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Zwingt Bud Kennedy in die Knie: Western

Zwingt Bud Kennedy in die Knie: Western

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Zwingt Bud Kennedy in die Knie: Western

Länge:
125 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 17, 2018
ISBN:
9783739621760
Format:
Buch

Beschreibung

Western von FRANK CALLAHAN

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.
In alter Rechtschreibung.

Jack Braddock und Fred Longstreet gehen als Sieger aus einer heißen Pokerpartie hervor. Endlich besitzen sie wieder genügend Dollars, um nicht wie Satteltramps leben zu müssen. Ihr Ziel ist es, Bud Kennedy, den skrupellosen Boss einer Goldgräberstadt, in die Knie zu zwingen. Ein heißer Kampf beginnt, und Jack Braddock und Fred Longstreet müssen sich eine ganze Menge einfallen lassen, um nicht vor die Hunde zu gehen…
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 17, 2018
ISBN:
9783739621760
Format:
Buch

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Zwingt Bud Kennedy in die Knie - Frank Callahan

München

ZWINGT BUD KENNEDY IN DIE KNIE

Western von FRANK CALLAHAN

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

In alter Rechtschreibung

Jack Braddock und Fred Longstreet gehen als Sieger aus einer heißen Pokerpartie hervor. Endlich besitzen sie wieder genügend Dollars, um nicht wie Satteltramps leben zu müssen. Ihr Ziel ist es, Bud Kennedy, den skrupellosen Boß einer Goldgräberstadt in die Knie zu zwingen. Ein heißer Kampf beginnt, und Jack Braddock und Fred Longstreet müssen sich eine ganze Menge einfallen lassen, um nicht vor die Hunde zu gehen…

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Roman © by Autor und Edition Bärenklau, 2015

Cover © by Firuz Askin, 2015

1

„Ich bringe vier Asse! Das sagte Jack Braddock sehr zufrieden und zwinkerte seinem Partner Fred Longstreet zu, der rechts von ihm saß und breit zu grinsen begann. Die drei Mitspieler starrten Jack verblüfft an, ehe sie die Lippen hart aufeinanderpreßten. „Ihr beide habt wohl das Glück gepachtet, was ...?, stieß Bill Johnson hervor und warf seine Karten wütend auf die Tischplatte.

„Und ich frage mich immer mehr, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist? Jack Braddock lächelte hart, nahm den Stetson vom Kopf und schaufelte den Dollarsegen hinein, den er in den vergangenen Stunden beim Pokern gewonnen hatte. Dann nickte er seinem Freund und Partner Fred Longstreet zu, vor dem ebenfalls ein stattlicher Dollarhaufen lag. „Wir sollten aufhören, Fred, sagte Jack. Ich kann den Verdruß bereits riechen. Die drei Gentlemen sind es anscheinend nicht gewohnt, daß jemand beim Pokern besser ist. Bestimmt sind sie lausige Verlierer. Fred Longstreet nickte mehrmals und füllte die Tasche mit den Greenbacks aus seinem Spielgewinn.

„Du hast völlig recht, Jack. Gleich werden uns die Jungs als Falschspieler bezeichnen, und dann bleibt uns keine andere Wahl, als sie zur Hölle zu schicken, da wir das nicht hinnehmen können. Und nach einer Schießerei ist mir heute wirklich nicht."

Die Gesichter der drei Mitspieler hatten sich in den vergangenen Sekunden immer mehr gerötet. Heißer Zorn funkelte in ihren Augen, und es sah ganz so aus, als würden die Männer an ihrer heißen Wut ersticken.

„So geht das nicht, ihr beiden Halunken!, knurrte Bill Johnson drohend. „Ihr könnt doch nicht erst groß absahnen und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Nein, da spielen wir nicht mit!

„Ihr könnt unseren Entschluß nicht ändern, sagte Jack Braddock ruhig. „Tut mir leid, doch wir sind festentschlossen, den Spielgewinn zu behalten, den wir ehrlich gewonnen haben. Die beiden schlanken und großgewachsenen Männer standen auf und zogen die Colts so schnell, daß Bill Johnson und seine beiden Freunde völlig überrascht wurden. Einige Saloongäste, die um den Pokertisch standen und gekiebitzt hatten, verdrückten sich gang schnell. In der Whiskytränke wurde es totenstill. Die Männer an den anderen Tischen und am Tresen starrten herüber und hielten den Atem an. Einigen Gents war anzusehen, daß sie Johnson diese Abfuhr gönnten. Jack Braddock blickte Bill Johnson und die beiden anderen Mitspieler lässig an und zuckte mit den Schultern.

„Tut mir leid, daß wir so rauh werden müssen, Jungs, doch ihr laßt uns keine andere Wahl. Ehe wir nach Tulsa geritten sind, haben wir uns genau erkundigt, was hier so läuft. So wissen wir längst, daß wir mit dem Pokergewinn niemals lebend aus der Town herausgekommen wären. Das hat noch keiner geschafft, nachdem er dem Big Boß der Town um seine leichtverdienten Dollars gebracht hat. Jack nickte mehrmals, ehe er fortfuhr. „Irgendeinen schmutzigen Trick hast du immer auf Lager, Johnson, um am Ende Sieger zu bleiben. So haben wir wirklich keine andere Wahl, als uns auf diese Art und Weise zu verabschieden. Natürlich bedanken wir uns für die Dollars und die Gastfreundschaft sehr herzlich.

„Du solltest deine beiden Revolverschwinger am Tresen im Zaume halten, Johnson, sagte Fred Longstreet. „Ehe uns die Kerle aus den Stiefeln schießen können, hockst du schon auf einem Bratrost in der Hölle und leistest dem Satan Gesellschaft!

