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Schamane der Zeiten (Kit Carson 3): Cassiopeiapress Western/ Edition Bärenklau

Schamane der Zeiten (Kit Carson 3): Cassiopeiapress Western/ Edition Bärenklau

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Schamane der Zeiten (Kit Carson 3): Cassiopeiapress Western/ Edition Bärenklau

Länge:
153 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
15. März 2018
ISBN:
9783736898448
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 148 Taschenbuchseiten.

Wer ist der geheimnisvolle Schamane, der dem Sauk-Häuptling Black Hawk 1832 Visionen schenkt, mit denen der Kriegshäuptling sein Volk in neue Kämpfe und in die Zukunft führen will? – Wochen später werden Kit Carson und Charles Bent auf ihrem Ritt nach Fort Dearborn (Illinois) von einem Captain namens Abraham Lincoln gebeten, ihm hinter die sicheren Wälle von Fort Winnebago zu folgen, weil Black Hawks Kriegertruppen das Land unsicher machen. Doch als die Sauk das Fort stürmen, verringern sich die Überlebenschancen der Weißen von Minute zu Minute ...
Am Big Horn Medicine Wheel in Wyoming trifft sich der geheimnisumwitterte Schamane mit einem weiteren Krieger, dem noch eine große Zukunft bevorsteht – jedoch eine gänzlich andere als Black Hawk. Etwas später stößt auch Kit Carson auf eine weitere Spur zu diesem mysteriösen Schamanen, von dem er zum ersten Mal nach den dramatischen Geschehnissen in Illinois vernommen hat. Doch vorher hat er eine Mission auf dem längst erloschenen Vulkanberg Mato Tipila zu erfüllen, über den es unter den Indianern zahlreiche Legenden gibt.
Viele Monate vergehen, bis in Kit Carsons Leben ein weiterer Berg eine entscheidende Rolle spielen wird: Der Mount Shasta im Herzen der großen schwarzen Wälder Nordkaliforniens. Im Glauben der dort ansässigen Indianer - der Maidu, Atsugewi, Yana, Yahi und Yurok - war einst der Große Geist vom Himmel auf seinen weißen Kegel herabgestiegen, um fortan dort zu residieren. Und auf diesem Berg wird auch Kit Carson endlich selbst dem "Schamanen der Zeiten" begegnen…
Ein Roman aus den frühen Pioniertagen Amerikas mit Mystery-Elementen. Leslie West legt hier eine gekonnte und ungewöhnliche Mischung aus beiden Genres vor.


Absolut empfehlenswert ! – Alfred Wallon
Herausgeber:
Freigegeben:
15. März 2018
ISBN:
9783736898448
Format:
Buch

Über den Autor


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Schamane der Zeiten (Kit Carson 3) - Leslie West

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SCHAMANE DER ZEITEN

AMERICAN FRONTIER KIT CARSON – der legendäre Scout

Band 3

by LESLIE WEST

Der Umfang dieses Buchs entspricht 148 Taschenbuchseiten.

Wer ist der geheimnisvolle Schamane, der dem Sauk-Häuptling Black Hawk 1832 Visionen schenkt, mit denen der Kriegshäuptling sein Volk in neue Kämpfe und in die Zukunft führen will? – Wochen später werden Kit Carson und Charles Bent auf ihrem Ritt nach Fort Dearborn (Illinois) von einem Captain namens Abraham Lincoln gebeten, ihm hinter die sicheren Wälle von Fort Winnebago zu folgen, weil Black Hawks Kriegertruppen das Land unsicher machen. Doch als die Sauk das Fort stürmen, verringern sich die Überlebenschancen der Weißen von Minute zu Minute ...

Am Big Horn Medicine Wheel in Wyoming trifft sich der geheimnisumwitterte Schamane mit einem weiteren Krieger, dem noch eine große Zukunft bevorsteht – jedoch eine gänzlich andere als Black Hawk. Etwas später stößt auch Kit Carson auf eine weitere Spur zu diesem mysteriösen Schamanen, von dem er zum ersten Mal nach den dramatischen Geschehnissen in Illinois vernommen hat. Doch vorher hat er eine Mission auf dem längst erloschenen Vulkanberg Mato Tipila zu erfüllen, über den es unter den Indianern zahlreiche Legenden gibt.

