Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Kostenlos für 30 Tage, dann für $9.99/Monat. Jederzeit kündbar.

Das magische Amulett #9: Wem die Stunde zweimal schlägt: Romantic Thriller

Das magische Amulett #9: Wem die Stunde zweimal schlägt: Romantic Thriller

Vorschau lesen

Das magische Amulett #9: Wem die Stunde zweimal schlägt: Romantic Thriller

Länge:
112 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 22, 2018
ISBN:
9783739637112
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 9
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Magische, machtvolle Amulette, von einem Schwarzmagier geschaffen. Brenda Logan glaubt, diesen Zauberer besiegt zu haben – doch irgendetwas oder irgendjemand scheint sie zu verfolgen und sinnt darauf, Rache zu nehmen. Dies glaubt sie jedenfalls – oder irrt sie sich? Während ihr geliebter Mann Daniel sie zu beschützen sucht, häufen sich die unheimlichen Vorkommnisse in Brendas Nähe. Dann lernt sie Anna Andrus kennen – und deren Großvater, Lord Henry Andrus. Diesen scheint ein düsteres Geheimnis zu umgeben. Und dann überschlagen sich die Ereignisse – und Brenda sieht sich gezwungen, sehenden Auges in eine Falle zu gehen …
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 22, 2018
ISBN:
9783739637112
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Das magische Amulett #9

Mehr lesen von Jan Gardemann

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Das magische Amulett #9 - Jan Gardemann

München

Wem die letzte Stunde zweimal schlägt

Das magische Amulett Band 9

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Magische, machtvolle Amulette, von einem Schwarzmagier geschaffen. Brenda Logan glaubt, diesen Zauberer besiegt zu haben – doch irgendetwas oder irgendjemand scheint sie zu verfolgen und sinnt darauf, Rache zu nehmen. Dies glaubt sie jedenfalls – oder irrt sie sich? Während ihr geliebter Mann Daniel sie zu beschützen sucht, häufen sich die unheimlichen Vorkommnisse in Brendas Nähe. Dann lernt sie Anna Andrus kennen – und deren Großvater, Lord Henry Andrus. Diesen scheint ein düsteres Geheimnis zu umgeben. Und dann überschlagen sich die Ereignisse – und Brenda sieht sich gezwungen, sehenden Auges in eine Falle zu gehen …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Sie waren schon wieder hinter mir her. Schreckliche Chimären von abstoßender Hässlichkeit! Fauchend und jaulend hetzten sie mich durch die Gänge und Korridore. Ich rannte um mein Leben, denn der Anblick ihrer weit aufgerissenen Mäuler aus denen der Geifer tropfte und in denen nadelspitze Zähne blitzten, verhieß nichts Gutes. Sie würden mich in Stücke reißen, wenn sie es schafften, mich einzuholen! Verzweifelt setzte ich meine panikartige Flucht fort. Doch die schrecklichen Chimären holten auf. Schon glaubte ich, ihren stinkenden, hechelnden Atem in meinem Nacken zu spüren. Ich verdoppelte meine Anstrengungen noch, bog in einen Korridor und stand plötzlich einer dunklen Gestalt gegenüber ...

Es war dunkel um ihn herum, und es kam ihm so vor, als würde er schweben.

Bin ich tot?, fragte eine Stimme in ihm. Sieht so das Leben nach dem Tod aus?

Er blinzelte benommen und versuchte die Finsternis mit Blicken zu durchdringen.

Aber das nachtschwarze Dunkel lichtete sich nicht. Keine Konturen, keine Schatten zeichneten sich darin ab.

Das seichte, regelmäßige Hin- und Herschaukeln gab ihm langsam das Gefühl für seinen Körper zurück. Er lag gerade ausgestreckt da, die Hände über der Brust gefaltet.

Er entwirrte seine Finger und tastete um sich.

Ein heißer Schreck durchfuhr ihn, als er feststellte, dass er in einer länglichen Kiste lag, die weich gepolstert war.

Ein Sarg!, schoss es ihm durch den Kopf. Jetzt spürte er auch, wie stickig und verbraucht die Luft in der Kiste war.

Zitternd schloss er die Augen und überlegte, wie er in diese abstruse Situation gekommen war.

Aber seine Gedanken waren verwirrt. Nur eine Szene stand überdeutlich vor seinem inneren Auge: Er stürzte einen finsteren Brunnenschacht hinab. Er war voller Hass – aber auch voller Entsetzen, weil er wusste, dass er versagt hatte.

Auf seiner Brust brannte ein stechender Schmerz. Zwei gegensätzliche Amulette, das eine gut, das andere böse, entluden dort ihre Kräfte und richteten sich gegeneinander.

Dann brach die Erinnerung plötzlich ab.

