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N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau: New York Detectives /Cassiopeiapress
N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau: New York Detectives /Cassiopeiapress
N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau: New York Detectives /Cassiopeiapress
eBook144 Seiten1 Stunde

N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau: New York Detectives /Cassiopeiapress

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Über dieses E-Book

Kriminalroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 114 Taschenbuchseiten.

Der ,Blaue Tavernier', ein Riesendiamant von 67 Karat, wird dem Filmproduzenten Harry Gold gestohlen. Etwa zeitgleich werden Captain Toby Rogers und Leutnant Ron Myers von der Mordkommission Manhattan zu der Leiche des Schauspielers Rex Roper gerufen, der erst sich selbst und dann seine Freundin im Drogenrausch getötet haben soll. Offensichtlich haben die beiden Fälle nichts miteinander zu tun. Als der clevere Privatdetektiv Bount Reiniger von der Versicherungsgesellschaft beauftragt wird, den Diamanten wiederzubeschaffen, kann er beide Fälle auf einmal aufklären.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum10. Juli 2019
ISBN9783739633640
N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau: New York Detectives /Cassiopeiapress
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    N.Y.D. - Blutrot passt zu eisigblau - A. F. Morland

    München

    Blutrot passt zu eisigblau

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 114 Taschenbuchseiten.

    Der ,Blaue Tavernier‘, ein Riesendiamant von 67 Karat, wird dem Filmproduzenten Harry Gold gestohlen. Etwa zeitgleich werden Captain Toby Rogers und Leutnant Ron Myers von der Mordkommission Manhattan zu der Leiche des Schauspielers Rex Roper gerufen, der erst sich selbst und dann seine Freundin im Drogenrausch getötet haben soll. Offensichtlich haben die beiden Fälle nichts miteinander zu tun. Als der clevere Privatdetektiv Bount Reiniger von der Versicherungsgesellschaft beauftragt wird, den Diamanten wiederzubeschaffen, kann er beide Fälle auf einmal aufklären.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Die Hauptpersonen des Romans:

    Harry Gold - Den Diebstahl seiner Juwelen konnte er noch verschmerzen, aber nicht den Verlust seiner hochbrisanten Aufzeichnungen.

    Zizi Lewis - Es gab drei Dinge, die ihr besonders am Herzen lagen: ihre Schönheit, kostbarer Schmuck - und harte Drinks.

    Ed Chapman — Mit dem Leben anderer Leute ging er sehr großzügig um - aber diese Tugend wird bekanntlich mit Blei honoriert.

    Bing Stallibrass - Das Fixen bekam ihm nicht - und das krumme Geschäft mit Chapman noch viel weniger.

    Paolo Rocca — Sein Image als rechtschaffener Angestellter war leicht lädiert. Ein paar Kugellöcher konnten da nicht mehr viel verderben.

    Bount Reiniger – Privatdetektiv

    1

    Der Diamant war von einmaliger Schönheit — aber das war kein Trost für den, der seinetwegen sterben musste.

    „Nun mach schon!"

    „Immer mit der Ruhe, verdammt noch mal. Gut Ding will Weile haben. Noch nie davon gehört?, sagte Ed Chapman mürrisch. Der fünfte Schlüssel passte. Chapman drehte ihn sachte herum, während er seine rosige Zunge zwischen die gelblichen Zähne klemmte. Ein leises Knacken war zu hören. Dann schwang die Tür auf. „Na endlich!, brummte Don Crosby. Er warf einen schnellen Blick zurück. Die Luft war rein. Chapman huschte als erster in das Penthouse. Crosby folgte ihm so schnell, dass er ihm beinahe die Absätze von den Schuhen getreten hätte. Vor ihnen lag ein hypermodern eingerichteter Wohnraum. Gleich rechts neben der Tür war eine Sammlung alter Uhren in einem Glaskasten ausgestellt. An den Wänden hingen Filmplakate und Plakate von Theaterpremieren, die alle eines gemeinsam hatten — den Namen Zizi Lewis.

    Chapman machte eine Handbewegung, die nicht nur den Raum, sondern das gesamte Penthouse des Filmproduzenten Harry Gold einschloss.

