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Die Agentin #2: Das gab ihr den Rest

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Die Agentin #2: Das gab ihr den Rest

Länge:
149 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783739662732
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 2
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 125 Taschenbuchseiten.

Vor ihren Augen wird der Journalist Geoffrey Brent von einer MP niedergemetzelt, weil er Natalia Ustinov, Top-Agentin einer geheimen amerikanischen Regierungsstelle, Informationen über einen geplanten Anschlag geben wollte. Daraufhin setzt sie alles daran herauszufinden, ob MAGNUM, eine kriminelle Organisation, die für den arabischen Geheimdienst arbeitet, dahintersteckt. Geht es um einen Vergeltungsschlag gegen zwei Agenten des amerikanischen CIA und deutschen BND, die kürzlich eine Sabotagetruppe in Saudi Arabien zerschlagen haben? Ein Killerkommando ist den beiden Agenten bereits auf den Fersen und hinterlässt eine blutige Spur ...
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Nov. 2018
ISBN:
9783739662732
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Das gab ihr den Rest

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg

Band 2

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 125 Taschenbuchseiten.

Vor ihren Augen wird der Journalist Geoffrey Brent von einer MP niedergemetzelt, weil er Natalia Ustinov, Top-Agentin einer geheimen amerikanischen Regierungsstelle, Informationen über einen geplanten Anschlag geben wollte. Daraufhin setzt sie alles daran herauszufinden, ob MAGNUM, eine kriminelle Organisation, die für den arabischen Geheimdienst arbeitet, dahintersteckt. Geht es um einen Vergeltungsschlag gegen zwei Agenten des amerikanischen CIA und deutschen BND, die kürzlich eine Sabotagetruppe in Saudi Arabien zerschlagen haben? Ein Killerkommando ist den beiden Agenten bereits auf den Fersen und hinterlässt eine blutige Spur ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Vor fünf Minuten hatte es zu regnen begonnen.

Die beiden Männer im resedagrünen Lincoln störte das jedoch nicht. Ben Sheeny hielt die dünne Stange des Richtmikrophons genau auf das Pärchen, das am Strand von Coney Island auf einer Bank unter einem Herrenregenschirm saß. Der Transistor im Wagen übermittelte Sheeny und seinem Begleiter, Roderick Markham, jedes Wort, das unter dem Schirm gesprochen wurde.

»Was für ein Wetter«, sagte die Frau.

»Tut mir leid«, sagte der Mann. An seiner Stimme war zu erkennen, dass sein Bedauern ehrlich gemeint war.

»Warum sind Sie nicht zu mir in die Wohnung gekommen, Geoffrey? Da wäre es wesentlich behaglicher gewesen. Wir hätten uns bei einem Drink unterhalten können. Hier draußen holt man sich doch Gott weiß was.«

»Tut mir leid«, sagte Geoffrey Brent noch einmal. »Ich wollte das Risiko nicht eingehen. Ich dachte, es wäre besser, Sie anzurufen und hierherzubestellen. Hier sind wir nichts weiter als zwei Verrückte. Ein Liebespärchen, das die Romantik über alles liebt. Zwei Menschen, denen Regen, Wind und Kälte nichts ausmachen.«

»Man wird uns für zwei Irre halten, die aus irgendeiner Anstalt entsprungen sind. Mitten in der Nacht, Geoffrey ...«

»Sie können gleich wieder nach Hause fahren«, versprach Brent und schaute sich um.

Die Männer im Lincoln verhielten sich reglos. Brent bemerkte sie nicht. Er sagte:

»Ich hatte den Eindruck, sie wären hinter mir her. Ich wollte Ihnen diese gefährlichen Leute nicht in Ihre Wohnung schleppen - sozusagen an der langen Leine, verstehen Sie?«

»Schon gut«, entgegnete die Frau. »Erzählen Sie mir nun, weshalb ich diese nächtliche Fahrt unternehmen musste.«

Wieder wandte Brent den Kopf. Sheeny grinste Markham an und flüsterte: »Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, unser Kamerad.«

Markham gab das eisige Lächeln zurück. »Ich kann ihn verstehen.«

»Ich glaube, es ist mir gelungen, sie abzuhängen«, kam Geoffrey Brents Stimme aus dem Empfänger. Aber es schwang eine gewisse Unsicherheit in seiner Stimme mit.

