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Fluch der Meere, Teil 2 von 6 (Historical Serial): Cassiopeiapress Spannung

Fluch der Meere, Teil 2 von 6 (Historical Serial): Cassiopeiapress Spannung

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Fluch der Meere, Teil 2 von 6 (Historical Serial): Cassiopeiapress Spannung

Länge:
78 Seiten
59 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 20, 2019
ISBN:
9783736841987
Format:
Buch

Beschreibung

Zweiter Teil eines historischen Abenteuers aus elizabethanischer Zeit um
eine unmögliche Liebe Anno 1564!
Jeannet erreichte ihn als erste. Sie steckte im Laufen die Pistole in die Schärpe zurück und zog den leichten Degen. Eine blitzschnelle Bewegung.
Unbewegt stellte Jeannet ihren Fuß auf den Sterbenden und zog ihren Degen wieder aus der tödlichen Wunde. Sie hatte keine Gnade mit dieser Brut, die imstande war, arme Amerika-Siedler abzuschlachten wie Vieh.
Mit einem gellenden Schrei auf den Lippen sprang sie weiter. Vor ihr tauchten zwei Männer auf, die ihre Pistolen bereits leergeschossen hatten, offensichtlich ohne auch nur einen einzigen der angreifenden Piraten zu treffen, weil sie einfach zu nervös gewesen waren. Jetzt hoben sie ihre Degen und stellten sich Jeannet in den Weg. Ihr Kampfschrei hatte sie als Frau entlarvt.
Jetzt glaubten sie, mit ihr leichtes Spiel zu haben.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 20, 2019
ISBN:
9783736841987
Format:
Buch

Über den Autor

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.


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Buchvorschau

Fluch der Meere, Teil 2 von 6 (Historical Serial) - Alfred Bekker

Alfred Bekker, W. A. Hary

Fluch der Meere, Teil 2 von 6 (Historical Serial)

Cassiopeiapress Spannung

BookRix GmbH & Co. KG

80331 München

Fluch der Meere Teil 2 von 6 (Seriel)

Roman

Alfred Bekker und W.A. Hary schrieben als Ashley Parker

Ein CassiopeiaPress E-Book

(c) 2004, 2005, 2009, 2010, 2014 by Alfred Bekker & Wilfried A. Hary

(c) der Digitalausgabe 2010 und 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

Dieser Roman erschien unter gleichem Titel in verschieden ausgestatteten Ausgaben bei den Verlagen Moments/Area, Ullstein, Weltbild und Club Bertelsmann. Eine Komplettlesung als Hörbuch erschien im Action-Verlag.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@AlfredBekker.de

Erst auf hoher See gelang es Lord Cooper, seine wirren Gedanken zu ordnen. Er hatte zwar keine Lust, jetzt schon zu sterben, aber nach dem Befehl von seiner Königin würde es wohl keinen anderen Ausweg geben.

Wie sollte er es denn jemals schaffen, ein Piratenschiff, das allgemein als so überlegen angesehen wurde wie noch nie zuvor ein Schiff mitsamt Besatzung, zu kapern und anschließend dazu zu bringen, im Sinne der englischen Krone zu handeln?

Nein, es würde ein Kampf auf Leben und Tod werden - und er konnte dabei nur verlieren. Entweder, indem die Piraten von vorn herein siegten, oder wenn er sie tötete... Ja, dann wartete in London bereits das Henkersbeil auf ihn!

Was für ein ruhmloses Ende für einen Lord, der eine solche Karriere gemacht hatte, dass er sogar bis in den Kreis der engsten Berater der Königin hatte aufsteigen dürfen! Da war es ihm wirklich lieber, im Kampf zu sterben.

Allerdings nicht ganz freiwillig, denn auch Selbstmord wäre für ihn einfach zu ehrlos gewesen.

Ein schlimmer Konflikt für einen als unbesiegbar geltenden Kämpfer für England und die Ehre. Er konnte sich eigentlich nur noch darauf verlassen, dass die Piraten wirklich so unbesiegbar waren, wie es allgemein hieß.

Aber dazu musste er sie erst einmal finden.

