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Unsichtbare Mission #36: Die Katastrophen-Bande

Unsichtbare Mission #36: Die Katastrophen-Bande

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Unsichtbare Mission #36: Die Katastrophen-Bande

Länge:
154 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
1. März 2017
ISBN:
9783739676487
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 36
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 141 Taschenbuchseiten.

Der Geheimagent Mike Borran und sein Team befinden sich zusammen mit General Benson und dem CIA-Wissenschaftler Professor Loneman in der CIA-Niederlassung in den Rocky Mountains, um den Prototyp eines Allzweck-Geländefahrzeugs zu testen, als sie von Leuten der Vierten Macht angegriffen werden. Bei der Angriffswaffe handelt es sich um die neueste perfide Erfindung des wahnsinnigen Genieverbrechers Doc Alpha: eine Infraschall-Kanone, die im Niederfrequenzbereich Schallwellen von materialzerstörender, tödlicher Wirkung erzeugt. Damit sollen die Anlagen der Atomenergie-Kommission einschließlich des Kernreaktors und die CIA-Niederlassung vernichtet und die Menschen getötet werden.
Herausgeber:
Freigegeben:
1. März 2017
ISBN:
9783739676487
Format:
Buch

Über den Autor


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Unsichtbare Mission #36 - Earl Warren

München

Die Katastrophen-Bande

Unsichtbare Mission - Band 36

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 141 Taschenbuchseiten.

Der Geheimagent Mike Borran und sein Team befinden sich zusammen mit General Benson und dem CIA-Wissenschaftler Professor Loneman in der CIA-Niederlassung in den Rocky Mountains, um den Prototyp eines Allzweck-Geländefahrzeugs zu testen, als sie von Leuten der Vierten Macht angegriffen werden. Bei der Angriffswaffe handelt es sich um die neueste perfide Erfindung des wahnsinnigen Genieverbrechers Doc Alpha: eine Infraschall-Kanone, die im Niederfrequenzbereich Schallwellen von materialzerstörender, tödlicher Wirkung erzeugt. Damit sollen die Anlagen der Atomenergie-Kommission einschließlich des Kernreaktors und die CIA-Niederlassung vernichtet und die Menschen getötet werden.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Schüsse in der Hung Hom Row in Kowloon, jener zur britischen Kronkolonie Hongkong gehörenden Festlandhalbinsel. Drei finster blickende Chinesen verfolgten einen Halbchinesen, der sich rücksichtslos durch die Menge auf der breiten, ansteigenden Straße drängte.

Sie riefen hinter ihm her. Ab und zu feuerten sie einen Schuss ab, wobei es ihnen egal war, ob sie Unbeteiligte gefährdeten.

Sun Yat, der Halbchinese, ein Verbindungsmann des CIA, keuchte. Eine Panik brach aus. Kreischende Frauen und schreiende Männer spritzten zur Seite, suchten Deckung in den Hauseingängen, hinter Verkaufsständen und Garküchen auf der Straße, flüchteten in die engen Gässchen. Andere warfen sich einfach zu Boden.

Die zuvor so friedliche und bunte Straßenszene verwandelte sich in ein Chaos. Irgendwo, ein ganzes Stück entfernt, gellten Polizeitrillerpfeifen, jaulte eine Sirene auf.

Sun Yat war nicht mehr der Jüngste. Er warf einen Blick über die Schulter zurück. Seine Verfolger holten auf. Sie liefen wie die Wiesel. Grausame, gnadenlose Killer waren sie, erfahren in ihrem Metier.

Sie gehörten zur Geheimorganisation der „Gelben Drachen", die auf der Orchideeninsel bei Taiwan ein eigenes Ausbildungs-Center gehabt hatten.

Eine Kugel riss Sun Yat die Schulter auf. Er stieß einen Schrei aus, taumelte in den Eingang eines Restaurants und wäre fast gefallen. Aber er fing sich, blieb auf den Beinen und stolperte durch die Schwingtür hinein ins vollklimatisierte Restaurant.

Nur weg von der Straße, hämmerte es in seinem Gehirn. Sonst schossen ihn die Verfolger zusammen.

Die Gäste des relativ gut besetzten Restaurants schrien auf, als der blutbefleckte Mann mit dem verzerrten, schweißüberströmten Gesicht hereinstürzte. Sun Yat rempelte einen Kellner an, der gerade auf dem Tablett mit einer Silberglocke bedeckte Speisen auftragen wollte.

Tablett und Glocke, Teller und Tassen fielen scheppernd zu Boden. Der Geschäftsführer, ein befrackter Chinese am Tresen, erbebte.

