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Das magische Amulett #81: Im Rausch des Bösen: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #81: Im Rausch des Bösen: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett #81: Im Rausch des Bösen: Cassiopeiapress Romantic Thriller
eBook108 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #81: Im Rausch des Bösen: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 81
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Professor Sloane, Direktor des British Museums, benimmt sich seit einiger Zeit merkwürdig. Er will nicht gestört werden und reagiert sehr ungehalten, wenn jemand sein Büro betritt. Brenda Logan, die Amulettforscherin, beobachtet dann auch noch zufällig, dass er Personen ein Amulett übergibt und sich deren Verhalten plötzlich ändert. Dem will Brenda auf den Grund gehen und gerät dabei in tödliche Gefahr...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum12. Juni 2019
ISBN9783739685342
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #81 - Jan Gardemann

    München

    Im Rausch des Bösen

    Das magische Amulett Band 81

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

    Professor Sloane, Direktor des British Museums, benimmt sich seit einiger Zeit merkwürdig. Er will nicht gestört werden und reagiert sehr ungehalten, wenn jemand sein Büro betritt. Brenda Logan, die Amulettforscherin, beobachtet dann auch noch zufällig, dass er Personen ein Amulett übergibt und sich deren Verhalten plötzlich ändert. Dem will Brenda auf den Grund gehen und gerät dabei in tödliche Gefahr...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Plötzlich gewahrte ich das mysteriöse Leuchten in den Augen des Professors. Sie schienen wie von innen heraus zu glühen. Erschrocken atmete ich tief ein. Da ergriff der Professor die linke Hand des Mädchens und legte ihr einen kleinen Gegenstand hinein, den ich nicht genau erkennen konnte. Verwundert schaute das Mädchen auf ihre linke Hand hinab - und im selben Moment huschten glimmende Irrlichter über ihren bloßen Arm. Zuckend und tanzend verschwanden die Irrlichter unter den düsteren Klamotten des Mädchens, das wie elektrisiert auf der Parkbank hockte und sich nicht rührte. Wie gebannt hatte ich das unheimliche Schauspiel verfolgt. Als ich nun aber mein Augenmerk wieder auf den Professor richten wollte, musste ich feststellen, dass er bereits wieder fort war ...

    1

    »Was ihr hier seht, wird der Schatz von Mildenhall genannt.«

    Harriet Parthons Stimme verlor sich fast in der großen Ausstellungshalle im ersten Stock des British Museums. Den Rücken den hell erleuchteten Vitrinen zugewandt, stand die junge Lehrerin vor ihren Schülern und ließ den Blick unstet von einem Kind zum anderen schweifen. Die Schüler, alle etwa vierzehn und fünfzehn Jahre alt, waren sehr unruhig und unkonzentriert. Mit ihrer piepsigen, fast ein wenig kläglich klingenden Stimme hatte Harriet Parthon keine Chance, sich gegen das Gemurmel und Gekicher ihrer Schüler zu behaupten.

    »Unter einem Schatz stelle ich mir aber etwas ganz anderes vor!«, rief Mike Farrow. Er war genauso groß wie Harriet, hatte einen massigen, widerstandsfähigen Körper und besaß eine viel sprachgewaltigere Stimme als seine Lehrerin. Mike war ein notorischer Unruhestifter, und er ließ keine Gelegenheit aus, seiner Lehrerin ihre Hilflosigkeit immer wieder vorzuführen. Gegen Mike Farrow kam Harriet einfach nicht an. Mit seiner tiefen Stimme übertönte er spielend jedes Wort, das Harriet an die Klasse richtete. Von Zurechtweisungen und Drohungen ließ der Junge sich schon gar nicht beeindrucken. Sie reizten ihn nur zu wahren Wortgefechten, denn Mike war ein ziemlich phantasievoller Bursche, der seine Kreativität allerdings hauptsächlich dafür verwendete, seine Lehrerin runterzuputzen.

    »Ein ganz gewöhnlicher Bauer war es, der den Schatz 1942 beim Pflügen entdeckte«, fuhr Harriet mit ihren Erläuterungen fort und hoffte dabei inständig, dass Mike das Interesse an einem Streit verlieren würde.

    »Was faseln Sie eigentlich andauernd von einem Schatz!«, rief Mike wieder dazwischen und zerstörte damit Harriets Hoffnung, die Museumsführung ohne die üblichen Streitereien zwischen ihr und Mike beenden zu können. »Außer verbeultem Geschirr ist in dieser blöden Halle doch nichts ausgestellt. Hätte der Bauer seinen Müll nicht auf einer Deponie entsorgen können?«

    Die Schüler lachten, und Harriet spürte, wie ihr die Zornesröte ins Gesicht stieg. Mike schaffte es immer wieder, sie mit seinen Zwischenrufen aus der Fassung zu bringen. Wie immer in solchen Situationen fragte Harriet sich ernstlich, ob sie nicht den falschen Beruf gewählt hatte.

