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In den Mordpausen hören Sie Schlagermusik: Privatdetektiv Tony Cantrell #44 / Cassiopeiapress Kriminalroman

In den Mordpausen hören Sie Schlagermusik: Privatdetektiv Tony Cantrell #44 / Cassiopeiapress Kriminalroman

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In den Mordpausen hören Sie Schlagermusik: Privatdetektiv Tony Cantrell #44 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
143 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. März 2018
ISBN:
9783743858749
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #44
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Mitten in einer Schlagersendung erfolgt eine Geiselnahme im Studio bei CBC. Ausgerechnet Carol Cantrell war als Gast geladen. Sie wird, zusammen mit Mitarbeitern des Senders als Geisel genommen. Privatdetektiv Tony Cantrell und seine Partner arbeiten mit der Polizei Hand in Hand, doch die Gangster drohen nicht nur damit, die Geiseln zu erschießen, sondern auch der ganzen Stadt Chicago das Wasser zu vergiften. Viele gute Gründe für das Cantrell-Team, nichts unversucht zu lassen, um die Bedrohung abzuwenden. Dann wird vor laufendem Mikrofon Carol im Studio erschossen. Tony, Silk und Butch nehmen keine Rücksichten mehr.
Herausgeber:
Freigegeben:
12. März 2018
ISBN:
9783743858749
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In den Mordpausen hören Sie Schlagermusik - Earl Warren

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In den Mordpausen hören Sie Schlagermusik

Privatdetektiv Tony Cantrell #44

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Mitten in einer Schlagersendung erfolgt eine Geiselnahme im Studio bei CBC. Ausgerechnet Carol Cantrell war als Gast geladen. Sie wird, zusammen mit Mitarbeitern des Senders als Geisel genommen. Privatdetektiv Tony Cantrell und seine Partner arbeiten mit der Polizei Hand in Hand, doch die Gangster drohen nicht nur damit, die Geiseln zu erschießen, sondern auch der ganzen Stadt Chicago das Wasser zu vergiften. Viele gute Gründe für das Cantrell-Team, nichts unversucht zu lassen, um die Bedrohung abzuwenden. Dann wird vor laufendem Mikrofon Carol im Studio erschossen. Tony, Silk und Butch nehmen keine Rücksichten mehr.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Fred Mulligan – Er erlebte eine Hit Parade mit Pauken, Trompeten und Tommyguns.

Stuart Carredge – Seinen Namen erfuhren sie erst, als er schon in der Hölle war.

Earl Franklin – Er war ein langsamer Denker, aber ein unerhört schneller Schütze.

Dr. Aldo Fabiani – Er wollte eine große Erfindung vorstellten, aber er hatte falsche Partner.

Tom Roberson – Immer wenn er aufs Knöpfchen drückte, musste in Chicago jemand sterben.

Buddy Owen – Er war ein großer Star – aber er hatte ganz menschliche Schwächen.

1

„Guten Abend, liebe Hörerinnen und Hörer! Wie jeden Freitagabend um acht Uhr fünfzehn begrüße ich Sie auch heute zu unserer Hitparade. In Mulligans Time erwartet Sie eine Stunde mit Hits, Gags und Überraschungen. Der Star des Abends ist Buddy Owen, dessen Song Atlantis Sie sicher alle kennen. Zugleich darf ich Ihnen auch unseren Ehrengast im Studio vorstellen. Es ist Mrs. Carol Cantrell."

Tony Cantrell, Chicagos bekanntester Rechtsanwalt und Privatdetektiv, drehte den Radioapparat leiser. Er hörte die Sendung in seinem eleganten Bungalow in Western Springs, zusammen mit seinen beiden Mitarbeitern Jack O’Reilly und Morton Philby. Seine stattliche Erscheinung hatte O’Reilly den Namen „Butch eingetragen, während Philby wegen seiner Vorliebe für seidene Krawatten „Silk genannt wurde. Alle drei hätten an diesem Freitagabend andere Dinge zu tun gehabt, als Schlagersendungen zu hören. Da aber Carol an dieser Sendung als Ehrengast teilnahm, wollten sie sich das Interview nicht entgehen lassen.

„Sie hören nun den ersten Hit des Abends. Es ist der Song A Simple Man."