Ich bin besiegt worden! Besiegt von einer Frau!, schrie es wütend in ihm.

Entsetzt riss er die Augen wieder auf. Seine Kiefer mahlten. Und plötzlich erinnerte er sich an den Namen der Frau, der er seine Niederlage zu verdanken hatte: Brenda Logan!

Könnte er sich doch nur an dieser Frau rächen. Sie hatte ihn an der Verwirklichung seiner finsteren Pläne gehindert. Pläne, denen er sein ganzes Leben geweiht hatte.

Plötzlich wurde seine Aufmerksamkeit auf seine Umgebung gelenkt.

Der Sarg, in dem er lag, kam zur Ruhe. Er begriff, dass er zu einem Friedhof getragen worden war und nun ins offene Grab gesenkt wurde.

Dumpfe Stimmen drangen an sein Ohr. Jemand hielt eine Ansprache.

Gebannt lauschte er den gedämpften Worten.

»Vereint in tiefer Trauer wollen wir Lord Henry Andrus heute die letzte Ehre erweisen ...«

Den Rest der salbungsvoll gehaltenen Rede verstand er nicht mehr. Panik ergriff ihn.

Zwar war ihm der Name Lord Henry Andrus unbekannt. Aber instinktiv wusste er, dass er sich auf seiner eigenen Beerdigung befand!

Ich bin aber nicht tot!, schrie es in ihm.

Schon prasselte Erde mit einem dumpfen Laut auf den Sargdeckel. Der unheimliche Laut wurde von dem Schluchzen einer Frau übertönt.

Sie werden mich lebendig begraben!, schoss es ihm voller Schrecken durch den Kopf.

Ein wahnsinniges Kreischen war plötzlich zu hören.

Es dauerte eine Weile, bis er begriff, dass er es war, der diesen unheimlichen Laut ausgestoßen hatte. Er schrie all seine Angst und Panik heraus. Trommelte mit den Fäusten und Füßen gegen die weiche Polsterung, die ihn umgab.

Plötzlich hörte das dumpfe Prasseln auf. Erschrockene Schreie und aufgeregte Rufe waren draußen zu vernehmen.

Er spürte, wie der Sarg angehoben und ungeschickt über den Boden gezerrt wurde. Zitternde Finger machten sich an den Schrauben des Sargdeckels zu schaffen.

Dann endlich wurde der Deckel beiseite gerissen.

Das erste, was er sah, war ein grauer wolkenverhangener Himmel. Die herabhängenden Zweige einer Trauerweide verdeckten einen Teil des Himmels. Regentropfen klatschten ihm ins Gesicht.

Dann schob sich der Kopf einer jungen Frau über den Sargrand. Sie schlug den schwarzen Schleier zurück, so dass er nun ihr hübsch geschnittenes Gesicht und ihr kurzes blondes Haar sehen konnte. In ihren verweinten grauen Augen spiegelten sich die widersprüchlichsten Gefühle. Entsetzen, aber auch unbändige Freude waren darin zu lesen.

»Großvater ... Großvater Henry, du lebst!«, stammelte sie. Ihre helle klare Stimme klang zittrig und brüchig.

Ihre Worte bewegten ihn auf seltsame Weise. Doch es waren nicht die widerstreitenden Gefühle der jungen Frau, es war der Name, den sie benutzte.

Lord Henry Andrus!

Diesen Namen hatte auch die salbungsvolle Stimme bei der Ansprache genannt.

War das denn sein Name?

Er konnte sich nicht genau an den Klang seines Namens erinnern. Aber ein vages Gefühl verriet ihm, dass er nicht Lord Henry Andrus gelautet hatte!

Plötzlich wurde die junge Frau von dem Sarg fortgerissen, und die Gesichter zweier Männer erschienen stattdessen.

Argwöhnisch war der Blick des einen. Er hatte ein hageres Gesicht, das aschfahl vor Entsetzen geworden war. Sein rötliches Haar war streng zurückgekämmt. Er trug eine eckige, viel zu groß erscheinende Brille.

Der andere war wesentlich jünger. Seine Züge waren grobschlächtig und das dunkle Haar nur streichholzlang. Ein brutal wirkender Zug lag um seine Lippen – doch in seinen dunklen Augen spiegelte sich die nackte Angst wider.

Der jüngere wandte sein Gesicht dem zweiten Mann zu und packte ihn am Kragen.

»Wie konnte das geschehen, Dr. Katupinsky?«, schrie er den hageren Mann an und schüttelte ihn, so dass dessen Brille beinahe in den Sarg gefallen wäre.

»Ich ... ich habe auch keine Erklärung dafür, Graham«, stammelte der Mann und rückte seine Brille zurecht. »Als ich den Lord untersuchte ... war er tot!«

Er

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Das magische Amulett #9 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen