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Tony Cantrell #30: Kalte Boys und heiße Schlitten: Kriminalroman

Tony Cantrell #30: Kalte Boys und heiße Schlitten: Kriminalroman

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Tony Cantrell #30: Kalte Boys und heiße Schlitten: Kriminalroman

Länge:
140 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Juli 2019
ISBN:
9783743823884
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #30
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.

Cole Britten, ein ehemaliger Krimineller will sauber bleiben, doch seine ehemaligen Kumpanen haben etwas dagegen. Als Cole unter Druck gesetzt wird, wendet er sich vertrauensvoll an das Cantrell-Team. Silk, ein Mitglied des Teams um Tony Cantrell, unternimmt das Wagnis, sich inkognito in den Autoknacker-Ring einzuschleusen. Doch die Chancen, heile aus den skrupellosen Fängen dieser Leute herauszukommen, tendieren gegen Null. Ausgerechnet er soll Cole Britten töten, und die Entscheidung bedeutet ein Leben gegen ein Leben.
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Juli 2019
ISBN:
9783743823884
Format:
Buch

Über den Autor


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Tony Cantrell #30 - Earl Warren

München

Kalte Boys und heiße Schlitten

Privatdetektiv Tony Cantrell #30

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.

Cole Britten, ein ehemaliger Krimineller will sauber bleiben, doch seine ehemaligen Kumpanen haben etwas dagegen. Als Cole unter Druck gesetzt wird, wendet er sich vertrauensvoll an das Cantrell-Team. Silk, ein Mitglied des Teams um Tony Cantrell, unternimmt das Wagnis, sich inkognito in den Autoknacker-Ring einzuschleusen. Doch die Chancen, heile aus den skrupellosen Fängen dieser Leute herauszukommen, tendieren gegen Null. Ausgerechnet er soll Cole Britten töten, und die Entscheidung bedeutet ein Leben gegen ein Leben.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Cole Britten - „Alte Freunde‟ erpressen den vorbestraften Tankstellenbesitzer, als er ein ehrliches Leben führen will.

Joe Delmonico – Ein Vorstadtplayboy mit Gangster und Killerambitionen.

Cora Malloy – Das Sexkätzchen hat vergiftete Krallen.

Sal Maitland – Ein Mulatte, der sich keine Mühe gibt, seine sadistischen Neigungen zu verbergen.

... und das Cantrell-Team.

1

Morton Philby hatte sich in die Höhle des Löwen begeben, aber es war verteufelt schwer, lebend wieder herauszukommen.

Cole Britten wischte sich die Hände an einem Ballen Putzwolle ab. Er schaute noch einmal über die Werkstatt. Zwei Wagen standen auf den Hebebühnen, ein klappriger alter Ford und ein Pontiac Grandville. Morgen wollte er damit fertig werden, für heute hatte er Feierabend.

Spät genug war es.

Als Britten zum Waschbecken trat, hörte er die Werkstattür leise knarren. Im grellen Licht der Neonröhren sah er den schlanken, gutgekleideten Mulatten. Sein Gesicht wurde abweisend.

„Hallo, Cole, sagte der Mulatte und tänzelte auf seinen Plateauabsätzen näher. „Lange nicht mehr gesehen.

Er war sehr stutzerhaft gekleidet. Er trug einen grauen, teuren taillierten Mantel. Darunter sah man den dicken Knoten einer roten Seidenkrawatte.

Die Frisur des Mulatten verriet die Pflege eines Haarkünstlers. Er lächelte dünn.

„Was willst du, Sal?", fragte Cole Britten.

„Sei doch nicht so abweisend. Dir scheint es nicht besonders gut zu gehen, alter Freund. Plagst dich in dieser dreckigen Bude für ein paar Dollar mit alten Klapperkisten ab. Du könntest viel, viel mehr Geld machen. Du warst doch früher ein cleverer Bursche."

„Ich komm zurecht, Sal. Verschwinde! Ich mache keine krummen Sachen mehr, und ich will mit dir nichts zu tun haben. Geh zum Teufel!"