Sun Yat, ein großer, schlanker Bursche, packte den erschrockenen Kellner am Kragen und schüttelte ihn.

„Habt ihr einen Hinterausgang?, herrschte er ihn an. Plötzlich kam ihm eine bessere Idee, wie er sich retten konnte. „Gibt es eine Feuerleiter?

Dem Kellner hatte es die Sprache verschlagen. Sun Yats verwundete Schulter brannte wie Feuer. Sein Herz raste. Der Schmerz ließ ihn die letzte Rücksicht vergessen. Er riss die flache Beretta, aus der er zuvor zwei Schüsse in die Luft abgegeben hatte, um seine Verfolger abzuschrecken, aus dem Schulterholster und drückte dem Kellner die Waffenmündung unters Kinn.

„Sprich oder ..."

„Durch die Küche und den Flur ... Im Hinterhof ..."

Draußen hörte man die Rufe der Verfolger. Eine Frau schrie: „Dort hinein ist er gelaufen!"

Die Polizeipfeifen schrillten näher. Aber die Polizisten würden Sun Yat nicht retten können. Die „Gelben Drachen" handelten im Auftrag der Alpha-Organisation, und die Hände der Vierten Macht reichten in jeden Winkel des Globus. Sun Yat konnte nur noch seine Botschaft durchgeben und dann untertauchen und versuchen, sich in die USA durchzuschlagen, wo man ihm hoffentlich zu einer neuen Identität und größtmöglicher Sicherheit verhelfen würde.

Auf sich allein gestellt war er verloren. Er stieß den Kellner von sich, rannte durchs Restaurant auf die Küchentüre zu. Der erste seiner Verfolger stürmte ins chinesische Restaurant. Mit einem gutturalen Schrei hob er die schwere Pistole.

Sun Yat wirbelte herum, hatte die Tür mit der Durchreiche zur Küche schon aufgerissen, und feuerte zweimal aus der Drehung. Er verfehlte den Killer. Aber seine Schüsse hatten immerhin den Effekt, dass dieser zusammenzuckte und ebenfalls vorbeischoss.

Seine Kugel hieb dröhnend in die Türfüllung.

Sun Yat eilte in die dampfgeschwängerte, nach Essensdünsten riechende Küche. Die Küchenhilfe und die beiden Köche starrten ihn an. Sie wichen zurück, bis sich der ältere Koch den Hintern am Herd verbrannte. Er zuckte zusammen, gab aber keinen Laut von sich, so viel Angst hatte er.

Sun Yat stieß einen Servierwagen mit Geschirr aus dem Weg und rannte quer durch die Küche, fand die winzige Tür zum Hof auf Anhieb. Der schmale Gang war halbdunkel und kaum noch passierbar. Allerlei Kartons und Kisten standen da. Platz war im menschenwimmelnden Hongkong Mangelware.

Der Halbchinese erreichte den Hinterhof. In der Küche schrie einer seiner Verfolger auf die Köche ein, palaverte dann mit seinem Komplizen. Sun Yat nahm seine letzten Kräfte zusammen.

Obwohl schon ausgelaugt und verwundet - warm lief ihm das Blut den Rücken hinunter, tränkte sein Seidengewand -, turnte er die rostige Feuerleiter hoch wie ein Artist. Sun Yat erreichte das Dach, als seine Verfolger, die drei „Gelben Drachen", im Hinterhof anlangten.

Sun Yat sah um sich herum ein Meer von Häusern und Dächern, die teilweise ineinander verschachtelt und über und untereinander gebaut waren. Seinem Instinkt folgend, wie ein gejagtes Wild, kletterte er auf das nächste Dach, sprang dann auf eine Dachterrasse herunter, verschwand hinter einem spitzgiebeligen Pagodendach.

Er wollte zu seinem Quartier. Völlig verausgabt langte er dort an. Der Weg über die Dächer war nicht leicht gewesen. Rote Kreise tanzten vor Sun Yats Augen, und in seiner linken Seite stach es wie mit einem Dolch. Er hätte es vorher nie für möglich gehalten, dass er überhaupt noch so viel Kondition hatte und eine derart schwierige und gefährliche Tour schaffen konnte.

Dazu noch in so kurzer Zeit.

Die Todesangst hatte ihm Kräfte gegeben.

Sun Yat hatte sich ein Quartier in einer Absteige am Hafen gesucht. Im zweitobersten Stock wohnt er in zwei miserabel eingerichteten, aber recht geräumigen Zimmern. Er konnte kommen und gehen, wann er wollte.

