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Unsichtbare Mission #35: Der Mord-Clan

Unsichtbare Mission #35: Der Mord-Clan

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Unsichtbare Mission #35: Der Mord-Clan

Länge:
148 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783739676272
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 35
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 136 Taschenbuchseiten.

Nach dem grausamen Attentat auf General Huong, einen der einflussreichsten Männer der Nationalversammlung Taiwans, durch die extremistische Organisation "Gelber Drache" bittet die taiwanesische Regierung die USA um Hilfe. Top-CIA-Agent Mike Borran und sein Team sollen die Attentäter ausfindig machen und die gesamte Organisation zerschlagen. Die CIA ist überzeugt, dass die Vierte Macht mit den "Gelben Drachen" paktiert und Strippenzieher im Hintergrund ist. Denn Doc Alpha, der millionenschwere Führer der Vierten Macht, plant den Dritten Weltkrieg, um danach die Herrschaft über die Überlebenden zu übernehmen. Sein Machthunger ist unstillbar - und sein Hass auf Mike Borran, der ständig seine Pläne vereitelt, ist grenzenlos ...
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783739676272
Format:
Buch

Über den Autor


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Unsichtbare Mission #35 - Earl Warren

München

DER MORD-CLAN

Unsichtbare Mission - Band 35

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 136 Taschenbuchseiten.

Nach dem grausamen Attentat auf General Huong, einen der einflussreichsten Männer der Nationalversammlung Taiwans, durch die extremistische Organisation „Gelber Drache bittet die taiwanesische Regierung die USA um Hilfe. Top-CIA-Agent Mike Borran und sein Team sollen die Attentäter ausfindig machen und die gesamte Organisation zerschlagen. Die CIA ist überzeugt, dass die Vierte Macht mit den „Gelben Drachen paktiert und Strippenzieher im Hintergrund ist. Denn Doc Alpha, der millionenschwere Führer der Vierten Macht, plant den Dritten Weltkrieg, um danach die Herrschaft über die Überlebenden zu übernehmen. Sein Machthunger ist unstillbar - und sein Hass auf Mike Borran, der ständig seine Pläne vereitelt, ist grenzenlos ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Auf dem riesigen Platz vor dem Palast des Staatspräsidenten von Taiwan übten Soldaten für die Parade am Nationalfeiertag. Dieser, der 10. Oktober, stand kurz bevor. General Huong, ein Mitglied der Nationalversammlung, hatte den Militärs eine Visite abgestattet.

Der General war mit dem Ausbildungsstand und mit allem anderen zufrieden. Er fuhr im Jeep, von seinem Fahrer und zwei Offizieren begleitet, auf das kunstvolle Drachentor am Ostende des Platzes zu.

Da wich ein weiß gestrichener Lieferwagen mit der Reklameaufschrift einer Eiscreme-Firma auf beiden Seiten von der Straße ab. Das Fahrzeug umkurvte ein paar Verkaufsstände am Rand des Platzes, stoppte vor dem Jeep und versperrte diesem den Weg.

Der Tiefkühlwagen strömte intensive Kälte aus. Er stand schräg auf der Fahrbahn, mit der linken Seite zu dem Jeep, dessen Fahrer heftig auf die Bremse getreten hatte. Ein Begleiter des Generals, Major Tong, fluchte ärgerlich.

Der General Huong nahm das Missgeschick von der heiteren Seite. Er dachte noch an nichts Böses.

„Haben Sie etwas gegen Speiseeis, Major Tong?", fragte er.

Die in der Mitte geteilte hintere Tür des Tiefkühlwagens flog auf. Ein hünenhafter Mann im Kälteschutzanzug mit vermummtem Gesicht sprang heraus, einen Schlauch mit einer Düse am Ende in den durch Handschuhe geschützten Händen. Der Hauptmann auf dem Beifahrersitz richtete sich auf.

Major Tong griff nach der Pistole, der Fahrer des gefleckten Armeejeeps nach kurzem Zögern nach der an der Tür festgeklebten MPi. Jeder begriff, dass hier etwas nicht stimmte. Stahlblaue Augen fixierten die vier Uniformierten im Jeep.

Der Hüne im gerippten weißen Kälteschutzanzug legte den Hebel um. Mit 200 atü schossen eine weiße Wolke und ein dichter bläulicher Strahl aus der Düse und trafen den Jeep. Entsetzliche Schreie gellten, verstummten aber rasch. Ein, zwei Schüsse krachten.

