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Und plötzlich kamen die Sioux: Western
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eBook116 Seiten1 Stunde

Und plötzlich kamen die Sioux: Western

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Über dieses E-Book

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Als eine junge Frau für sich selbst und mehrere Männer Fahrkarten für den Zug nach San Francisco kauft, fällt auf, dass sie mit Geld bezahlt, das aus einem Bahnraub stammt. Der Bahn-Marshal Roy Maddock veranlasst sofort die Verhaftung der Gruppe, doch es ist kein weiteres Geld zu finden und der Marshal muss die Verdächtigen wieder freilassen. Überzeugt von der Schuld der Reisenden folgt ihnen der Marshal.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum3. Juni 2019
ISBN9783739643953
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    Buchvorschau

    Und plötzlich kamen die Sioux - Glenn Stirling

    München

    UND PLÖTZLICH KAMEN DIE SIOUX

    WERNER DIETSCH SCHRIEB ALS

    GLENN STIRLING

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

    Als eine junge Frau für sich selbst und mehrere Männer Fahrkarten für den Zug nach San Francisco kauft, fällt auf, dass sie mit Geld bezahlt, das aus einem Bahnraub stammt. Der Bahn-Marshal Roy Maddock veranlasst sofort die Verhaftung der Gruppe, doch es ist kein weiteres Geld zu finden und der Marshal muss die Verdächtigen wieder freilassen. Überzeugt von der Schuld der Reisenden folgt ihnen der Marshal.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author / Cover by Firuz Askin, 2016

    Originaltitel: Nachtexpress

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Ernest Jenkins blickte missbilligend über den Rand seiner Kneifergläser auf den eingetretenen hageren, dunkelhaarigen Mann.

    „Gut, dass Sie kommen, Roy. Ihre Spesenrechnung geht diesmal nicht mehr durch. Das sind ja Wahnsinnspreise! Halten Sie sich für einen Maharadscha? Oder glauben Sie, Sie wären der Präsident der Vereinigten Staaten?"

    Roy Maddock lehnte sich an den Türrahmen und grinste spöttisch. Der ganze Mann schien nur aus Muskeln und Sehnen zu bestehen. Leicht vorgebeugt stand er da, den Daumen der linken Hand in den Gürtel seiner schwarzen Hose gehakt, in der Rechten hielt er einen Geldschein.

    Es war der Geldschein, auf den sich der Blick des grauhaarigen Ernest Jenkins konzentrierte. „Aha!, rief er. „Sie sehen es selbst ein. Sie wollen es mir zurückzahlen, was Sie letztens zu viel bekommen haben, was?

    Boy Maddock wurde ernst. Er trat einen Schritt auf den Schreibtisch zu, hinter dem der beleibte Sicherheitschef saß, auf dessen graues Haar die Abendsonne einen kupfernen Schein warf.

    Roy Maddock legte den Geldschein auf den Schreibtisch. „Wissen Sie, was das ist?", fragte er lässig.

    „Dumme Frage, ein Zehndollarschein, was soll es sonst sein?"

    Roy nahm ihn wieder auf, hielt ihn so, dass das Licht der Abendsonne darauf fiel. „Ein besonderer Schein", sagte er.

    „Gefälscht etwa?", Jenkins rückte sich den Zwicker gerade und stierte auf den Geldschein.

    „Nein, widersprach Roy. „Sehen Sie sich doch die Nummer an. Es ist einer von denen, die mit dreihundert anfangen, erinnern Sie sich?

    Jetzt begann es bei Jenkins zu dämmern. Überrascht sah er auf, nahm sich den Zwicker ab und sagte aufgeregt: „Einer von der 300er Reihe? Wo, zum Teufel, kommt er her?"

    „Marlowe hat ihn gerade für einen Fahrschein bekommen, einen Fahrschein nach San Francisco."

    „Und Sie haben den Burschen, der damit bezahlt hat, nicht gleich verhaftet?"

    „Nur ein Narr täte das, erwiderte Maddock. „Nur ein Narr würde eines Scheines wegen die anderen sausen lassen. Im übrigen ist es kein Kerl gewesen, der damit bezahlt hat, sondern eine recht attraktive Frau.

    Jenkins stemmte sich hinter dem Schreibtisch hoch, steckte sich den Zwicker wieder auf die Nase und blickte über die Gläser hinweg auf Maddock. „Verdammt noch mal, Roy, wollen Sie mir nicht endlich reinen Wein einschenken? Was soll diese verfluchte Geheimnistuerei? Sie haben einen Schein der 300er Reihe, reden von einer attraktiven Frau, die nach San Francisco fahren will und..."

    „Sie ist nicht allein, entgegnete Maddock. „Sie hat noch eine Reihe von Begleitern; für die hat sie gleich mitbezahlt. Zwei von ihnen habe ich schon gesehen, und ich kenne ihre Namen. Es sind Namen, die auch Ihnen ein Begriff sind, Ernest. Der eine ist Max Herold, der andere Steward Crawford.

