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Und mein Traum vom Fußballspielen?: Arztroman
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eBook118 Seiten1 Stunde

Und mein Traum vom Fußballspielen?: Arztroman

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Über dieses E-Book

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

Oliver ist ein Junge mit großen Träumen. Später, wenn er groß ist, möchte er ein berühmter Fußballer werden. Doch noch ist er ein kleiner Bub, der allein mit seiner Mutter lebt, die leider immer wieder Freunde hat, die Oliver gar nicht mag. Und einer dieser Männer ist es, der eines Tages einen Autounfall verursacht, bei dem Oliver schwer verletzt wird. In der Paracelsus-Klinik kämpfen Dr. Härtling und Dr. Falk um das Leben des Kindes ...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum7. Juli 2019
ISBN9783739662145
Und mein Traum vom Fußballspielen?: Arztroman
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    Und mein Traum vom Fußballspielen? - A. F. Morland

    München

    Und mein Traum vom Fußballspielen?

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

    Oliver ist ein Junge mit großen Träumen. Später, wenn er groß ist, möchte er ein berühmter Fußballer werden. Doch noch ist er ein kleiner Bub, der allein mit seiner Mutter lebt, die leider immer wieder Freunde hat, die Oliver gar nicht mag. Und einer dieser Männer ist es, der eines Tages einen Autounfall verursacht, bei dem Oliver schwer verletzt wird. In der Paracelsus-Klinik kämpfen Dr. Härtling und Dr. Falk um das Leben des Kindes ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

    sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    „Und dann?", fragte die zehnjährige Josee Härtling interessiert.

    „Dann musst du die Zitronen heiß waschen, die Schale dünn abreiben und den Saft auspressen", gab Ottilie, die grauhaarige Wirtschafterin, bereitwillig Auskunft.

    Josee nickte. „Und dann?"

    „Ein wenig Fett mit hundertfünfzig Gramm Zucker und einem Päckchen Vanillinzucker schaumig rühren, fuhr Ottilie fort, „Eier zufügen und die Masse cremig rühren. Josee, der Sonnenschein der Familie Härtling, seufzte. „Und dann?"

    „Mehl, Backpulver und Zitronenschale mischen und unterrühren, den Boden einer Springform fetten, die Hälfte des Rührteigs einfüllen und glattstreichen."

    Josees Miene nahm einen leidenden Ausdruck an. „Und dann?"

    „Mandelblättchen und zwei Teelöffel Zimt mischen und die Hälfte davon auf den Boden streuen. Im vor geheizten Backofen zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten backen, den Boden vorsichtig aus der Form lösen und auskühlen lassen. Aus dem übrigen Teig zwei weitere Böden backen. Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden ..."

    Josee sah schon aus, als hätte sie Bauchschmerzen. „O Gott!"

    „Apfelviertel in Spalten schneiden, fuhr Ottilie ungerührt fort, „einen Viertelliter Wein mit einem Viertelliter Wasser, Zitronensaft und fünfundzwanzig Gramm Zucker aufkochen, Apfelspalten zufügen und bei schwacher Hitze fünf Minuten dünsten ...

    Josee winkte mit beiden Händen ab. „Das ist zu viel. Das merke ich mir nie!"

    Sie stöhnte und raufte sich die Haare. „Unsinn. Eine Apfelschichttorte backen kann jeder, das ist überhaupt keine Hexerei."

    „Ich nicht. Josee schüttelte enttäuscht den Kopf. „Und ich dachte, ich könnte Mutti und Vati mit einer selbstgebackenen Torte überraschen.

    Ottilie legte ihr lächelnd die Hand um die Schultern und drückte sie sanft an sich. „Das kannst du."

    „Niemals."

    „Wenn ich dir ein klein wenig helfe?"

    Neue Hoffnung glänzte in Josees großen Augen. „Du hilfst mir? Sie freute sich ungemein. „Dann wird aus meiner Überraschung doch noch was. Aber du darfst nichts verraten.

    Ottilie schmunzelte. „Ich kann schweigen wie ein Grab."

    „Was gibt’s denn zu verschweigen?", fragte der vierzehnjährige Tom, der unbemerkt die Küche betreten hatte.

    „Nichts", gab Josee zurück.

    „Ich möchte es aber wissen!"

    „Sei nicht so neugierig", wies Ottilie ihn zurecht.

    „Vor mir kann man nichts verheimlichen, behauptete der Junge. „Ich komme hinter jedes Geheimnis.

    „Hinter unseres nicht, entgegnete Josee unfreundlich. „Was hast du überhaupt in der Küche zu suchen?

    „Darf ich mir vielleicht noch ein Glas Milch holen?", gab Tom schnippisch zurück. Er ließ sich damit aufreizend viel Zeit. Irgendwann schlurfte er aber dann doch aus der Küche.