Die übrigen Bewohner der Hotelpension hatten selbst genug Dreck am Stecken oder befanden sich durch die Opiumsucht oder den Suff in einem Zustand, dass sie keine Neugierde mehr zeigten. Sun Yat betrat das Hotel durch einen der Seiteneingänge.

Die Absteige hatte mehr Fluchtwege als ein Fuchsbau. Sun Yat zog sich mehr am Geländer die Treppe hoch, als er sie hinaufstieg. Der Aufzug funktionierte natürlich nicht. Das Treppenhaus war in einem unbeschreiblichen Zustand. Es stank durchdringend süßlich nach Opium.

Die Polizei hob diese Lasterhöhle nicht gründlich aus, weil es sinnlos gewesen wäre und nur eine örtliche Verlagerung der Szene nach sich gezogen hätte. So wusste man wenigstens, wo man was hatte.

Oben angelangt, zog Sun Yat den Sicherheitsschlüssel aus der Tasche. Er hatte sich extra ein Spezialschloss einbauen lassen. Ein Schwächeanfall warf ihn fast zu Boden. Er musste sich an den Türrahmen lehnen, und es dauerte gut zwei Minuten, bis er imstande war, seine Zimmertür aufzuschließen.

Er trat ein, schloss hinter sich ab und atmete auf. Gerettet, dachte er. Die massive Tür bot doch einige Sicherheit. Und von außen zum Fenster gelangte man im siebten Stock nicht so leicht. Sun Yat ließ sich in den nächstbesten Sessel fallen.

Er achtete nicht darauf, dass er ihn mit Blut beschmierte. Er schloss die Augen, seine Gesichtszüge entspannten sich etwas.

Sun Yat murmelte ein konfuzianisches Gebet, das er in seiner Kindheit gelernt hatte. Aber lange Zeit zur Erholung blieb ihm nicht. Er musste seine Meldung absetzen und zusehen, dass er von hier wegkam, fort aus Hongkong, möglichst rasch.

Denn die „Gelben Drachen" und die Alpha-Organisation würden ihn auch in den Schlupfwinkeln der Viereinhalb-Millionen-Stadt aufstöbern. Sun Yat ging zunächst ins winzige Badezimmer, wo er sein durchblutetes, schweißgetränktes Gewand auszog und seine Schulterwunde im Spiegel betrachtete.

Er schaute gleich wieder weg, derart hässlich und schlimm schaute sie aus. Der Halbchinese zerrte die Mullbinden aus dem Arzneischränkchen und wickelte sie sich um die Schulter. Viel Zweck hatte es nicht. Sun Yat brauchte einen Arzt oder wenigstens jemanden, der etwas von Wundpflege verstand.

Die Schmerzen nahmen zu. Er fror. Der Blutverlust schwächte ihn. Aber Sun Yat war zäh. Er blieb auf den Beinen. Er torkelte hinaus und öffnete den Wandschrank. Die nachgeladene Pistole mit dem vollen Magazin hatte er in den Hosenbund seiner Shorts geschoben, die er unter dem seidenen Gewand getragen hatte.

Sun Yat riss seine Kleider aus dem Schrank, warf sie aufs Bett. Hinter der Rückwand des Kleiderschranks gab es einen Hohlraum. Er hatte wohl schon allerlei aufgenommen. Jetzt enthielt er Sun Yats weitreichenden Kurzwellensender.

Der Halbchinese schob mit einiger Anstrengung die klemmende Rückwand zur Seite, zog den Sender auf dem Bord etwas vor und schaltete ihn ein. Er wartete ungeduldige dass sich die Röhren erwärmten. Obwohl er sich vom Verstand her sagte, dass er in Sicherheit sei, hatte Sun Yat ein sehr ungutes Gefühl.

Er schob es auf seine Verletzung. Gern hätte er ein Schmerzmittel genommen, denn die Schmerzen waren schlimm.

Aber alle starken Schmerzmittel enthielten Morphium oder morphinähnliche Stoffe. Sun Yat wollte sich nicht benebeln.

Das konnte er sich nicht leisten.

Endlich war der Sender einsatzbereit. Die automatische Chiffrieranlage lief mit dem Tagescode. Sun Yat tippte das Rufsignal ein. Der Sender war auf das CIA-Sektionshauptquartier in Singapur ausgerichtet. Dort würde man den Ruf sofort empfangen.

Sun Yat rückte sich einen Schemel zurecht, setzte den Kopfhörer auf und nahm das Mikrophon in die Hand. Er hörte

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