Viele Monate vergehen, bis in Kit Carsons Leben ein weiterer Berg eine entscheidende Rolle spielen wird: Der Mount Shasta im Herzen der großen schwarzen Wälder Nordkaliforniens. Im Glauben der dort ansässigen Indianer - der Maidu, Atsugewi, Yana, Yahi und Yurok - war einst der Große Geist vom Himmel auf seinen weißen Kegel herabgestiegen, um fortan dort zu residieren. Und auf diesem Berg wird auch Kit Carson endlich selbst dem „Schamanen der Zeiten" begegnen…

Ein Roman aus den frühen Pioniertagen Amerikas mit Mystery-Elementen. Leslie West legt hier eine gekonnte und ungewöhnliche Mischung aus beiden Genres vor.

Absolut empfehlenswert ! – Alfred Wallon

Copyright

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

American Frontier Kit Carson – der legendäre Scout, Band 3

Roman © by Leslie West und Edition Bärenklau 2015

Cover © by Hugo Kastner, Steve Mayer: Layout

I. Teil: Cahokia Mound

Weit im Norden schwelte immer noch die Glut in den rauchenden Trümmern jener Siedlungen der Weißen, über die Black Hawk mit seinen Sauk-Kriegern hergefallen war. Seit Stunden ritt der Häuptling jedoch allein südwärts durch die Nacht. Bei der Begegnung, die er anstrebte, wollte er keinen Zeugen dabei haben.

Bereits im östlichen Texas ging die baumlose Prärie in eine gemischte Landschaft mit einzelnen Bäumen, Baumgruppen und durch lichten Wald aufgelockerten Grasflächen über, umgriff dann das innere Hochland nach Norden und jene schotterreiche Moränenlandschaft der Westhälfte von Illinois, die ihre Entstehung der nach ihr benannten Illinois-Kälteperiode während der Eiszeit verdankte. Von dort schwenkte sie nach Nordwesten ein, verengte sich zu einem schmalen Band und erstreckte sich in dieser Form bis zu den Rocky Mountains, um dort schließlich abzubrechen.

Die nächtliche Graslandschaft, die Black Hawk durchritt, war mit Kiefern, Eichen und Ahornen bestanden. Ihre Üppigkeit verdankten diese Auen alten Mäandern von Mississippi, Missouri und Illinois. Nach dem Rückzug aus ihren alten Becken hatten diese Ströme Altwasserarme, Sümpfe und Flachseen hinterlassen, in deren Umgebung eine Fruchtbarkeit ohnegleichen entstanden war - eine Fruchtbarkeit, die bereits vor tausend Sommern und mehr auch von Menschen genutzt worden war ... die Legenden der Sauk hatten mündliches Wissen von Generation zu Generation weitergegeben, doch keine Gewissheit, was damals wirklich geschehen war. Möglicherweise etwas, das für die Gegenwart wichtig sein konnte.

Dies war einer der Gründe für Black Hawks einsamen Ritt unter dem Sternenhimmel.

Tagsüber hatte das Gras in der Sonnenglut in einem warmen Goldton geschimmert, während sich in den seichten Senken, die das Gelände durchzogen, kleine Gruppen von Büschen und Bäumen in ihrem satten Grün machtvoll abgehoben hatten. Längst aber waren keine Farbtöne mehr zu unterscheiden. Es raschelte und rauschte auf dem nachtfeuchten Boden, wo Truthühner, Ammerfinken, Schwarzgrackel und Lerchenstärlinge ihre Ruhestatt gewählt hatten. Nun wurden sie auf der meilenlangen, nach Süden führenden Schneise aufgescheucht, die Black Hawks Pferd mit weit ausladenden Galoppschritten zog.

Jäh zügelte das Oberhaupt der Sauk sein Tier.

Gegen den nächtlichen Horizont zeichneten sich mehrere Hügel von sehr unterschiedlicher Höhe ab, deren symmetrische Formen verrieten, dass sie nicht die Natur selbst hervorgebracht hatte.

