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Unsichtbare Mission #34: Killer, Spieler, leichte Mädchen

Unsichtbare Mission #34: Killer, Spieler, leichte Mädchen

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Unsichtbare Mission #34: Killer, Spieler, leichte Mädchen

Länge:
149 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Juli 2019
ISBN:
9783739676104
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 34
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 139 Taschenbuchseiten.

Professor Jean Paul Janvier ist der berühmte Erfinder eines einzigartigen selbstgesteuerten Unterwasser-Roboters, dessen Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Die USA wollen die Arbeit des Wissenschaftlers unterstützen und den Bau eines Prototypen finanzieren. Top-Agent und Geheimwaffe des CIA Mike Borran und seine Kollegen haben den Auftrag, den Professor mit seiner Erfindung nach Amerika zu holen. Doch auch Doc Alpha, der kriminelle Multimilliardär, ist hinter dem Super-Roboter her, um ihn für seine Zwecke, die Weltherrschaft an sich zu reißen, einzusetzen. In dem kleinen Fürstentum Monaco treffen die Kontrahenten höchstpersönlich aufeinander. Doc Alpha und seine Killermaschine Jon Steel setzen alles daran, die verhassten CIA-Agenten auszulöschen ...
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Juli 2019
ISBN:
9783739676104
Format:
Buch

Über den Autor


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Unsichtbare Mission #34 - Earl Warren

Killer, Spieler, leichte Mädchen

Unsichtbare Mission - Band 34

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 139 Taschenbuchseiten.

Professor Jean Paul Janvier ist der berühmte Erfinder eines einzigartigen selbstgesteuerten Unterwasser-Roboters, dessen Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Die USA wollen die Arbeit des Wissenschaftlers unterstützen und den Bau eines Prototypen finanzieren. Top-Agent und Geheimwaffe des CIA Mike Borran und seine Kollegen haben den Auftrag, den Professor mit seiner Erfindung nach Amerika zu holen. Doch auch Doc Alpha, der kriminelle Multimilliardär, ist hinter dem Super-Roboter her, um ihn für seine Zwecke, die Weltherrschaft an sich zu reißen, einzusetzen. In dem kleinen Fürstentum Monaco treffen die Kontrahenten höchstpersönlich aufeinander. Doc Alpha und seine Killermaschine Jon Steel setzen alles daran, die verhassten CIA-Agenten auszulöschen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Im Mondlicht wirkte das Kolosseum mit dem riesigen Bronzekreuz in der Mitte der alten Arena wie ein Bauwerk aus einer anderen Welt. Der Atem der Geschichte durchwehte die mächtige Ruine in der Mitte der vitalen und ruhelosen Millionenstadt Rom. Dem Betrachter auf dem obersten Umgang lag Roma Eterna, das Ewige Rom auf den sieben Hügeln, zu Füßen.

Dieser Betrachter war ein großgewachsener, kräftiger Italiener im hellen Sommeranzug. Er riss seinen Blick von dem fantastischen Lichtermeer los, als er ein leises Geräusch hörte.

Ein zweiter Mann trat aus dem Schatten. Auch er war hochgewachsen, breitschultrig, dabei stockkonservativ gekleidet wie ein Börsenmakler. Kalte graue Augen blickten durch eine blankgeputzte Goldrandbrille. Das graue Haar trug der Neuankömmling zu einer kurzen Bürste geschoren.

Er mochte Mitte fünfzig sein.

„Hallo, Doc Alpha, begrüßte ihn der elegant gekleidete Italiener, der auf ihn gewartet hatte. „Sie haben sich ein paar Minuten verspätet.

Er blickte auf seine Rolex. Doc Alpha verzog den dünnlippigen Mund.

„Ich wurde aufgehalten, Filippo Calati. Aber jetzt bin ich da. Sagen Sie, was Sie von mir wollen."

Doc Alpha beschwerte sich weder über die Art und Weise, wie sein Gesprächspartner an ihn herangetreten war und dieses Treffen spät in der Nacht verlangt hatte, noch stellte er unnötige Fragen. Das zählte nicht zu den Gepflogenheiten des mächtigsten und skrupellosesten Mannes der Welt.

Filippo Calati tat geheimnisvoll. Er trat nahe an Doc Alpha heran und tuschelte ihm ins Ohr.

„Ich habe Neuigkeiten, die von größter Wichtigkeit für die Vierte Macht sind, erhabener Leiter. Die Mafia verhandelte mit dem CIA, um Sie in dessen Auftrag umbringen zu lassen. Es ist von einem Mordhonorar in Millionenhöhe die Rede. Die mächtigsten und einflussreichsten Dons treffen sich zur Zeit in einem Vorort von Rom mit CIA-Abgesandten."

