Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Liebe in dunklen Gewölben: Romantic Thriller
Liebe in dunklen Gewölben: Romantic Thriller
Liebe in dunklen Gewölben: Romantic Thriller
eBook125 Seiten1 Stunde

Liebe in dunklen Gewölben: Romantic Thriller

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Romantik-Thriller von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Candice erreichte das Fenster. Vorsichtig streckte sie die zitternde Hand nach der Gardine aus, und als sie diese langsam zur Seite schob, geschah etwas, das ihr einen Eissplitter ins Herz trieb. Da war eine Gestalt ... Eine schnelle Bewegung ... Ein hastiges Davonhuschen ... Und gleichzeitig glaubte Candice, etwas durch die Luft fliegen zu sehen. Blitzartig duckte sie sich. Von der Gestalt war nichts mehr zu sehen, sie schien sich in Luft aufgelöst zu haben. Und das, was sie geworfen hatte, durchschlug wie eine Kanonenkugel das Fensterglas. Candice riss die Arme hoch und schützte damit ihren Kopf. Glassplitter regneten über ihren Rücken. Sie hörte eine Frau schreien, ohne zu wissen, dass sie es selbst war, die schrie, und etwas polterte hart über den Teppichboden, rollte durch den Raum und krachte gegen die Wand. Entsetzt richtete sich Candice auf. Das war der reinste Terror...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum23. Mai 2019
ISBN9783739626017
Liebe in dunklen Gewölben: Romantic Thriller
Vorschau lesen
Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

Mehr von A. F. Morland lesen

Ähnlich wie Liebe in dunklen Gewölben

Rezensionen für Liebe in dunklen Gewölben

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Liebe in dunklen Gewölben - A. F. Morland

    München

    LIEBE IN DUNKLEN GEWÖLBEN

    Romantik-Thriller von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

    Candice erreichte das Fenster. Vorsichtig streckte sie die zitternde Hand nach der Gardine aus, und als sie diese langsam zur Seite schob, geschah etwas, das ihr einen Eissplitter ins Herz trieb. Da war eine Gestalt ... Eine schnelle Bewegung ... Ein hastiges Davonhuschen ... Und gleichzeitig glaubte Candice, etwas durch die Luft fliegen zu sehen. Blitzartig duckte sie sich. Von der Gestalt war nichts mehr zu sehen, sie schien sich in Luft aufgelöst zu haben. Und das, was sie geworfen hatte, durchschlug wie eine Kanonenkugel das Fensterglas. Candice riss die Arme hoch und schützte damit ihren Kopf. Glassplitter regneten über ihren Rücken. Sie hörte eine Frau schreien, ohne zu wissen, das sie es selbst war, die schrie, und etwas polterte hart über den Teppichboden, rollte durch den Raum und krachte gegen die Wand. Entsetzt richtete sich Candice auf. Das war der reinste Terror...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

    Roman © by Autor und Edition Bärenklau, 2015

    Cover © by Firuz Askin, 2015

    Korrektorat: Philipp Schmidt

    1

    Mr. Peabody sagte: Oh!

    Es klang weder laut noch erregt, dennoch wusste Candice Fleming, dass dieses Oh eine Katastrophe einleitete.

    Sie drehte sich hastig um. Ihr langes blondes Haar wirbelte dabei hoch, und fast im selben Augenblick weiteten sich ihre schönen dunklen Augen, denn sie erkannte, dass es diesmal besonders schlimm kommen würde.

    Homer Peabody stand auf einer wackeligen Holzleiter, und diese fiel soeben um. Candice wollte es in einem allerersten Impuls verhindern.

    Sie stürmte durch die düstere Buchhandlung, war schnell genug, um zwei Drittel der Distanz zurückzulegen, aber dann krachte es auch schon und der Buchhändler, Candices Arbeitgeber, stöhnte vor Schmerz auf.

    Mr. Peabody!, rief das Mädchen aufgeregt. Mein Gott, Mr. Peabody! Haben Sie sich weh getan?

    Der magere Mann mit dem schütteren grauen Haar rückte sich seine ellipsenförmige Brille zurecht, denn sie hing im Augenblick nur noch an seinem linken Ohr und schräg über die Wange.

    Ich... ich weiß es nicht, Miss Fleming, antwortete der Mann verwirrt.

    Er war ein liebenswerter Tolpatsch. Ihm passierte ständig irgendetwas. Mal stieß er sich das Schienbein an einer offenen Lade seines Schreibtisches, mal rutschte er irgendwo in der Stadt auf einer Bananenschale aus, mal fiel er in seinem Haus die Kellertreppe hinunter.

    Es hatte den Anschein, als wäre er selbst sein gefährlichster Feind, gegen den er sich nicht zu schützen vermochte.

    Er musste einfach mit sich leben, und es erschütterte ihn schon lange nicht mehr, wenn ihm wieder mal ein Missgeschick passierte. Es gehörte zu seinem Dasein.

    Candice räumte die Leiter beiseite, griff unter Homer Peabodys Arme und zog ihn hoch. Sehr liebenswürdig, sagte der Buchhändler dankbar.

    Candice stellte ihn auf die Beine und ließ ihn vorsichtig los. Sie hätte sofort wieder zugegriffen, wenn er zusammengesackt wäre, aber das war nicht nötig. Der Chef blieb wankend stehen.

    Er hatte ein blasses, nettes Gesicht. Er war immer blass, denn er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in seinem Laden. Die Bücher waren seine Welt. In ihnen konnte er sich verlieren. Er liebte sie, als wären sie alle von ihm geschrieben worden.

