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N.Y.D. - Gefährliche Jagd (New York Detectives): Cassiopeiapress Action Thriller

N.Y.D. - Gefährliche Jagd (New York Detectives): Cassiopeiapress Action Thriller

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N.Y.D. - Gefährliche Jagd (New York Detectives): Cassiopeiapress Action Thriller

Länge:
104 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Okt. 2018
ISBN:
9783736803640
Format:
Buch

Beschreibung

Ein kniffliger Fall für Bount Reiniger, den New Yorker Ermittler. Ein Juwelenraub ruft ihn auf den Plan. Die Spur der Täter führt in das New Yorker Umland ... Aber Reiniger kann man nicht so leicht abschütteln! Packender Krimi von Alfred Wallon.
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Okt. 2018
ISBN:
9783736803640
Format:
Buch

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N.Y.D. - Gefährliche Jagd (New York Detectives) - Alfred Wallon

München

Gefährliche Jagd

Alfred Wallon

Kriminalroman aus der Serie NYD – NEW YORK DETECTIVES

© 2012 by Author

© der Digitalausgabe 2012 AlfredBekker/CassiopeiaPress

All rights reserved.

Ein CassiopeiaPress E-Book.

Die Serie NYD, NEW YORK DETECTIVES und der Charakter BOUNT REINIGER wurden geschaffen von Henry Rohmer (Alfred Bekker).

Www.AlfredBekker.de

+++

Es gibt manchmal Tage, da weiß man von Anfang an, dass irgendetwas passiert. Es ist mehr als nur eine Ahnung – es ist ein Gefühl, und das sagt einem dann, dass man sich in Acht nehmen sollte.

Überfall und Raub geschehen täglich in New York. Die Zeitungen sind voll davon. Kleinere Delikte wie Taschenraub stehen dort schon gar nicht mehr – sonst müsste man eine extra Zeitung dafür drucken. Die Gazetten berichten nur von den spektakulären Überfällen, wo es um große Geldsummen geht – und natürlich auch von den oft vergeblichen Ermittlungen der Polizei.

Toby sagt oft, dass sein Job als Captain eine Sisyphusarbeit ist. Man beginnt mit einem Fall und glaubt ihn schon fast abgeschlossen zu haben – und dann ereignen sich drei weitere Delikte auf einmal. Manchmal hat Toby Glück und kann den einen oder anderen Fall klären – aber oft genug tappen er und sein Department im Dunkeln. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die Jungs auf der anderen Seite des Gesetzes mit viel besserem technischen Equipment ausgestattet sind. Die lachen sich eins ins Fäustchen und ziehen den nächsten Coup durch – während die Beamten auf dem Revier mühsam ihre Berichte schreiben müssen. Und gerade das nimmt immer mehr Überhand.

Ich erinnere mich an einen ziemlich spektakulären Juwelenraub, wo ich mit den Ermittlungen beauftragt wurde. Als ich den Auftrag annahm, ahnte ich noch nicht, dass diese Jagd länger dauern würde als ich zunächst vermutet hatte. Und sie würde mich mit Menschen zusammenführen, deren Job und Heimat die weiten Highways jenseits der großen Städte waren ...

Die feuchten Nebelschwaden, die wie undurchdringliche Schleier zwischen den engen und trüben Häuserschluchten hingen, wirkten irgendwie bedrückend und schwer. Es war kalt an diesem Novembermorgen. Der Winter stand vor der Tür. New York richtete sich auf eine lange frostige Jahreszeit ein.

Die drei Männer, die in einem metallicblauen Chevrolet saßen, kümmerten sich nicht um den Nebel, der sich fast überall ausbreitete und die Sonne am Durchbrechen hinderte. Sie hatten ganz andere Dinge im Sinn. Dinge, die etwas mit dem Gebäude zu tun hatten, das sich wenige Schritte von ihnen entfernt auf der anderen Straßenseite befand.

Die Gesichter der drei Männer wirkten angespannt. Einer von ihnen, ein großer hagerer Bursche mit struppigem blondem Haar, blickte auf seine Armbanduhr.

Es ist soweit, sagte er knapp und schaute seine Gefährten an. Die Sache steigt.

Er zog eine wollene Mütze aus der Tasche und stülpte sie sich über den Kopf. Der andere tat es ihm gleich, während der dritte hinter dem Lenkrad sitzen blieb und das Gebäude beobachtete.

Nun beeilt euch doch schon, stieß er aufgeregt hervor. Wenn uns jemand sieht ...

Mach dir ja nicht in die Hosen!, schnitt ihm der Blonde das Wort ab. Wir werden das Ding schon schaukeln. In zehn Minuten sind wir wieder da, und dann gibst du Gas, verstanden?

"Sein Kumpan grinste und fingerte nervös an einem Smith & Wesson herum, den er kurz zuvor noch einmal überprüft hatte. Auch der Blonde warf einen Blick auf seine Waffe, bevor er sie wieder in der Jackentasche verstaute.