    „Max Herold, er war doch US-Marshal!"

    Roy nickte. „Stimmt genau. Seit zwei Jahren ist er es nicht mehr. Vielleicht aus Altergründen, Max ist immerhin schon Mitte Fünfzig. Crawford hingegen ist jünger, Ende Zwanzig etwa. Zu ihm gehört auch diese Frau."

    „Woher wissen Sie das?"

    „So etwas sieht man."

    Jenkins nickte. „Und die anderen? Wie viele sind es denn im Ganzen?"

    „Im Ganzen sind es sechs mit dieser Frau. Aber ich weiß noch nicht, wer die anderen sind. Und ich weiß auch nicht, ob dieser Schein nicht rein zufällig in die Hände dieser Frau geraten ist."

    „Roy, Sie müssen sofort feststellen, wer die anderen sind und woher die alle kommen."

    „Ich kann überhaupt nichts feststellen. Die laufen in der Stadt herum, und in Cheyenne bin nicht ich zuständig, sondern der Sheriff."

    „Der Sheriff? Ernest Jenkins schüttelte den Kopf. „Aber nicht doch! Wenn sie auf dem Bahngelände sind, dann ..

    „Sie sind aber nicht auf dem Bahngelände, widersprach Roy. „Hören Sie zu, Ernest. Ich kann nur zusammen mit John McCrea der Sache nachgehen. Nur mit ihm, nie gegen ihn. Er hat mir manchen Gefallen getan, aber wenn ich in der Stadt herumstöbere und in seinem Garten Blumen pflücke, dann wird er verdammt nervös. Ich weiß nicht, wie oft ich den noch brauche. Außerdem ist er ein alter, mit allen Wassern gewaschener Wolf.

    „Worauf, zum Teufel, warten Sie noch, Roy! Setzen Sie sich mit McCrea in Verbindung."

    Roy war so selbstsicher, dass er auf eine Antwort darauf verzichtete. Er lächelte siegesgewiss und meinte: „Das ist noch nicht alles. Die Frau hat eine Waffe in ihrer Handtasche, aber nicht irgend so einen Derringer oder eine andere Damenwaffe, sondern einen ausgewachsenen Navy Colt."

    „In der Handtasche? Ernest Jenkins schüttelte verwundert den Kopf. „Und wer weiß das? Haben Sie das gesehen?

    „Nein, aber der Clerk, bei dem sie das Ticket gekauft hat."

    „Gut, das ist doch schon eine Menge. Da stehen Sie herum und erzählen mir diese lange Story! Sie hätten sie an Ort und Stelle festnehmen und verhören sollen."

    „Um die anderen zu verscheuchen? Hören Sie mal, Ernest. Max Herold war US-Marshal, wie Sie vorhin ganz richtig festgestellt haben. Trauen sie dem ohne weiteres zu, dass er sich an einem Überfall beteiligt, der auf einen Geldtransport stattgefunden hat? Glauben Sie das?"

    „Man weiß nie, was hinter der Stirn eines anderen Menschen vorgeht", erklärte Ernest.

    „Richtig. Aber die meisten kennen ihn als einen unheimlichen Banditenjäger. Crawford ist lange Zeit Deputy-Marshal bei ihm gewesen."

    „Da gibt es doch noch einen Bruder; ich erinnere mich genau, Steward Crawford hat doch den Bruder Al, der ist älter als Steward."

    „Ganz recht. Und Al Crawford war ebenfalls Sheriff, lange Zeit. Hat sogar bei uns, bei der Bahn gearbeitet, das allerdings nur ein halbes Jahr. Und danach war er genau wie sein Bruder Steward Deputy-Marshal bei Max Herold."

    „Vielleicht sind die dieser Sache auf der Spur", meinte Ernest Jenkins.

    „Dann hätte sie den Geldschein nicht weggegeben. Hören Sie, Ernest, der Clerk hat zufällig gestern noch das Rundschreiben gelesen, das wir bekommen haben. Da stand das von diesem Geld aus der 300er Reihe drin. Und es hat auch dabeigestanden, dass derjenige, der dieses Geld entdeckt, zunächst einmal nichts sagen soll. Jedenfalls nichts zu den Betreffenden, die es ihm gegeben haben, sondern dass er es einem Bahn-Marshal zu melden hat. Und das hat der Clerk getan. Zufällig bin ich in der Nähe gewesen. Ich habe diese Frau sogar noch gesehen, und ich bin ein Stück hinter ihr her, bis sie sich mit Crawford und Herold getroffen hat."

    „Und dann haben Sie die Spur verloren?", fragte Ernest Jenkins.

    „Unsinn, Ernest. Ihr Zug fährt in einer Stunde. Sie und die beiden sind im Hotel. Ich nehme an, die anderen sind auch dort. Aber bevor ich dahin gehe und herumschnüffle, werde ich McCrea informieren, denn das ist seine Arbeit. Für mich fängt es an, wenn die sechs auf den Zug steigen. Vorausgesetzt es sind sechs und nicht noch mehr."

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