Der gewaltigste von allen aber mochte über zwanzig Manneslängen hoch sein. Seine Ebenmäßigkeit erinnerte an eine Pyramide mit rechteckigem Grundriss, der man das obere Drittel abgeschnitten hatte. Auf einer der vier Seiten ging er in ein ähnliches, jedoch niedrigeres Erdgebilde über, dessen Plattform ungefähr auf halber Höhe im Verhältnis zur Plattform des höheren künstlichen Hügels lag. Es schien unglaublich, dass dergleichen durch menschlichen Fleiß allein diese immensen Ausmaße angenommen haben konnte.

Auf der oberen Fläche aber glomm ein kesselgroßes Feuer weit in die Nacht hinein.

Da wusste Black Hawk, dass er an seinem Ziel angelangt war.

*

„Sei gegrüßt, Makataimeshekakiah", ließ sich der vor dem Feuer sitzende Mann vernehmen, dessen Rücken Black Hawk zugewandt war.

Der Führer der Sauk wusste nicht, worüber er sich mehr wundern sollte: Darüber, dass er überhaupt erkannt worden war, obwohl der andere ihn noch gar nicht zu Gesicht bekommen hatte. Darüber, dass er mit seinem einheimischem Namen angeredet wurde. Oder darüber, dass sein völliges lautloses Hochsteigen und Näherkommen überhaupt bemerkt worden war. Sein Pferd hatte er schließlich unten gelassen, und sie waren ebenso wenig verabredet gewesen.

„Sei auch du gegrüßt, gab er so rasch wie möglich zurück, um sich seine Überraschung nicht allzu lange anmerken zu lassen. „Wie soll ich dich anreden? Die anderen … unten ... sie nennen dich den ‘Erneuerer’.

„Dann wollen wir es dabei belassen."

Black Hawk trat näher an das Feuer heran. Er brannte darauf, den Mann, von dem in den letzten Monaten sämtliche Stämme redeten, von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Fast wäre er zusammengezuckt.

Eine Hälfte der Stirn des sitzenden Mannes war mit Metall bedeckt, das anders als Stahl oder Silber schimmerte und mit der Haut verwachsen schien. Das dichte und schulterlange Haar ließ nicht erkennen, wie weit das der Schädelform nachgebildete Metallteil sich seitlich nach hinten zog. Die Gesichtszüge hätten indianisch sein können, doch Black Hawk war sich darüber ebenso wenig sicher wie über das Alter, das der Mann haben mochte. Es konnte irgendwo zwischen dreißig und fünfzig Jahren liegen. Soweit es sich im Sitzen beurteilen ließ, schien er von mittlerer Größe. Unter der Kleidung zeichnete sich eine stattliche Muskulatur ab, doch schien seine Gesamtstatur im Verhältnis dazu widersprüchlicher Weise hager zu sein.

„Wie konntest du wissen, wer ich bin und dass ich kommen würde? Black Hawk folgte der einladenden Geste und setzte sich ebenfalls. „Ich habe dir keinen Boten geschickt.

Die Veränderung der Mundwinkel des anderen mochten ein Lächeln andeuten.

„Wie du siehst, war das auch nicht nötig. Ich habe gespürt, dass du kommst."

Black Hawk hatte mehr als sechzig Sommer und Winter kommen und gehen sehen, doch ein Mann wie dieser war ihm noch nie begegnet. Sein unbehagliches Gefühl drückte sich in seinem Stirnrunzeln aus.

„Was für ein seltsamer Bewuchs, umging er eine weitere Frage, die ihm diesbezüglich noch auf den Lippen gelegen hätte. „Hast du das alles selbst angebaut?

„Es waren Weiße, die wieder weggezogen sind. Fromme Männer, die sich Trappistenmönche nannten, haben hier Obst und Gemüse angebaut. Doch irgend etwas muss ihnen hier nicht behagt haben."

„Ich kann sie verstehen, entfuhr es Black Hawk. „Dieser Ort ist unheimlich. Er ist nicht auf natürliche Art entstanden.

„Was berichten die Legenden deines Volkes darüber?"