»Wie man sich doch irren kann.« Ben Sheeny grinste über das ganze Gesicht.

»Kreuz und quer bin ich durch die Stadt getrampt«, erzählte Brent. »Ich bin mit dem Taxi gefahren, habe den Bus und die U-Bahn genommen, bin durch Warenhäuser gelaufen ...«

»Und wir immer schön brav hinter ihm her«, kommentierte Roderick Markham. »Mir tun die Füße so weh, ich würde sie am liebsten wegschmeißen.«

Der Regen wurde dichter. Es goss wie aus Kübeln. Das Mädchen drängte sich näher an Geoffrey Brent heran. Das Richtmikrophon fing das dumpfe Geräusch ein, das die auf den schwarzen Schirm fallenden Regentropfen verursachten.

»Es wird immer ungemütlicher, Geoffrey«, sagte die Frau. »Ich schlage vor, wir machen es so kurz wie möglich. Sagen Sie mir, was für eine Information Sie mir zum Kauf anbieten möchten, und ich verrate Ihnen, ob wir grundsätzlich daran interessiert sind oder nicht.«

»Was sagt Ihnen der Name MAGNUM?«

»So nennt sich eine Gruppe von Amerikanern, die vorwiegend mit dem arabischen Geheimdienst gemeinsame Sache macht.«

Ben Sheeny stieß seinen Begleiter an. »Ich hab’s gleich vermutet, Rod. Brent weiß von unserer bevorstehenden Aktion. Und er will sein Wissen zu Geld machen.«

Markham griff mit grimmiger Miene nach hinten. Er holte eine Maschinenpistole nach vorn, stellte die Waffe auf Dauerfeuer und entsicherte sie.

»Dagegen müssen wir sofort etwas unternehmen«, knurrte er.

Sheeny ließ den Motor an. Der resedagrüne Lincoln setzte sich langsam in Bewegung. Das Richtmikrophon lag bereits auf dem Rücksitz. Es hatte wieder einmal hervorragende Dienste geleistet. Nun wurde es nicht mehr gebraucht. Jetzt musste die Maschinenpistole an seine Stelle treten. Sheeny wies mit dem Daumen nach unten und brummte: »Umlegen, Rod, und zwar beide!«

2

Der Mann, der den Regenschirm hielt, war vierzig Jahre alt. Trotzdem hatte er bereits ein wild bewegtes Leben hinter sich, das unübersehbare Spuren an seinem Körper hinterlassen hatte. Geoffrey Brent hatte als Journalist die ganze Welt bereist. Als Amerika sich in Vietnam engagierte, schickte man ihn als Soldat dorthin. Er kämpfte ein Jahr im mörderischen Dschungel. Eines Tages wurde seine Einheit aufgerieben. Der Feind verschleppte ihn nach Hanoi. Da er eine besondere Begabung für den Guerilla Krieg hatte, schonte man sein Leben. Man zwang ihn, den Vietkong auszubilden. Dies tat er bis zu seiner Flucht. Als er in Bangkok ankam, dachte er, es geschafft zu haben. Aber sie waren hinter ihm her, erwischten ihn und wollten ihn nach Hanoi zurückbringen. Er war gezwungen, die kommunistischen Agenten zu töten, erlitt dabei aber selbst so schwere Verletzungen, dass man ihn heute als Krüppel bezeichnen musste.

Brent war nach wie vor als Journalist tätig. Da er gute Ohren hatte, hörte er ab und zu Dinge, die anderen verborgen blieben. Solche Dinge an die richtigen Stellen vermittelt, brachte immer ein paar zusätzliche Dollars ein. Auf diese Weise führte Geoffrey Brent kein übles Leben. Er besaß ein Haus auf Long Island. Er hatte ein ansehnliches Konto auf der Bank. Und wenn er noch über gerade Glieder verfügt hätte, so wie einst, wäre er vermutlich ein Mensch gewesen, der zu beneiden war.