Wortlos stiegen sie aus dem Wagen und überquerten die Straße. Zu dieser frühen Morgenstunde hielt sich der Verkehr in Grenzen. Die beiden Männer bemühten sich, so unauffällig wie möglich zu wirken. Sie zogen sich ihre Wollmützen tiefer in die Stirn, als würden sie frieren. Trotz der klammen Kälte spürten sie den feuchten Nebel nicht.

Ihre Blicke richteten sich auf Vince Harris' Juwelierladen, auf den sie zuhielten.

Vince Harris blickte gedankenverloren auf die weiß glitzernden Diamanten, die auf einem roten Samttuch ausgebreitet waren. Der fünfzigjährige Juwelier lächelte kurz, als er die fein geschliffenen Steine betrachtete. Für ihn waren sie erlesene Stücke, die sicherlich auch auf Interesse bei seiner Kundschaft stießen.

Der Mann mit den aschblonden Haaren warf einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr. Es war kurz vor neun Uhr. In wenigen Minuten würde er sein Geschäft öffnen. Seine beiden Angestellten Ted Canfield und Mary Hopkins waren noch damit beschäftigt, einige Dinge vorzubereiten. Es würde ein guter Tag werden. Die Frau des Bürgermeisters hatte ihren Besuch angekündigt, und Harris war ganz sicher, dass die Lady an diesen Diamanten nicht vorbeisehen konnte.

Öffnen Sie, Mr. Canfield!, trug Harris dem Angestellten auf, woraufhin dieser zur Tür ging. Er betätigte den Sicherheitsmechanismus, und das schwere Eisengitter, das Fenster und Tür vor dem Zugriff dunkler Zeitgenossen schützte, glitt langsam nach oben. Dann öffnete er die Tür und wandte sich wieder ab.

Harris wollte sich gerade in sein Büro zurückziehen, als plötzlich zwei Männer hereingestürmt kamen. Der Juwelier wurde blass, als er die vermummten Köpfe sah. Und was noch schlimmer war - die Kerle waren bewaffnet und richteten die Pistolen jetzt auf ihn und seine Angestellten.

Keine Bewegung!, zischte eine raue Stimme, der man anhören konnte, dass sie es ernst meinte. Wenn einer von euch eine falsche Bewegung macht, dann schießen wir.

Mary Hopkins, die zweiundzwanzigjährige Mitarbeiterin des Juweliers, stieß einen spitzen Schrei aus, als sie die beiden Männer erblickte. Das Buch, das sie eben aufgenommen hatte, entglitt ihren Händen. Sie war am Rande einer Ohnmacht.

Halt die Schnauze, Mädchen!, rief einer der Gangster und zielte mit der Waffe sofort auf sie. Hör auf zu schreien, sonst schieß' ich dich nieder.

Diese massive Drohung reichte aus, um Mary Hopkins schweigen zu lassen. Aus vor Schreck geweiteten Augen starrte sie ihren Chef an, als erwarte sie von ihm Hilfe.

Die beiden Gangster hatten die Situation voll im Griff. Einer von ihnen zerrte einen Plastikbeutel unter seiner Jacke hervor und drückte ihn dem fassungslosen Harris in die Hand.

Los, räum die Juwelen ein!, befahl der Maskierte ihm. Nur die besten Steine und die Diamanten dort. Nun mach schon, oder soll ich dir erst eine verpassen?

Vince Harris zitterte vor Wut, aber er konnte nichts unternehmen. Diese Verbrecher saßen am längeren Hebel, und er durfte sein Leben und das seiner Angestellten nicht unnötig aufs Spiel setzen. Also musste er notgedrungen zulassen, dass man ihn jetzt ausplünderte.

Der Juwelier beugte sich über das rote Samtkissen, auf dem sich die fein geschliffenen Diamanten befanden. Wenige Augenblicke zuvor hatte er sie aus dem Tresor geholt, um sie noch einmal zu bewundern. Nun stahl man sie ihm direkt vor seinen Augen.

Einer der beiden Gangster hob den Lauf der Waffe und nickte seinem Kumpan kurz zu. Dieser verstand und riss dem Juwelier den Beutel mit den Diamanten aus den Händen. Dann stieß er ihn beiseite und eilte in den hinteren Raum, wo sich der Tresor mit den erlesensten Stücken befand. Und die Tür stand sperrangelweit offen.

Nein ..., flüsterte Harris, der das kommende Unheil ahnte. Sie dürfen nicht ... Mehr konnte er nicht sagen, denn schon war der zweite Gangster heran und verpasste ihm eine saftige Ohrfeige, dass ihm der Schädel dröhnte. Unter der Mütze, die nur einen schmalen Schlitz für die Augenpartie freiließ, erklang ein heiseres und schadenfrohes Lachen.

Ich hab' alles!, rief jetzt der Kumpan, der den Nachbarraum verließ und wieder zu seinem Freund kam. Mensch, sind das schöne Stücke! Wir werden ...

Schnauze!, schnitt ihm der andere das Wort ab und hob

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