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Das magische Amulett #25: Der Bote der Hölle: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Das magische Amulett #25: Der Bote der Hölle: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Das magische Amulett #25: Der Bote der Hölle: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Länge:
110 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783739643106
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 25
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan nach alten Manuskripten im Archiv des Museums sucht, stößt sie auf einen sonderbaren Schrein und erfährt, dass es vor ihr schon einen Amulettforscher im Museum gegeben hat. Nach dem mysteriösen Tod einer jungen Frau, ist ihr Vorgänger jedoch verschwunden. Während Brenda sich mit dem Inhalt des Schreins beschäftigt, wird ihr Mann zu einem Patienten gerufen, der seine Erinnerung verloren hat und einen seltsamen Schlüssel bei sich trägt.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783739643106
Format:
Buch

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Das magische Amulett #25 - Jan Gardemann

München

Der Bote der Hölle

Das magische Amulett Band 25

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan nach alten Manuskripten im Archiv des Museums sucht, stößt sie auf einen sonderbaren Schrein und erfährt, dass es vor ihr schon einen Amulettforscher im Museum gegeben hat. Nach dem mysteriösen Tod einer jungen Frau, ist ihr Vorgänger jedoch verschwunden. Während Brenda sich mit dem Inhalt des Schreins beschäftigt, wird ihr Mann zu einem Patienten gerufen, der seine Erinnerung verloren hat und einen seltsamen Schlüssel bei sich trägt.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Plötzlich bemerkte ich ein seltsames Leuchten. Es schien direkt aus der Mauer zu kommen. Raymond packte mich am Arm und zog mich fort: »Was um Himmels willen, hat das denn jetzt zu bedeuten?«, fragte er unbehaglich. Das Leuchten wurde immer intensiver und füllte schließlich den ganzen Mauervorsprung aus. Dann zuckte plötzlich ein greller Blitz auf. Ich schloss instinktiv die Augen, und als ich sie wieder öffnete, erstarrte ich. Plötzlich stand da ein alter Schrein. Wir traten zögernd an den Schrank heran. Ineinander verschlungene Schlangen, Kröten und Fabelwesen waren in das Holz geschnitzt. Raymond war sichtlich verstört. Trotzdem streckte er die Hand nach dem mysteriösen Schrein aus. Ich wollte ihn zurückhalten, aber es war zu spät...

1

Es war Mitternacht. Der Vollmond stand rund und knochenbleich über den Bergen von Gabun, einem kleinen afrikanischen Staat an der Atlantikküste. In einem versteckten Tal hallte der dumpfe Rhythmus von Trommeln wider. Spitze, verzückte Schreie gellten auf und verstummten wieder. Das karge, dornige Gestrüpp, das die Flanken des Tals überwucherte, wirkte in der Dunkelheit bizarr und unheimlich. Es schien die kleine Versammlung auf dem Grund des Tals wie ein Schutzwall zu umgeben. Ein hell loderndes Feuer brannte dort und warf zuckende Schatten auf die dunkelhäutigen, halbnackten Leiber der Männer und Frauen, die sich in dem versteckten Tal versammelt hatten, um eine verbotene Zeremonie abzuhalten.

Doch das unruhige Feuer und der Vollmond am Himmel waren nicht die einzigen Lichtquellen, die das unheimliche Geschehen im Tal beleuchteten. Der kleine Platz inmitten des dornigen Gestrüpps war von hohen monolithhaltigen Felsblöcken umgeben, die wie Ungetüme in den nächtlichen, sternenübersäten Himmel ragten. Sie waren mit eigenartigen Flechten überwuchert, die ein gespenstisches Leuchten von sich gaben.

Zwischen zwei Monolithen stand ein thronartiger Stuhl, über den ein abgewetztes Leopardenfell gebreitet war. Ein massiger Mann, dessen dunkle Haut im Schein des Feuers fettig glänzte, hatte darauf Platz genommen. Sein Name war Majundo. Zufrieden starrte er auf sein Gefolge, das aus einem Dutzend Männer und Frauen bestand, die einen ekstatischen Tanz aufführten. Auch ihre halbnackten Körper glänzten. Sie waren mit demselben stechend riechenden Öl eingesalbt wie auch Majundo. Es war aus den seltsamen, leuchtenden Flechten zubereitet worden, die auf den nachtschwarzen, schroffen Monolithen wuchsen. Und wie Majundo, so umnebelte der betäubende Duft des Körperöls auch die Sinne seines Gefolges. Es stachelte sie zu einer mörderischen, aufopfernden Ekstase an.

