Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Wenn die ganze Familie stirbt...: Privatdetektiv Tony Cantrell #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Wenn die ganze Familie stirbt...: Privatdetektiv Tony Cantrell #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Vorschau lesen

Wenn die ganze Familie stirbt...: Privatdetektiv Tony Cantrell #45 / Cassiopeiapress Kriminalroman

Länge:
140 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Mai 2019
ISBN:
9783743859456
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #45
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 123 Taschenbuchseiten.

Der gemeingefährliche Clint Ackroyd flieht aus einer Nervenheilanstalt und verkündet, seine Brüder umbringen zu wollen, weil sie sein Leben zerstört hätten. Die Ackroyd-Familie beauftragt den Privatdetektiv Tony Cantrell und sein Team, den Personenschutz zu übernehmen und gleichzeitig den Psychopathen zu finden. Doch dann wird Miles trotz Leibwächter getötet. Cantrell glaubt nicht daran, dass Clint der Täter war, doch er muss herausfinden, wer sonst noch einen Vorteil hätte, wenn die ganze Familie stirbt. Die Suche wird zum Wettlauf mit dem Tod.
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Mai 2019
ISBN:
9783743859456
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Wenn die ganze Familie stirbt...

Mehr lesen von Earl Warren

Buchvorschau

Wenn die ganze Familie stirbt... - Earl Warren

München

Wenn die ganze Familie stirbt...

Privatdetektiv Tony Cantrell #45

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 123 Taschenbuchseiten.

Der gemeingefährliche Clint Ackroyd flieht aus einer Nervenheilanstalt und verkündet, seine Brüder umbringen zu wollen, weil sie sein Leben zerstört hätten. Die Ackroyd-Familie beauftragt den Privatdetektiv Tony Cantrell und sein Team, den Personenschutz zu übernehmen und gleichzeitig den Psychopathen zu finden. Doch dann wird Miles trotz Leibwächter getötet. Cantrell glaubt nicht daran, dass Clint der Täter war, doch er muss herausfinden, wer sonst noch einen Vorteil hätte, wenn die ganze Familie stirbt. Die Suche wird zum Wettlauf mit dem Tod.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Winifred Bailey – dass sie die Erbin eines Sechzig-Millionen-Dollar-Vermögens war, war das größte Pech ihres Lebens.

George Ackroyd – Er war super vorsichtig, und doch lief er dem Killer wortwörtlich ins Messer.

Clint Ackroyd – Der Mann mit dem Messer hält Chicago in Atem.

Vera Delaney – Sie mochte reiche ältere Herren – und auch mal einen Killer.

Milton Peasley – Eine Arbeitsmaschine, die nur das Geldverdienen kannte.

... und das Cantrell-Team

1

Es war alles ruhig in der Station der Nervenklinik, als Vince Harbord um 23.00 Uhr seine Runde beendete. Bequemlichkeitshalber hatte er die Flurtür nicht abgeschlossen, obwohl es Vorschrift war.

Aber was sollte schon passieren in dieser ruhigen Julinacht? Die Patienten, alles Kriminelle, geistesgestörte Täter, saßen in ihren verschlossenen Zellen. Die meisten schliefen.

Vince Harbord hörte ein Geräusch hinter sich. Er drehte sich um. Für einen Sekundenbruchteil sah er den großen Mann mit dem kantigen Gesicht und der schmucklosen Anstaltskleidung, das Kampfmesser in seiner Hand. Dann fraß sich die Klinge in Harbords Herz.

Der Pfleger, der bald schon das Pensionsalter erreicht hatte, röchelte. Er brach in die Knie, lehnte sich an die Wand und rutschte daran herunter, bis er auf dem Boden liegenblieb. Mit einem irren Flackern in den Augen sah der große Mann auf ihn nieder.

Er wischte das blutige Messer an der Kleidung des Toten ab. Dann schlüpfte er aus der Tür und löschte von außen das Licht im Flur. Niemand auf der Station hatte etwas von dem Ausbruch des Gefangenen aus Zelle zwölf und von dem Mord bemerkt.