Filippo Calati legte eine Pause ein, um die Wirkung seiner Worte zu erhöhen.

„Aber ich biete Ihnen die Möglichkeit, diese Pläne zu vereiteln und die Mafiosi für Ihre Zwecke einzuspannen, Doc Alpha. Ich kann Sie mit einem maßgeblichen Don zusammenbringen."

Doc Alpha grinste dünn. Denn er las in Filippo Calatis Gedanken wie in einem offenen Buch. Der Leiter der Vierten Macht war ein äußerst begabter Telepath. Er beherrschte das Gedankenlesen sogar über große Entfernungen, wobei er allerdings ein Abbild des Auszuforschenden als Konzentrationshilfe benötigte.

Filippo Calatis Gedanken zu lesen, war für ihn ein Kinderspiel. Nur sehr wenige Menschen kannten Doc Alphas großes Geheimnis. Filippo Calati, ein Gangster und niederer Charge der Vierten Macht, gehörte selbstverständlich nicht dazu.

Doc Alpha wusste sofort, was er vorhatte. Fast hätte er lauthals gelacht. Denn Calati, dieser zweitklassige kleine Gauner, wollte Doc Alpha in eine Falle locken, um ihn mit Hilfe von ein paar Mafia-Kidnappern zu entführen und ein horrendes Lösegeld für ihn zu erpressen.

Kidnapping und Lösegelderpressung waren in Italien mittlerweile an der Tagesordnung. Genau wie die Anschläge radikaler Revolutionäre auf Politiker, hohe Beamten und Würdenträger.

Doch was bei anderen klappte, das gelang bei Doc Alpha noch lange nicht. Gegen ihn war die Mafia so chancenlos wie eine Rockerbande gegen eine Panzerdivision. Die Alpha-Organisation umspannte längst die ganze Welt und verfügte über Machtmittel, von denen die Mafiosi nur träumen konnten.

Doc Alpha hätte auch in diesem Moment jederzeit seinen Leibwächter und Top-Agenten Jon Steel sowie ein paar weitere Spezialisten über ein in seiner Kleidung verborgenes Walkie-Talkie zu Hilfe rufen können. Er verzichtete darauf.

Er lächelte süffisant. Denn er spürte Filippo Calatis Nervosität und mühsam unterdrückte Angst. Er wusste, dass Calati allein war. Und dass er zwei durchgeladene und entsicherte Pistolen sowie eine Handgranate bei sich trug.

„Sie sind in großer Gefahr, Doc Alpha, wisperte Calati. „Aber ich kann Sie retten.

„Mein lieber Calati, erwiderte der Leiter der Vierten Macht. „Leute wie Sie können vielleicht ein Attentat auf den Papst verüben oder einem vertrottelten Millionär den Sohn vom Schulweg wegkidnappen. Aber von mir sollten Sie doch lieber die Finger lassen. Was glauben Sie denn eigentlich, wen Sie vor sich haben? Paul Gettys Enkel, dem Sie ein Ohr abschneiden können?

Der kalte, schneidende Hohn in seiner Stimme ließ Calati zurückweichen. Der Gangster begriff, dass etwas schiefgelaufen war. Doc Alpha glaubte ihm nicht. Damit war Calatis Leben in Gefahr.

Der Gangster handelte sofort. Seine Rechte zuckte unter das maßgeschneiderte Jackett zur Beretta. Aber noch schneller bewegte sich Doc Alpha.

Viel schneller, als man es bei seinem gesetzten und seriösen Äußeren erwartet hätte, trat er auf Calati zu und stieß den rechten Arm vor. Er krümmte die Hand nach hinten. Dadurch betätigte er den Federmechanismus des an seinem Unterarm befestigten Stiletts.

Die im Ärmel verborgene Klinge zuckte vor wie eine zustoßende Viper. Sie schlitzte Calatis Ohrläppchen auf. Triumph erfüllte den Gangster nach dem ersten, eisigen Schrecken. Doc Alphas Stich hatte ihn verfehlt, so dachte er.

Zu einem zweiten wollte er ihn nicht mehr kommen lassen.

Calati wollte die Beretta unterm Jackett hervorreißen. Er schaffte es nicht mehr. Seine Glieder wurden plötzlich schwer wie Blei. Lähmende Leere breitete sich in seinem Kopf aus. Calatis Brust schien wie mit Beton ausgegossen.

Röchelnd sackte er zusammen. Seine Hand rutschte vom Griff der Beretta, den er nur bis über den Revers gebracht hatte. Einige Augenblicke nur schaute Doc Alpha auf ihn nieder.