    „Alle Herrlichkeit auf Erden, was?"

    Don Crosby nickte beeindruckt.

    „Kann man wohl sagen. Wenn man diese Anhäufung von Wertsachen sieht, muss man ja Kommunist werden."

    Sie schlichen zur breiten Fensterfront. Zwei große gläserne Flügeltüren führten auf eine weite Terrasse hinaus, deren Prunkstück ein großer Swimmingpool war.

    Crosby blickte aus dem Fenster.

    „Mit Aussicht auf den Central Park!", sagte er neidvoll.

    „Natürlich!"

    „Na sicher", sagte Chapman grinsend.

    „Denkst du, ein Mann wie Harry Gold kauft sich eine Wohnung, vor der eine stinkende Müllverbrennungsanlage liegt? Er stieß den Komplicen mit dem Ellenbogen an. „Komm weiter. Das Arbeitszimmer ist dort drüben.

    Sie kamen an einem kleinen runden Marmortischchen vorbei, auf dem ein silberner Ritter stand. Crosby griff sofort danach. Chapman schüttelte ärgerlich den Kopf.

    „Du bist und bleibst ein mieser kleiner Gauner, Don."

    „Aber, wieso denn?"

    „Lass doch das wertlose Zeug!"

    Nur widerwillig ließ Don Crosby den silbernen Ritter stehen. Sie begaben sich zur Arbeitszimmertür und öffneten sie. An den Wänden reichten Bücherregale bis zur Decke. Filmliteratur. Weltliteratur. Einige Pornobücher. Alles fein säuberlich geordnet.

    Vor dem Fenster hingen breite weiße Vorhänge und weinrote schwere Seitenteile. Diese zog Ed Chapman sofort zu.

    „Mach Licht!", sagte er dann.

    Don Crosby drehte die Deckenbeleuchtung an.

    Vor ihnen stand ein mächtiger Schreibtisch mit verchromten Metallbeinen. Dahinter war die einzige Wand, die nicht von Büchern verdeckt wurde. Ein Bild von Rubens hing da. Ein Original.

    Hinter dem Rubensbild, das eine korpulente Maid darstellte, befand sich der Wandsafe.

    Ed Chapman klappte das große Bild zur Seite. Seine Augen leuchteten erwartungsvoll. Er suchte und fand das Kästchen, in dem das Nervenzentrum der Alarmanlage versteckt war.

    Er brach es auf, klemmte die wichtigsten Drähte ab und schaltete ein kleines Gerät dazwischen. Nach zehn Minuten war er mit seiner Arbeit fertig.

    Der Alarmanlagenspezialist hatte seine Schuldigkeit getan. Nun sollte der Safespezialist zeigen, was er auf dem Kasten hatte.

    Don Crosby leckte sich nervös über die Lippen. Seine Augen saugten sich an der Zahlenkombination fest. Er wischte sich die Schweißtropfen von der Oberlippe. Dann griff er in die Innentasche seiner hüftlangen Jacke. Es war unglaublich, was sie alles enthielt.

    Zum Beispiel eine vollständige Bohrmaschine. Ed Chapman griff nach dem Kabel und steckte die Maschine an.

    Dann wies er mit dem Daumen auf den Safe.

    „Wie ich gesagt habe. System Brown & Brown. Musst du doch schaffen."

    Crosby grinste.

    „Darauf habe ich meine Meisterprüfung abgelegt."

    „Dann lass mal sehen, was der Meister noch kann."

    Chapman war bisher immer ein Einzelgänger gewesen. Heute hatte er sich zum ersten Mal einen Komplicen aufgehalst. Wegen des Safes.

    Der Coup war Chapmans Idee. Und wenn er im Safeknacken ein wenig geschickter gewesen wäre, hätte er gern auf Crosbys Mitarbeit verzichtet.

    „Atemberaubend schnell bist du nicht gerade!", maulte er, als Crosby nach fünf Minuten immer noch nicht angefangen hatte.

    Chapmans Komplice hatte einen Filzschreiber herausgenommen und damit fünf Punkte auf das blanke Metall gemacht. Fünf Punkte, die im Kreis angeordnet waren.

