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Fluch der Meere, Teil 1 von 6: Historical Serial: Cassiopeiapress Spannung

Fluch der Meere, Teil 1 von 6: Historical Serial: Cassiopeiapress Spannung

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Fluch der Meere, Teil 1 von 6: Historical Serial: Cassiopeiapress Spannung

Länge:
80 Seiten
56 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 20, 2018
ISBN:
9783736841970
Format:
Buch

Beschreibung

Erster Teil eines historischen Abenteuers aus elizabethanischer Zeit um
eine unmögliche Liebe Anno 1564!
Sie standen dicht beieinander. Jeder konnte den bebenden Herzschlag des anderen spüren. Jeannet stellte sich auf die Zehenspitzen, während sich Lord Cooper etwas herabbeugte. Sie spürte den Griff seiner starken Hände in ihrem Rücken.
Ihre Lippen trafen sich mit den seinen zu einem Kuss. Zuerst tastend und vorsichtig, dann fordernder und voller Leidenschaft. Einen Augenblick, von dem Jeannet sich wünschte, er würde ewig anhalten. Ein prickelndes Gefühl überlief ihren Körper. Mein Gott, wie habe ich das nur die ganze Zeit ohne ihn ausgehalten, durchzuckte es sie. Ihre Lippen suchten immer wieder die seinen. Wie ausgehungert fühlte sie sich.
Cover: Steve Mayer
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 20, 2018
ISBN:
9783736841970
Format:
Buch

Über den Autor

Über Alfred Bekker: Wenn ein Junge den Namen „Der die Elben versteht“ (Alfred) erhält und in einem Jahr des Drachen (1964) an einem Sonntag geboren wird, ist sein Schicksal vorherbestimmt: Er muss Fantasy-Autor werden!  Dass er später ein bislang über 30 Bücher umfassendes Fantasy-Universum um  “Das Reich der Elben” schuf, erscheint da nur logisch. Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten und wurde Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen.   Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', ‘Ragnar der Wikinger’,  'Da Vincis Fälle - die mysteriösen Abenteuer des jungen Leonardo’', 'Elbenkinder', 'Die wilden Orks', ‘Zwergenkinder’, ‘Elvany’, ‘Fußball-Internat’, ‘Mein Freund Tutenchamun’, ‘Drachenkinder’ und andere mehr  entwickelte. Seine Fantasy-Zyklen um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' ,die 'Gorian'-Trilogie, und die Halblinge-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt.  Alfred Bekker benutzte auch die Pseudonyme Neal Chadwick,  Henry Rohmer, Adrian Leschek, Brian Carisi, Leslie Garber, Robert Gruber, Chris Heller und Jack Raymond. Als Janet Farell verfasste er die meisten Romane der romantischen Gruselserie Jessica Bannister. Historische Romane schrieb er unter den Namen Jonas Herlin und Conny Walden.  Einige Gruselromane für Teenager verfasste er als John Devlin. Seine Romane erschienen u.a. bei Lyx, Blanvalet, BVK, Goldmann,, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt., darunter Englisch, Niederländisch, Dänisch, Türkisch, Indonesisch, Polnisch, Vietnamesisch, Finnisch, Bulgarisch und Polnisch.


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Fluch der Meere, Teil 1 von 6 - Alfred Bekker

München

Fluch der Meere Teil 1 von 6 (Seriel)

Roman

Alfred Bekker und W.A. Hary schrieben als Ashley Parker

Ein CassiopeiaPress E-Book

(c) 2004, 2005, 2009, 2010, 2014 by Alfred Bekker & Wilfried A. Hary

(c) der Digitalausgabe 2010 und 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

Dieser Roman erschien unter gleichem Titel in verschieden ausgestatteten Ausgaben bei den Verlagen Moments/Area, Ullstein, Weltbild und Club Bertelsmann. Eine Komplettlesung als Hörbuch erschien im Action-Verlag.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@AlfredBekker.de

Prolog

Das Königreich England zählte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung kaum mehr als vier Millionen Einwohner. Heutzutage vergleichbar mit einer Stadt wie Frankfurt/Main mit Einzugsgebiet. In Frankreich hingegen lebten zur selben Zeit immerhin zwanzig Millionen. England war mithin ein kleines Land, und es lag für damalige Begriffe sogar am Rand der bewohnten Welt.

Der Aufstieg Englands im Zeitalter von Königin Elisabeth (sie herrschte von 1558 bis 1603), der Tochter vom großen Heinrich VIII., war eng mit der Tatsache verbunden, dass sich die maritime Randlage in Vorzüge zu verwandeln begann. Allerdings nicht von allein. Königin Elisabeth musste es aktiv betreiben. Sie wusste haargenau: Die atlantische Welt war die Welt der Zukunft, doch sie wurde rigoros monopolisiert von der spanischen Handelsschifffahrt - noch!

