, kannte den gesamten CIA-Apparat in und auswendig und konnte aus dem Kopf sagen, wo was am Laufen war.

Er wurde von Eingeweihten als der wahre Leiter des CIA angesehen. Und er pflegte Mike Borran als seine Entdeckung auszugeben, was zum großen Teil auch stimmte.

»Im Westen nichts Neues«, sagte er nun. »Und im Osten nicht viel. Bei den Ermittlungen an der Westküste treten unsere Leute und der FBI absolut auf der Stelle. Die Überprüfung des United Electronic Konzerns stagniert. George D. Holloway, der Konzernleiter, streitet strikt ab, von den Aktivitäten Professor Naders im Werk Oakland etwas gewusst zu haben. Das Gegenteil ist ihm nicht zu beweisen.«

»Sie haben uns bestimmt nicht hergerufen, um uns mitzuteilen, dass Sie uns nichts zu sagen haben, Sir«, sagte Morris Taylor zu dem an der Schmalseite des Tisches sitzenden General Benson. »Die Organisation im United Electronic Werk Oakland ist aufgeflogen, der Killersatellit wurde vernichtet. Aber damit ist nur ein weit größeres Rätsel aufgetaucht. Nämlich das, worum es sich bei der Vierten Macht handelt. Der United Electronic Konzern ist jedenfalls nicht damit identisch.«

»Nein, eine politisch relevante Weltmacht ist dieser multinationale Konzern nicht«, antwortete der General. »Wobei ich nicht ausschließen will, dass United Electronics von einer stärkeren und größeren Gruppe kontrolliert wird. Zurzeit sieht es aber so aus, als ob unter Führung von Professor Nader eine mit dem übrigen Konzern und seinem Management nicht verbundene Gruppe von Saboteuren den Killersatelliten gelenkt und eingesetzt hätte. Aus politischen oder anderen Gründen. Professor Nader lebt nicht mehr, die wenigen Unterlagen, die er hinterließ, verraten nicht viel. Bei der Konzernzentrale in New York sind wir auch nicht weitergekommen, bis auf einen Punkt.«

Der CIA-Direktor mischte sich jetzt ein.

»Eine Notiz in Professor Naders Unterlagen betraf Malaysia«, sagte er. »Die wenigen Worte: Malaysia - rot - akut - gaben noch keinen weiteren Aufschluss. Bei der Überprüfung der Computerprogramme der United Electronic Zentrale in New York sind wir auf den Begriff >Tiger von Malaysia< gestoßen. Die dazugehörigen Daten waren allerdings gelöscht.«

»Oder werden anderweitig gespeichert sein«, meinte Mike Borran. »So dumm ist die Gegenseite sicher nicht, ihre Geheiminformationen in einer EDV-Anlage zu lassen, die uns zugänglich ist. Immerhin haben wir zwei Begriffe: >Malaysia< und >Tiger von Malaysia<.«

Der CIA-Direktor nickte.

»So ist es. Aus Singapur, wo zurzeit übrigens John McIntire eingesetzt ist, sind alarmierende Neuigkeiten zu uns gedrungen. Alles weist auf einen großangelegten Putsch hin, dessen Ergebnis ein Debakel und eine Verschiebung, des weltpolitischen Kräfteverhältnisses wäre, weit schwerwiegender als das nach dem Vietnamkrieg. Eine Untergrundorganisation will die Regierung von Malaysia stürzen und auch den Stadtstaat Singapur in ihre Hand bringen. Diese Organisation ist geheim, wir kennen nur wenige ihrer Mitglieder mit Sicherheit. Ihr Leiter, der uns nicht bekannt ist, wird intern der Tiger genannt.«

»Der Tiger von Malaysia also««, sagte Morris Taylor und pfiff durch die Zähne. »Dann weist die Spur dorthin. Hier kommen wir nicht weiter. Wenn überhaupt irgendwo, dann können wir derzeit in Malaysia oder in Singapur mehr über die Vierte Macht erfahren.«

»Es wäre möglich, dass diese Organisation dort die Hände im Spiel hat«, sagte der CIA-Direktor. »Auch ich bin dafür, dass Sie umgehend nach Singapur starten. Für die Ermittlungen in den USA werden Sie nicht gebraucht.«

Mike Borran und Morris Taylor hatten bei zahlreichen Befragungen all ihr Wissen preisgegeben. Es widerstrebte beiden, ihre Zeit weiter in Langley in der CIA-Zentrale zu verbringen.

»Okay«, sagte Mike Borran. »Dann auf nach Singapur.«

Er warf Morris Taylor einen Blick zu, und der braungebrannte CIA-Mann nickte. Mike hatte Taylor bei seinem letzten Fall in San Francisco und Oakland kennen- und schätzen gelernt. Dass er in Südostasien wieder mit Taylor zusammenarbeiten sollte, gefiel ihm.

Und er begrüßte es auch, dort mit Johnnie McIntire zusammenzutreffen, der ein alter Freund und Bekannter war.

»Wie verhält es sich mit Plenty, also mit Miss Parker«, fragte Mike. »Sie soll doch sicher nicht ebenfalls in

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