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Das magische Amulett #8: Verflucht von der Feuerhexe: Romantic Thriller
Das magische Amulett #8: Verflucht von der Feuerhexe: Romantic Thriller
Das magische Amulett #8: Verflucht von der Feuerhexe: Romantic Thriller
eBook111 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #8: Verflucht von der Feuerhexe: Romantic Thriller

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Das magische Amulett Band 8
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

Rätselhafte "Brandunfälle", bei denen es nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein seltsames Amulett. Und das ist längst nicht alles: Brenda Logan schlägt sich ein weiteres Mal mit mysteriösen Geschehnissen herum, und als sie im Auftrag des British Museum die Burgruine der adligen Garlings besucht, muss sie feststellen, dass sowohl die Familie wie auch das Personal einiges zu verbergen haben. Nahm das Unheil in der Vergangenheit seinen Lauf, in der Zeit der Hexenverbrennungen? Mehr und mehr verstrickt sich Brenda in die düsteren Geheimnisse – bis sich alles auf dramatische Weise zuspitzt! Denn das Rachefeuer einer Hexe scheint niemals zu verlöschen …
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum12. März 2018
ISBN9783739635965
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #8 - Jan Gardemann

    München

    Verflucht von der Feuerhexe

    Das magische Amulett Band 8

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

    Rätselhafte „Brandunfälle", bei denen es nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein seltsames Amulett. Und das ist längst nicht alles: Brenda Logan schlägt sich ein weiteres Mal mit mysteriösen Geschehnissen herum, und als sie im Auftrag des British Museum die Burgruine der adligen Garlings besucht, muss sie feststellen, dass sowohl die Familie wie auch das Personal einiges zu verbergen haben. Nahm das Unheil in der Vergangenheit seinen Lauf, in der Zeit der Hexenverbrennungen? Mehr und mehr verstrickt sich Brenda in die düsteren Geheimnisse – bis sich alles auf dramatische Weise zuspitzt! Denn das Rachefeuer einer Hexe scheint niemals zu verlöschen …

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Der Kranz fing plötzlich Feuer. Zuckende Flammen loderten in die Höhe und setzten die Lampe über dem Tisch in Brand. Fassungslos starrte Mike das Feuer an, das sich rasend schnell in der Küche ausbreitete. Wie von einem unheimlichen Leben beseelt, tropften die Flammen vom Tisch herab, krochen über den Boden und fanden überall reichlich Nahrung ... Mit einem erstickten Aufschrei fuhr Mike herum und stürzte zur Tür. Verzweifelt versuchte er, die verschlossene Küchentür aufzustemmen. Aber vergeblich! Die Tür war wie eine Wand, und Mike konnte sie trotz der enormen Kräfte, die ihm seine Angst verlieh, nicht aufbrechen. Da schossen die Flammen auch schon auf den vor Entsetzen schreienden Mike Gaiman zu und verschlangen ihn ...

    1

    »Hallo, Brenda«, grüßte mich Raymond Ghanadi gutgelaunt. Raymond war ein dunkelhäutiger junger Mann indischer Abstammung, der im British Museum als Hausmeister arbeitete. Mit seinen tiefgründigen braunen Augen sah er stets ein wenig geheimnisvoll aus.

    Draußen regnete es in Strömen. Düstere Gewitterwolken lasteten über London.

    Daniel Connors, mit dem ich seit einigen Monaten glücklich verheiratet war, hatte mich mit seinem Wagen bis vor das mächtige Portal des Museums gefahren. Trotzdem hatte es der Regen geschafft, meinen Mantel auf der kurzen Strecke zwischen Auto und Museumseingang völlig aufzuweichen.

    »Mit nassem Haar siehst du fast noch bezaubernder aus als mit trockenem«, fuhr Raymond mit seinen Schmeicheleien fort. Er hegte große Sympathie für mich und war sogar ein wenig in mich verliebt. Aber er wusste auch, dass ich Daniel über alles liebte.

    Ich lächelte den jungen Inder an und strich mir eine feuchte Strähne meines weizenblonden Haares aus dem Gesicht.