Brent wandte der schwarzhaarigen Frau sein vernarbtes Gesicht zu. Mit Dreißig war er noch ein hübscher Mann gewesen. Eine attraktive Erscheinung, schlank, wendig, mit straffem Rücken. Inzwischen war er hässlich. Die schweren Gesichtsverletzungen ließen ihn abstoßend erscheinen. Arme und Beine waren verkrüppelt. Wenn er ging, schleppte er sich seltsam schaukelnd dahin. Er führte ein Leben, um das ihn keiner zu beneiden brauchte.

»MAGNUM hat die Absicht, hier in New York ein ganz dickes Ei auszubrüten, Miss Ustinov«, sagte Geoffrey Brent.

»Worum geht es?«, fragte die schwarzhaarige, glutäugige Schönheit interessiert.

Plötzlich vernahm die Agentin das leise Rauschen von Autoreifen. Ein Wagen rollte die Straße entlang - so langsam, dass es Natalia Ustinovs Misstrauen wecken müsste. Sie hatte gelernt, mit der Gefahr zu leben, sie rechtzeitig zu erkennen und somit in der gefährlichen Welt der Spione zu überleben. Anscheinend hatte es Geoffrey Brent doch nicht geschafft, seine Verfolger abzuschütteln. Natalia schaute sich um. Sie sah alles auf einmal: den resedagrünen Lincoln, die beiden Männer, die Maschinenpistole, deren Lauf aus dem offenen Seitenfenster ragte.

»Vorsicht, Geoffrey!«, rief sie bestürzt aus. Wie eine zusammengedrückte Spiralfeder, die man plötzlich loslässt, schnellte die Frau hoch.

Auch Brent, der Krüppel, sprang erschrocken auf.

In diesem Moment fing die Knallerei und das Wetterleuchten der Mündungsblitze an. Die Kugeln fauchten auf Natalia und Brent zu. Es ging alles mörderisch schnell. Brent stieß einen langgezogenen Schrei aus. Die Treffer rüttelten ihn durch. Der Regenschirm flog davon, wurde vom kalten Wind erfasst und weitergetrieben. Brent brach mit verzerrtem Gesicht nieder.

Natalia hatte keine Zeit, sich um ihn zu kümmern, denn schon schwirrte die tödliche Garbe ihr entgegen. Dagegen war nur eines zu tun: sich flach auf den Boden werfen.

Schon fiel sie.

Da hatte sie plötzlich das Gefühl, jemand hätte sie mit einem schweren Hammer auf den Kopf geschlagen. Ein wahnsinniger Schmerz durchzuckte sie und glühte unter der Hirnschale. Dass sie gewaltig herumgewirbelt wurde, merkte sie kaum noch. Dann gab es kein Denken mehr.

Die Männer im resedagrünen Lincoln waren zufrieden. Der Wagen steigerte das Tempo und verschwand in der düsteren, regnerischen Nacht ...

3

Captain Wykham Delandre öffnete die grüne Tür seines Büros. Er war groß, blond und kräftig. Im Mannschaftsraum war es so still wie in einer Kirche. Im Augenblick war nur ein einziger Schreibtisch besetzt.

Sergeant Jason Morland legte das angebissene Sandwich in die offene Lade und blickte von der Zeitung auf. »Ah, Chef, Sie gehen schon?«

»Ich habe vierzehn Stunden Arbeit hinter mir.«

»Es sollte kein Vorwurf sein«, gab der wohlbeleibte Sergeant mit einem schelmischen Augenzwinkern zurück. Morland hatte Hängebacken, ein beachtliches Doppelkinn und freundliche Augen.

»Ich kann Sie doch ohne schlechtes Gewissen allein lassen, Jason?«

»Aber ja, Chef. Einer muss hier doch den Nachtwächter spielen. Sie kommen dafür nicht infrage. Schließlich sind Sie erst seit ein paar Wochen verheiratet. Wir wollen doch nicht, dass sich Ihre Frau in irgendeiner Weise zurückgesetzt fühlt, nicht wahr?«

»Da fällt mir ein, können Sie mir sagen, wo ich um diese Zeit noch Blumen kriege?«

Morland schmunzelte. »Wird heute noch was

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