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Das magische Amulett #105: Die Frauen von Darth End: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #105: Die Frauen von Darth End: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #105: Die Frauen von Darth End: Cassiopeiapress Romantic Thriller
eBook111 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #105: Die Frauen von Darth End: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 105
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

Nachdem ein Schwerverletzter am Londoner Stadtrand gefunden und in das St. Thomas Hospital gebracht wurde, wo der Ehemann der Archäologin Brenda Logan als Arzt arbeitet, wird sie von ihm umgehend benachrichtigt, da der Mann ein Amulett in der Hand hielt. Brenda
recherchiert und gemeinsam mit ihrem Ehemann kommen sie einem Geheimnis in der Ortschaft Darth End vor den Toren Londons auf die Spur.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum24. Mai 2019
ISBN9783739699851
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #105 - Jan Gardemann

    München

    Die Frauen von Darth End

    Das magische Amulett Band 105

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

    Nachdem ein Schwerverletzter am Londoner Stadtrand gefunden und in das St. Thomas Hospital

    gebracht wurde, wo der Ehemann der Archäologin Brenda Logan als Arzt arbeitet, wird sie von

    ihm umgehend benachrichtigt, da der Mann ein Amulett in der Hand hielt. Brenda

    recherchiert und gemeinsam mit ihrem Ehemann kommen sie einem Geheimnis in

    der Ortschaft Darth End vor den Toren Londons auf die Spur.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2017

    © dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Plötzlich versteifte Daniel sich. Lauernd sah er sich um. »Irgend etwas stimmt nicht«, sagte er alarmiert. Da kam in die Nebel um uns herum plötzlich Bewegung. Es wallte und brodelte in ihnen und schemenhafte Gestalten zeichneten sich plötzlich darin ab. Es waren Frauen. Sie trugen bloß dünne Nachthemden oder Pyjamas und staksten steifbeinig durch den Nebel, während sie mit entseelten Augen stumpf vor sich hin blickten. »Es... es sind die Frauen von Darth End!«, presste ich erschrocken hervor. Daniel nickte. »Und sie kommen direkt auf uns zu!«

    1

    Es war zwei Uhr morgens. Hinter der Gardine des Schlafzimmers zeichnete sich schemenhaft der Sternen übersäte Himmel mit seiner dünnen Mondsichel ab. Durch das feine Gespinst der Gardine sickerte silbernes, filigranes Licht und tauchte das Ehebett der Grasskers in eine mystisch anmutende Aura.

    Neben dem Bett stand Ronald Grassker und blickte stumm auf Ilona, seine Frau hinab. Sie lag auf dem Rücken im Bett und schlief tief und fest. Ihr Kiefer war leicht heruntergeklappt, der Mund stand halb offen. Leise Schnarchlaute waren zu hören.

    Ronald hasste es, wenn seine Frau schnarchte. Er wurde bei dem geringsten Laut sofort hellwach. Er stieß Ilona dann für gewöhnlich derbe in die Seite, damit sie endlich aufhörte zu schnarchen und er wieder einschlafen konnte.

    Aber heute Nacht war es anders. Ronald war eben erst nach Hause gekommen. Er hatte noch nicht einmal seinen Mantel abgelegt.

    Als Ilona am Abend eingeschlafen war, hatte Ronald sich aus dem Haus geschlichen wie all die anderen Ehemänner von Darth End. Stumm und düsteren Blickes waren sie zum Castle emporgestiegen und hatten unter der Leitung von Sir John Eamworth in einem muffigen Gewölbekeller seltsame Zeremonien abgehalten.

    Ronald war erst skeptisch gewesen, wie die anderen Männer auch. Trotzdem war er der Einladung des jungen Lords gefolgt. Sie hatte einfach zu verlockend geklungen:

    »Wollen Sie eine perfekte Ehefrau?«, hatte Sir John Ronald in seiner Polizeistube zu geraunt. Der Lord hatte nicht einmal eine Antwort abgewartet, sondern war gleich fortgefahren: »Dann kommen Sie um Mitternacht zu mir ins Castle, Ronald. Sie müssen Ihre Frau verändern, ihre Fehler ausmerzen und sie wieder dazu bringen, dass sie Sie vorbehaltlos liebt wie damals, als Ihre Liebe noch frisch und jung war. Ich zeige Ihnen wie es geht.«

    Diesen verlockenden Worten hatte Ronald einfach nicht widerstehen können. Und wie sich gezeigt hatte, war es ihm nicht nur allein so ergangen. Alle verheirateten Männer hatten sich in dieser Nacht auf den Weg ins düstere Castle von Sir John Famworth begeben.