Nur der Fahrer des Jeeps torkelte aus der weißen und bläulichen Wolke hervor, die Maschinenpistole in den zu Eis erstarrten Fingern. Röchelnd brach er neben dem Jeep zusammen. Der Hüne im Kälteschutzanzug schloss die zischende Düse.

Er hatte eine Menge Kraft gebraucht, um den Metallrippenschlauch zu halten. Jetzt vergewisserte er sich, als die weiße und bläuliche Wolke sich verzog, dass er sein Ziel erreicht hatte. Zur Sicherheit richtete er die Düse noch einmal auf General Huongs erstarrten Körper und traf ihn mit einem kurzzeitlich dosierten bläulichen Strahl.

Dann sprang er in den Wagen, wobei er die Düse mitnahm, und schloss von innen die Tür. Der weiß gestrichene Wagen preschte mit quietschenden Reifen los und raste auf die Yenping Road, fuhr in Richtung des verwinkelten alten Stadtkerns von Taipeh. Die weiße und bläuliche Wolke um den Jeep verflüchtigte sich rasch.

Dampf stieg auf. Der Fahrer, der ein paar Meter vom Jeep entfernt lag, hatte das Bewusstsein verloren, was zweifellos besser für ihn war. Bei dem Attentat waren nur ein paar Ausrufe des Schreckens und Staunens von den Zuschauern, Passanten, Standinhabern und Soldaten auf dem riesigen Platz aufgegellt.

Alles war so schnell geschehen, dass keiner hatte eingreifen können, zumal der Anschlag auf eine so völlig ungewöhnliche Art erfolgte. Auch die Wachen vorm Präsidentenpalast hatten nichts unternehmen können. Der Lieferwagen verschwand im Verkehrsgewühl.

Soldaten und Zivilisten eilten herbei, um vielleicht noch etwas zu retten. Beim Jeep des Generals Huong, eines der einflussreichsten Männer von Taiwan, bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Der General hatte sich halb von seinem Sitz erhoben und die rechte Hand vorgestreckt. Von seinem Arm und von dem erstarrten, verzerrten Gesicht hingen Eiszapfen.

Die beiden Begleitoffiziere hingen verkrümmt im Wagen. Major Tong hielt noch die Pistole in der Hand, aus der er ungezielt zwei Schüsse abgefeuert hatte. General Huong und seine beiden Offiziere waren schlagartig unterkühlt worden und zu Eisstatuen erstarrt.

Ihre Körper waren derartig kalt, dass ein neugieriger Soldat, der den General mit der Hand berührte, diese mit einem Aufschrei zurückzog. Hautfetzen seiner Hand waren an dem unglaublich kalten Körper des Generals haftengeblieben.

Rufe und Fragen mischten sich zu einem lauten Wirrwarr. Sekunden herrschte Verwirrung. Aber die Soldaten und Offiziere fassten sich rasch und handelten nach bewährter Manier. Die Zivilisten wurden abgedrängt. Soldaten umgaben den Jeep mit dem zu Eis erstarrten General mit einem waffenstarrenden Kordon.

Dass die meisten Waffen, da man nur exerziert hatte, lediglich mit Platzpatronen geladen waren, tat der moralischen Wirkung keinen Abbruch. Der Verkehr wurde umgeleitet, der Platz geräumt. Die Palastwache riegelte den Präsidentenpalast hermetisch ab. Soldaten der Palastwache trafen am Tatort ein.

Geheimdienst und Polizei waren verständigt. Panzer und Panzerspähwagen rasselten und klirrten aus den Palasttoren und fuhren von einer nahe gelegenen Garnison an. Hubschrauber knatterten in der Luft. Immer mehr Soldaten trafen ein und auch die Spezialisten vom Geheimdienst und der Mordkommission mit Fahrzeugen und Ausrüstung.

Professor Tschiang vom Morddezernat war der Erste, der erkannte, auf welche Weise General Huong und zwei seiner Begleiter ermordet worden waren. Den Fahrer des Generaljeeps hatte man inzwischen mit schweren Erfrierungen in die Center Clinic in der Kwangchow Street gebracht.

„General Huong, Major Tong und Hauptmann Han wurden mit flüssiger Luft bespritzt, erklärte der weißhaarige, ziegenbärtige Professor Tschiang den ihn Umstehenden. „Flüssige Luft, nach dem Linde-Verfahren erzeugt, hat bekanntlich eine Temperatur von Minus 192 Grad Celsius. Die ungeheure Kälte entzog den Körpern des Generals und der beiden Offiziere schlagartig jede Wärme.