Vier muskelbepackte Männer saßen an den Trommeln. Sie schlugen so schnell und hektisch auf die gespannten Tierfelle ein, dass ihre Hände in der Dunkelheit kaum noch auszumachen waren. Vier Frauen und vier Männer tanzten zu ihren Rhythmen um das zuckende Feuer. In seinem Zentrum erhob sich ein hoher quaderförmiger Stein, der alles Licht zu schlucken schien, so rabenschwarz und unergründlich sah er aus.

Die Männer und Frauen waren am Ende ihrer Kräfte, denn die Zeremonie dauerte bereits über eine halbe Stunde an. Die Augen der Tanzenden waren verdreht, so dass nur noch das Weiße zu sehen war. Wie unter Krämpfen zuckten ihre Körper, und die Schreie, die sie dann und wann ausstießen, klangen gequält. Doch der hämmernde Rhythmus und der Duft des Öls trieben sie weiter.

Majundo spürte es. Der Zeitpunkt, wo die Zeremonie ihren Höhepunkt erreichen würde, war nun gekommen. Das kugelförmige Amulett, das er unter seinem Wams trug, pulsierte. Jeden Moment würde Jotos ihnen erscheinen!

Schwerfällig und benebelt von den stechenden Düften erhob Majundo sich von seinem Thron. Er nahm den Stab, an dessen Ende der Knochenschädel einer Ziege prangte. Hühnerfedern, geheimnisvolle Kräuter und Vogelkrallen zierten den langen, Stock. Vier Mal stieß Majundo ihn auf den staubigen, trockenen Boden, dass es dumpf widerhallte. Dann reckte er die Arme in beschwörender Geste in die Höhe und rief: »Jotos! Dunkler Gebieter aus der Unterwelt. Verleihe uns Macht, damit wir uns erheben können aus dem Staub dieser Erde. Lass uns deine, dir treu ergebenen, Diener sein!«

Die Trommler ließen ihre Hände noch schneller wirbeln. Die Tänzer zuckten und sprangen dabei hoch in die Luft. Eine der Frauen brach plötzlich zusammen. Wie tot blieb sie am Boden liegen. Aber niemand kümmerte sich um sie.

»Jotos!«, schrie Majundo mit schriller, fordernder Stimme, die sich schaurig in dem Tal brach. »Jotos! Erscheine aus der Unterwelt!«

Da loderten die Flammen plötzlich auf und hüllten den schwarzen Stein in ihrer Mitte ein. Es gab einen lauten, ohrenbetäubenden Knall. Funken sprühten auf, so dass es aussah, als würden sie sich unter die Sterne am nächtlichen Firmament mischen wollen.

Dann, von einem Augenblick auf den anderen, erloschen die Flammen plötzlich. Dunkelheit und Stille breiteten sich in dem kleinen Tal aus. Die Trommler hielten erschrocken inne, und die Tänzer sanken erschöpft und nach Atem ringend zu Boden.

Majundo aber starrte mit weit aufgerissenen Augen auf den nachtschwarzen Steinquader. Qualmwolken, die dem verkohlten Holz des erloschenen Feuers entstiegen, umwaberten den düsteren Stein. Darauf lag eine menschliche, nackte Gestalt.

»Jotos hat uns erhört!«, rief Majundo. Doch seine Stimme klang verunsichert und rau. Er konnte sich nicht erklären, was es zu bedeuten hatte, dass plötzlich ein Fremder auf dem Quaderstein aufgetaucht war. So etwas war bei einer Zeremonie bisher noch nie vorgekommen.

Wie unter einem fremden Zwang näherte sich Majundo dem Stein. Das verkohlte Holz brach unter seinen nackten Füßen. Asche wirbelte auf und vermischte sich mit dem Rauch.

Doch seltsamerweise spürte Majundo keine Hitze unter seinen Füßen. Es war, als wäre das Feuer schon vor mehreren Tagen erloschen und die Asche längst erkaltet.

Dann hatte Majundo den Quader erreicht. Zögernd streckte er seine Hand aus und berührte den pechschwarzen Stein vorsichtig.

Er fühlte sich eiskalt an.

In diesem Moment gab die Gestalt auf dem Stein ein hohles Röcheln von sieh.

Majundo jagte es eine Gänsehaut über den Rücken. Warum nur hatte Jotos ihnen diesen Mann geschickt?

Er verdrängte die Frage und stellte sich auf Zehenspitzen, um die Gestalt auf dem eckigen Fels besser erkennen zu können, denn der Quader war sehr hoch und reichte Majundo fast bis zur Brust.

Fahler Mondschein tauchte die liegende Gestalt in ein gespenstisches Licht.

»Es... es ist ein Weißer«, stammelte Majundo verstört.

Besorgt starrte er den weißhäutigen Mann auf dem Stein an. Er war von hagerer Statur, schien

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