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Die Rechnung ohne mich: Western

Die Rechnung ohne mich: Western

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Die Rechnung ohne mich: Western

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 12, 2018
ISBN:
9783739624235
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 114 Taschenbuchseiten.

Der Sheriff von Calaba im Arizona Territorium bereitete mir einen höchst unerfreulichen Empfang und verhaftete mich. Dabei wollte ich nur meinen Bruder Jeff besuchen. Ich erfuhr schon bald, dass dieser im Gefängnis saß und darauf wartete, in drei Tagen gehängt zu werden. Er sollte an einem Banküberfall teilgenommen haben, bei dem zwei Menschen sterben mussten. Jeff beteuerte seine Unschuld. Er konnte mich davon überzeugen, dass er in eine Falle gelockt worden war. Dann zeigte ich dem Sheriff, was ich auf dem Kasten hatte. Und schon bald steckte ich bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Ein harter Kampf erwartete mich...
Ein brandneuer Western von Jürgen Duensing alias Frank Callahan – hier in der Edition Bärenklau.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 12, 2018
ISBN:
9783739624235
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Rechnung ohne mich - Frank Callahan

München

DIE RECHNUNG OHNE MICH

von Frank Callahan

Der Umfang dieses Buchs entspricht 114 Taschenbuchseiten.

Der Sheriff von Calaba im Arizona Territorium bereitete mir einen höchst unerfreulichen Empfang und verhaftete mich. Dabei wollte ich nur meinen Bruder Jeff besuchen. Ich erfuhr schon bald, dass dieser im Gefängnis saß und darauf wartete, in drei Tagen gehängt zu werden. Er sollte an einem Banküberfall teilgenommen haben, bei dem zwei Menschen sterben mussten. Jeff beteuerte seine Unschuld. Er konnte mich davon überzeugen, dass er in eine Falle gelockt worden war. Dann zeigte ich dem Sheriff, was ich auf dem Kasten hatte. Und schon bald steckte ich bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Ein harter Kampf erwartete mich...

Ein brandneuer Western von Jürgen Duensing alias Frank Callahan – hier in der Edition Bärenklau.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Romane © by Frank Callahan und Edition Bärenklau, 2015

Cover © by Steve Meyer & Firuz Askin 2015

1

„Keinen Schritt weiter, Mister, sonst drücke ich ab. Und das heiße Blei würdest du nur schwer verdauen! Die Stimme erklang dicht hinter mir. Ich blieb stehen, drehte den Kopf und erkannte einen hageren Mann, der eine Parker Gun auf mich gerichtet hielt. Mit solch einer doppelläufigen Schrotflinte konnte er mich aus dieser Entfernung in zwei Teile schießen. „Schon gut, Sheriff, antwortete ich ruhig, hob die Hände in Schulterhöhe und wandte mich dem Gesetzeshüter zu, auf dessen Weste ein Blechstern funkelte. „Und nun sollten Sie mir erklären, warum Sie mich bedrohen?"

„Du bist Percy Collins - nicht wahr ...? Ich runzelte die Stirn und sah den Sheriff der kleinen Ortschaft Calaba im Pimai County forschend an. „Richtig, antwortete ich. „Woher kennen Sie mich? Ich wüsste nicht, dass wir uns schon jemals begegnet sind! Mein Gegenüber verzog das schmale Gesicht zu einer Grimasse. Einige Einwohner der kleinen Stadt blieben auf den Sidewalks stehen und blickten neugierig zu uns herüber. Die meisten liefen aber schnell weiter. Aus dem nahen Saloon, den ich eigentlich aufsuchen wollte erklang Stimmenlärm und das Klirren von Gläsern. „Ich hole mir jetzt deinen Revolver, Collins, sagte der Gesetzeshüter. „Danach gehen wir in mein Office."

„Soll das eine Verhaftung sein?, fragte ich kopfschüttelnd und konnte mir noch immer nicht erklären, warum mich der Sheriff wie einen Verbrecher behandelte. Ich war mir keiner Schuld bewusst. „Ich muß mit dir reden. Wenn du vernünftig bist, lasse ich dich laufen. Wenn nicht, buche ich dich für einige Tage ein. Mir wird schon etwas einfallen, um dich gesiebte Luft atmen zu lassen. Das wurde ja immer schöner. „Ich habe vorhin in den Staub gespuckt, sagte ich grinsend. „Vielleicht ist das in dieser lausigen Stadt verboten.

„Dir wird das Lachen gleich vergehen, erwiderte der Sheriff düster. „Los, dreh dich um, Collins. Und versuch nur nicht, nach hinten auszukeilen, wenn ich mir jetzt dein Eisen hole. Einige Minuten später saß ich vor dem Schreibtisch des Gesetzeshüters, der die Schrotflinte weggestellt hatte und mich nun in die dunkle Mündung eines Revolvers blicken ließ. „Sie sollten zur Sache kommen, sagte ich noch immer ruhig, obwohl sich ein heißer Zorn immer mehr in mir breit machte. Heiliger Rauch, war der Sternschlepper denn total übergeschnappt? Warum behandelte er mich wie einen Outlaw? „Verdammt noch mal, stecken Sie endlich den Colt weg!, fauchte ich ungehalten, als er mich nur nachdenklich ansah. „Ich springe Ihnen schon nicht an die Kehle. Und nun möchte ich wissen, was das alles zu bedeuten hat!"