Der Mann lief die Treppen hinunter. Er hieß Clint Ackroyd, und er befand sich seit über zehn Jahren in dieser Klinik. Ein Geschworenengericht hatte ihn hier eingewiesen, nachdem er in einem Anfall von Verfolgungswahn zwei Männer getötet und eine Frau schwer verletzt hatte.

Mit einem Messer. Jetzt hielt er wieder ein Messer in der Hand und war auf dem Weg in die Freiheit.

Im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudetraktes saß der Pfleger Kurt Ludovich in der Bereitschaftszentrale und blätterte in einem Sexmagazin. Er und Vince Harbord hatten in diesem Bau die Nachtwache.

Sie lösten sich bei den stündlichen Kontrollgängen ab. Ludovichs Augen blieben an den melonengroßen Brüsten einer üppigen Schwarzhaarigen hängen, die im Sechsfarbendruck von der Seite prangte.

Etwas brachte ihn dazu, den Kopf zu heben. Er sah den Mann in Anstaltskleidung an der Tür. Ludovich federte hoch. Er wollte auf den Alarmknopf am Pult schlagen.

Aber das Messer erwischte ihn vorher.

Es riss ihm die rechte Seite auf. Ein Faustschlag schleuderte den stämmigen Mann gegen den Tisch. Clint Ackroyd ging auf ihn los.

„Hilfe!, brüllte Ludovich. „Zu Hilfe! Nein, Ackroyd, nein!

Er wollte das Messer abwehren. Aber es traf ihn. Wieder und wieder. Die ersten Stiche taten noch weh, dann spürte Ludovich nur die Stöße, die seinen Körper trafen. Seine Glieder wurden schwer, und er sank zu Boden. Es schien ihm, als spiele sich alles in Zeitlupe ab.

Ganz langsam kam der Boden auf Kurt Ludovich zu. Er hatte keine Angst mehr, er spürte nur noch Verwunderung und Müdigkeit. Überrascht begriff er, dass er starb. Dann war alles weg, der Film gerissen.

Clint Ackroyd, der Psychopath, stand über der Leiche des Mannes, den er mit über dreißig Messerstichen getötet hatte. Ackroyd lachte irr. Das war es, was er wollte. Töten!

All die Jahre hatte er daran gedacht und den Hass in sich genährt.

Jetzt konnte er ihn austoben.

Die Tür des Gebäudes, das die Stationen vier und fünf enthielt, war abgeschlossen. Clint Ackroyd hätte den Schlüssel nie gefunden. Aber er wusste, wo er zu suchen hatte. In dem Pult mit der Schaltanlage und den Sprechmikros für die Lautsprecher und die Kliniksprechanlage gab es ein Geheimfach.

Ackroyds tastende Finger fanden es und holten den Hauptschlüssel heraus. Er stieg über sein Opfer hinweg, das mit gebrochenen Augen am Boden lag, in einer Blutlache. Ackroyd verließ die Bereitschaftszentrale, einen kleinen Raum im Erdgeschossflur, und ging zur Tür.

Er schloss die schwere Stahlmanteltür auf. Die Lampe draußen vor dem Gebäude strahlte hell. Die vier Klinikgebäude lagen in einem Park und waren von einer hohen Mauer umgeben. Clint Ackroyd beeilte sich, aus dem Lichtschein zu kommen.

Er trampelte durch die Rosenbeete und lief zur Westpforte. Etwas raschelte im Gebüsch. Ackroyd blieb stehen, umklammerte das Messer, dass seine Knöchel weiß hervortraten. Musste er einen weiteren Mord begehen, um sich den Weg in die Freiheit zu erkämpfen?

Aber es regte sich nichts mehr. Es war wohl nur eine Katze oder sonst ein Tier gewesen. Sterne schienen, und der Widerschein der unzähligen Lichter Chicagos erhellte die Nacht. Clint Ackroyd legte die letzten Meter zurück und blieb neben der kleinen verschlossenen Mauerpforte stehen. Er presste sich gegen die vier Meter hohe Mauer, in deren Brüstung Glasscherben und Eisenspitzen einbetoniert waren.

