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N.Y.D. - Die Rückkehr des Mörders: New York Detectives: Cassiopeiapress

N.Y.D. - Die Rückkehr des Mörders: New York Detectives: Cassiopeiapress

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N.Y.D. - Die Rückkehr des Mörders: New York Detectives: Cassiopeiapress

Länge:
135 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Sept. 2018
ISBN:
9783739640297
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Ein abgehalfterter Auftragskiller namens Stovasky, der zurück ins Geschäft will. Bount Reiniger, der seinen Freund Richard Cardiff nicht retten kann. Schon bald hat der Privatdetektiv einen weiteren Grund, den skrupellosen gedungenen Mörder unerbittlich zu jagen, doch lange scheinen alle Spuren ins Nichts zu führen – ist Stovasky endgültig abgetaucht? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, und Bount ist nicht der einzige, der den Killer jagt!
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Sept. 2018
ISBN:
9783739640297
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

N.Y.D. - Die Rückkehr des Mörders - A. F. Morland

München

Die Rückkehr des Mörders

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Ein abgehalfterter Auftragskiller namens Stovasky, der zurück ins Geschäft will. Bount Reiniger, der seinen Freund Richard Cardiff nicht retten kann. Schon bald hat der Privatdetektiv einen weiteren Grund, den skrupellosen gedungenen Mörder unerbittlich zu jagen, doch lange scheinen alle Spuren ins Nichts zu führen – ist Stovasky endgültig abgetaucht? Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, und Bount ist nicht der einzige, der den Killer jagt!

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Stovasky – Mord ist für ihn eine Sache, die er im Handumdrehen erledigt.

Richard Cardiff – Er hängt an seinem Leben und an seinem Nightclub. Und er verliert beides.

Sidney Lord – Sein Geschäft ist es, Mordaufträge zu vergeben.

Russ Blakeley – Der junge Theologiestudent hat keine Verwendung für den 'Fantasy'-Club, den er erbt.

Benny Sheene und Jack Phillips – Zwei Gorillas, die von ihrem Boss mit der Vollmacht zum Töten ausgestattet werden.

Marty McGarrett – Ein Alibi, auf das man Häuser bauen kann.

Julie Curram – Sie weiß, was gespielt wird. Deshalb hat sie Angst.

Bount Reiniger ist Privatdetektiv.

June March ist seine Sekretärin, Assistentin und manchmal hilft sie Bount beim Lösen der Fälle.

Prolog

Louis de Villalonga schlug so kräftig mit der Faust auf den Tisch, als wollte er das Möbel in den blanken Parkettböden rammen. Seine dunklen Augen schossen wütende Blitze ab. Es war ihm anzusehen, wie gern er sich jetzt selbst in den Hintern gebissen hätte.

„Was hör' ich da?", blaffte der elegante de Villalonga seine beiden Gorillas, Jack Phillips und Benny Sheene, an.

Die beiden Muskelmänner hoben gleichzeitig die Schultern, als würden sie vom selben Faden bewegt.

„Wir haben ihm Ihr Angebot mit Nachdruck unterbreitet, sagte Phillips fast traurig. „Aber – verflucht noch mal – Richard Cardiff ist ein störrischer Esel. So was von stur ist mir noch nicht unter gekommen.

„Mir auch nicht!", sagte Sheene. Er lispelte. Daran war nur zum Teil die hässlich rote Hasenscharte schuld.

De Villalonga verschränkte die Arme vor der Brust. Ganz schmal waren jetzt seine Augen. Für einen Moment regte sich nichts in seinem Gesicht. Die Züge waren zu einer eisigen Maske geworden.

„Cardiff hat euch also hinausgeworfen!, zischte de Villalonga nach einer langen Pause. „Er hat es gewagt, euch zu sagen, ihr sollt euch zum Teufel scheren.

Phillips und Sheene nickten bestätigend.

De Villalonga nickte auch. „Na schön, sagte er. Seine Stimme klang heiser. An seinen Wangen waren mit einem mal kleine graue Flecken zu sehen. Ein untrügliches Zeichen für de Villalongas mächtige Wut, die nun in seinen Eingeweiden wühlte. „Wenn Cardiff es nicht anders haben will, wenn er guten Worten und einem annehmbaren Angebot nicht zugänglich ist, werden wir andere Saiten aufziehen.

Er sprach von anderen Saiten, aber er meinte damit, dass Richard Cardiff das nächste Frühstück nicht mehr erleben würde ...

1

Auch im Leben eines Bount Reiniger, gibt es ab und zu banale Fälle. Ein Exhibitionist hatte Manhattan unsicher gemacht Der Mann war an allen möglichen Ecken auf getaucht – im cremefarbenen Regenmantel, obwohl kein Wölkchen am Himmel zu sehen gewesen war – nackt unter der hellen Nylonhaut, und hatte allein gehende Frauen seine Pracht und Herrlichkeit ansehen lassen. Das ging ganz einfach, denn unter dem Nylonmantel war er splitternackt gewesen.

Er wäre jetzt noch als Zeiger durch die Stadt geflitzt, wenn er seine Sachen nicht einer Bekannten von Bount dargeboten hätte. Das Girl war erst mal schockiert gewesen. Dann hatte es von der nächsten Telefonbox aus Bount Reiniger angerufen, und Bount hatte sich mit seinem Assistenten Wilkie Lenning auf die Suche nach dem Unhold gemacht.

Der Fall war eine Angelegenheit von zwei Stunden gewesen. Bount und Wilkie erwischten das Ferkel in einer Tiefgarage und übergaben es der Polizei.

