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Alpendoktor Daniel Ingold #17: Vater zu verschenken: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #17: Vater zu verschenken: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #17: Vater zu verschenken: Cassiopeiapress Bergroman
eBook115 Seiten1 Stunde

Alpendoktor Daniel Ingold #17: Vater zu verschenken: Cassiopeiapress Bergroman

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Über dieses E-Book

Alpendoktor Daniel Ingold – Band 17
von Anna Martach

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Konrad Neukirchner hat ein Auge auf die fesche Tierärztin Bernie Brunnsteiner, Fast-Verlobte von Doktor Daniel Ingold, geworfen. Konrads Kinder leiden derweil unter der Trennung von der Mutter – und dann geschieht ein Unfall, der den arbeitswütigen, sturen Neukirchner vieles mit anderen Augen sehen lässt …

Cover: Steve Mayer
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum10. Okt. 2017
ISBN9783739610429
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    Buchvorschau

    Alpendoktor Daniel Ingold #17 - Anna Martach

    München

    Vater zu verschenken

    Alpendoktor Daniel Ingold – Band 17

    von Anna Martach

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

    Konrad Neukirchner hat ein Auge auf die fesche Tierärztin Bernie Brunnsteiner, Fast-Verlobte von Doktor Daniel Ingold, geworfen. Konrads Kinder leiden derweil unter der Trennung von der Mutter – und dann geschieht ein Unfall, der den arbeitswütigen, sturen Neukirchner vieles mit anderen Augen sehen lässt …

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    „Bartholomäus Neukirchner", grollte der hochgewachsene Mann mit den hübschen blauen Augen. Der etwa zehnjährige Bub zuckte zusammen und stand für einen Moment ganz still.

    „Papa, so sollst mich doch net nennen", flüsterte er. Seine Schwester Katharina, um ein Jahr älter, saß neben ihm auf einem Stuhl im Wartezimmer von Doktor Daniel Ingold, und kicherte hinter vorgehaltener Hand. Ihr Bruder hasste seinen vollen Namen. Und wenn der Vater ihn auf diese Weise aussprach, dann war meistens dicke Luft.

    Die Arzthelferin in der Praxis lächelte freundlich. Minchen Walter hatte in ihrem langen Leben schon so viele Namen gehört und Leute kennengelernt, dass sie keine Wertung abgab, ob der Name nun schön oder abscheulich klang. Die Frau wusste allerdings mit Kindern umzugehen, ebenso wie ihre Kollegin, die junge Maria Schwetzinger.

    „Dann sag du mir doch mal dein Geburtsdatum", forderte sie freundlich. Der Junge antwortete widerwillig und starrte seinen Vater an. Warum hatten sie in den Ferien ausgerechnet hierher kommen müssen? Berti, wie sich der Bub von seinen Freunden gern nennen ließ, hatte sich eine Erkältung geholt, die Heiserkeit und Halsschmerzen mit sich brachte. Deshalb flüsterte Bartholomäus nur noch. Das brachte die Pläne seines Vaters schon durcheinander, außerdem hatten die Kinder sich dagegen gewehrt, in diesen Ort zu fahren, wo sie keinerlei rechte Abwechslung fanden, wie sie meinten. Besonders Berti hatte rebelliert.

    Überhaupt, keiner seiner Freunde war hier in der Nähe. Sicher gab es im Feriendorf eine Menge Möglichkeiten sich die Zeit angenehm zu vertreiben, und es waren ja auch eine Menge anderer Kinder hier. Doch die ganze Zeit über mit seiner Schwester zusammen zu sein, gefiel ihm gar nicht. Dazu kam, dass Vater und Mutter sich vor kurzem getrennt hatten, beide Kinder waren dadurch belastet, die schlechte Laune des Vaters besserte sich auch nicht durch den Urlaub. Da wären sie alle doch besser daheim geblieben.

    Die Kinder setzten sich wieder ins Wartezimmer, während Konrad Neukirchner die notwendigen Angaben für die Karteikarte machte. Es war ihm schon ein bisserl peinlich, dass er das Geburtsdatum seines Sohnes nicht auf Anhieb gewusst hatte, doch alles andere klappte reibungslos. Er wollte sich gerade zu seinen Kindern setzen, als eine atemberaubende Frau durch die Tür hereinkam. Mit einem freundlichen Lächeln grüßte sie in die Runde, ohne jemanden im Besonderen zu meinen, und Konrad schnappte nach Luft.

    Wer war das denn?

    Die junge Frau sprach mit der Sprechstundenhilfe, dann ging sie durch eine Verbindungstür, auf der „Privat" stand. War das vielleicht die Frau vom Doktor? Dann hatte er sicher mehr Glück als andere Mannsbilder.

    Konrad starrte noch immer auf die Tür, dem feschen Madl hinterher, als die wieder herauskam. Du mein Himmel, die kam ja direkt auf ihn zu – na ja, wenigstens hier aufs Wartezimmer. Katharina und Bartholomäus stießen einander an und kicherten in sich hinein. Dieses Gesicht ihres Vaters war schon fast den Besuch beim Doktor wert, auch wenn keiner von ihnen rechte Lust dazu verspürt hatte. Aber Konrad war eher zu vorsichtig, seit seine Frau Elisabeth nicht mehr bei ihnen war.

