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Das magische Amulett #24: Irrgarten des Grauens: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Das magische Amulett #24: Irrgarten des Grauens: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Das magische Amulett #24: Irrgarten des Grauens: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Länge:
112 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 16, 2018
ISBN:
9783739643076
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 24
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Die junge Archäologin Brenda Logan soll einen verwilderten Irrgarten, der zu Cordiam Castle gehört, kartographieren. Sie erfährt dort, dass eine Mutter und ihre Töchter in ihren Träumen jede Nacht von einer Geisterfigur in diesen Garten geführt werden. Auch der Archäologin widerfährt diese merkwürdige Sache und ihr wird klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Als eines der Mädchen im Irrgarten verschwindet, macht sich Brenda Logan auf die Suche nach ihr.
Wird es ihr gelingen, den schwarzen Zauber zu brechen?
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 16, 2018
ISBN:
9783739643076
Format:
Buch

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Das magische Amulett #24 - Jan Gardemann

München

Irrgarten des Grauens

Das magische Amulett Band 24

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Die junge Archäologin Brenda Logan soll einen verwilderten Irrgarten, der zu Cordiam Castle gehört, kartographieren. Sie erfährt dort, dass eine Mutter und ihre Töchter in ihren Träumen jede Nacht von einer Geisterfigur in diesen Garten geführt werden. Auch der Archäologin widerfährt diese merkwürdige Sache und ihr wird klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Als eines der Mädchen im Irrgarten verschwindet, macht sich Brenda Logan auf die Suche nach ihr.

Wird es ihr gelingen, den schwarzen Zauber zu brechen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Plötzlich wandte sich der Unheimliche von meinem Bett ab und trat auf die Tür zu. Ohne zu überlegen, was ich tat, schwang ich die Beine aus dem Bett und stand auf. Wie unter Zwang folgte ich der unheimlichen Gestalt. Zielstrebig glitt die düstere Figur durch die Korridore des Castle. Der lange Faltenmantel schleifte über den Boden. Sein gespenstisches Rascheln vermischte sich mit dem hellen Klirren der mysteriösen Kompassrose am Ende des Stabes. Schließlich erreichten wir das Gartentor. Die Gestalt schwenkte den Stab und quietschend schwang das Tor auf. Wie eine Mauer ragten Hecken um mich empor. Bleiches Mondlicht fiel in die Gänge und malte bizarre Schatten auf den Boden. Wir hatten den grauenvollen Irrgarten erreicht.

Als ich mit meinem nachtblauen Volvo aus dem düsteren Wald hinausfuhr und Cordiam Castle vor mir auftauchte, stoppte ich unwillkürlich. Das dunkle, wuchtige Gebäude, das da auf dem großen Hügel thronte, schien direkt einem gruseligen Märchen entsprungen zu sein. Mit seinen dreieckigen Zinnen, den schlanken, hochaufragenden Türmen und den Spitzdächern ragte es drohend in den dämmerigen Abendhimmel. Finstere Wolken, die vom Meer her aufzogen und die untergehende Sonne verdeckten, brauten sich unheilverkündend über dem Castle zusammen. Rot schimmerte die Unterseite der Wolkenberge, und rot zeichnete sich ihr Widerschein auf den Kanten und Erkern der Burg ab.

Cordiam Castle war ein urtümliches, finsteres Bauwerk. Ähnlich düster und abweisend hatte ich mir als Kind die Schlösser und Burgen vorgestellt, in denen die bösen Hexen und Zauberer lebten. Jack, mein Vater, hatte mir vor dem Schlafengehen oft eins dieser englischen Spukmärchen vorgelesen, in denen es von unheimlichen Schlössern nur so wimmelte. Vielleicht hatte der Erbauer von Cordiam Castle an diese alten überlieferten Märchen gedacht, als er die Burg entwerfen und bauen ließ.

Das finstere Castle flößte mir Unbehagen ein, und ein leichtes Frösteln überkam mich. Aber ich redete mir ein, dass es nur die Erinnerung an die alten erschreckenden Märchen meiner Kindheit war, die mich beim Anblick der abstoßenden Burg erschaudern ließ.

Ich wischte die lästigen Gedanken beiseite und fuhr weiter. Der Wagen ruckelte und schwankte wegen der unzähligen tiefen Schlaglöcher, die die schmale, schlecht ausgebaute Straße übersäten. Ich wurde ordentlich auf meinem Sitz durchgeschüttelt, und dann und wann schrammte der Karosserieboden geräuschvoll über den steinigen Grund.

Es war nicht einfach gewesen, den Weg nach Cordiam Castle zu finden. Zwar hatte Professor Salomon Sloane, der Direktor des British Museum, wo ich als Archäologin arbeitete, mir eine genaue Wegbeschreibung mitgegeben. Aber die Beschreibung war wegen der vielen Abzweigungen, die ich nehmen musste, so verwirrend gewesen, dass ich mich trotzdem verfahren hatte.