    Ronald erschauderte, als er nun wieder daran dachte, was er und die anderen Männer von Darth End im Castle getrieben hatten. Es war eine Art Beschwörung gewesen, die sie im Kellergewölbe abgehalten hatten. Sir John hatte ihnen genaue Anweisungen gegeben und sie hatten sie mit peinlicher Genauigkeit durchgeführt.

    Doch wenn sich die Versprechungen des jungen Lords erfüllen sollten, war es die Sache wert gewesen, fand Ronald.

    Er schüttelte die schaurigen Erinnerungen ab und konzentrierte sich wieder auf seine Frau.

    Ilona war ein wenig aus dem Leim gegangen in den letzten Jahren. Ihre beiden Kinder waren längst ausgezogen und lebten in London. Seitdem bewegte sich in ihrer Beziehung nichts mehr. Im Gegenteil, Ilona war Ronald immer fremder vorgekommen. Es brachte ihn auf die Palme, wenn er nachts durch ihr Schnarchen geweckt wurde. Am liebsten hätte er sie aus dem Ehebett sogar hinausgeworfen. Er fragte sich sowieso, warum sie noch zusammen in einem Bett schliefen. Das einzige, was sich in dem Bett zwischen ihnen abspielte, war ein müdes dahin gemurmeltes »Guten Morgen«, bevor sie aufstanden und der Alltag begann.

    Ronald musste sich eingestehen, dass er noch zu weitaus schlimmeren Dingen fähig gewesen wäre, wenn es darum gegangen wäre, an diesem Zustand etwas zu ändern.

    Bisher hatte er aber keinen Ausweg aus dieser Situation gefunden. Doch das hatte sich mit dieser Nacht nun hoffentlich geändert!

    Ronald griff in seine Hosentasche und förderte eine Kette zutage, an der ein kleiner Anhänger hing.

    Lord John Famworth hatte während der Zeremonie erklärt, dieser Anhänger sei ein Amulett mit magischen Kräften. Es müsse den Frauen unbemerkt im Schlaf um den Hals gelegt werden, um es zu aktivieren. Seine Zauberkräfte bewirkten dann, dass die Frauen sich wie versprochen veränderten.

    Ronald sah das Amulett zweifelnd an. Es bestand aus einem blutroten ungeschliffenen Rubin, der in Gold gefasst war. Die Fassung war mit seltsamen Runen und Symbolen versehen, die Ronald sich lieber nicht zu genau ansah, weil sie ihn an die abstoßende Zeremonie im Kellergewölbe des Castles erinnerten.

    Ronald krauste die Stirn. Nach wie vor fand er es höchst sonderbar, dass Lord John Famworth keinerlei Gegenleistung für seine Dienste gefordert hatte. Er wollte weder Geld noch irgendwelche Gefälligkeiten. Er hatte nicht einmal verlangt, dass die Männer ihm Geld für das Amulett gaben, das doch immerhin aus einem Rubin und Gold bestand.

    »Ein Lord ist für das Wohlergehen seiner Untertanen verantwortlich«, hatte er in seiner abschließenden Rede im Gewölbekeller verlauten lassen. »Ich. möchte, dass ihr alle glücklich seid. Zufriedene Untertanen sind für die Herrschaft wirklich unerlässlich.«

    Die Männer hatten sich ein wenig befremdet angesehen. Dass der junge Lord sie als seine Untertanen bezeichnete, behagte ihnen überhaupt nicht. Aber sie wussten auch, dass es nur die leeren Worte eines etwas verrückt erscheinenden jungen Mannes waren.

    Die Zeiten, da die Lords Macht besaßen, waren längst vorbei. Einst hatte Darth End und die umliegenden Ländereien der Famworth Sippe gehört. Aber die Besitzverhältnisse hatten sich längst geändert. Alles, was die Famworths heute noch besaßen, war das alte düstere Castle, das in Ronalds Augen ziemlich abbruchreif aussah.

    Die unbehaglichen Blicke der Männer waren daher schnell in spöttisches Lächeln umgeschlagen. Die Blicke, die sie sich zuwarfen, sagten: »Lassen wir diesen Spinner reden, was er will, solange er hält, was er uns versprach.«

    Ob Lord John Famworth wirklich halten würde, was er versprochen hatte, würde sich in wenigen Augenblicken zeigen.

    Ronald war fest entschlossen, seiner Frau das Amulett um den Hals zu legen!

    Behutsam beugte er sich über das Bett. Er legte das Amulett auf das Schlüsselbein seiner

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