„Sterben Sie wohl, Calati, sagte er dann in etwas holprigem Italienisch. „Stümper wie Sie sollten der Vierten Macht fernbleiben.

Der konservativ gekleidete grauhaarige Mann mit der Goldrandbrille bewegte die rechte Hand, und das Stilett verschwand wieder. Es war mit Curare vergiftet, das bei Filippo Calati seine Wirkung tat.

Der Kratzer am Ohr war tödlich.

Doc Alpha wendete sich ab und ging davon. Er unterzog sich nicht einmal der Mühe, persönlich Filippo Calatis Taschen zu durchsuchen. Das sollte einer seiner Agenten erledigen. Die Schatten verschluckten Doc Alpha, als er sich nach rechts wendete, dem Haupteingang zu. Jon Steel und die andern Alpha-Agenten warteten unten.

Doc Alpha kehrte umgehend ins Hotel zurück.

2

Am folgenden Vormittag frühstückte er ausgiebig und schwamm zwei Dutzend Bahnen im Swimmingpool. Dass er in der Nacht zuvor einen Menschen ermordet hatte, verursachte bei ihm nicht die geringsten Gewissensbisse. Derlei Gefühle regten sich bei Doc Alpha schon lange nicht mehr.

Um 9 Uhr 15 betrat er das Konferenzzimmer im Cavalieri Hilton in der Nähe des Olympiastadions der Sommerspiele von 1960. Doc Alpha hatte in dem erstklassigen Hotel eine ganze Etage gemietet. Er trat offiziell, nicht nur in Rom, als Großindustrieller auf, als der Präsident eines multinationalen Konzerns. Den Namen, den er in dieser Eigenschaft führte, kannte die Welt. Dass er Doc Alpha, dem Leiter der Vierten Macht, als Pseudonym diente, wusste kaum jemand.

So wie auch die Vierte Macht vor der Öffentlichkeit geheim blieb.

Im Konferenzzimmer, das als Mitglieder der Konzern-Schutztruppe getarnte Alpha-Agenten bewachten, warteten sechs Männer und eine Frau. Jon Steel, der weißblonde Hüne mit den Gliedern und dem Schädeldach aus Titanstahl, trat hinter Doc Alpha ein und rückte ihm den Stuhl zurecht. Die Anwesenden erhoben sich und hoben die rechte Hand zum Alpha-Gruß.

Doc Alpha nickte ihnen kühl zu, nahm Platz und öffnete seine Aktenmappe. Eine farblos gekleidete Konferenzsekretärin erschien. Selbstverständlich gehörte auch sie zur Vierten Macht.

Die sechs Männer und die Frau, eine knochige Person mit ausgemergelten Gesichtszügen, flaschenglasdicken Brillengläsern, strähnigem Haar und unvorteilhafter Tweedkleidung, durften sich nun setzen. Das hässliche Weibsbild hieß Jelena Tschukowa und nahm Doc Alphas Interessen im Ostblock wahr.

Sie hatte eine ähnliche Position inne wie Lucretia Lee, die zur Zeit in einem marokkanischen Zuchthaus einsaß, und war Doc Alpha fanatisch ergeben. Die Tschukowa gehörte übrigens auch zum KGB, wo man von ihrer Arbeit für die Alpha-Organisation bisher nichts wusste. Zu den sechs Männern, die mit Doc Alpha am Konferenztisch saßen, gehörte Hassan Alshoggi, der Finanzmagnat syrischer Abstammung. Er hatte das Desaster in dem algerischen Wüstenfort in der Nähe von Tamanrasset genau wie Jon Steel gut überstanden.

Dabei hatten die CIA-Agenten Mike Borran, Ben Copley und Commander Stahlfaust illegale Druckvorlagen vernichtet, die in den Händen der Alpha-Organisation die US-Währung bedrohten.

Die anderen Männer waren allesamt Alpha-Funktionäre höheren Rangs, die sich hauptsächlich im westlichen Europa und im Mittelmeerraum betätigten. Bei der folgenden Konferenz, die in englischer Sprache abgehalten wurde, ging es vom Ablauf her zu wie bei der Geschäftssitzung eines Firmenvorstandes.

Die Funktionäre erstatteten Bericht und legten Rechenschaft ab. Tendenzen wurden besprochen und der Kurs der Vierten Macht im europäischen Bereich festgelegt. Doc Alpha redete nicht Übermäßig viel. Aber als er eine knappe Kritik an seinem französischen Interessenvertreter äußerte und diesen dabei scharf ansah, wurde der Mann leichenblass.

Der Schweiß brach ihm aus. Denn Versagen war bei Doc Alpha mit einem Todesurteil gleichbedeutend. Der Franzose wusste, dass sein Leben an einem

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