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Tony Cantrell #27: Bitte, geht's hier entlang zum Safe?

Tony Cantrell #27: Bitte, geht's hier entlang zum Safe?

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Tony Cantrell #27: Bitte, geht's hier entlang zum Safe?

Länge:
150 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Okt. 2017
ISBN:
9783743805286
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #27
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Wieder einmal bittet Jason Cook seinen Bruder um Geld. Er hat Spielschulden und sein Kredithai will sein Geld wiederhaben. Sonst hat sein Bruder ihm immer geholfen, doch dieses mal verweigert er Jason seine Hilfe und Jason verlässt wütend das Juweliergeschäft seines Bruders. Als er am nächsten Tag jedoch erfährt, dass sein Bruder ausgeraubt und ermordet wurde. ist er bestürzt und bittet den Anwalt Candell herauszufinden, wer seinen Bruder ermordet hat. Bald braucht er jedoch selbst die Hilfe des Anwalts, denn sein Kredithai wird in seiner Wohnung, in seinem Beisein und mit seiner Waffe von einem Maskierten erschossen.
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Okt. 2017
ISBN:
9783743805286
Format:
Buch

Über den Autor


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Tony Cantrell #27 - A. F. Morland

München

Bitte, geht’s hier entlang zum Safe?

Privatdetektiv Tony Cantrell #27

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Wieder einmal bittet Jason Cook seinen Bruder um Geld. Er hat Spielschulden und sein Kredithai will sein Geld wiederhaben. Sonst hat sein Bruder ihm immer geholfen, doch dieses mal verweigert er Jason seine Hilfe und Jason verlässt wütend das Juweliergeschäft seines Bruders. Als er am nächsten Tag jedoch erfährt, dass sein Bruder ausgeraubt und ermordet wurde. ist er bestürzt und bittet den Anwalt Candell herauszufinden, wer seinen Bruder ermordet hat. Bald braucht er jedoch selbst die Hilfe des Anwalts, denn sein Kredithai wird in seiner Wohnung, in seinem Beisein und mit seiner Waffe von einem Maskierten erschossen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Das war ein böses Erwachen:

Neben ihm lag eine Leiche und er hatte die Mordwaffe noch in der Hand

„Pfoten hoch, Mr. Woodward! Sonst kracht es so laut, dass Sie tot umfallen!, befahl jemand hinter dem Juwelier Kevin Woodward. Der kleine Mann mit den spindeldürren Händen war gerade dabei, die Juwelen in den Safe zu legen. Es war Feierabend. Zeit, nach Hause zu gehen. Und plötzlich war Kundschaft da. Maskierte Kundschaft, die zwar die Juwelen haben wollte, aber dafür nichts anderes zu geben bereit war als eine Kugel. Der kleine Mann drehte sich ganz langsam um. Er hob die dürren Arme hoch und starrte durch die Goldrandbrille auf die beiden Maskierten. „Wie kommen Sie dazu ...

„Maul halten, Opa!, sagte einer der beiden Maskierten. „Sonst gibt’s was auf die Schneidezähne! Woodward schwieg aus Angst, der Mann könnte diese Drohung wahrmachen. „Umdrehen!", verlangte der andere Maskierte. Sie hielten beide klobige Pistolen in den Fäusten. Die Masken waren aus schwarzer Wolle, waren über den Kopf gezogen und wiesen lediglich zwei Löcher für die Augen auf. Zitternd und mit einem hoch im Hals schlagenden Herzen drehte sich Kevin Woodward unendlich langsam um.

Kaum war sein Gesicht der weißen Wand zugewandt, gewahrte Woodward eine Bewegung hinter sich. Er wagte nicht, sich umzudrehen. Er wagte auch nicht, die Arme herunterzunehmen. Zitternd vor Angst wartete er auf sein Ende.

Einer der beiden Maskierten schlug mit der Pistole zu. Woodward verlor augenblicklich das Bewusstsein, kippte zur Seite und fiel auf den grauen Kunststoffboden.

