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N.Y.D. - Das Rätsel der gelben Katze: New York Detectives

N.Y.D. - Das Rätsel der gelben Katze: New York Detectives

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N.Y.D. - Das Rätsel der gelben Katze: New York Detectives

Länge:
158 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739633848
Format:
Buch

Beschreibung

Kriminalroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

June March trifft zufällig ihre Freundin Janet Coye nach Jahren wieder. Diese erzählt, dass ihr Vater spurlos in Hongkong verschwunden ist, nachdem er dort hingeflogen war, um das Erbe seines verstorbenen Bruders anzunehmen: Goldmünzen im Wert von 500 000 Dollar.
Sofort erklärt sich Junes Boss, der Privatdetektiv Bount Reiniger bereit, sich auf die Suche nach dem Vermissten zu machen - zumal ein ansehnliches Honorar herausspringt, wenn er die wertvolle Münzsammlung findet. Es zeigt sich jedoch, dass Hongkong für Reiniger und seine hübsche Assistentin June ein gefährliches Pflaster ist. Denn der Detektiv ist nicht der Einzige, der nach den Münzen sucht ...
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739633848
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Das Rätsel der gelben Katze

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

June March trifft zufällig ihre Freundin Janet Coye nach Jahren wieder. Diese erzählt, dass ihr Vater spurlos in Hongkong verschwunden ist, nachdem er dort hingeflogen war, um das Erbe seines verstorbenen Bruders anzunehmen: Goldmünzen im Wert von 500 000 Dollar.

Sofort erklärt sich Junes Boss, der Privatdetektiv Bount Reiniger bereit, sich auf die Suche nach dem Vermissten zu machen - zumal ein ansehnliches Honorar herausspringt, wenn er die wertvolle Münzsammlung findet. Es zeigt sich jedoch, dass Hongkong für Reiniger und seine hübsche Assistentin June ein gefährliches Pflaster ist. Denn der Detektiv ist nicht der Einzige, der nach den Münzen sucht ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Nasty Hash - Seine Gier nach Gold brachte ihn nach Hongkong zurück. Dort ging er prompt baden.

Clips Philmoore - Sein Hang zum Whisky wurde ihm zum Verhängnis.

Ray Hooper - Bount Reiniger sollte durch seine Harpune sterben. Aber der Schuss ging nach hinten los.

Steve Gillis - Der Weltenbummler hatte seltsame Ambitionen.

Cedric Coye - Als er Goldmünzen im Wert von 500 000 Dollar erbte, war sein Schicksal besiegelt.

Janet Coye - Sie suchte ihren Vater, der in Hongkong spurlos verschwand.

Bount Reiniger - Privatdetektiv.

June March - seine Sekretärin und Assistentin.

1

Als der Schuss aufpeitschte, wirbelte Cedric Coye erschrocken herum. Mit dieser Reflexbewegung verhinderte er unbewusst, dass das Geschoss seine Wirbelsäule durchschlug. Trotzdem traf ihn das Projektil mit der Wucht eines schweren Hammers.

Coye wankte. Sein Gesicht war schmerzverzerrt. Seine Hände glitten vom Steuerrad ab. Das Motorboot raste mit Vollgas auf die Steilküste der Insel Hongkong zu.

Wie ein scharfes Messer durchtrennte der weiße Bug des Bootes die tiefblauen Fluten. Die Luft vibrierte unter dem Dröhnen der Motoren.

Das Verfolgerboot holte auf. Soeben legte der Gangster erneut auf Cedric Coye an. Wieder kläffte die Waffe.

Und Coye brach mit einem gurgelnden Schrei, sich um die eigene Achse drehend, mit hochzuckenden Händen zusammen.

Führerlos fegte das Boot auf die zerklüftete Felswand zu. Sekunden später war die Katastrophe nicht mehr zu verhindern.

Ein donnernder, grollender Knall. Schiffsteile flogen, hochgewirbelt von einer tödlichen Explosion, durch die Luft und klatschten in weitem Umkreis ins Meer. Der harte Kern des Bootes sank, bevor der Knall verebbt war ...

