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Wenn die Schatten dich verfolgen: Romantic Thriller

Wenn die Schatten dich verfolgen: Romantic Thriller

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Wenn die Schatten dich verfolgen: Romantic Thriller

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 18, 2018
ISBN:
9783743819993
Format:
Buch

Beschreibung

Romantik-Thriller von Rolf Michael

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Als die junge Anwaltsgehilfin Diana Skenton zum ersten Mal Sir Peter of Bosworth trifft, verliebt sie sich auf Anhieb in den sympathischen Mann mit dem strahlend fröhlichen Lächeln. Doch Diana ist nur eine Waise, ihre Abstammung unbekannt, und der Standesdünkel des englischen Adels steht gegen eine engere Beziehung mit Peter. Trotzdem folgt Diana ihm nach Bosworth Hall, dem Stammsitz seiner Familie. Und begegnet hier dem leibhaftig gewordenen Schrecken ihrer Alpträume ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 18, 2018
ISBN:
9783743819993
Format:
Buch

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Wenn die Schatten dich verfolgen - Rolf Michael

München

Wenn die Schatten dich verfolgen ...

Romantik-Thriller von Rolf Michael

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Als die junge Anwaltsgehilfin Diana Skenton zum ersten Mal Sir Peter of Bosworth trifft, verliebt sie sich auf Anhieb in den sympathischen Mann mit dem strahlend fröhlichen Lächeln. Doch Diana ist nur eine Waise, ihre Abstammung unbekannt, und der Standesdünkel des englischen Adels steht gegen eine engere Beziehung mit Peter. Trotzdem folgt Diana ihm nach Bosworth Hall, dem Stammsitz seiner Familie. Und begegnet hier dem leibhaftig gewordenen Schrecken ihrer Alpträume ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Diana Skenton hatte Angst. Schreckliche Angst. Eine eiskalte Klaue schien sich um ihr Herz zu legen, während sie sich furchtsam umsah.

Aber da waren nur uralte Bäume mit ihrer knorrigen Rinde zu sehen, die sie umringten.

Aus den runzeligen Borken jedoch schienen unheimliche Gesichter zu wachsen, die Diana anstarrten, und mit grausigem Heulen fuhr der Nachtwind durch die Äste und Zweige und orgelte eine Melodie des Schreckens.

»Hallo! Ist da jemand?«, hörte Diana den Klang ihrer eigenen Stimme. Doch als Antwort bekam sie nur den klagenden Ruf einer Eule, die irgendwo im dichten Blättergewirr hockte.

Die junge Frau war allein. Allein in der Einsamkeit eines unheimlichen Parks.

Diana Skenton konnte nicht begreifen, wie sie hierhergekommen war. Und doch befand sie sich jetzt an diesem Ort. An einem Ort, der ihr so unheimlich war, dass sie ihn schon am Tage gemieden hätte.

Schon als kleines Mädchen hatte sich Diana immer davor gefürchtet, nachts allein durch einen dunklen Wald laufen zu müssen.

Und nun waren die schon fast vergessenen Alpträume aus ihrer Kinderzeit grausige Wirklichkeit geworden!

Sie war allein in einer wildromantischen Parklandschaft, die im silbrigen Mondschein wie ein verwunschener Märchenwald wirkte.

Aus weiter Ferne wehte der Klang einer fernen Kirchenglocke herüber. Unwillkürlich zählte Diana die Schläge.

Sie begann zu zittern, als die wimmernden Glockenklänge erst nach dem zwölften Schlag erstarben.

Es war Mitternacht. Geisterstunde.

Die erste Stunde des erwachenden Tages, an dem die Lebenden schlafen und die Toten umherwandeln dürfen.

Diana sah an sich herab. Sie trug nur ein dünnes, fliederfarbenes Nachthemd, das bis zu ihren Knöcheln reichte. Mit bloßen Füßen stand sie im hohen Gras.

Merkwürdig war nur, dass sie weder die Kälte an ihrem Körper noch das taufrische Gras an ihren nackten Füßen verspürte.