Bill Johnson biß sich auf die Unterlippe und quetschte einen schaurigen Fluch hervor. Dann blickte er zu zwei hartbeinigen Männern am Tresen hinüber und schüttelte fast unmerklich den Kopf. Die Hände der beiden Schießer schwebten dicht hinter den Griffen der tiefgeschnallten Revolver. Und bis jetzt hatten die beiden Gunslinger nur auf ein zustimmendes Zeichen ihres Bosses gewartet, um auf die Fremden loszugehen.

„Das werdet ihr büßen!, stieß Bill Johnson wütend hervor. „Damit kommt ihr nicht durch. Außerdem bin ich jetzt mehr denn je davon überzeugt, daß ihr mit schmutzigen Kartentricks gearbeitet und uns hereingelegt habt. So viel Glück, wie ihr es beim Pokern hattet, kann einfach kein Mensch haben.

„Ach was, Johnson, sagte Jack Braddock lässig und winkte ab. „Wir sind richtige Glückspilze, die hin und wieder das große Los ziehen. Auf miese Kartentricks sind wir nicht angewiesen. Ehrlich gesagt, Johnson, du bist ein miserabler Pokerspieler. Bestimmt kannst du nicht mal ein As von einem König unterscheiden.

Bill Johnson fuhr in die Höhe, blieb dann aber wie erstarrt stehen, als Jacks Sixshooter nach vorn zuckte und dicht vor seiner Nase verhielt. „Ich weiß nicht, ob dir ein drittes Nasenloch gut stehen würde!, warnte Jack Braddock und lächelte eisig. „Jetzt bringst du uns zu unseren Pferden, sobald ich meinen Spielgewinn in den Jackentaschen verstaut habe.

Der Townboß von Tulsa, dem fast alle Geschäfte in der wilden Goldgräberstadt gehörten, knirschte mit den Zähnen. Er riskierte aber nichts, und auch die beiden Mitspieler und die Schießer am Tresen verhielten sich friedlich, als die Partner mit Johnson die Schenke verließen. Der Big Boß bebte vor Zorn am ganzen Körper und konnte es noch immer nicht fassen, daß er von den beiden Fremden ausgetrickst worden war. Jack und Fred sahen sich um, doch es hielt sich kein Mensch zu dieser späten Nachtstunde auf der Straße und in der Nähe des Saloons auf. Sie stiefelten gemeinsam mit Bill Johnson zu ihren Pferden und zogen sich in die Sättel.

„Wir sprechen uns noch!, drohte Johnson. „Das schwöre ich euch verdammten Hundesöhnen!, Fred Longstreet ließ den Pinto kurz antraben, und das gefleckte Pferd rammte den Big Boß so fest, daß dieser hart auf dem Sitzleder landete und im ersten Moment wohl gar nicht so recht begriff, was geschehen war.

„Das war für die Beleidigung, Johnson!, sagte Fred kalt. Und ich rate dir, uns in Ruhe zu lassen, sonst könnte das übel für dich enden. Du bist' ne Nummer zu klein für uns. Komiker wie dich vernaschen wir im Dutzend zum Frühstück, falls du das noch nicht gemerkt haben solltest!"

Nach diesen Worten schoben die Partner ihre Eisen ins Leder und trieben die Vierbeiner an. Bald erreichten sie die letzten Häuser der Ortschaft und verschwanden in der Dunkelheit. Bill Johnson blieb in einer Staubwolke zurück und quälte sich fluchend auf die Beine. „Ich bringe euch um!" keuchte er und drohte mit der Faust in die Richtung, in der die Reiter verschwunden waren. Dann stürmte Bill Johnson in den Saloon hinein, um seine Leute zusammenzutrommeln und die Geflüchteten zu verfolgen.

2

Jack Braddock und Fred Longstreet zügelten schon nach ungefähr hundert Yards ihre Pferde hinter einem Dickicht und sahen sich grinsend an. „Jetzt sind wir endlich wieder gut bei Kasse, meinte Fred und schlug mit der flachen Hand gegen die mit Dollars prallgefüllte Jackentasche. „Das tut mächtig gut. Nun können wir endlich unseren Plan verwirklichen und Bud Kennedy in die Knie zwingen. Darauf haben wir verdammt lange warten müssen!

„Richtig, mein Freund, antwortete Jack. „Johnson kann die Dollars leicht und locker verschmerzen. Auch sein Zorn wird sich schon bald wieder legen. Er ist wirklich ein verdammt schlechter Pokerspieler. Immer wenn er ein gutes Blatt hatte, zupfte er an seinem Schnurrbart. So wußten wir stets, wann wir passen mußten. Vielleicht hätten wir ihm das verraten sollen. Fred Longstreet nickte lächelnd.

„Das erinnert mich an die Geschichte von dem alten Trapper, dem es in den Bergen zu einsam war. So brachte er seinem Hund das Pokern bei. Nach einiger Zeit machte es dem Oldtimer jedoch keinen Spaß mehr."

„Und warum ...? fragte Jack Braddock auch prompt. „Na ja, immer wenn der Hund gute Karten hatte, begann er mit dem Schwanz zu wedeln ...

Jack lachte schallend, hielt dann aber inne, da Hufschlag zu hören war, der rasch lauter wurde. Kurze Zeit später ließen acht Reiter die Town hinter sich und jagten am Versteck der Freunde vorbei. Der Hufschlag wurde schon bald leiser. Jack Braddock und Fred Longstreet nickten sich zu. „Das wär's wohl gewesen", sagte Fred. „Bis die Pfeifen merken, daß

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