    Nun setzte Crosby die Bohrmaschine an. Als er sie einschaltete, ertönte ein unangenehmes schrilles Geräusch.

    Dieses Geräusch erinnerte Ed Chapman an den Turbinenbohrer der Zahnärzte. Er hatte sofort ein flaues Gefühl im Magen, denn sein linker Backenzahn war von Karies zerfressen.

    Fünf Löcher bohrte Don Crosby.

    Danach legte er die Bohrmaschine weg. Er brauchte sie nicht mehr. Er holte aus seinem unergründlichen Taschenlabyrinth fünf lange Stahlstifte hervor. Diese schob er vorsichtig wie bei einer Akupunktur in die fünf gebohrten Löcher, um damit verschiedene Widerstände im Safeschloss auszuschalten.

    Dann holte er ein Stethoskop hervor. Er klemmte es sich in die Ohren, setzte es an das kalte Metall der Safetür und begann, an der Zahlenkombination herumzuspielen.

    Schweiß perlte nun nicht nur auf seiner Oberlippe, sondern auch auf seiner Stirn.

    „Aufgeregt?", fragte Ed Chapman.

    „Und wie!", stöhnte Don Crosby.

    „Niemand ist da, sagte Chapman gelassen. „Niemand stört uns. Wir haben Zeit.

    „Ich kriege dabei immer Bauchschmerzen", gestand Don Crosby.

    Chapman kicherte spöttisch.

    „Na, hoffentlich geht’s diesmal nicht in die Hosen."

    Konzentriert arbeitete Don Crosby weiter. Er brauchte noch volle zehn Minuten. Dann richtete er sich mit einem Seufzer auf und nahm das Stethoskop von den Ohren.

    Ed Chapman blickte ihn aufgeregt an.

    „Was ist? Schaffst du es nicht?"

    „Ist schon geschafft", sagte Don Crosby müde.

    „Worauf wartest du denn dann noch? Mach auf."

    Crosby verstaute zuerst sein Spezialwerkzeug in den tiefen Taschen. Dann öffnete er die dicke Stahltür des Safes.

    Im Stahlfach flammte ein kleines Licht auf. Es erhellte die vier Fächer bis zur Rückwand.

    Peinliche Ordnung herrschte im Safe. Harry Gold schien ein Pedant zu sein.

    Ed Chapman holte mit glänzenden Augen einen schwarzen Nylonsack aus der Tasche und entfaltete ihn.

    Zuerst holte er vier Samtschatullen aus dem Safe. Er öffnete jede, ehe er sie im Nylonsack verschwinden ließ. Ein wertvolles Platinkollier wanderte in den Sack. Dann folgte eine Perlenkette. Dann ein goldenes Armband, breit und schwer. Dann kunstvoll gearbeitete Ringe.

    Nun griff Chapman nach der letzten Schatulle. Sie war nicht besonders groß. Dennoch befand sich gerade in ihr das wertvollste Stück.

    Als Chapman den kleinen Deckel öffnete, hielt Don Crosby unwillkürlich den Atem an. Wie kaltes Eis funkelte und glitzerte es ihnen auf mitternachtblauem Samt entgegen.

    Chapman atmete aufgeregt.

    „Das ist er!, sagte er heiser. „Der ,Blaue Tavernier‘, Don.

    Beeindruckt betrachteten die Diebe den berühmten Riesendiamanten. Seinetwegen waren sie hierhergekommen. Ein Stein von 67 Karat. Zweiundfünfzig Mal hatte er seit 1651 seinen Besitzer gewechselt. Neunundzwanzig Menschen waren seinetwegen ums Leben gekommen, und es war sicher, dass es bei diesen neunundzwanzig Menschenleben nicht bleiben würde.

    In den Illustrierten der ganzen Welt war der „Blaue Tavernier" abgebildet gewesen.

    Harry Gold hatte ihn seiner Frau Zizi Lewis nach ihrer Entlassung aus dem Schweizer Sanatorium, in das sie nach einem Nervenzusammenbruch gebracht worden war, zum Geschenk gemacht. Seither trug ihn die

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