    Überhaupt hatte Harriet in ihrem Leben viele falsche Entscheidungen getroffen, daran musste sie nun unwillkürlich denken. Besonders bereute sie es, dass sie sich von John Wulf getrennt hatte, den sie über alles liebte ...

    Harriet wischte die Gedanken verärgert beiseite. Sie wünschte sich so sehr, Mike Farrow endlich einmal Paroli bieten zu können. Aber alle Versuche, gegen den Jungen anzukommen, waren bisher kläglich gescheitert.

    »Der Schatz!«, rief Harriet betont streng und mit bebender Stimme, »besteht aus vierunddreißig silbernen Geschirrteilen und stammt aus dem 4. Jahrhundert nach Christi Geburt.«

    »Für Gold hat es den Leuten damals wohl nicht gereicht«, bemerkte Mike spöttisch. »Meine Mutter hat auch Besteck aus Silber. Ich werde ihr vorschlagen, es dem British Museum zu stiften.«

    Eine Lachsalve brandete durch den Saal, und Harriet ertappte sich dabei, wie sie sich in der Halle verstohlen umblickte. Es wäre ihr sehr peinlich gewesen, wenn ein Fremder die Szene mitverfolgt hätte und Zeuge von Harriets Unfähigkeit geworden wäre. Doch, Gott sei Dank, war Harriet mit ihrer Klasse allein in dem Saal. Vormittags hielten sich sowieso nur wenige Touristen in dem Museum auf.

    Harriets Stimme wurde noch um eine Spur schriller, als sie nun fortfuhr: »Das bedeutendste Stück dieses Fundes stellt diese Silberschale dar.« Harriet ging seitlich zu einer besonders hohen Vitrine, in der eine reichverzierte Silberschale ausgestellt war. Die junge Lehrerin deutete mit ausgestrecktem Arm auf das Ausstellungsstück und musste dabei verärgert feststellen, dass ihre Hand so sehr zitterte, dass es den Schülern unmöglich entgehen konnte.

    »Diese Schale wird auch The Great Dish genannt!«, rief Harriet mit überschnappender Stimme. »Die Figuren auf dieser Silberschale stellen den Weingott Bacchus und andere Gestalten aus der römischen Mythologie dar, die alle ...«

    »Achtung!«, rief Mike plötzlich und klang dabei wirklich besorgt und alarmiert. »Wenn Ihre Stimme noch schriller wird, Mrs. Parthon, kann es passieren, dass die Glasvitrinen zerspringen. Das würde den Alarm auslösen. Die Polizei wird uns einsperren, weil jeder glaubt, wir wollten den uralten Blechmüll klauen.«

    Nun waren die Schüler nicht mehr zu halten. Sie lachten hemmungslos und kreischten vor Vergnügen. Der Lärm hallte gnadenlos von den Saalwänden wider, und Harriet befürchtete, dass er über das nahegelegene Treppenhaus sogar bis in den Eingangssaal zu hören war.

    Zornig und in ohnmächtiger Wut ballte Harriet ihre zierlichen Fäuste. Hasserfüllt starrte sie Mike an, der ihren vernichtenden Blick jedoch eher zu genießen schien. Ein kaum wahrnehmbares, überhebliches Lächeln umspielte seine Lippen und signalisierte Harriet unmissverständlich, dass sie gegen Mike mal wieder verloren hatte.

    Da legte sich von hinten plötzlich eine Hand auf Harriets Schulter. Mit einem erschrockenen Aufschrei fuhr die junge Frau herum und starrte direkt in das bärtige Gesicht eines Mannes, das von einem grauen Haarkranz gekrönt wurde. In den blauen Augen funkelte es, als würde tief in den Augäpfeln eine geheimnisvolle Glut lodern.

    »Wer ... wer sind Sie?«, stammelte Harriet und betrachtete den seltsamen Mann argwöhnisch, der einen ziemlich ausgefallenen Modegeschmack zu haben schien. Er trug ein feuerrotes Jackett und eine schwarze Hose, die sehr weit geschnitten war. Besonders auffällig war die knallgrüne Krawatte, die mit ihrem giftigen Farbton deutlich zwischen dem Revers des feuerroten Jacketts hervorstach.

    »Es ist völlig gleichgültig, wer ich bin«, erwiderte der Mann leise und geheimnisvoll. »Hier geht es nur um Sie, Harriet!«

    Die Lehrerin blinzelte verwirrt. Sie hatte den Mann gar nicht kommen hören, was auch nicht weiter verwunderlich war, da sich Harriets Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Schüler gerichtet hatte. Trotzdem fand es Harriet mehr als sonderbar, dass der

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