    „Wir müssen auf der Hut sein, sagte Josee. „Tom kann manchmal sehr fies sein. Wenn er mir meine Überraschung kaputtmacht, setze ich ihm die Torte auf.

    Ottilie lachte. „Aber, aber, nicht so feindselig, kleines Fräulein."

    Josee sah die Haushälterin bewundernd an. „Du kennst so viele tolle Rezepte. Wie kann man sich die bloß alle merken?"

    „Na ja, ich bin ja schon ein paar Jährchen auf der Welt, erwiderte Ottilie bescheiden. „Da kommt so einiges an Wissen zusammen - und was ich nicht weiß, steht in den vielen Kochbüchern, die ich mir im Laufe der Zeit gekauft habe.

    „Wann backen wir die Torte?"

    „Wann immer du möchtest", antwortete Ottilie.

    „Übermorgen?"

    Ottilie nickte. „Gut, übermorgen."

    2

    Dr. Sören Härtling war mitten in der Vormittagssprechstunde. Zwischen zwei Patientinnen rief er kurz zu Hause an, um seiner Frau mitzuteilen, dass er zu Mittag nicht nach Hause kommen könne.

    „Ist so viel zu tun?", fragte Jana Härtling.

    „Wir haben für elf Uhr eine Operation angesetzt, von der sich nicht vorhersehen lässt, wie lange sie dauern wird."

    „Ein schwieriger Eingriff?", erkundigte sich Jana, die früher als Kinderärztin praktiziert hatte.

    „Krebs, schon ziemlich weit fortgeschritten. Es sieht nicht gut aus."

    „Ich sehe dich dann heute Abend."

    „Ja", nickte der Leiter der Paracelsus-Klinik ein wenig geistesabwesend.

    „Josee hat irgendeine Überraschung für uns, verriet ihm seine Frau. „Aus welchem Anlass?

    „Einfach so."

    „Und um welche Art von Überraschung handelt es sich?", wollte Sören Härtling wissen.

    „Ich habe nicht die leiseste Ahnung."

    „Weiß denn niemand in der Familie Bescheid?"

    „Nur Ottilie, antwortete Jana, „und die hält dicht.

    „Oh ja, bei der sind Geheimnisse gut aufgehoben."

    Jana lachte. „Tom platzt beinahe vor Neugier."

    „Nun, heute Abend wird das Geheimnis ja gelüftet." Dr. Härtling schickte einen Kuss durch die Leitung und legte auf.

    „Haben Sie Zeit für eine Tasse Kaffee, Chef?", erkundigte, sich Schwester Annegret.

    „Später, Annchen, gab der Gynäkologe zurück. „Lassen Sie uns zuerst zusehen, dass das Wartezimmer etwas leerer wird. Wer kommt als nächstes dran?

    „Frau Jure."

    Sören durchforstete sein Gedächtnis, aber er konnte sich an diesen Namen nicht erinnern.

    „Eine neue Patientin, erklärte Schwester Annegret, die eigentlich schon in den wohlverdienten Ruhestand hätte treten können, zum Glück aber nichts davon wissen wollte. „Frau Jure war noch nie bei uns. Sie ist vor kurzem von Nürnberg nach München übersiedelt.

    „Wie alt?"

    „Achtunddreißig."

    Der Klinikchef nickte. „Bitten Sie sie herein."

    Ramona Jure war eine schmale, scheue Frau, die man unter anderen Menschen leicht übersehen konnte. Sie war die Unauffälligkeit in Person. Dr. Härtling begrüßte sie mit einem besonders freundlichen Lächeln und fragte, was die Patientin veranlasst habe, in seine Sprechstunde zu kommen. „Haben Sie irgendwelche Beschwerden, Frau Jure?"

    „Beschwerden nicht, antwortete die neue Patientin zögernd. „Es ist nur ... Nun ja, man macht sich so seine Gedanken ... Ich nehme seit etwa zwanzig Jahren die Pille.

    „Vertragen Sie sie nicht?"

    „Doch. Eigentlich schon."

    „Aber?", hakte Sören Härtling nach.

    „Kurz vor meiner Übersiedlung von Nürnberg nach München hat mein Hausarzt bei mir bei einer Routineuntersuchung einen erhöhten Blutzuckerspiegel festgestellt."

    „Und nun sind Sie beunruhigt."

    Die Patientin nickte. „Ja. Wenn man an leichter Diabetes mellitus leidet, möchte man natürlich wissen, woher man die Krankheit auf einmal hat. Dass die Pille nicht absolut ohne Nebenwirkungen ist, weiß inzwischen ja schon jedes Kind."

    „Das ist richtig, Frau Jure. Es lässt sich nicht bestreiten, dass für manche Frauen - vor allem dann, wenn sie starke Raucherinnen sind - bei Einnahme von Ovulationshemmern die Thrombosegefahr durch die erhöhte Hormonbelastung

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