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McQuade unter schwerem Verdacht (Der Kopfgeldjäger 68): Cassiopeiapress Western

McQuade unter schwerem Verdacht (Der Kopfgeldjäger 68): Cassiopeiapress Western

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McQuade unter schwerem Verdacht (Der Kopfgeldjäger 68): Cassiopeiapress Western

Länge:
48 Seiten
38 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
26. Juli 2018
ISBN:
9783736837331
Format:
Buch

Beschreibung

Ein neues Abenteuer mit McQuade, dem Kopfgeldjäger.
Ein Western-Held, wie es ihn ihn heute nicht mehr gibt.
Pete Hackett alias Peter Haberl schuf mit dem Kopfgeldjäger McQuade eine einmalige Western-Saga von archaischer Kraft und epischer Breite...
McQuade hatte sich nur noch knappe fünf Meilen von Tucson entfernt befunden, als der Falbe zu lahmen begann. Der Kopfgeldjäger kam von Amado herauf. Er hatte dort unten einen steckbrieflich gesuchten Banditen gestellt und dem Deputy Sheriff in der kleinen Stadt am Santa Cruz River übergeben, damit dieser den Banditen zum County Sheriff in Nogales bringt. Der Texaner war an dem Fluss nach Norden geritten. Nun führte er den Falben am Kopfgeschirr. Das Tier hatte sich einen spitzen Stein eingetreten, den McQuade zwar entfernt hatte, aber die tiefe Wunde musste erst heilen, ehe der Vierbeiner wieder ungehindert laufen konnte.
Ein CassiopeiaPress E-Book
Covervorlage: Steve Mayer
Herausgeber:
Freigegeben:
26. Juli 2018
ISBN:
9783736837331
Format:
Buch

Über den Autor


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Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

McQuade hatte sich nur noch knappe fünf Meilen von Tucson entfernt befunden, als der Falbe zu lahmen begann. Der Kopfgeldjäger kam von Amado herauf. Er hatte dort unten einen steckbrieflich gesuchten Banditen gestellt und dem Deputy Sheriff in der kleinen Stadt am Santa Cruz River übergeben, damit dieser den Banditen zum County Sheriff in Nogales bringt. Der Texaner war an dem Fluss nach Norden geritten. Nun führte er den Falben am Kopfgeschirr. Das Tier hatte sich einen spitzen Stein eingetreten, den McQuade zwar entfernt hatte, aber die tiefe Wunde musste erst heilen, ehe der Vierbeiner wieder ungehindert laufen konnte.

Vor McQuade lagen die Gebäude einer Farm; grau in grau, ärmlich, fast ein wenig heruntergekommen. In einem Pferch weideten drei Schafe und zwei Ziegen, auf einer Koppel eine Milchkuh. Im Hof der Farm badeten Hühner im Staub, ein Hahn krähte, ein kleiner, schwarzer Hund schoss aus seiner Hütte und begann wie von Sinnen zu kläffen.

Als der Kopfgeldjäger den Falben zwischen zwei Schuppen hindurch in den Farmhof führte, trat ein Mann von etwa vierzig Jahren in derber Kleidung aus dem flachen Farmhaus mit einem kleinen, unverglasten Fenster, beschattete die Augen mit der linken Hand, denn die Sonne stand im Süden und blendete ihn, dann rief er: „Ruhe, Jacky! Augenblicklich hörte der kleine Hund zu bellen auf. Der Farmer erhob erneut die Stimme: „Das hier ist die Benson Farm, Mister. Ich bin Swift Benson. Was führt Sie zu uns?

McQuade machte noch drei Schritte, hielt an und erwiderte: „Mein Pferd hat sich einen Stein eingetreten und lahmt. Es braucht einen oder zwei Tage Ruhe. Wenn Sie gestatten, dass ich die Zeit auf der Farm verbringe, kann ich Ihnen auch zur Hand gehen."

Jetzt heftete der Farmer den Blick auf Gray Wolf, der sich auf die Hinterläufe niedergelassen hatte und der den kleinen, wütenden Hofhund mit keinem einzigen Blick würdigte. „Ich hab von einem Mann und einem grauen Wolfshund gehört, Mister, sagte der Farmer. „Sind Sie McQuade, der Kopfgeldjäger?

„Ja, der bin ich."

„Dann haben wir nichts zu befürchten, erklärte Benson und schaute wieder den Texaner an. „Seien Sie willkommen, McQuade. Treten Sie näher, meine Frau kocht gerade das Mittagessen, und es reicht sicher auch für eine dritte Person.

„Danke, sagte der Kopfgeldjäger. „Kann ich mein Pferd zu der Kuh auf die Koppel stellen?

„Natürlich. Ich helfe Ihnen, dem Tier den Sattel und das Zaumzeug abzunehmen."

Eine Viertelstunde später betraten der Farmer und der Kopfgeldjäger die Küche. Eine Frau, sie mochte um die dreißig Jahre alt sein, die vielleicht etwas verbraucht wirkte, die aber ganz und gar nicht hässlich war, trug gerade einen dampfenden Topf vom Herd zum Tisch, auf den sie schon drei Teller gestellt und dieselbe Anzahl von Löffeln daneben gelegt hatte. Sie schenkte McQuade ein freundliches Lächeln und sagte: „Sie sind unser Gast, Mister, und ich hoffe, dass Ihnen mein Essen schmeckt."

„Davon bin ich überzeugt", erwiderte McQuade und lächelte ebenfalls. „Alleine der Geruch Ihres Essens lässt mir schon das

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