Sie war auch wie gelähmt, konnte sich nicht rühren, was sie einfach nicht begreifen konnte.

Sie konnte weder Arme noch Beine bewegen. Eine unheimliche Macht hielt Diana Skenton umklammert. Sie wollte davonlaufen. Doch sie war wie durch einen Zauber auf der Stelle gebannt.

Wieder erklang der Ruf der Eule von irgendwoher. Diana spürte, wie die Angst immer mehr von ihr Besitz ergriff.

Irgendwo in der Dunkelheit lauerte eine schreckliche Gefahr.

»Ich will weg. Ich will weg von hier!«, hörte sie sich selbst flüstern. »Ich will zurück ...«

Doch sie wusste nicht einmal, wohin zurück sie wollte. Die unheimliche Macht, die sie in diesen vom bleichen Mondlicht erleuchteten Zaubergarten geführt hatte, schien auch alle Erinnerungen in ihr ausgelöscht zu haben.

Sie wusste nur, dass sie Diana Skenton hieß.

Und dass sie Angst hatte. Angst vor dem Unbekannten, das in der Dunkelheit auf sie lauerte.

Und dass sich jetzt in Gestalt einer Frau zeigte, die plötzlich aus dem Nichts erschien!

Sie war ganz in Schwarz gekleidet, und ein ebenfalls schwarzer Schleier verbarg ihr Gesicht. Wie eine lebendig gewordene Bedrohung schwebte die Unheimliche auf Diana zu.

Das Mädchen erkannte jetzt auch, dass die Unbekannte etwas in den Händen hielt. Eine Blume mit einem langen Stiel und einer weißen Blüte, die sich vom Schwarz der schaurigen Erscheinung deutlich abhob.

Wortlos hielt die dunkle Erscheinung Diana die Blume hin.

Es war eine weiße Lilie.

»Deine Totenblume ...«

Die Stimme der Unheimlichen klang so kalt, als wehe sie Diana aus einer Totengruft entgegen ...

2

Diana Skenton erwachte mit einem heiseren Aufschrei.

Um sie herum herrschte tiefe Nacht. Aber Diana war nicht mehr in diesem unheimlichen Park. Alles um sie herum war Wärme und Geborgenheit, trotzdem verkrallten sich ihre Finger in der Bettdecke, als sie sich entsetzt aufrichtete.

Nach einigem Suchen fand Diana den Schalter der Nachttischlampe. Das milde Licht verscheuchte die dunklen Schatten des unheimlichen Traumes. Und auch die Ängste, die ihren Körper jetzt noch zittern ließen.

Verflixt, warum musste sie auch immer vor dem Einschlafen irgendwelche Gruselgeschichten lesen? Da war es nicht verwunderlich, dass sich die Angst vor dem Unheimlichen in ihre Träume schlich.

»Ab morgen gibt es stattdessen einen Liebesroman vor dem Schlafengehen«, sagte Diana zu sich selbst. »Dann träumst du wenigstens was Schönes.«

Aber war ein Liebesroman wirklich die richtige Therapie? Eine romantische, herzergreifende Geschichte würde sicher nur unterdrückte Sehnsüchte in ihr wecken.

Denn seit sie vor mehr als drei Monaten mit Stuart Schluss gemacht hatte, war das Thema Liebe für sie tabu. Von allen Männern, die Diana mit ihren fünfundzwanzig Jahren kennengelernt hatte, war Stuart Connors die größte Enttäuschung gewesen.

Dabei sah Stuart unverschämt gut aus, besaß ein Haus auf dem Land und einen rassigen Sportwagen. Sein gut dotierter Job als Handelsvertreter ließ ihm auch jede Menge Zeit, sich um ein Mädchen zu kümmern.

Aber auch um Mädchen, die nicht Diana Skenton hießen!