2

New York. - Vier Monate später.

June March, die vierundzwanzigjährige hellblonde Assistentin, war für Bount Reiniger in der Bronx unterwegs gewesen. Sie hatte da zwei Anschriften von Klienten überprüft. Hinterher hatte sie sich mit Bount per Telefon in Verbindung gesetzt, und da die Uhr auf Feierabend gezeigt hatte, hatte Bount darauf bestanden, dass June das ernst genug nahm, um nicht noch mal im Büro aufzukreuzen und noch irgendwelche unerledigten Arbeiten in Angriff zu nehmen. Bount hatte scherzhaft gemeint, er könne es sich nicht leisten, seiner Sekretärin Überstunden zu bezahlen. Daraufhin war June zum University Place gefahren, um im Steak Casino mal über die Kalorien-Schnur zu hauen.

Als sie das Restaurant verließ, trat sie einem Mädchen, das genauso jung und hübsch wie sie war, beinahe auf die Zehen. Ohne den Kopf zu heben und das Girl anzusehen, entschuldigte sich Reinigers Sekretärin. Sie wollte weitergehen, doch da brachte sie ein erfreuter Ausruf zum Stehen.

„June! Das andere Mädchen lachte. „June March! Das darf es einfach nicht geben!

June schaute verwirrt hoch.

Sie erkannte die meergrünen Augen in dem schmalen, ausdrucksstarken Gesicht sofort wieder.

„Janet Coye!", rief sie ebenso erfreut aus.

Nun lachten sie alle beide.

Janet war schlank und vollbusig. Sie trug das ebenholzfarbene Haar wie eine schimmernde Kappe, dazu einen Jeansanzug, ziemlich verwaschen, und hochhackige Pumps, die sie um zwei Zentimeter größer als June machten.

„Ist das nicht verrückt!, rief Janet aufgeregt. „Zwei Mädchen aus Minneapolis treffen einander ausgerechnet in einem Schmelztiegel wie New York an einem Abend wie diesem wieder!

June und Janet hatten gemeinsam die Mannequinschule besucht. Ab und zu hatten sie sich sogar um denselben Mann gestritten. Doch kurz nach der Schule hatten sie sich aus den Augen verloren. June hatte eine geplatzte Verlobung hinter sich. Das hatte einen Stein ins Rollen gebracht. Sie war nach New York gegangen, um irgendwo neu anzufangen, zu vergessen, was damals in Minneapolis kaputtgegangen war.

„Wir waren ein Herz und eine Seele, das waren wir doch!", sagte Janet, der die Freude prickelnd im Nacken saß.

„Wir verbrachten eine schöne Zeit zusammen", sagte June mit einem verträumten Lächeln.

Sie fragte Janet, ob sie Zeit hätte. Janet hatte jede Menge Zeit. Und so landeten die beiden an demselben Tisch, an dem June vorhin ihr Steak verzehrt hatte. Dort schwatzten sie bei einem Longdrink, und es blieb nichts von alldem unerwähnt, was sie so getrieben hatten, während sie den Kontakt zueinander verloren gehabt hatten.

Janet arbeitete zur Zeit als unterbeschäftigtes Fotomodell für eine zweitklassige Werbeagentur. Sie war froh, überhaupt einen Job ergattert zu haben.

„Und wie geht es deinem Vater?" fragte June, als sie mit ihren Erinnerungen schon fast in der Jetztzeit angelangt waren.

Da wurde Janet plötzlich traurig. Ein grauer Schleier legte sich über ihre Augen. Sie schaffte es nicht mehr, zu lächeln. June merkte sofort, dass sie mit dieser Frage an eine offene Wunde gerührt hatte. Sie vermutete, dass Janets Vater erst kürzlich gestorben war, und sie wollte nicht weiter in die Freundin dringen.

Aber Janet begann von alleine zu erzählen.