Der Mulatte trat neben Cole Britten.

„Alter Freund, nun sei doch nicht so heftig. Wir brauchen einen Mann wie dich, einen Autospezialisten, der sogar noch eine eigene Werkstatt hat. Du kannst einen Haufen Moos machen, Cole, zehnmal mehr, als der Laden hier jetzt einbringt."

Brittens kräftige, nicht gerade saubere Rechte schoss vor und packte den Mulatten am Kragen. Sals olivfarbene Haut bekam einen Grauton.

Britten schüttelte ihn durch wie einen nassen Sack.

„Hast du Dreck in den Ohren, Sal? Ich habe gesagt, du sollst verschwinden, und zwar gleich. Kerle wie dich will ich hier nicht sehen. Von der Werkstatt und der Tankstelle kann ich mit meiner Familie leben, und zwar ehrlich. Und genau das werde ich auch tun. Hau jetzt ab, sonst helfe ich nach!"

Er stieß den Mulatten zurück, sodass er hart gegen die Eisentür taumelte. Sal sah den stämmigen Mann, mit dem grauen Arbeitskittel an, und Hass flackerte in seinen Augen.

„Ich glaube, du machst da einen großen Fehler, Cole."

Cole Britten griff nach einem schweren Schraubenschlüssel. Der Mulatte öffnete eilig die Tür, die sich fast geschlossen hatte, und huschte hinaus. Britten sah auf das breite Werkstattor.

Er legte den Schraubenschlüssel auf den ölverschmierten Werkzeugwagen und spuckte aus.

„Verdammte Ratte", murmelte er.

Er wusch sich nun die Hände mit Handwaschpaste. Dazu krempelte er Kittel und Ärmel bis über die Ellbogen auf. Er brummte missgelaunt, denn die Begegnung mit dem Mulatten Sal hatte ihn wütend gemacht.

Cole Britten war vorbestraft. Sechs Jahre hatte er abgesessen, die Jugendstrafanstalt mitgerechnet.

Sechs Jahre von vierunddreißig. Nach Verbüßung seiner letzten Strafe war Cole Britten nicht wieder rückfällig geworden. Seine Frau Sandra hielt zu ihm.

Britten hatte hart gearbeitet und soviel wie möglich auf die Seite gelegt. Nach fünf Jahren machte er dann seine Meisterprüfung, kündigte bei der Oldsmobile Vertragswerkstätte in Calumet City und übernahm eine heruntergekommene kleine Tankstelle mit dazugehöriger Werkstatt in East

Chicago.

Britten verstand sein Fach, und er war preiswert und hieb keinen Kunden übers Ohr. Deshalb war er verhältnismäßig schnell zu einem Kreis von Stammkunden gekommen und konnte von seinem Ein-Mann-Betrieb ganz gut leben.

Er war zufrieden mit seinem Leben, so wie es war. Und jetzt hatte der Mulatte Sal Unruhe hineingebracht und ihn an die alten bösen Zeiten erinnert.

Britten wollte gerade den Schlüsselbund aus dem Spind nehmen, um die Werkstatt abzuschließen, da öffnete die Tür sich wieder. Sal kam herein, bösartig grinsend. Cole Brittens Augen verengten sich.

Dem Mulatten folgten ein athletisch gebauter Schwarzer von gut zwei Metern Größe und ein großer, hagerer Weißer. Er hatte ein knochiges Gesicht mit tief in Höhlen liegenden Augen. Viel älter als Dreißig konnte er nicht sein, aber man sah ihm an, dass er alle Laster der Welt und das Verbrechen von Grund auf kannte.

Er hatte einen dunkelblauen Jeansanzug an. Er machte den Wortführer.

„Wir haben gehört, du bist zu unserem Kumpel Sal gar nicht nett gewesen, Cole. Jetzt sperr deine dreckigen Ohren auf und hör mir genau zu. Wir sind keine kleinen Pinscher, wie du einer bist mit deiner Klitsche. Hinter uns steht ein mächtiges Syndikat. Du wirst für uns arbeiten, klar? Sonst geht dein Laden hoch, und wir machen erst aus dir Frikassee und dann aus deiner Alten und den beiden Gören."