Es hatte lange gedauert, bis ihm Diana auf die Schliche gekommen war. Und als sie ihn zur Rede stellte, fertigte er sie mit kühler Geschäftsmäßigkeit ab. »Andere Mütter haben eben auch hübsche Töchter.«

Wie sehr er Diana mit diesen Worten verletzt hatte, konnte Stuart Connors nicht mal ahnen. Denn er verletzte sie damit gleich doppelt.

Andere Mütter ...

Die wenigsten Menschen wussten, dass Diana ihre Eltern nie gekannt hatte. Sie war im Waisenhaus aufgewachsen. Die Zuneigung der Pflegerinnen musste die fehlende Mutterliebe und die verständnisvolle Sorge des Vaters ersetzen.

Wer ihre Eltern waren, das hatte Diana nie erfahren.

Als sie alt genug war, es zu begreifen, hatte man ihr erklärt, dass man sie als Neugeborenes in Decken gehüllt auf den Treppen der Kathedrale von Salisbury gefunden hatte.

Auf diese Art hatten sich die Leute schon im Mittelalter unerwünschter Kinder entledigt.

In diesem Fall war der Bischof von Salisbury selbst zu ihrem Vormund bestimmt worden. Und Diana hatte in dem würdigen Herrn stets einen Mann gehabt, dem sie voll und ganz vertrauen konnte.

Der Bischof hatte auch dafür gesorgt, dass sie eine erstklassige Schulbildung erhielt, und hatte ihr zudem ermöglicht, an der Universität von Salisbury ein juristisches Studium aufzunehmen.

Diana hatte den Mann, der für sie wie ein gütiger Vater gewesen war, nicht enttäuscht: Ihr Examen hatte sie mit Auszeichnung bestanden.

Und nun hatte sie eine sichere Stelle bei der Rechtsabteilung der Stadt Salisbury. Die manchmal recht trockene Arbeit machte ihr dennoch Freude, und mit den Kollegen kam sie gut aus.

Alles in allem war Diana recht zufrieden mit ihrem Leben.

Nur wenn sie abends allein in ihrem Apartment saß, spürte sie, dass ihr etwas fehlte.

Stuart Connors?

Auf den konnte sie verzichten.

Aus! Schwamm drüber! Der Name Stuart Connors war von der Tafel ihrer Erinnerung gelöscht.

»Andere Väter haben auch schöne Söhne!«, hatte Diana auf seine Unverschämtheit erwidert und hatte ihn dann einfach stehengelassen. Und Stuart Connors hatte sich danach nie mehr bei ihr gemeldet.

Als sie ihm einmal Arm in Arm mit einer jungen Frau im Zentrum von Salisbury begegnete, hatte er so getan, als hätte er sie nie zuvor in seinem Leben gesehen.

Asche. Das Feuer der Liebe war erloschen, und die Erinnerung an Stuart Connors war nur noch Asche.

Einen neuen Mann, der den freien Platz in ihrem Herzen eingenommen hätte, gab es in Diana Skentons Leben derzeit nicht. Sie hatte erst mal die Nase voll und widmete sich ganz ihrer Arbeit. Oft genug nahm sie sich jetzt sogar Akten mit nach Hause, um sie in Ruhe durchzugehen ...

Diana sah auf die Uhr. Es war halb fünf am Morgen. Eigentlich zu früh, um aufzustehen.

Aber auch zu spät, um sich noch mal hinzulegen. Obwohl alles in Diana danach drängte, sich wieder in die Kissen zu kuscheln und noch ein Weilchen zu schlafen.

Aber die zwei Stunden Schlaf würden auch nicht mehr viel bringen.

Und außerdem befürchtete sie, dass der schlimme Alptraum sie wieder heimsuchen könnte, sobald sie die Augen schloss.

Der Alptraum, der sie wieder in die Geisterwelt des unheimlichen Parks entführen würde.

Zu der schwarzen Erscheinung mit der Totenblume ...

3

Das Wasser im Teekessel kochte, und Diana goss es in die Kanne. Bald darauf durchzog der würzige Geruch von

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