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Godwin - Freund der Götter #12: Der Wolf und die Schakale/ Cassiopeiapress Fantasy Serial

Godwin - Freund der Götter #12: Der Wolf und die Schakale/ Cassiopeiapress Fantasy Serial

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Godwin - Freund der Götter #12: Der Wolf und die Schakale/ Cassiopeiapress Fantasy Serial

Länge:
55 Seiten
42 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Sept. 2018
ISBN:
9783736882096
Format:
Buch

Beschreibung

Godwin lag gefesselt – bewacht von zwei hebonitischen Legionären – am Boden eines der Zelte. Ihn fror es erbärmlich, er hatte Hunger und Durst, und er spürte eine geradezu lähmende Erschöpfung. Der junge Harier, der ruhmvolle Siege über die Heboniter und Chauboi errungen hatte, schickte ein Stoßgebet nach dem anderen zu den Göttern, dass sie ihm die Gnade eines schnellen Todes gewährten und ihn von dem unsäglichen Leid, das ihm im Moment widerfuhr, erlösten.
Egmont!
Der Name war wie ein Hammer, der den Nagel des Hasses tiefer und tiefer in seine Seele trieb. Der Usurpator hatte ihm alles genommen; die Familie, die geliebte Frau, die Heimat – und nun war er dabei, ihm auch noch die Ehre zu nehmen und seinen Stolz zu zerbrechen.

Cover: Steve Mayer
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Sept. 2018
ISBN:
9783736882096
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Godwin - Freund der Götter #12 - Pete Hackett

Godwin – Freund der Götter

Der Wolf und die Schakale – Teil 12

Roman von Pete Hackett

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

Der Umfang dieses Ebook entspricht 50 Taschenbuchseiten.

1

Godwin lag gefesselt – bewacht von zwei hebonitischen Legionären – am Boden eines der Zelte. Ihn fror es erbärmlich, er hatte Hunger und Durst, und er spürte eine geradezu lähmende Erschöpfung. Der junge Harier, der ruhmvolle Siege über die Heboniter und Chauboi errungen hatte, schickte ein Stoßgebet nach dem anderen zu den Göttern, dass sie ihm die Gnade eines schnellen Todes gewährten und ihn von dem unsäglichen Leid, das ihm im Moment widerfuhr, erlösten.

Egmont!

Der Name war wie ein Hammer, der den Nagel des Hasses tiefer und tiefer in seine Seele trieb. Der Usurpator hatte ihm alles genommen; die Familie, die geliebte Frau, die Heimat – und nun war er dabei, ihm auch noch die Ehre zu nehmen und seinen Stolz zu zerbrechen.

Godwin wurde hin und her gerissen zwischen tödlicher Leidenschaft und geradezu fataler Resignation. Ahnungslos, was ihn von Seiten der Heboniter erwartete, lag die Zukunft alles andere als rosig vor ihm. Er hatte drei ihrer Legionen vernichtet und die stolzen Eroberer, die sich die halbe Welt unterworfen hatten, gedemütigt. Wahrscheinlich würden sie ihn in Hebonit in dem großen Amphitheater zur Belustigung des Volkes den Löwen, Bären oder Tigern zum Fraß vorwerfen.

Der Tag brach an. Von draußen drang das Knirschen von Schnee unter schnellen Schritten an Godwins Gehör, schließlich wurde das Fell vor dem Eingang des Zelts zurückgeschlagen und Egmont kam in Begleitung zweier Harier und des hebonitischen Offiziers herein. Ein faunisches Grinsen umspielte seine Lippen, es erreichte die Augen nicht, die an die kalten, stechenden Augen eines Reptils erinnerten.

„Ich kehre in mein Dorf zurück, Verräter, erklärte Egmont. „Natürlich wollte ich nicht wegreiten, ohne mich von dir zu verabschieden. Der Hohn in seiner Stimme war durch nichts zu überbieten. „Darf ich dir eine gute Reise nach Hebonit wünschen, Verräter? Ich hoffe, dir wird die Zeit nicht zu lange, bis du dort ankommst. Sie werden dich im Triumphzug durch die Stadt führen und …"

„Spar dir deinen Hohn, Mörder!, fauchte Godwin. „Eines Tages werden dem Stamm der Harier die Augen aufgehen, und dann wirst du bezahlen.

Egmont versetzte Godwin einen brutalen Tritt. „Mögen dich die Heboniter langsam sterben lassen, Verräter! Er lachte klirrend auf. „Wie auch immer – dein Schicksal ist besiegelt. Die Heboniter werde es dich spüren lassen, was es heißt, hebonitisches Blut zu vergießen.

„Was das anbetrifft, hast du dich mit deinem Gefolge fein herausgehalten", knirschte Godwin und erntete dafür einen weiteren Tritt Egmonts.

Sie verließen das Zelt, und schon bald konnte Godwin sie davonreiten hören. Ein Soldat kam und fütterte ihn mit Pökelfleisch und Brot, gab ihm mit Wasser verdünnten Wein zu trinken und ließ ihn schließlich wieder mit den beiden Wachen allein.

Irgendwann erschienen zwei Legionäre, zerschnitten seine Fesseln und dirigierten ihn aus dem Zelt. Draußen erwartete ihn der Offizier mit einer kleinen Abordnung von Soldaten. Er sagte etwas in seiner Sprache und ein Soldat übersetzte: „Wir bringen dich nun auf die andere Seite des Flusses und übergeben dich dort dem Statthalter, der dafür sorgen wird, dass du nach Hebonit gebracht wirst."

Einige Soldaten brachen die Zelte ab und verluden alles auf die Pferde. Der Offizier stieg in den Sattel seines Pferdes und rief einen Befehl.

In diesem Moment zischten Pfeile heran, die Legionäre bäumten sich auf, als sie getroffen wurden, der Offizier stürzte kopfüber vom Pferd, seine Soldaten brachen zusammen, Röcheln und

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