    Die Kinder sahen jetzt mit Freude und Verwunderung, dass die junge Frau mit zwei kleinen Tüten Süßigkeiten auf sie zukam.

    „Hallo, ich bin die Bernie. Wer von euch ist denn krank? Na wartet, lasst mich raten – du Bub, du schaust aus, als tät’ dich was quälen. Magst denn trotzdem ein Gummibärchen? Unser Minchen hatte keine mehr, ich hab eben erst für Nachschub gesorgt."

    „Dank auch schön", kam es von beiden Kindern gleichzeitig.

    Konrad hatte sich jetzt endgültig aus der Erstarrung gelöst, er strahlte Bernie an und streckte ihr die Hand entgegen.

    „Ich bin der Konrad, Neukirchner meine ich, ach ich ..." Er brach ab, als die Kinder wieder lachten, dieses Mal ganz unverhohlen. Aber die junge Frau lächelte fröhlich.

    „Bernie Brunnsteiner, ich bin die Tierärztin hier in Hindelfingen. Ist schon nett, einen Vater kennenzulernen, der es auf sich nimmt, mit den Kindern zum Doktor zu gehen. Meist müssen das ja die Frauen tun Wohnen S’ hier im Feriendorf? Ich hoff’, da sind S’ zufrieden. Der Anderl Schwarz sorgt eigentlich recht gut für seine Gäste."

    Stammelnd erklärte Konrad, dass er natürlich zufrieden war, dann sah er mit Bedauern, wie Bernie den Kindern noch einmal zuwinkte und verschwand.

    Neben den Patienten im Wartezimmer hatten natürlich auch Minchen und Maria die kleine Episode schmunzelnd verfolgt.

    „Ich glaub’, unser Doktor bekommt Konkurrenz", feixte die ältere Frau.

    Maria seufzte und schüttelte den Kopf. Sie war selbst hoffnungslos verliebt in Daniel Ingold und konnte absolut nicht verstehen, dass Bernie womöglich auf die Idee kommen könnte, ein anderes Mannsbild dem Doktor vorzuziehen.

    Der kam gerade aus einem der Sprechzimmer, lächelte freundlich wie immer und gab Minchen ein paar Anweisungen bezüglich einer Überweisung und eines Rezeptes. Bartholomäus kam als nächster an die Reihe, und Doktor Ingold stellte rasch die Diagnose. Eine Angina.

    „Nix weiter als eine lästige Halsentzündung. Ich würd’ net sagen, dass wir da jetzt gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen. Da tät’s ein paar recht gute Tabletten zum Lutschen geben, zum Trinken viel Tee und heiße Zitrone, Berti verzog das Gesicht, „und Eis ist auch net schlecht.

    Jetzt strahlte der Bub. „Und vielleicht ein kleiner Hund?", fragte er hoffnungsvoll.

    Konrad runzelte die Stirn, und Daniel stutzte.

    „Ich fürchte, der hat net viel Einfluss darauf, dass dein Hals wieder gesund wird. Außerdem, Haustiere sollt’ man nur anschaffen, wenn man sich recht darum kümmern kann, und wenn die Eltern nix dagegen haben. Da wirst dich schon mit Vater und Mutter einigen müssen, einen Hund kann ich net aufs Rezept schreiben."

    Berti rümpfte die Nase. „Mama ist net mehr bei uns, und Papa mag keine Hunde", erklärte er altklug.

    „Dann kann ich dir leider auch net helfen", bedauerte der Arzt. Diese Art Wünsche bei Kindern waren ihm nicht unbekannt, aber es war oft eine schwierige Entscheidung.

    Konrad räusperte sich. „Ich werd’ noch mal drüber nachdenken. Nun dank ich auch schön, Herr Doktor." Er nahm beide Kinder an der Hand und verließ die Praxis.

    „Krieg ich jetzt einen Hund oder net?", forschte der Knabe. Sein Vater seufzte.

    „Ich denk’, wir sollten uns erst mal schlau machen, wie man so ein Tier richtig hält", gab er zur Antwort.

    Katharina prustete vor Lachen, insgeheim natürlich. Wo machte man sich denn da schlau? Bei der Tierärztin natürlich. Aber im nächsten Moment fiel ihr ein, dass sie doch statt eines Hundes lieber wieder ihre Mutter in der Familie hätte.

    2

    „Oh, womit hab ich das denn verdient?", lachte Bernie überrascht. Daniel Ingold war während seiner Runde von Hausbesuchen hereingekommen und hatte einen Blumenstrauß mitgebracht. Wie alle Frauen liebte auch die Tierärztin Blumen, und wenn sie einfach so als Überraschung kamen, waren sie besonders willkommen.

    „Hab ich Geburtstag oder Namenstag und hab’s vergessen, oder gibt’s sonst was Besonderes?", fragte sie und bedankte sich bei Daniel mit einem zärtlichen Kuss. Er hatte nicht viel Zeit, sie auch nicht, denn ihre Sprechstunde lief noch, und im Wartezimmer saßen noch einige Patienten. Doch die beiden nahmen sich ein paar Minuten

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