Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Tony Ballard # 270: Die Hölle vergibt nie

Tony Ballard # 270: Die Hölle vergibt nie

Vorschau lesen

Tony Ballard # 270: Die Hölle vergibt nie

Länge:
131 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juni 2019
ISBN:
9783739636597
Format:
Buch

Beschreibung

Aus. Vorbei. Das Böse hatte gesiegt. Obwohl ich noch lebte, war ich eigentlich schon tot. Viele Jahre hatte ich, Tony Ballard, der Dämonenhasser, die Mächte der Finsternis erfolgreich bekämpft und gnadenlos Teufel, Dämonen, Hexen und Monster aller Art gejagt und vernichtet. Dann war Asmodis gestorben. Und mit ihm die Hölle. Doch die schwarze Macht war nach dem Tod ihres Fürsten lediglich geschwächt gewesen. Und nun gewann sie ihre alte Kraft, die seit der Schöpfung bestand, mehr und mehr zurück.
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juni 2019
ISBN:
9783739636597
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Tony Ballard # 270

Mehr lesen von A. F. Morland

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Tony Ballard # 270 - A. F. Morland

München

DIE HÖLLE VERGIBT NIE

Tony Ballard Band 270

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Edition A. F. Morland ist ein Imprint von Alfred Bekker & Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte des Titelbild-Logos by Jörg Martin Munsonius/Edition Bärenklau

Illustrator: Michael Sagenhorn, 2016

Über Tony Ballard:

... so hieß ich für meine Freunde. Meine Feinde aber nannten mich den Dämonenhasser. Und Feinde hatte ich viele – Kreaturen des Bösen, Vertreter der so genannten schwarzen Macht, kurz, die Hölle selbst war der Feind, gegen den zu kämpfen ich geschworen hatte. Ein Kampf, der damals in meinem Heimatdorf Griddledon, unweit von London, begonnen hatte, als ich es wagte, den sieben Hexen, die das Dorf alle hundert Jahre heimsuchten – nachdem mein Vorfahre, der Hexenhenker Anthony Ballard, sie aufgeknüpft hatte – die Stirn zu bieten.

Tatsächlich gelang es mir, diesen Fluch zu brechen und die Teufelsbräute zu vernichten, indem ich die Glut ihres Lebenssteins mit meinem Blut löschte. Aber ich hatte mehr getan, als nur mein Dorf zu erlösen – ich hatte meine Berufung gefunden. Fortan herrschte Krieg zwischen mir und den Vasallen der finsteren Mächte. Allerdings wäre ich schnell verloren gewesen, hätte ich mich meinen schwarzblütigen Gegnern mit bloßen Händen und allein gestellt. Was ich aber, gottlob, nicht tun musste ... Mir stand eine Reihe von Waffen zur Verfügung, allen voran mein magischer Ring: Nach meinem Sieg über die Hexen von Griddledon hatte ich ein Stück aus ihrem schwarzen Lebensstein gebrochen, in Form eines Pentagramms schleifen und in einen Goldring einsetzen lassen. Diesem Kleinod wohnten starke weißmagische Kräfte inne, die mir vor allem im Nahkampf gegen meine höllischen Widersacher hervorragende Dienste leisteten. Ebenfalls ständig bei mir trug ich einen Colt Diamondback, der mit eigens für mich gefertigten und geweihten Silberkugeln geladen war – absolut tödlich für viele Schwarzblütler. Meine stärkste Waffe jedoch war zugleich mein bester Freund und treuester Kampfgefährte: Mr. Silver, ein abtrünniger Dämon von der untergegangenen Silberwelt, der seine fantastischen Fähigkeiten für das Gute einsetzte.