    Wie haben Sie das nun wieder angestellt?, fragte Candice Fleming vorwurfsvoll. Warum haben Sie mich nicht gebeten, auf die Leiter zu steigen?

    Mein liebes Kind, ich kann doch nicht alles Sie tun lassen, sagte der Buchhändler mit einem dünnen Lächeln. Ich hatte neulich den Tapezierer im Haus. Er stand rittlings auf der Leiter und marschierte damit durch das ganze Zimmer. Ich dachte, ich...

    Sie dachten, was der fertig bringt, müssten Sie auch können.

    So ungefähr, gab Homer Peabody zu.

    Die junge Frau schüttelte den Kopf. Sie hätten sich den Hals brechen können, ist Ihnen das klar?

    Der Buchhändler schmunzelte. Bei allem Pech, das ich in meinem Leben schon hatte, war doch immer auch ein bisschen Glück dabei, denn ernstlich verletzt habe ich mich noch nie.

    Glück, sagte Candice sarkastisch. Ja, so kann man es auch sehen. Sind all Ihre Knochen heil geblieben? Sehen Sie mal nach.

    Er bewegte Arme und Beine. Ich bin soweit in Ordnung. Es tut mir leid, dass ich Sie erschreckt habe.

    So war Homer Peabody. Er entschuldigte sich bei seinen Mitmenschen auch noch dafür, dass er so ein Tolpatsch war.

    Er bückte sich ächzend, stellte die Leiter auf und schickte sich an, die Sprossen wieder hochzuklettern, was Candice natürlich zutiefst entsetzte.

    Das ist nicht Ihr Ernst, Mr. Peabody!, rief sie. Sie können da nicht wirklich noch einmal hinauf wollen.

    Doch. Warum nicht? Seien Sie unbesorgt, meine Liebe. Zweimal ist mir noch nie dasselbe Missgeschick passiert.

    Aber ich kann für Sie doch herunterholen, was Sie brauchen, sagte Candice eifrig.

    Sehen Sie, Miss Fleming, ich muss noch einmal auf diese Leiter, um mir selbst zu beweisen, dass ich es doch schaffe, oben zu bleiben.

    Werden Sie wieder versuchen, mit der Leiter zu gehen?

    Nein, ich denke, das tue ich lieber kein zweites Mal. Aber wenn Sie mir einen Gefallen tun wollen, könnten Sie mit Jingo ein bisschen spazieren gehen.

    Und was wird mit den Bestelllisten? Ich bin damit noch nicht fertig.

    Homer Peabody winkte ab. Das eilt nicht.

    Sie halten wohl nicht viel von dem Spruch: Was du heute kannst besorgen...

    Doch. Deshalb bitte ich Sie ja, Jingo ein wenig auszuführen, damit er seine Geschäftchen heute noch besorgen kann. Nach dem Sturz von der Leiter wäre es mir nicht möglich, mit ihm einen längeren Spaziergang zu machen.

    Sie haben sich also doch weh getan, sagte Candice sofort.

    Nun ja, ein kleines Brennen im Fußknöchel...

    Lassen Sie sehen, bat die hübsche Angestellte.

    Es ist nichts, Miss Fleming. Bestimmt nicht.

    Der Knöchel kann gebrochen sein.

    In diesem Fall würde ich den Fuß nicht belasten können. Sie sehen aber, dass ich dazu in der Lage bin.

    Candice musterte den liebenswerten alten Mann und befürchtete, dass sein Schutzengel eines Tages nicht gut genug auf ihn aufpassen würde. Sie wollte lieber nicht daran denken, was dann mit Mr. Peabody passierte.

    Na schön, ich werde Jingo ein wenig im Hyde Park herumführen. Ist Ihnen das recht, Mr. Peabody?

    Der Hund wird es Ihnen danken, sagte der Buchhändler und machte sich an den Aufstieg.

    Candice Fleming konnte dabei nicht zusehen. Sie wandte sich rasch um und holte den Hund, der alles andere als reinrassig war.

    Seine Ahnenreihe schien fast ausschließlich aus Mischlingen zu bestehen, deshalb war es unmöglich, ihn auch nur annähernd einer bestimmten Hundegattung zuzuordnen.

    Er hatte von allen etwas. Die traurigen Augen eines Pekinesen, die lustigen Falten eines Dackels, die stumpfe Schnauze einer Bulldogge - und so weiter.

    Manchmal hatte Candice das Gefühl, der Hund wäre ein bisschen verrückt. Er wollte immer spielen, und sein Lieblingsspiel war, sich auf die Hinterbeine zu stellen und sie umschmeißen zu wollen.

    Er winselte und hechelte als die Angestellte den Raum betrat, in dem er sich befand. Er wedelte mit seinem kupierten Schwanz so heftig, dass sein ganzes Hinterteil wackelte.

    Als er sah, dass Candice die Leine nahm, schnappte er vor Freude beinahe über, und er wollte gleich wieder sein Lieblingsspiel spielen.

    Die junge Frau wehrte ihn ab, hakte die Leine fest, zog Jingo zu sich heran und streichelte und tätschelte ihn liebevoll.

    Er leckte mit seiner warmen, langen, feuchten Zunge über ihre Hand und bellte. Ja, sagte Candice freundlich. Natürlich sind wir Freunde.

    Sie nahm den Maulkorb, und Jingo, der diesen nicht liebte, tat alles, um ihn nicht umgehängt zu bekommen.

    Wie fast immer gewann er auch diesmal. Na schön, sagte die junge Frau und legte den Maulkorb weg. Aber du musst mir versprechen, recht artig zu sein, wenn wir im Park sind.

    Das versprach der Hund auf seine Weise. Candice verließ mit dem Tier das Hinterzimmer des

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1