Er hatte sich schon bei den ersten Vorbereitungen eine Strategie zurechtgelegt. Zwar passte sie jetzt nicht mehr so völlig ins Konzept, da er seinen eigenen Tod halbwegs mit einplanen musste - gezwungenermaßen, wie er fest glaubte! -, aber leider gab es keine andere Möglichkeit, denn wo sollten sie dem schwarzen Piratenschiff auf offener See begegnen? Niemandem war es bislang gelungen, dem Freibeuter und seiner Besatzung zuvorzukommen.

Nein, das durfte man von vornherein gar nicht in Betracht ziehen. Es sei denn, man legte es auf einen glücklichen Zufall an. Der konnte aber auf sich warten lassen. Sollten sie denn jahrelang die See befahren, um auf diesen Zufall zu hoffen? Das hätte die Königin sicherlich schon vor der Zeit dazu bewogen, ihn einen Kopf kürzer machen zu lassen.

Seine Überlegungen gingen in eine völlig andere Richtung: Wie man sich unter Seeleuten erzählte, handelte es sich um eine wendige und äußerst schnelle Fregatte. Sicherlich keine Standardbauweise, bei dem, was dieses Schiff angeblich alles vermochte. Aber wo mochte ein solches Schiff für diese besonderen Zwecke umgebaut worden sein? Doch wohl kaum auf offener See! Und wohin sollte man die Schätze bringen, die man anderen gestohlen hatte? Auch die würden die Piraten nicht einfach auf dem Meer deponieren können. Mit anderen Worten: Sie brauchten einen Unterschlupf, wo sie Ruhe fanden, ihre Schätze lagerten, neuen Proviant an Bord nahmen, auch Frischwasser...

Das Festland kam dafür nicht in Frage. Die wilde Küste Englands ließ sich recht gut überwachen. Piraten hatten da wenig Chancen, auf Dauer einen guten Unterschlupf zu finden, zumal ihr Hauptoperationsgebiet die Atlantikroute der Spanier war. Aber auch die Kanarischen Inseln wären wenig geeignet gewesen, nicht nur deshalb, weil sie Hoheitsgebiet der Spanier waren. Genauso wenig wie die Azoren...

Lord Donald Cooper war fest überzeugt davon, dass die Piraten ihr geheimes Versteck innerhalb von Englands Hoheitsgewässern unterhielten. Dafür gab es nur eine einzige Möglichkeit, doch diese war geradezu hervorragend geeignet: Die vorgelagerten englischen Kanalinseln! Dort wagte kaum ein englisches Kriegsschiff zu kreuzen, weil das Franzosen oder Spanier als Provokation hätten empfinden können. Aber andererseits hielten sich auch Franzosen und Spanier sich in Bezug auf die Kanalinseln zurück, lagen sie doch nominell in Gewässern, die von der englischen Krone beansprucht wurden.

Faktisch war auf diese Weise eine Art Niemandsland entstanden.

Eine schnelle und wendige Fregatte, schwarz wie die Nacht... Wer würde sie schon bemerken, wenn sie eine der Inseln anlief, die als unbewohnt galten? Und man würde auch kaum den Piraten dort eine Falle stellen können, wenn man dazu sein eigenes Kriegsschiff benutzen wollte: Die Piraten würden rechtzeitig bemerken, dass da schon jemand auf sie lauerte.

Es sei denn, man wusste haargenau, wo man zu suchen hatte. Dann würde man genügend Leute absetzen, die sich auf die Lauer legten, während ihr Schiff sich in sicherem Abstand abwartend verhielt.

Ein Gedanke, mehr nicht, denn erstens hatte Lord Cooper keine Ahnung, um welche der Inseln es sich nun handelte. Außerdem hätte er auch dann nicht gewusst, wie lange seine Leute hätten warten müssen. Vielleicht drei Wochen? Vielleicht länger? Und wenn er dann vor der Zeit die Insel wieder anlief, um seine Leute und die besiegten Piraten aufzunehmen - und jene noch gar nicht zurückgekehrt waren?

Lord Cooper hatte anderes im Sinn: Er würde das Piratenschiff bei der Heimkehr

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