Plötzlich, in einem ganz anderen Tonfall, rief der Sprecher: „He, Sie da, was wollen Sie denn hier? Hier läuft eine Sendung, sehen Sie das nicht ?"

Eine raue Stimme, ein gutes Stück vom Mikrofon entfernt, gab knappe Befehle und Anweisungen.

Dem Sprecher war jetzt deutlich die Angst in der Stimme anzumerken, als er rief: „Was soll das? Wir sind doch keine Bank. Machen Sie keinen Unsinn."

Die raue Stimme sprach näher am Mikrofon. „Ruhe hier drin! Sid, schließ die Tür ab. Das ist ein Überfall. Hebt alle die Hände und geht zur Wand, aber schnell, ich habe einen nervösen Zeigefinger. Du gehst da in den Tonraum, Earl."

Stühle wurden gerückt. Eine Frauenstimme – es war nicht die Carols – sagte etwas. Ein Mann fuhr sie barsch an: „Ruhe, verdammt! Das ist kein Spaß und kein Spiel."

Die raue Stimme, die zuerst gesprochen hatte, war wieder zu hören.

„He, Sie da, stehenbleiben! Stehen bleiben, sag ich, oder ich schieße!"

Der kurze Feuerstoß einer Maschinenpistole ratterte. Eine Frau schrie gellend auf.

„Mörder! Mörder!"

Ein Schlag klatschte, dann sagte eine Männerstimme: „Ruhe, du hysterische Gans. Er hatte selber schuld. Bleibt an der Wand stehen, sonst seid ihr selber dran. Kümmere du dich um den technischen Kram, Earls."

Im Radioapparat war ein Knacken zu hören. Eine sonore Männerstimme sagte: „Okay, Frank, du kannst reden."

„Was soll denn das?, fragte Silk in Western Springs und sah Cantrell und Butch entgeistert an. „Das hört sich an wie ein Überfall. Ist das jetzt eine Hitparade oder ein Kriminalhörspiel?

Butch winkte ab. „Einer der Gags von Mulligan vermutlich. Hören wir uns mal an, was weiter kommt. Warum sollte jemand ein Rundfunkstudio überfallen?"

Die raue Männerstimme war wieder zu hören.

Der Sprecher las, offensichtlich ungeübt, seinen Text ab.

„Bürger von Chicago, hier spricht die Organisation Thunderbolt. Wir haben das Studio besetzt. Vier Geiseln sind in unserer Gewalt. Wir verlangen drei Millionen Dollar Lösegeld, sonst werden an verschiedenen Plätzen in Chicago Bomben explodieren. Die drei Millionen Dollar sollen in einer voll aufgetankten und startbereiten Düsenmaschine deponiert werden, die für uns auf dem O’Hare Airport bereitgestellt werden muss. Falls irgend etwas gegen uns unternommen wird, müssen die Geiseln sterben. Zum Beweis, dass wir nicht scherzen, wird in genau drei Minuten im Chicago Harbour das Frachtschiff Minnesota explodieren. Dies ist das Ende der ersten Durchsage."

Einige Sekunden herrschte Stille, dann folgte ein leises Lachen. Die sonore Stimme sagte: „Bis zum großen Bums unterhalten wir Sie mit dem bereits angekündigten Hit A Simple Man von Lobo. Niemand soll sagen, dass Thunderbolt einen schlechten Service hat. Also, sperrt die Ohren auf. Wenn die Platte fertig ist, folgt der große Schlag!"

Die ersten Töne klangen aus dem Radio, die heisere Stimme des Sängers. Cantrell, Butch und Silk sahen sich an.

„Verrückt!, sagte Silk. „Man könnte fast glauben, das sei echt. Aber so etwas hat es schon einmal gegeben. Orson Welles schrieb mal ein Hörspiel über die Landung von Marsmenschen, und es wurde in Live-Aufmachung gesendet. Damals gab es eine Panik unter der Bevölkerung, weil viele glaubten, echte Marsbewohner seien gelandet.

Butch lachte laut.

„Etwas Ähnliches wird das wohl auch sein. Zu welchen Mitteln der Hörfunk greifen muss, um sich gegen das Fernsehen durchzusetzen ... Und in so etwas ist Carol hineingeraten!"