„Na gut, sagte er. „Mein Name ist Jack Boone. Und du bist Percy Collins, der bekannte und berühmte Revolvermann, dem bis jetzt keiner das Wasser reichen konnte. Du bist einer der schnellsten Schießer, die es im Arizona Territorium je gegeben hat. Ich nickte dem Sternträger zu. „Alter 29, unverheiratet und kinderlos. Wollen Sie auch noch meine Schuhgröße wissen, Sheriff? Er blickte mich kalt an. „Ich habe dich erwartet, Collins, sagte er dann mit vibrierender Stimme. „Mir war klar, dass du bald auf tauchen würdest. Ich schob den Stetson in den Nacken und kratzte mich reichlich verblüfft am Ansatz meiner blonden Lockenpracht. „Dass ich in dieses Kaff reiten würde, weiß ich selbst erst seit acht Tagen, antwortete ich. „Sie müssen übersinnliche Kräfte haben, Sheriff. Das erklärt aber noch immer nicht, warum Sie mich vor ihren Colt geholt haben.

„Das sage ich dir, sobald du mir eine Frage beantwortet hast, meinte er und legte die Waffe vor sich auf die Schreibtischplatte. „Was willst du hier in Calaba, Collins?

„Mich mit meinem Bruder Jeff treffen, entgegnete ich. „Sein Brief war einige Wochen unterwegs, ehe er mich vor acht Tagen in Tucson erreichte. Er bat mich, bis spätestens Ende des Monats hierher zu kommen. Das ist schon alles. Ist es vielleicht verboten, den eigenen Bruder zu treffen? Jack Boone lächelte nachsichtig, und ich musste mich immer mehr dazu zwingen, ruhig zu bleiben. „Im Grunde genommen nicht, sagte der Sternträger. „In deinem Fall habe ich aber etwas dagegen. Da liegt nämlich der Hund begraben. Dein Bruder hockt im Gefängnis und wurde zum Tod durch den Strang verurteilt. Er wird in drei Tagen baumeln. Heiliger Rauch! Das saß. Ich zuckte zusammen, als hätte mir jemand einen Hieb mit der Peitsche übergezogen. Dann starrte ich Jack Boone an, als habe dieser nicht mehr alle Latten im Zaun. „Wenn das ein Scherz sein soll, Sheriff, ächzte ich, „dann finde ich das gar nicht gut von Ihnen. Jack Boone verzog das Gesicht in stummer Abwehr. „Das ist kein Scherz, Collins, antwortete er. „Dein Bruder überfiel vor vierzehn Tagen die hiesige Bank. Bei dem Überfall wurden zwei Männer ermordet. Seine drei Kumpane konnten entkommen. Leider konnten wir nur, deinen Bruder erwischen. Er wurde rechtskräftig von einer Jury verurteilt und wird hängen. Daran geht kein Weg vorbei! Ich sah Boone fassungslos an. Er hielt meinem Blick stand und zuckte nur mit den Schultern. Mir aber wurde so langsam klar, warum mich der Sheriff draußen auf der Main Street abgepasst und gewaltsam in sein Office gebracht hatte. Jack Boone glaubte allen Ernstes daran, dass ich in die Stadt gekommen war, um Jeff aus dem Gefängnis zu befreien. Aus diesem Grund hatte er auf mich gewartet. Bestimmt hatte er von meinem Bruder erfahren, dass ich auf dem Weg nach Calaba war. „Nach deiner Miene zur urteilen, ist dir inzwischen ein Licht aufgegangen, sagte Jack Boone. „Ich lasse nichts anbrennen und habe sofort zugeschlagen, als ich dich in die Stadt reiten sah. Du ähnelst deinem Bruder sehr. Gut, ich will dir sogar glauben, dass du keine Ahnung hattest, was mit Jeff Collins geschehen ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass du vielleicht seine Partei ergreifen und ihn aus dem Jail befreien könntest. Ich stand auf und lief wie ein gereizter Tiger im Office auf und ab. Der Sheriff hatte die Hand auf den Revolver gelegt, doch dann nahm er sie wieder weg. Ich war nach wie vor unbewaffnet und dachte nicht daran, den wilden Mann zu spielen Ich musste erst einmal mit meinem Bruder sprechen. „Das kannst du haben, antwortete Jack Boone, nachdem ich ihm meinen Wunsch vorgetragen hatte. „Natürlich wird er behaupten, unschuldig zu sein. Die Beweise vor Gericht haben aber eindeutig gegen ihn gesprochen, sonst wäre er nicht schuldig gesprochen worden. Jack Boone stand auf und zielte mit dem Revolver auf mich. Dann deutete er auf eine Tür im Hintergrund des Office, die wohl in den Zellentrakt führte. Ich marschierte vorneweg, öffnete die Tür und trat ein. In einem der Gitterkäfige hockte mein Bruder Jeff auf einer Pritsche und atmete tief durch, als er mich erkannte. Er stand auf und blieb dicht vor den Eisenstangen stehen. Ich erkannte so etwas wie Hoffnung in den blauen Augen, die den meinen so sehr ähnelten. „Endlich, Bruder, ächzte Jeff. „Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet, dich noch einmal zu sehen. Tut mir leid, dass ich ein so klägliches Bild abgebe, doch ich werde dir alles erklären. Ich nickte und verhielt vor der Zelle. „Ich gebe euch eine Viertelstunde, um euch zu unterhalten, tönte Jack Boones Stimme von der Tür her. „Übrigens, das Gefängnis wird von vier meiner Leuten bewacht. Nach diesen Worten schloss er die Tür hinter sich. Seine Schritte verklangen. Ich sah Jeff fest an. Er hielt meinem Blick stand und griff dann nach meiner Hand als könnte

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