Ich fuhr nach Ashford, die nächste größere Stadt zurück. Dort fragte ich Passanten nach der alten Burg. Doch niemand schien je etwas über Cordiam Castle gehört zu haben. Eine alte schrullige Frau, die auf einer Bank vor einem Mahnmal saß, konnte mir dann schließlich Auskunft erteilen und brachte mich auf den richtigen Weg. Geheimnisvoll nahm die Alte mich zur Seite und zischelte mir zu, dass es auf Cordiam Castle spuke und das alte Gemäuer verflucht sei. Unzählige Menschen waren angeblich früher in der Nähe der Burg spurlos verschwunden und nie wieder gesehen worden. Aber ich maß den gestammelten, flüsternden Worten der Alten keine Bedeutung bei. Schließlich rankten sich solche Geschichten um fast jedes Castle in England. Zu einer ordentlichen Burg gehörte eine schaurige Geschichte, sonst geht es nicht mit rechten Dingen zu ...

Die schmale, holprige Straße führte in sanften Kurven den Hügel empor. Während ich dem Gebäude immer näher kam, versuchte ich etwas von dem zu erhaschen, weswegen das British Museum mich beauftragte, hierher zu kommen. Cordiam Castle war nämlich nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk. Es verfügte über einen einzigartigen, uralten Irrgarten der über hundertfünfzig Jahre alt sein sollte behaupteten Mr. und Mrs. Milgran, die neuen Besitzer des Castles.

John Milgran, der vor kurzem das Castle erbte und nun mit seiner Familie darin lebte, stammte ursprünglich aus London. Er war ein bekannter Lokalpolitiker gewesen, der sich jedoch aus dem politischen Leben zurückgezogen hatte, um sich seiner wahren Bestimmung zu widmen: der Schriftstellerei.

John Milgran hatte inzwischen zwei sehr erfolgreiche Krimis geschrieben, die sich lange auf der Bestsellerliste gehalten hatten. Als er noch Lokalpolitiker gewesen war, hatte er gute Beziehungen zum British Museum unterhalten, dessen Arbeit er nach allen Kräften unterstützte. An diese Beziehungen hatte er sich nun wieder erinnert und Professor Sloane ein paar eindrucksvolle Fotos von dem uralten Irrgarten geschickt, mit der Bitte, einen Archäologen nach Cordiam Castle zu entsenden, der sich den Garten einmal ansehen sollte. Da diese Arbeit mehrere Tage in Anspruch nehmen konnte, bot der neue Burgbesitzer Professor Sloane auch gleich an, den Archäologen in dem Castle zu beherbergen.

Der Irrgarten soll sich angeblich über eine ganze Flanke des Hügels erstrecken. Anscheinend befand sich die Anlage aber auf der gegenüberliegenden Seite des Hügels, denn ich konnte ihn von der holprigen Zufahrtsstraße aus nicht sehen.

Die Fotografien, die John Milgran ins Museum schickte, hatten Professor Sloane stark beeindruckt. Sie zeigten aber auch, dass die Anlage sehr verwildert und ungepflegt war. Ein Unkundiger konnte sich leicht darin verirren. Außerdem hatte John Milgran geschrieben, dass keine Karten oder anderes Material existierte, das helfen würde, sich in dem großen Labyrinth zurechtzufinden.

All diese Informationen bewogen Professor Sloane schließlich dazu, einen seiner Archäologen zum Castle zu schicken. Seine Wahl fiel dabei mal wieder auf mich. Der Professor setzte mich gerne für ungewöhnliche Arbeiten ein, weil er meinen kreativen Umgang mit ungewöhnlichen Problemen zu schätzen gelernt hatte. Vorerst sollte ich mir allerdings nur ein Bild von dem Irrgarten machen und versuchen, ihn zu kartographieren.

Daniel, mein Mann, war nicht gerade begeistert gewesen, als ich ihm von meinem neuen Auftrag erzählte. Wegen der mysteriösen Abenteuer, in die ich immer wieder geriet, machte er sich in letzter Zeit ziemlich viele Sorgen um mich. Er sah es daher überhaupt nicht gerne, dass ich für einige Tage zu Gast auf einem alten Castle sein würde, um einen seltsamen Irrgarten zu untersuchen. Daniel hätte mich am liebsten nach Cordiam Castle begleitet. Aber sein Beruf machte solch ein Vorhaben unmöglich. Er war ein bekannter Arzt und Neurologe und arbeitete im St. Thomas Hospital in London. Daniel war ein Spezialist auf seinem Gebiet und für die Klinik unentbehrlich. Er liebte seinen Job und fühlte sich für seine Patienten sehr verantwortlich. Doch noch mehr als all dies, liebte er mich. Und als er von meinem neuen ungewöhnlichen Auftrag erfuhr, war er drauf und dran, sich freizunehmen und mich kurzerhand zu begleiten. Aber

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