    »Du hast wohl immer gute Laune«, stellte ich nüchtern fest. »Seit ich in diesem Museum als Archäologin arbeite, habe ich dich noch nie übellaunig grimmig erlebt.«

    »Das liegt an deinem Anblick«, versetzte Raymond. »Du bist wie Sonne für mein Gemüt.«

    Doch dann wurde das Gesicht des Hausmeisters wieder ernst. »Professor Sloane lässt ausrichten, dass du dich gleich an die Arbeit machen sollst. Er befürchtet wohl, dass die Exponate, die du für die Hexen-Ausstellung restaurieren sollst, sonst nicht rechtzeitig fertig werden.«

    Ich seufzte und nickte. Professor Sloane war der Direktor des British Museum und mein Vorgesetzter. Zwar ließ er seinen Mitarbeitern viel Handlungsspielraum und legte großen Wert auf Eigenständigkeit und Kreativität. Aber wenn es galt, einen Auftrag zu erledigen oder eine Ausstellung einzurichten, war er unerbittlich und bestand auf genaue Einhaltung der Termine.

    Ich winkte Ghanadi und der Garderobenfrau zu und machte mich auf den Weg in den Keller, wo mein Arbeitsraum lag. Es ging vorbei an der griechischen und römischen Abteilung. Die imposanten Marmorstatuen, Vasen und Altäre faszinierten mich jedesmal. Doch heute schenkte ich den antiken Ausstellungsstücken nur einen flüchtigen Blick, denn ich war mit meinen Gedanken bereits bei meiner Arbeit.

    Das British Museum plante eine Wanderausstellung zum Thema Hexenverfolgung in England. Zwar spielte die Inquisition in England nicht die übergeordnete Rolle, wie es auf dem europäischen Kontinent der Fall gewesen war. Aber das war noch lange kein Grund, diesen dunklen Teil der Menschheitsgeschichte zu vernachlässigen.

    Ich hatte die endlos erscheinenden Archive des British Museum durchstöbert und alle Gegenstände zu Tage gefördert, die zu diesem Themenkreis gehörten. Viele der Exponate waren in schlechtem Zustand und mussten von mir erst restauriert werden.

    Ich trat zwischen ein paar abgebrochene Säulen, die einst einen griechischen Tempel geziert hatten und nun in einem abgelegenen Raum des Museums standen, und öffnete eine unscheinbare schmale Tür, auf der ein Schild mit der Aufschrift ‚Nur für Personal‘ prangte.

    Ein langer Gang tat sich vor mir auf, an dessen Ende eine hässliche graue Eisentür lag: der Eingang zu meinem Arbeitsreich!

    Ich schloss die Eisentür auf und betrat eine große, schlecht beleuchtete Halle, in der es muffig und feucht roch. In der Mitte des niedrigen Raumes stand ein großer Arbeitstisch, über dem drei Schirmlampen hingen, die die Tischplatte mit grellem Licht überfluteten. Die Helligkeit reichte jedoch kaum über die Tischkante hinaus, so dass der übrige Teil der fensterlosen Halle im Dunkeln lag.

    An den Wänden standen hohe Regale, die bis zur Decke reichten und überladen waren mit Kisten, Pergamenten, Schriftrollen und Tonscherben.

    Zwischen den Regalen lauerten nachtschwarze Schatten. Staub und Spinnweben hatten etliche der aufbewahrten Gegenstände mit einer hässlichen grauen Schicht bedeckt.

    Mein Arbeitsraum war mir schon immer etwas unheimlich gewesen. Ich hatte Professor Salomon Sloane schon oft darum gebeten, mir einen anderen Raum zur Verfügung zu stellen oder zumindest Lampen bei den Regalen anzubringen.

    Doch in dem Museum herrschte Platzmangel.

    Ich konnte froh sein, diesen großen Saal mein eigen nennen zu dürfen. Andere Archäologen mussten sich in ein enges Büro teilen. Für neue Lampen fehlte es an Geld, das der Professor lieber für Expeditionen oder zum Ankauf neuer Exponate verwendete.

    Daher musste ich mich mit dem Kellerraum zufriedengeben und das unheimliche Gefühl, das mich stets beschlich, in Kauf nehmen.

    Doch heute, so schien mir, waren die Schatten zwischen den Regalen besonders dicht und düster. Die Lampen über dem Tisch bildeten eine Glocke aus waberndem gelblichem Licht, das die Dunkelheit ringsum nur noch unheimlicher erscheinen ließ.

    Ich erschauerte und rieb mir fröstelnd mit den Händen über die Oberarme. Ich fühlte mich plötzlich beklommen und unwohl.

    Vergeblich versuchte ich die lästigen Empfindungen abzuschütteln und schaute auf den großen Arbeitstisch.

    Neben Pinseln, Werkzeug, Klebe und Holz lagen dort reparaturbedürftige altertümliche Instrumente aus der Zeit der Hexenverfolgung.

    Ihr Anblick flößte mir Unbehagen und Furcht ein. Ich mochte gar nicht daran denken, was die Hexenbanner und die Häscher der Inquisition alles mit den Geräten angestellt hatten,

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