„Los jetzt!", sagte der Maskierte, der zugeschlagen hatte, und schob seine Waffe ins Schulterholster.

Der andere holte einen schwarzen Leinensack aus der Tasche und legte ihn auf den Tisch. Dann traten die Männer vor den Safe. Sie räumten ihn ziemlich schnell aus, legten sämtliche Juwelen auf den Tisch und wählten anschließend die kostbarsten Stücke aus.

Sie nahmen nicht alles. Nur die wertvollsten Juwelen. Diese wanderten in den schwarzen Leinensack, der sich rasch füllte.

„Fertig", sagte der eine Maskierte.

„Das Armband noch", flüsterte der andere.

„Ist nicht genug wert."

„Und der Ring?"

„Lass mal sehen! Der Maskierte griff danach. Gleich darauf knurrte er ärgerlich und warf den Ring zu den Schmuckstücken, die sie zurücklassen wollten. „Komm jetzt. Hier gibt es keine Reichtümer mehr zu erben. Was gut und teuer ist, haben wir. Den Ramsch brauchen wir nicht.

Sie kümmerten sich nicht um den bewusstlosen Juwelier. Er würde nach einer längeren Ohnmacht wieder zu sich kommen. Und wenn nicht, war es ihnen auch egal.

2

„Nichts zu machen, Jason, sagte Fielder Cook zu seinem Bruder und schüttelte energisch den Kopf. „Nichts zu machen!

„Nur noch dieses eine Mal, Fielder", sagte Jason Cook eindringlich und flehend. Seine Augen leuchteten. Man sah ihm an, dass er seinen Zorn nur mit Mühe unterdrückte.

„Ich sagte nein, Jason."

„Ich befinde mich in einer verdammt schlimmen Lage, Fielder."

„Du befindest dich immer in einer Klemme."

„Diesmal ist es wirklich ernst, Fielder."

„Es ist noch nie anders gewesen", sagte Fielder Cook ärgerlich.

Sie befanden sich in seinem Juweliergeschäft. Im Büro. An den Wänden hingen Bilder von Kalifornien, von den Niagarafällen, vom Kongo und von den Erdölbohrungen in Venezuela. Mit Fielder Cook davor.

In der Ecke stand ein riesiger grüner Safe. Er war geschlossen. Die meisten Waren befanden sich in den Auslagen und Schaukästen. Es war Mittag, und der Laden war für zwei Stunden geschlossen.

Cook schloss immer um diese Zeit. Erfahrungsgemäß kaufte niemand um die Mittagszeit Schmuck ein. Die Leute kamen erst nachmittags.

Der Raum war mit einer Leder gepolsterten Sitzgruppe eingerichtet. Außerdem gab es einen kleinen gläsernen Rauchtisch auf dem ein Silberaschenbecher stand. Ein Schreibtisch stand beim Fenster.

„Du musst mir helfen, Fielder!, sagte Jason Cook ärgerlich und verzweifelt. „Dieser Aldo Rossi versteht keinen Spaß.

„Ich habe es satt..."

„Ich schulde ihm fünftausend Dollar, Fielder. Und er will nicht mehr länger warten."

„Ich gebe nichts mehr ..."

„Rossi lässt mich hochgehen, wenn ich ihm nicht endlich sein Geld gebe. Das hat er mir klipp und klar gesagt. Du bist meine einzige Chance, Fielder. Du lässt doch deinen leiblichen Bruder nicht wegen lausiger fünftausend Dollar ins Gefängnis gehen. So hartherzig kannst du doch nicht sein."

Fielder Cooks Gesicht versteinerte. Er sah den Bruder durchdringend an und sagte: „Doch, Jason. Diesmal werde ich so hartherzig sein."

Jason Cook riss erschrocken die Augen auf.

„Fielder! Das ..."

Fielder Cook hob abwehrend die Hand. Gleichzeitig schnitt er dem Bruder mit dieser Geste das Wort ab.

„Jetzt hör mir mal genau zu, Jason!", begann er mit einem tiefen Knurren.