Professor Tschiang erklärte und dozierte noch weiter. Aber die meisten Militärs und Zivilisten beim Jeep erfassten nicht mehr, was er sagte. Sie erschauerten bis ins Innerste. Jedem war es, als ob er selber den eisigen Biss der Kälte fühlte, den Schock und die Qual, die durch und durch gingen.

Ein Offizier und zwei Beamte, Mitarbeiter des Geheimdienstes und des Morddezernats, übergaben sich. Denn von dem erstarrten Leichnam des Generals tropfte rötliches Wasser.

Nach dem als Auslieferungsfahrzeug einer Eiscreme-Firma getarnten Wagen der Attentäter wurde gefahndet. Er hatte die technische Ausrüstung an Bord gehabt, um Luft zu verflüssigen und unter hohem Druck aus einem Tank auszustoßen. Die Fahndung verlief ergebnislos. Das Fahrzeug blieb wie vom Erdboden verschwunden.

Die Attentäter hatten sich einige Tricks einfallen lassen, um ihren Mordanschlag auszuführen und danach mit ihrem Kühltank zu entkommen.

2

„Taiwan, sagte General Benson und wies mit dem Zeigestock auf eine rot markierte Zone auf der Bildschirmkarte an der Wand seines Offices in der CIA-Zentrale in der Nähe von Washington, D. C. „Da braut sich etwas zusammen, und gar nicht wenig. Erst vor ein paar Stunden wurde General Huong von Attentätern auf einem öffentlichen Platz mit flüssiger Luft ermordet. Zu dem Attentat haben sich Angehörige der extremistischen Organisation 'Gelber Drache' bekannt. Aber deren Urheberschaft steht noch nicht fest. Es könnte auch die Alpha-Organisation die Hände im Spiel haben.

„Wo hat sie das nicht?", fragte Mike Borran seufzend.

Das Ass des CIA, General Bensons großer Knaller und beste Waffe im Kampf um den Weltfrieden, zündete sich eine Zigarette an.

„Aber was soll das heißen, dass der General mit flüssiger Luft umgebracht wurde? Wie ist das möglich gewesen?"

Die Nachricht war so brandneu, dass die Massenmedien sie bisher noch nicht verbreitet hatten, was in Kürze geschehen würde. Taiwan oder Formosa, auch Nationalchina genannt, zählte zu den ständigen Weltkrisenherden, seit im Jahre 1949 die Nationalchinesen unter Generalissimus Tschiang Kai-shek dort nach der Vertreibung vom Festland ihre Regierung etabliert hatten.

Der Volksrepublik China direkt vorgelagert und von ihr nur durch die schmale Formosa Straße getrennt, hätten die Nationalchinesen sich ohne US-Militär und Finanzhilfe niemals halten können. Dass es jetzt in Taiwan wieder brodelte, konnte eine Weltkrise hervorrufen. Und es gab wahrhaftig schon genug Krisenherde auf der alten Erde.

General Benson, ein Mann um die fünfzig mit gefurchtem Gesicht und Nussknackerkinn, wie immer in Armeeuniform, erklärte, wie sich das Attentat abgespielt hatte. Mike Borran, sein farbiger Freund und Partner Ben Copley, Stahlfaust und Plenty hörten zu. Der grauhaarige Commander Stahlfaust hieß mit bürgerlichem Namen Ken Stanton und war als Spezialist für Kommandounternehmen und Geheimdienstexperte international in einschlägigen Kreisen bekannt.

Er war vor ein paar Monaten in Marokko zum Borran-Team gestoßen und hatte sich als eine echte Bereicherung erwiesen. Maureen Parker, genannt Plenty, Mike Borrans rassige rothaarige Geliebte und Lebensgefährtin, erschauerte beim Anhören des Attentats.

„Raue Sitten, sagte sie. „Was sollen wir nun in Taiwan ausrichten?

„Man hat den CIA bereits inoffiziell um Hilfe ersucht", antwortete der General. „Die Insel Taiwan ist von großer strategischer Bedeutung. Wenn dort ein Machtumschwung erfolgt, sind die Interessen Rotchinas unmittelbar betroffen. Die Regierung der Volksrepublik China in Peking wird das nicht hinnehmen. Die

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