„He, Jungs!, rief er halblaut. „Ich bin draußen.

Als niemand antwortete, wurde er lauter.

„Hört ihr nicht? Ich bin da."

Eiskalt überkam ihn die Angst. Was nun, wenn sie nicht auf ihn warteten? Wie sollte er über die Mauer kommen?

Aber da hörte er das Pfeifen. Jemand pfiff die ersten Takte einer schmissigen Melodie aus „My fair Lady". Dann flog etwas über die Mauer. Eine Kunststoffstrickleiter.

Clint Ackroyd nahm das blutige Messer zwischen die Zähne. Er zog probehalber an der Leiter. Sie hielt sein Gewicht. Etwas unbeholfen kletterte er an der Mauer hoch, überstieg vorsichtig die Brüstung mit den scharfen und spitzen Gegenständen und hängte sich an die Mauer.

Clint Ackroyd stürzte. Zwei Männer halfen ihm hoch. Die Strickleiter war an der hinteren Stoßstange eines dunklen Wagens befestigt. Einer der Männer versuchte, die Leiter über die Mauer zu ziehen.

Aber sie verfing sich auf der Mauerbrüstung. Der Mann kappte sie mit seinem Messer. Er und sein Komplice bedeuteten Clint Ackroyd, in den Wagen einzusteigen. Es saß bereits jemand am Steuer.

Als die drei eingestiegen waren, sprang der Motor an. Der dunkle Wagen fuhr los, ohne allzu sehr zu beschleunigen. Er bog um die Ecke und verschwand.

2

Lester Britten, Redakteur beim „Defender", hatte Nachtdienst. Der grell erleuchtete Redaktionssaal sah leer aus. Britten steckte sich eine Zigarette an, die x-te in dieser Nacht. Er schenkte aus der Thermoskanne Kaffee in die Tasse. Aber Nikotin und Koffein möbelten ihn auch nicht mehr auf.

Das Telefon klingelte. Lester Britten nahm ab.

„Hier Nachtredaktion Defender, Britten."

Er hörte zu, verzog das Gesicht.

„Da müssen Sie sich schon was anderes einfallen lassen, wenn Sie auf die erste Seite kommen wollen, Mister, sagte er dann. „Bringen Sie erst noch ein paar Leute um und melden Sie sich dann wieder. Und lassen Sie sich was Besonderes einfallen, Null-Acht-Fünfzehn-Morde gibt’s jedes Jahr an die tausend in Chicago.

Er legte auf.

„Wer war denn das?", fragte ein Setzer, der während des Gesprächs den Raum betreten hatte.

„Ach, irgend so ein Spinner. Er behauptet, er heißt Ackroyd oder Accroy oder so ähnlich und ist gerade aus ’ner Nervenklitsche ausgebrochen. Dabei hat er zwei Wärter abgemurkst. Jetzt will er seine ganze Sippschaft umbringen, weil die ihn in die Nervenklitsche reingebracht hat. Das war bestimmt ein besoffener Witzbold."

„Und wenn nun doch was an der Sache dran ist?"

„Ach was. Wenn das stimmte, hätten wir längst was über den Polizeifunk gehört. Glaubst du, wir sind von gestern? Einen Stock höher sitzt ein Reporter die ganze Nacht am Kasten und hört ab."

„Unternimmst du denn nichts wegen des Anrufs?", bohrte der Setzer weiter.

Lester Britten hatte sich schon in die Korrekturfahnen vertieft.

„Doch, brummte er. „Ich schreibe ’ne Notiz und lege sie dem Alten auf den Schreibtisch. Der wirft sie in den Papierkorb, und damit hat es sich.

Er irrte sich. Damit hatte es sich nicht. Als der Alte – der Chefredakteur – von der Sache hörte, war er die ersten fünf Minuten drauf und dran, Lester Britten rauszuwerfen.

3

Der „Daily Defender", eine der größten Tageszeitungen

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Wenn die ganze Familie stirbt... denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen