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Alpendoktor Daniel Ingold #16: Zwei Herzen in Bedrängnis: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #16: Zwei Herzen in Bedrängnis: Cassiopeiapress Bergroman
Alpendoktor Daniel Ingold #16: Zwei Herzen in Bedrängnis: Cassiopeiapress Bergroman
eBook114 Seiten1 Stunde

Alpendoktor Daniel Ingold #16: Zwei Herzen in Bedrängnis: Cassiopeiapress Bergroman

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Über dieses E-Book

Alpendoktor Daniel Ingold – Band 16
von Anna Martach

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Die fesche Annemarie kommt zu Besuch nach Hindelfingen, nicht ahnend, dass sie hier die große Liebe finden wird. Aber wer von den beiden Brüdern meint es ehrlich, Wolfgang oder Martin? Als sich das Madl bedrängt fühlt, läuft es außer sich davon und gerät in eine äußerst gefährliche Situation. Schafft es der zufällig vorbeikommende Daniel Ingold, ihr Retter in letzter Minute zu sein?

Cover: Steve Mayer
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum21. Aug. 2018
ISBN9783739609614
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    Buchvorschau

    Alpendoktor Daniel Ingold #16 - Anna Martach

    München

    Zwei Herzen in Bedrängnis

    Alpendoktor Daniel Ingold – Band 16

    von Anna Martach

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

    Die fesche Annemarie kommt zu Besuch nach Hindelfingen, nicht ahnend, dass sie hier die große Liebe finden wird. Aber wer von den beiden Brüdern meint es ehrlich, Wolfgang oder Martin? Als sich das Madl bedrängt fühlt, läuft es außer sich davon und gerät in eine äußerst gefährliche Situation. Schafft es der zufällig vorbeikommende Daniel Ingold, ihr Retter in letzter Minute zu sein?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Ein paar verirrte Sonnenstrahlen fielen durch die Vorhänge in der Praxis von Dr. Daniel Ingold. Hier in der Anmeldung waren die beiden tüchtigen Helferinnen Minchen Walther und Maria Schwetzinger eifrig bei der Arbeit. Die jüngere von ihnen starrte gebannt auf den Monitor des Computers, auf dem sich unverständliche Schriftzeichen in rascher Folge abwechselten. Minchen, die ältere Frau, die mehr als ihr halbes Leben in dieser Praxis verbracht hatte, lächelte verständnisvoll. Der Fortschritt der Technik war nirgendwo aufzuhalten, was aber nicht hieß, dass sie selbst sich mit dem „Blechkasten" herumquälen musste. Dafür gab es halt die jungen Leute, obwohl auch die nicht immer damit zurechtkamen, wie das Durcheinander auf dem Bildschirm bewies.

    „Hast mal wieder Nummernsalat?", fragte sie mitfühlend und bemerkte, dass Maria aus ihren Gedanken gerissen aufschreckte. Da war es wohl nicht nur der Computer, der die Aufmerksamkeit der jungen Frau fesselte.

    „Ach, Madl, träumst am End doch net gar wieder vom Doktor?"

    Die flammende Röte, die in das hübsche Gesicht des feschen Madls zog, war Antwort genug. Minchen strich ihr mütterlich über den Kopf.

    „Träumen darfst, aber mach’ dir mal keine Hoffnungen. Unser Doktor ist in festen Händen, und da ist er auch gut aufgehoben. Die Bernie ist das Beste, was er kriegen kann. Nun drück` mal lieber den Knopf an deinem Apparat, damit er weiß, wer hier das Sagen hat. Bis der sich dann wieder zum Dienst meldet, kannst schon mal den Ignatz Adlhuber ins Sprechzimmer schicken. Der wartet schon eine ganze Weile geduldig, nur weil der Sebastian mit seinen eingebildeten Wehwehchen net fertig wird."

    Maria überspielte ihre Verlegenheit. Außer Minchen wusste wohl niemand, dass sie sich hoffnungslos in den sympathischen Alpendoktor verliebt hatte. Die ältere Frau schwieg darüber, schließlich war es ihr damals mit dem alten Doktor Huber nicht anders gegangen. Sie hatte Verständnis und schaute dem Madl hinterher, als es mit der Karteikarte in der Hand den älteren, etwas übergewichtigen Patienten ins freie Sprechzimmer führte. Ach ja, die Liebe, sie konnte zum Himmel erheben oder auch vernichten.

    Du meine Güte, was sollte denn das? Minchen rief sich selbst zur Ordnung, bevor sie ins Grübeln kam. Schließlich war sie hier, um zu arbeiten.

    Der Computer meldete sich mit einem schrillen Piepsen betriebsbereit. „Und du bist auch stad", fuhr sie das Gerät an, was sich von ihren Worten allerdings nicht beeindrucken ließ.

    2

    „Adipositas", meinte Doktor Daniel Ingold nach einer gründlichen Untersuchung mit ernstem Gesicht. Der etwas füllige Mann auf der Untersuchungsliege starrte den Arzt so erschreckt an, als hätte der gerade sein Todesurteil verkündet.

    „Ist das was sehr Schlimmes, Doktor? Ich mein, da muss ich mir doch hoffentlich net schon Gedanken über mein Testament machen?"