Fielder Cook war zwei Jahre älter als Jason. Sie glichen einander wie ein Mann aus Australien und ein Mann aus Europa. Nämlich überhaupt nicht. Obwohl sie Brüder waren.

Fielder Cook war klein, hager, trug eine Brille und hatte schütteres, aus der Stirn gekämmtes Haar und eine lange, spitze Nase. Sein Kinn floh zum Adamsapfel hin, der bei jedem Wort auf und ab hüpfte, als wäre er schrecklich aufgeregt. Manchmal machte er das auch, ohne dass Fielder Cook etwas sagte.

Jason Cook hingegen war mittelgroß, kräftig, trug keine Brille, hatte volles braunes, in die Stirn gekämmtes Haar und eine breite kurze Nase. Sein Kinn war eckig, energisch und breit. Der Adamsapfel steckte im fleischigen Hals und war nicht zu sehen.

Während Fielder Cook eher einen kränklichen Eindruck machte, strotzte Jason Cook vor Vitalität.

Fielder Cook fuhr fort: „Es ist für mich verdammt schwer zu begreifen, dass wir beide wirklich Brüder sind. Wir beide sind wie Tag und Nacht. Und wir mögen einander nicht besonders."

Jason Cook schüttelte schnell den Kopf.

„Das darfst du nicht sagen, Fielder. Das ist nicht wahr."

„Unterbrich mich nicht."

„Aber es ist doch nicht wahr, Fielder!"

Der Juwelier maß seinen Bruder mit einem ärgerlichen Blick. Sie saßen in den Fauteuils. Jason Cook rauchte. Er war Kettenraucher. Ohne Zigarette saß er wie auf Kohlen.

„Bist du schon mal zu mir gekommen, wenn du kein Geld gebraucht hast, Jason?", fragte Fielder Cook.

Jason Cook rutschte verlegen hin und her.

„Du weißt ganz genau, dass ich immer viel zu tun habe."

„Ja!, rief Fielder Cook aus. Er lachte spöttisch. „Mit Weibern und Spielkarten!

Jason Cook zerdrückte die Kippe im silbernen Aschenbecher und zündete sich eine neue an.

Dann knurrte er: „Fielder, ich bin nicht gekommen, damit du mir eine Moralpredigt hältst."

„Ich kann mir gut vorstellen, dass dir das nicht sehr behagt."

„Ich bin zweiunddreißig. Ich weiß selbst, was ich zu tun habe."

Fielder Cook schüttelte den Kopf. „Manchmal glaube ich, man hat einen von uns beiden im Entbindungsheim vertauscht. Wäre nicht das erste mal, dass so etwas passiert."

„Blödsinn", sagte Jason Cook.

„Wie oft warst du in den letzten Monaten und Jahren bei mir, weil du in der Klemme gesteckt hast, Jason?"

„Das weiß ich nicht..

„Wie oft habe ich dir Geld gegeben?"

„Wie oft? Ich weiß es nicht mehr. Wärme doch nicht diesen alten Käse auf, Fielder!"

„Ich wusste, dass ich das Geld nicht wiederbekommen würde. Aber ich habe es dir trotzdem gegeben."

Jason Cook zuckte mit den Schultern.

„Es waren doch nur lächerliche Beträge, Fielder. Du willst mir das doch jetzt nicht vorhalten, oder?"

„Lächerliche Beträge!, schrie Fielder Cook wütend. „Soll ich dir sagen, wie viel Geld ich dir in den vergangenen Jahren geliehen habe? Vierunddreißigtausend Dollar und fünfundsiebzig Cent. Ich habe dir das Geld gern gegeben. Du kennst mich, Jason. Ich bin bei Gott kein Geizhals. Ich habe dir das Geld gegeben, weil ich hoffte, du würdest dich ändern.

„Fielder, ich ..."

„Wie oft hast du mir versprochen, alle Brücken hinter dir abzubrechen? Wie oft hast du mir versprochen, keine Spielkarten mehr anzufassen? Du hast es mir immer dann versprochen, wenn du mir Geld herauslocken

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