Sie drehte das Glas zwischen ihren schmalen Händen, starrte auf das weiße Tischtuch und seufzte schwer.

„Ich weiß nicht, wie’s meinem Vater geht, June!", sagte sie tonlos.

„Das verstehe ich nicht."

„Ich hoffe, es geht ihm gut."

„Was soll der Quatsch, Janet? Wieso hoffst du, dass es deinem Vater gutgeht? Wieso weißt du das nicht?" Janet Coye hob den Blick und schaute der Freundin in die Augen. June hatte dieses Girl, das sie heiter und stets unbeschwert in Erinnerung hatte, noch nie so verzweifelt und niedergeschlagen gesehen.

„Was ist passiert, Janet?"

„Ich weiß nicht, ob dir bekannt ist, dass mein Vater einen Bruder hatte."

„Doch. Doch, das ist mir bekannt."

„Er hieß Philip Coye und war um etwa zehn Jahre älter als Dad."

June bestellte bei dem livrierten Kellner noch zwei Longdrinks.

Indessen fuhr Janet fort: „Onkel Philip hatte vor Jahren von Amerika die Nase voll. Er ging nach Hongkong und ließ sich da nieder. Er war Börsenmakler. Mal hatte er Geld. Dann wieder nicht. Vor ungefähr vier Monaten starb er an Herzversagen. Kurz darauf bekam Dad von einem Rechtsanwalt in Hongkong einen Brief, in dem unter anderem stand, dass mein Vater die Goldmünzensammlung von Onkel Philip geerbt habe. Die Sammlung ist 500 000 Dollar wert."

June March horchte überrascht auf.

„Ein Betrag, der mächtig Eindruck macht."

Janet nickte schwach.

„Dad fiel beinahe in Ohnmacht, als er die Nachricht las. Der Rechtsanwalt bat ihn in dem Schreiben, nach Hongkong zu kommen, um die Erbschaft entgegenzunehmen. Er flog sofort ab. Ich bat ihn, mich mitzunehmen, aber das wollte er nicht. Er flog allein. Und seither ist er spurlos verschwunden."

June blickte die Freundin verblüfft an.

„Sag das noch mal."

„Mein Vater ist spurlos verschwunden."

„Ist er denn nicht in Hongkong angekommen?"

„Doch."

„Aber?"

„Er kam nicht wieder."

„Und er hat sich mit dir auch nicht mehr in Verbindung gesetzt?"

„Nein. Er flog nach Hongkong, war bei der Testamentsvollstreckung anwesend, nahm die Münzensammlung entgegen und ... Hier reißt der Faden einfach ab. Dad wurde, nachdem er das Büro des Rechtsanwalts verlassen hatte, nicht mehr wiedergesehen."

„Das ist ja seltsam, sagte June March beeindruckt. „Was hast du unternommen, um dir Gewissheit über das Schicksal deines Vaters zu verschaffen, Janet?

„Ich glaube, ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich habe mit dem Rechtsanwalt korrespondiert. Ich habe mich an die Behörden gewandt. Ich wollte sogar schon selbst nach Hongkong fliegen, aber dazu reicht mein Geld nicht. Alle, an die ich mich bisher gewandt habe, waren der Meinung, dass ein Gewaltverbrechen nicht auszuschließen wäre. Es sei sogar die einzige Erklärung dafür, dass Dad so plötzlich für immer verstummte."

June March nippte an ihrem Drink.

„Möchtest du, dass ich dir helfe, Janet?"

Das dunkelhaarige Mädchen schaute die Freundin groß an.

„Kannst du das denn?"

„Nicht ich persönlich, erwiderte June. „Aber mein Chef, Mr. Bount Reiniger.

3

Als sich die Gefängnispforten geöffnet hatten, hatte Nasty Hash dem Beamten vor die Füße gespuckt. Dann war er in die Freiheit hinausgetreten. Er hatte sich noch einmal grinsend umgewandt, obwohl es hieß, das dürfe man nicht tun, denn dann käme man demnächst wieder. Hash glaubte nicht

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