Da ein Fall ein Fall ist, und da der Fall als abgeschlossen angesehen werden konnte, schlug Reiniger vor, die bereinigte Sache zu begießen. Richard Cardiffs Nightclub 'Fantasy' schien Bount dafür der geeignete Rahmen zu sein. Für den schlaksigen, etwas zu salopp gekleideten Wilkie Lenning war die Bude zwar ein wenig zu vornehm – seine Kneipen lagen im trüben Licht von Greenwich Village – aber da nun mal Bount derjenige war, der die Drinks bezahlen würde, musste Wilkie mit der Wahl einverstanden sein.

Der Nightclub befand sich in der 34. Straße. Das männliche Publikum bestand größtenteils aus Krawattenträgern, obwohl in den Straßenschluchten von New York eine schwüle Juninacht flimmerte.

Bount suchte einen Tisch für vier Personen aus und nahm mit Wilkie Platz. Der Kellner kam. Bount bestellte zwei Highballs und bekam sie, als wären sie schon vor einer Viertelstunde für ihn vorbereitet worden. Sie tranken. Bount hielt Wilkie seine Chesterfield-Packung hin. Lenning schüttelte seine dunkelblonde Mähne. Er wollte jetzt nicht rauchen. Bount zuckte die Achseln und fischte für sich ein Stäbchen aus der Packung. Wilkie hatte sich am Vormittag dieses 18. Juni einen neuen Gebrauchtwagen gekauft, weil ihm sein alter unter dem Gesäß weg gerostet war. Bount fragte interessiert: „Wie geht dein neues Auto, Wilkie?"

Lenning schmunzelte. „Ein Auto geht nicht. Es fährt", sagte er belehrend.

„Und wie fährt es?"

Wilkie zuckte die Achseln. „Es geht."

„Aha."

Bount schaute sich um. Er suchte Cardiff, den Nightclubbesitzer, mit dem er bekannt war. Am Tresen hingen die Verdurstenden. Der Barkeeper hatte alle Hände voll zu tun, um die Bande vor dem fast sicheren Ende zu retten. Hinter dem Tresen gab es die üblichen Spiegel. Davor ein phantasievolles Flaschenregal. Der Club verfügte auch über eine Bühne. Aber die war im Moment leer. Aus verborgenen Lautsprechern rieselten Evergreens auf die Gäste herab.

Jetzt erblickte Bount den Mann, dem all das hier gehörte. Nicht die winzigste Hypothek trübte die klaren Verhältnisse. Richard Cardiff. Gut geschätzt maß er nicht mehr als eins fünfundsechzig. Er trug große, runde Brillengläser und sah aus wie diese Mars-Männchen aus den Comic-Heften. Das kleine Vögelchen, das sich immer mit Hähnen anlegt, die zehnmal größer sind. Cardiff war überzeugend gebräunt. Bount sah auf den ersten Blick, dass die Farbe nicht aus dem Solarium stammte. Der Schnurrbart hatte die Größe eines Pfeifenreinigers. Die Enden reichten bis ans Kinn. Das Haar war kunstvoll über die Ohren gezogen und mit einem Festiger besprüht, damit es auch noch unter dem Deckenventilator saß. Cardiff trug einen dunklen Maßanzug mit hellen Nadelstreifen. Elegant. Sehr elegant.

Als er Bount sah, hellten sich seine Züge auf. Er kam sogleich angewieselt. Und er lachte. Aber Bount hatte das Gefühl, dass diesem Mann heute nicht so sehr zum Lachen war. Cardiff hatte Kummer. Die Schatten davon lagen in seinen Augen.

„Bount!", rief Cardiff erfreut aus.

„Hallo, Richard."

„Nett, Sie mal wiederzusehen."

„Darf ich Ihnen meinen neuen Assistenten vorstellen? Ich glaube, Sie kennen ihn noch nicht."

Cardiff musterte Wilkie, der in seiner Village-Kluft eigentlich hier drinnen nicht willkommen hätte sein dürfen. Aber Cardiff schüttelte Lenning mit einer aufrichtigen Herzlichkeit die Hand.

„Bount Reiniger schafft die Arbeit wohl nicht mehr allein, wie?", sagte Cardiff aufgekratzt.

„Er braucht jemanden, der auf ihn aufpasst, feixte Wilkie. „Bount wird von Woche zu Woche berühmter. Die Unterwelt ist scharf auf seinen Kopf. Irgendwann werden die Brüder versuchen, sich ihn zu holen. Und dann werde ich da sein und beweisen, dass ich meinen Job nicht umsonst gekriegt habe.

„Sie sollten Wilkie mal auf seiner Gitarre erleben", sagte Bount.

Cardiff staunte und blickte auf Lennings schmale Finger.

Bount fuhr fort: „Sein musikalischer Ruf reicht weit über Greenwich Village hinaus. Er macht sogar laufend Plattenaufnahmen. An seinem Image als Detektiv arbeiten wir noch."

„Darf ich mich setzen?", fragte Cardiff.

Bount lächelte. „Es ist Ihr Lokal, Richard."

„Aber es ist Ihr Tisch."

„Nehmen Sie schon Platz."

„Ich möchte, dass Sie meine Gäste sind, sagte Cardiff spontan. Er wies auf die beiden Highballs und meinte, die gingen bereits auf Kosten des Hauses. „Was führt Sie hierher?, fragte Cardiff anschließend.

Bount hob die Schultern. „Einfach die Tatsache, dass wir hier in der Nähe zu tun hatten. Da war ein Fall zu klären."

Cardiff horchte auf, „Was hat’s denn gegeben?"

„Wir mussten einem Vorzeiger auf sein Ding klopfen", meinte Wilkie Lenning grinsend.

Cardiff staunte. „Was? Diese Mistkerle sind immer noch nicht ausgestorben?"

„Das werden sie so lange nicht sein, solange

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