Cole Britten schoss das Blut ins Gesicht. Der Jähzorn hatte ihn schon früher in schlimme Situationen und sogar ins Gefängnis gebracht. Er stürmte zu dem Werkzeugwagen und wollte den Schraubenschlüssel packen.

Aber der riesige Schwarze war schneller. Er gab dem Blechwagen einen Tritt, dass er mit quietschenden Rädern in den Hintergrund der Werkstatt rollte. Dann ging der Schwarze auf Cole Britten los.

Der Schwarze war ein Schwergewichtsboxer, und kein schlechter. Eine Serie von harten Schlägen traf Cole Britten. Er flog unter die eine Hebebühne und spuckte Blut.

Der Schwarze grinste zufrieden. Der Mulatte wippte auf den Fußballen, was bei seinen Schuhen mit den hohen Absätzen merkwürdig aussah. Britten las Genugtuung in seinen Zügen.

Nur der weiße Gangster mit dem Jeansanzug verzog keine Miene. Er hatte nichts anderes erwartet, als er Cole Britten mit seinen Worten provozierte.

Der Werkstattbesitzer zog sich mühsam an der Hebebühne hoch.

„Was wollt ihr?, fragte er, obwohl er es sich denken konnte. „Ihr könnt mich nicht zwingen. Das ist meine Werkstatt. Wenn ihr keine Ruhe gebt, gebe ich zur Polizei.

„Irrtum, Kleiner, sagte der Gangster. „Wir können dich sehr wohl zwingen. Manche Leute muss man mit der Nase auf ihr Glück stoßen, und wenn das Nasenbein bricht. Du wirst tun, was wir dir sagen, sonst bist du reif. Du hast eine Frau und zwei Kinder, an denen du hängst. Was hältst du davon, wenn deine Kinder einen Unfall erleiden, oder wenn deiner Frau einer das Gesicht zerschneidet?

„Ihr Drecksäcke!", keuchte Britten in ohnmächtiger Wut.

„Nicht frech werden, Kleiner. Die Bullen können dich und deine Familie nicht immer schützen. Eines Tages kriegst du deine Quittung!"

Cole Britten wusste, dass der andere recht hatte. Die Polizei konnte ihm nicht helfen. Er musste bei den Gangstern mitmachen. Die Vergangenheit hatte ihn eingeholt.

„Was soll ich tun?", fragte er.

„Jetzt wirst du vernünftig, sagte der Gangster. „Warum nicht gleich so? Deine Weisungen erhältst du in den nächsten Tagen. Du wirst Autos umfrisieren, die über die Grenze gehen, für einen großen Ring. Für falsche Papiere und alles ist gesorgt. Es ist so gut wie kein Risiko bei der Sache, eine sagenhafte Organisation, wie du noch keine erlebt hast. Du verdienst gut dabei. Mann, eigentlich bist du ein Glückspilz, und das wirst du auch eines Tages einsehen. Wenn nicht, dann denk immer daran, was ich dir gesagt habe wegen dir und deiner Familie. Das Syndikat hat einen langen Arm, klar?

„Ja, stieß Cole Britten hervor. „Ja, ich habe verstanden.

2

Tony Cantrell war gerade im Begriff, zu Bett zu gehen, als es klingelte. Seufzend ging der Anwalt an die Haussprechanlage. Er nahm den Hörer ab.

„Cantrell, sagte er. „Wer ist da, bitte?

Zuerst hörte er ein Keuchen. Jemand atmete, als hätte er schlimme Schmerzen.

„Britten, Cole Britten, antwortete dann eine gepresste Stimme. „Ist Silk da? Ich muss mit ihm reden.

„Mr. Philby ist hier, aber ich glaube, er ist schon zu Bett gegangen. Ist es etwas Wichtiges? Sind Sie verletzt?"

„Nein, nicht

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