    Der gutmütige Ignatz Adlhuber war mit etwas unklaren Beschwerden in die Praxis des Alpendoktors gekommen und hatte um eine gründliche Untersuchung gebeten. Er litt unter Atemnot, Herzrasen, unerklärlichen Schweißausbrüchen und allgemeiner Schwäche.

    Schon auf den ersten Blick hatte Daniel einen Verdacht, der jetzt durch die Untersuchung bestätigt worden war.

    „Wenn du denn was zu vererben hast, ist es nie ein Fehler, ein Testament zu machen. Dafür braucht’s diese Diagnose net erst. Ist auch nix so Schlimmes, wie du glaubst, Ignatz. Adipositas bezeichnet ganz einfach Übergewicht, Fettleibigkeit, mein Lieber. Und da zieht eines das andere nach sich."

    Ignatz, der als Knecht auf dem Gut Dornhuber arbeitete, seit er überhaupt arbeiten konnte, kratzte sich am Kopf und schaute an seiner üppigen Statur herunter.

    „Das ist aber ein hartes Wort für ein bisserl zuviel an Gewicht, meinte er unwillig. „Und außerdem – wie soll denn dadurch die Schwäche kommen?

    Daniel lachte auf. „Das ist eine Wechselwirkung, die ich dir wohl erklären kann. Der Körper, und vor allem das Herz, sind eifrig damit beschäftigt, all diese vielen Pfunde zu bewegen. Das erschöpft natürlich die Muskeln. Auch das Herz ist ja ein Muskel. Es muss immer mehr und heftiger arbeiten, dadurch kommen auch die Schweißausbrüche und die Kurzatmigkeit, das wiederum zieht dann die Erschöpfung nach sich. Du glaubst, dass der Körper eine Stärkung braucht, und lässt dir die nächste Mahlzeit von der Berta doppelt so gut schmecken. Und glaub` mir, ich weiß, wie gut die Berta kochen kann, da würd’ selbst ich net lang brauchen, um kugelrund zu werden."

    Ignatz schnaufte ein bisschen, als er jetzt wieder in seine Kleidung stieg. „Ist ja schön und gut, aber jetzt willst mir doch wohl net vorschlagen, dass ich auf das gute Essen von der Berta verzichten soll?" In den Augen das Mannes stand Entsetzen, als er daran dachte, was ihm in Zukunft entgehen würde, sollte es soweit kommen: Semmelknödel, Kalbshaxen, eine schöne dicke Sauce, und natürlich Pudding – gar nicht zu reden von dem köstlichen Kuchen, den die Berta wie aus dem Handgelenk zaubern konnte.

    Daniel verbarg recht gut, dass er etwas belustigt war. Die Sache war denn doch zu ernst, um damit zu spaßen, auch wenn die Empörung des Mannes ein bisschen zum Lachen reizte. Der Ignatz musste aufpassen, denn auch wenn etwas Übergewicht nicht unbedingt zu schweren Herz- oder Gefäßkrankheiten führen musste, so war es doch unbestreitbar, dass eine Vielzahl von Beschwerden darin ihren Anfang fand.

    „Ich will’s dir gar net ganz verbieten, tröstete der Arzt. „Aber wirst deine Portionen schon ein bisserl kleiner machen müssen. Ich weiß ja, dass du viel und hart arbeitest, musst aber mal statt des leckeren Puddings frisches Obst und Gemüse essen. Nimm keine Sauce zum Fleisch und zu den Kartoffeln, und vermeide es, abends noch viel zu essen, und lass auch mal eine Maß Bier im Kreuzkrug aus, das sind leere Kalorien, die setzen nur an.

    Der Mann verzog das Gesicht. „Darf ich denn überhaupt noch was?"

    „Ach, komm, nun übertreibt mal net. Ich denk’, im Lauf der Zeit sollten wir das eine oder andere Pfund wieder herunterbekommen. Aber denk’ immer daran, dass dein Herz es gar net mag, wenn es zuviel tun muss. Dir geht’s doch wohl auch so, oder magst am End gern extra arbeiten, für nix und wieder nix?"

    Das Kopfschütteln des Mannes bewies Daniel, dass er den richtigen Ton getroffen hatte.

    „Aber versprechen kann ich da nix, meinte Ignatz vorsichtig und ließ sich damit ein Hintertürchen offen. „Schau nur, wenn die Berta wieder so eine Köstlichkeit aus dem Ofen nimmt ...

    „Dann wird's schwer zu widerstehen, ich weiß, stimmte der Doktor zu. „Musst aber trotzdem immer daran denken, so geht’s net weiter. Ich will dir keine Angst machen, aber ein bisserl aufpassen musst auf jeden Fall. Denk’ immer dran, jedes Pfund zuviel ist für dein Herz, als müsstest jeden Tag selbst zwanzig Ballen Stroh extra über den ganzen Hof bewegen.

    „Ganz bestimmt werd` ich dran denken", versprach der Ignatz, doch der Arzt war noch nicht ganz von dieser Einsicht überzeugt. Vielleicht sollte er mal mit der Berta reden. Wenn die Köchin über das Problem Bescheid wusste, konnte sie auch ein bisschen darauf achten, dass der Mann nicht

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