Ein offener Konflikt mit dem politisch befreundeten Spanien unter König Philipp II. hätte unweigerlich zu ihrem Sturz geführt, denn sie brauchte ihn als Verbündeten gegen das ihr feindlich gesinnte Rom. Genauso wie er sie brauchte, denn England war von enormer Bedeutung für die Sicherung der Verbindungslinien zwischen Spanien und den Niederlanden.

Königin Elisabeth fand einen anderen, höchst inoffiziellen Weg. Unter ihrer Herrschaft wurde dies die hohe Zeit der englischen Freibeuter, die insgeheim das Wohlwollen von Königin Elisabeth ernteten, sofern sie bevorzugt spanische Handelsschiffe überfielen und dadurch deren Majorität untergruben!

Viel später, im zwanzigsten Jahrhundert etwa, hätte man eine solche Vorgehensweise wohl als eine Art Kalten Krieg bezeichnet...

*

In der Neuen Welt

Im Jahre des Herrn 1564

Die WITCH BURNING hatte beigedreht. Das Piratenschiff lag nun seitlich neben der SWORD FISH, einem Kriegsschiff Ihrer königlichen Majestät Elizabeth I. von England.

Ein Fallreep verband beide Schiffe. Die Segel waren sowohl auf Seiten der Engländer als auch auf Seiten der Piraten so sehr gerefft, dass beide Schiffe kaum noch Fahrt hatten. Sie dümpelten gemeinsam in Richtung Süden dahin, wo einige Dutzend Seemeilen entfernt die Küste von Darien lag, wie die schmale Landbrücke genannt wurde, die den Atlantik vom Pazifischen Ozean trennte.

Es wehte ein nur lauer Wind aus Westen, der überdies stetig nachgelassen hatte.

Ein Wind, der vom Pazifik her über die Mangrovensümpfe Dariens strich.

Lord Coopers rechte Hand legte sich um den Griff des mächtigen Degens, den der Gesandte seiner jungfräulichen Majestät Elisabeth an der Seite trug.

Er blinzelte gegen die tiefstehende, milchig gewordene Sonne und sah den grinsenden Piratengesichtern entgegen. Grobe Kerle, gekleidet in geraubte Uniformteile und Kleidungsstücke aus aller Herren Länder waren sie. Zusammengewürfelt aus allen europäischen Nationen. Sie waren gut bewaffnet. Degen, Schwerter, Harkebusen, Musketen und Armbrüste sah Lord Cooper.

Wo bleibst du, Gesandter der jungfräulichen Königin?, rief einer der Männer mit rauer Stimme. Traust du dich etwa nicht, deine gelackten Schuhe auf die Planken der verfluchten WITCH BURNING zu setzen?

Ein grölendes Gelächter folgte.

Die wilde Piratenmeute amüsierte sich köstlich.

Lord Cooper nahm das gelassen hin. Er suchte mit den Augen die Reihen der wilden Gesellen ab.

Wo ist sie?, dachte er.

Jeannet...

Die Frau, von der er wusste, dass er sie niemals würde vergessen können. Mochten auch Standesunterschiede und die Staatsräson sie trennen.

Ihr sucht Eure Piratenanführerin, Sire?, fragte Geoffrey Naismith. Der Zweite Offizier der SWORD FISH hatte die Gedanken seines Kommandanten exakt erraten. Ihr wundert Euch, dass sie nicht an Deck ist, um Euch zu begrüßen...

Lord Cooper wandte den Kopf in Naismith' Richtung. Der süffisante Unterton gefiel Cooper nicht. Naismith war feinfühlig genug, um das zu bemerken.

Naismith hob beschwichtigend die Hände.

Vergebt mir, Sire! Aber Eure Sympathie für die Kommandantin der WITCH BURNING war nicht zu übersehen!

Hütet Euch!, knurrte Lord Cooper düster.

Naismith lächelte.

Der Wind frischte etwas auf und wehte ihm das bis über die Schultern reichende gelockte Haar ins Gesicht.

Missversteht mich nicht! Jeder würde Euch dieses Vergnügen gönnen, selbst wenn es Euch vielleicht mit der Mission im Dienst der jungfräulichen Königin in Konflikt bringen könnte. Trotz der Männerkleidung, die diese junge Frau stets trug, wirkte sie, als wäre darunter einiges zu finden, das Euer Herz vielleicht höher schlagen ließ.

Die Art, mit der sein Zweiter Offizier sich zu äußern wagte, gefiel Lord Cooper ganz und gar nicht. Unwillkürlich ballte er die Hände zu Fäusten. Aber dies war nun wirklich der schlechteste Zeitpunkt, um einen Ehrenhändel unter Gentlemen auszutragen.

Es ist deine eigene Schuld, ging es ihm durch den Kopf. Du hättest vorsichtiger sein müssen. Außerdem solltest du immer und überall damit rechnen, dass der Hof seine Augen und Ohren selbst hier, weit draußen in den feuchtheißen Gewässern der Neuen Welt hat. Lord Coopers mächtiger Brustkorb hob und senkte sich. Vielleicht ist Naismith Auge und Ohr der Königin

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