Cantrell hatte bisher schweigend zugehört. Der große, schlanke Mann mit der dunklen Brille lag scheinbar entspannt im Sessel. Er wartete ab, wie sich die Sache weiterentwickelte.

Die Platte war zu Ende. Mehr als eine halbe Minute war es still. Dann sprach wieder die sonore Stimme.

„Die weiter entfernten Hörer konnten es wohl nicht hören, aber hier hat es eben ganz schön gebumst. Die Minnesota ist in die Luft geflogen. Thunderbolt bietet Ihnen die tollste Live-Übertragung Ihres Lebens. Bleiben Sie am Apparat, Sie werden es nicht bereuen. Sie hören das Superding des Jahrhunderts. Die Hörer in den Stadtvierteln in der Nähe des Hafens wissen jetzt bereits, dass wir nicht bluffen. Die Explosion war nicht zu überhören."

Nun sprach die raue Stimme: „Los, Mulligan, kommt her ans Mikrofon und erzähl deinen Fans, was sich hier abspielt. Hör auf zu zittern, dazu hast du noch gar keinen Grund. Na, mach schon!"

Tony Cantrell griff zum Telefon, das auf einem Tischchen stand. Er nahm sein Notizbuch aus der Tasche seiner eleganten Hausjacke im Kaftan-Stil, schlug nach und wählte eine Nummer.

„Wen rufst du an, Chef?", fragte Butch.

„D’Arcy’s, sagte Cantrell lakonisch. „D’Arcy’s war ein bekanntes Feinschmeckerlokal.

„Willst du jetzt einen Tisch dort bestellen?, fragte Butch konsterniert. „Dieses Hörspiel oder was das sein soll, will mir gar nicht gefallen. Das ist verdammt zu lebensecht für meinen Geschmack. Wenn das ein Gag sein soll, wird er reichlich breit ausgewalzt.

Cantrell verzog keine Miene.

„Mach den Fernseher an, Silk", sagte er.

„Welchen Kanal?"

„Das ist völlig gleich."

Silk gehorchte. Aus dem Radio klang nun die Stimme Fred Mulligans, des Discjockeys und Moderators. Mulligan sprach nicht mehr lässig, sondern voller Angst.

„Hier spricht Fred Mulligan. Was – was Sie hier hörten, ist die nackte, blutige Wahrheit! Drei Männer sind ins Studio eingedrungen. Sie sind mit Pistolen, Schnellfeuergewehren und Maschinenpistolen bewaffnet. Ein Tontechniker, der zu fliehen versuchte, wurde niedergeschossen. Wir – das heißt, Fred Mulligan, Buddy Owen, Carol Cantrell und Helen Vandergast – werden als Geiseln gefangengehalten. Für die weiter entfernten Hörer möchte ich hinzufügen, dass es vor zwei Minuten tatsächlich eine Explosion gegeben hat, dass die Fensterscheiben klirrten. Wie Sie vielleicht wissen werden, befindet sich das CBC-Funkhaus an der Roosevelt Road in der Nähe der Universität von Illinois, also nicht sehr weit vom Hafen entfernt. Die Sache ist blutiger Ernst. Wir alle hier sind in akuter Lebensgefahr."

„Genug fürs erste, Mulligan. Wir ..."

Die Übertragung brach ab. Kein Ton war mehr zu hören. Silk und Butch hörten Tony Cantrell ins Telefon sprechen.

„Ja, Claude, hier spricht Tony Cantrell. Ihr Restaurant befindet sich doch am Jackson Boulevard am Grant Park, ganz in der Nähe des Hafens. Claude, haben Sie in den letzten Minuten eine Explosion gehört? … Wie, alle Fensterscheiben sind herausgefallen? Wissen Sie, was da hochgegangen ist? … Im Hafen, ja. Ein Schiff brennt. Danke, Claude. … Nein, ich weiß auch nichts Genaues. Sie werden es sicher bald im Rundfunk oder im Fernsehen hören. Auf Wiederhören, Claude."

Cantrell legte auf.

„Es sieht ganz so aus, als sei die Sache echt", sagte er.

Er wählte wieder eine Nummer, die des Police Headquarters. Doch die Nummer war besetzt. Die des CBC-Senders ebenfalls. Nachdem Cantrell fünf Minuten

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