Der hünenhafte Ex-Dämon mit dem Silberhaar konnte zum Beispiel seinen Körper in massives Metall verwandeln, ohne dadurch an Beweglichkeit einzubüßen. So schützte er sich vor Verletzungen, derweil er Gegnern mit seinen zu Hieb- oder Stichwaffen umgeformten Silberfäusten zu Leibe rückte. Außerdem konnte er aus seinen perlmuttfarbenen Augen vernichtende Feuerlanzen abschießen, er verfügte über ein »Dämonen-Radar«, und auch darüber hinaus überraschte er mich immer wieder mit neuen Kniffen. Seine »magische Trickkiste« schien unerschöpflich. Noch vor Mr. Silver hatte ich einen anderen Mann kennen gelernt, ohne dessen Hilfe mein Kampf gegen Dämonen, Vampire, Werwölfe und dergleichen weit weniger effektiv gewesen wäre: Der reiche Industrielle Tucker Peckinpah, dem die schwarze Macht selbst einen herben Schicksalsschlag beigebracht hatte, überredete mich, meinen Job als Polizeiinspektor in Griddledon aufzugeben und stattdessen als von ihm exklusiv beschäftigter Privatdetektiv in London ansässig zu werden, um mich so ausschließlich darauf zu konzentrieren, die Hölle in ihre Schranken zu verweisen. Ich willigte ein, und seither hielt mir Tucker Peckinpah mit seinem Geld den Rücken frei und öffnete mir mit seinen weitreichenden Beziehungen zahlreiche Türen, ohne die ich in vielen Fällen nie ans Ziel gelangt wäre. Mithilfe solcher Waffen und Freunde schaffte ich es nicht nur, immer wieder die Oberhand zu gewinnen, sondern letztlich auch den finalen Triumph zu erringen: Asmodis starb – und mit ihm die ganze Hölle!

Das glaubten wir jedenfalls, wiegten uns in Sicherheit und zogen uns ins Privatleben zurück, das wir uns so viele Jahre lang versagen mussten, weil stets das Damoklesschwert der schwarzen Macht über unseren Köpfen schwebte. Jetzt aber heiratete ich meine langjährige Freundin Vicky Bonney, wir kehrten in unser Heimatdorf zurück, wurden Eltern eines Sohnes und lebten glücklich und zufrieden. Doch diese Idylle war nur von kurzer Dauer ... denn das Böse erwachte zu neuem Leben und griff brutaler als je zuvor nach dem unseren! Die Einwohner von Griddledon wurden zu Handlangern der Hölle und vollstreckten das Todesurteil, das die Mächte der Finsternis über mich und meine Familie verhängt hatten. Und um mich so hart und grausam wie nur möglich zu bestrafen für meine unzähligen Siege über das dämonische Geschmeiß, zwang man mich, dabei zuzusehen, wie Vicky und unser zweijähriger Sohn Andrew, die ich mehr liebte als sonst etwas auf der Welt, mir in den Tod vorangehen mussten ... Das war der Augenblick, in dem die Hölle gesiegt hatte.

Nach all den Jahren erfolgreicher Schlachten gegen das Böse war ich, Tony Ballard, der gefürchtete Dämonenhasser, bezwungen. Nun gab es nichts mehr, für das ich kämpfen, nicht einmal mehr leben wollte. Meine Familie war tot, und ich hatte sie nicht retten können. Warum also sollte ich nicht auch sterben? Der Tod hatte seinen Schrecken verloren. Und so ging ich ihm entgegen – nicht mutig und stolz erhobenen Hauptes, sondern gebrochen und nur noch auf Erlösung hoffend von der Hölle, zu der mein Leben geworden war ...

1. Kapitel

Aus. Vorbei. Das Böse hatte gesiegt. Obwohl ich noch lebte, war ich eigentlich schon tot. Viele Jahre hatte ich, Tony Ballard, der Dämonenhasser, die Mächte der Finsternis erfolgreich bekämpft und gnadenlos Teufel, Dämonen, Hexen und Monster aller Art gejagt und vernichtet. Dann war Asmodis gestorben. Und mit ihm die Hölle. Doch die schwarze Macht war nach dem Tod ihres Fürsten lediglich geschwächt gewesen. Und nun gewann sie ihre alte Kraft, die seit der Schöpfung bestand, mehr und mehr zurück.