„Wenig, musste das Oberhaupt der Sauk gestehen. „Und diese Legenden stammen aus uralter Zeit. Wer vermag da noch zu bestimmen, was ihnen überhaupt zugrunde liegt und wie weit sie auf Wahrheit beruhen.

„Schau ins Feuer, forderte ihn der Mann, den sie in der Ebene den „Erneuerer nannten, unvermittelt auf. „Schau ins Feuer, um ein Zeitalter zu sehen, das dir unbegreiflich erscheinen mag."

Und Black Hawk schaute ins Feuer.

*

Die gewaltige Stadt badete gleichsam im Mittagslicht eines Frühsommertages.

Von weit oben, gleichsam aus einer Art Vogelperspektive und doch mit sicherem Grund unter den Füßen, war der Palisadenzaun zu erkennen, der ihren Kern umgab. Seine in den Boden gerammten Pfähle waren durch horizontale Stämme oder mit Flechtwerk verbunden und vollständig mit Lehm beworfen worden, wodurch eine solide Mauer entstanden war. In regelmäßigen Abständen gab es Wehrtürme, deren jeder eine Handvoll Bogenschützen bergen konnte. Dieser gewaltige Zaun mochte eine Meile breit und anderthalb lang sein. Vorne lief er hufeisenförmig zusammen. Er umrahmte ein riesiges Spielfeld mit zwei hohen Säulen, ein knappes Dutzend dicht mit Gras bewachsener Erdpyramiden, etliche kleinere Plattformen, auf denen Fachwerkhäuser oder Tempel errichtet worden waren, zahlreiche Wege, und war am Rand von pfostengestützten Rechteckhäusern mit Lehmstakung gesäumt - eine Besiedlung, die sich weit über die Grenzen des Palisadenzauns hinaus fortsetzte. Es mussten weit über dreißigtausend Menschen sein, die hier ihre Heimat gefunden hatten.

Jenseits der zehn bis fünfzehn Fuß hohen Palisadenfront, die soviel Eichen- und Hickory-Stämme zählen mochte wie die Stadt Einwohner, hatten sich die Aushubgruben, die das Material für die Erdhügel im Inneren gebildet hatten, mit Wasser gefüllt und waren zu unregelmäßig geformten großen Teichen geworden. Das gesamte Gelände mochte mehr als sechs Quadratmeilen umfassen und trug weit über zweihundert künstliche Hügel, welche mitunter die Gestalt eines Kegels oder eines langgestreckten Kammes angenommen hatten, aber sämtlich an der Spitze abgeflacht worden waren.

Die Häuser der einfacheren Bewohner waren von Gärten umgeben, in denen aufgrund des fruchtbaren Bodens Gänsefuß, Sonnenblume, Kürbis, Bohnen und manches andere üppig gediehen. Größere Äcker mit Nordkiesel-Mais und anderen Feldfrüchten dehnten sich über die umliegende Schwemmebene aus. Dichter Baumbestand säumte einen vielfach gewundenen Fluss, der sich in der Weite verlor, aus der wiederum zahlreiche Handelsstraßen zur Stadt führten. Auf ihnen zogen Angehörige weit ferner Stämme herbei, die hier Kupfer und Obsidiane aus den Bergen, aber auch Muscheln von den Meeresgestaden sowie Felle, Häute und getrocknetes Fleisch feilboten. Die Einheimischen tauschten sie gegen Feuerstein und Salz, aber auch gegen Waren, die sie in ihren Werkstätten hergestellt hatten: Werkzeuge und Pfeilspitzen, gegerbte Häute, Keramik und geflochtene Körbe, dazu Armreifen und Anhänger aus schimmerndem Perlmutt.

Kein Hunger. Kein Krieg. Keine Verfolgung. Ein Wohlstand wie für die Ewigkeit. Ein Paradies auf Erden.

Endlose Stunden schien der Betrachter aus einer anderen Zeit in diesen Anblick versunken. Dann glitt sein Blick aus der Vogelperspektive zu seinen Füßen, und er erkannte, dass er auf dem weit höchsten und mächtigsten künstlichen Hügel innerhalb der Palisadenwand

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