Loxagon – der Sohn des Teufels und einer Schakalin – hatte den Platz seines Vaters eingenommen, und die Anführer aller schwarzen Heerscharen mussten ihn als neues Oberhaupt anerkennen. Wer sich weigerte, war des Todes. Das Machtgefüge in der Unterwelt wurde zurzeit von Loxagon mit harter Hand neu geordnet. Alle, die sich ihm nicht bedingungslos unterwarfen, vernichtete er mit beispielloser Grausamkeit. Er hatte ein Wesen geschaffen, das auf Erden all jene bestrafen sollte, die es jemals gewagt hatten, sich gegen die Mächte der Finsternis zu stellen, und mit mir sollte Zeeneth, der Höllenrichter, den Anfang machen.

Zeeneth hatte mein kleines, friedliches Heimatdorf mit Dämonengift verseucht und viele meiner Freunde zu seinen willenlosen Sklaven gemacht. Sie hatten Vicky, meine Frau, und Andrew, meinen kleinen Sohn, entführt und hierher gebracht, in diesen aufgelassenen Steinbruch. Zeeneths dämonische Schergen hatten auf dem Boden einen tödlichen, wirbelnden Schlund geschaffen, und in diesen waren die Besessenen mit Vicky und Andrew vor meinen Augen hineingesprungen.

Ich hatte meiner Frau und meinem zweijährigen Jungen nicht beistehen können, weil zwei kräftige Werwölfe mich festgehalten hatten. Es war die grauenhafteste Folter gewesen, die ich jemals hatte ertragen müssen. Andrews verzweifelte Schreie gellten noch immer in meinen Ohren. »Daddy! Hilf mir! Sie tun mir weh! Bitte, Daddy, hilf mir! D-a-a-a-d-d-y-y-y-!« Und ich hatte nichts, gar nichts für ihn tun können.

Aus den steilen Wänden des Steinbruchs, die plötzlich in Flammen aufgegangen waren, hatte sich ein massiver Knochenthron geschoben, auf dem ein gehörntes Wesen mit erdbrauner Haut, riesigen Flügeln, Stacheln an den Ellenbogen und langem Hornrückenschwanz saß. Zeeneth. Er wollte sich das Schauspiel meines endgültigen Untergangs nicht entgehen lassen.

Der hässliche Höllenrichter hielt einen Dreizack in der Linken. Er bleckte ein Gebiss mit langen, spitzen Vampirhauern, wies mit einem Krallenfinger auf den Trichter, der Vicky, Andrew und die Besessenen verschlungen hatte, und fragte höhnisch: »Schaffst du das kurze Stück allein, Tony Ballard?«

Ich setzte mich in Bewegung. Mit kleinen, schleifenden Schritten näherte ich mich dem tödlichen Höllentrichter, dessen brennende Wände im Uhrzeigersinn rotierten. Stocksteif ging ich diese letzten Schritte meines Lebens. Ich hatte alles verloren, was für mich von Wert gewesen war. Es gab nichts mehr, woran ich jetzt noch hing. Nicht einmal mehr an meinem Leben. Deshalb machte es mir auch nichts aus, dass ich am Ende meines Weges angelangt war. Furchtlos und entschlossen tat ich den allerletzten Schritt – und stürzte in die Tiefe.

Mir war, als fiele ich in einen riesigen Schredder. Nach dem harten Aufprall wurde ich wild herumgewirbelt und unaufhörlich in die Tiefe gezogen. Ich überschlug mich so oft, dass ich völlig die Orientierung verlor. Oben, unten, links, rechts – nichts ließ sich mehr exakt bestimmen. Kräfte, die nicht von dieser Welt waren, wirkten auf mich ein.

Sie zerrten an mir, krallten sich in meine Gliedmaßen, bohrten sich in mein Fleisch und rissen mich auseinander. Ich brüllte vor Schmerzen. Ich konnte nicht anders. Um

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Tony Ballard # 270 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen