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Das magische Amulett #116: Brenda und der Druidenkreis: Romantic Thriller

Das magische Amulett #116: Brenda und der Druidenkreis: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #116: Brenda und der Druidenkreis: Romantic Thriller

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 1, 2019
ISBN:
9783743821293
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 116
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Verbinden sich die englischen Kultstätten der Druiden durch mystische unterirdische Kraftlinien
oder ist das alles nur Spinnerei? Amulettjägerin Brenda Logan gerät in eine Reihe grausiger Ritualmorde. Welche Rolle spielt der Druide Christopher, der immer dann in der Nähe ist, wenn der nächste junge Mann geopfert wird?
Brenda kommt dem Muster der Morde auf die Spur, doch kann sie diese auch verhindern?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 1, 2019
ISBN:
9783743821293
Format:
Buch

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Das magische Amulett #116 - Jan Gardemann

München

Brenda und der Druidenkreis

Das magische Amulett Band 116

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Verbinden sich die englischen Kultstätten der Druiden durch mystische unterirdische Kraftlinien

oder ist das alles nur Spinnerei? Amulettjägerin Brenda Logan gerät in eine Reihe grausiger Ritualmorde. Welche Rolle spielt der Druide Christopher, der immer dann in der Nähe ist, wenn der nächste junge Mann geopfert wird?

Brenda kommt dem Muster der Morde auf die Spur, doch kann sie diese auch verhindern?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ich hatte das magische Gebinde auf meinem Stock aufgespießt und wartete ab, bis der kleine Scheiterhaufen lichterloh brannte. Dann warf ich das Geflecht in die Flammen. Gierig leckten die Flammen über das seltsame Gebinde, das augenblicklich Feuer, fing. Funken stoben zu den Seiten weg, und der Qualm wurde langsam dunkler und dichter. Wie eine Giftwolke stieg er zu den Baumkronen empor und hob sich wie ein schwarzes Tuch zwischen das Geäst. »Was passiert da?«, fragte Tatjana und trat ängstlich von dem Feuer zurück. Eine blaue Stichflamme stieß plötzlich empor. In der Luft lag ein Rauschen, Pfeifen und Singen. »Die böse Magie, die in dem Geflecht gespeichert gewesen war, wird durch das Feuer freigesetzt!«, rief ich Tatjana über die Flammen hinweg zu. Plötzlich gab es einen ohrenbetäubenden Knall. Funken und brennende Teile flogen durch die Luft. Ich riss die Arme hoch und fuhr mir durch das Haar, um zu verhindern, dass es von herumfliegender Glut in Brand gesetzt würde...

1

Der Himmel war grau wie eine gewalzte Stahlplatte. Feiner Nieselregen sprühte über die seichten Hügel, die sich unter dem bedrohlich wirkenden Himmel ängstlich zu ducken schienen. Der Regen durchtränkte die Vegetation, so dass die Bäume, Sträucher und Wiesen dunkel und feucht schimmerten, als wollten die nächtlichen Schatten sich weigern, sie dem heraufziehenden Morgen zu überlassen. Wie ein dichter Schleier hatte sich der Nieselregen über die Landschaft gebreitet und verhüllte den Horizont.

Der Regen verfing sich in den Blättern einer mächtigen alten Eiche, unter dessen weit ausladenden Krone sich acht seltsame Gestalten versammelt hatten. Sie waren in braune weite Kutten gehüllt; ihre Kapuzen hatten sie tief über das Gesicht gezogen.

Eine der Gestalten saß auf einem großen Stein, den die Eiche mit ihren Wurzeln wie einen Geliebten umschlang. Mit dem Rücken lehnte sie an dem knorrigen Stamm der Eiche und blickte die sieben anderen Gestalten, die sich in einem Halbkreis vor ihr versammelt hatten, unter seiner Kapuze durchdringend an.

»Bevor wir uns gleich der alten Kultstätte der Druiden nähern, möchte ich, dass wir uns in Einklang mit der Natur bringen«, klang es dumpf und rau unter der Kapuze hervor. Die Gestalt auf dem Felsbrocken schlug die Kapuze zurück. Ein scharfgeschnittenes Gesicht mit hellblauen leuchtenden Augen, die unter den buschigen Brauen wie ein strahlender Sommerhimmel hervorleuchteten, kam zum Vorschein. Ein langer, wilder Bart zierte das Kinn. Die dunklen drahtigen Haare waren von silbernen Strähnen durchsetzt. Der Bart bewegte sich, als der Mann sprach; aber sein Mund war unter den struppigen Borsten nicht auszumachen. Das Haupthaar des Mannes war schon stark gelichtet, reichte ihm aber bis auf die Schultern herab.

»Schließt eure Augen«, befahl er seinen Adepten und streckte die Arme zum Himmel empor. »Lasst euch durch den Regen nicht stören. Er ist Teil der Natur. Und wenn ihr es richtig anstellt, könnt ihr Kraft aus ihm ziehen wie die Pflanzen, denen er ja auch beim Gedeihen hilft.«

Eine der sieben Gestalten nieste plötzlich. Ihre Kapuze glitt zurück, und der Blondschopf einer jungen Frau wurde sichtbar. Sie hatte ein schmales, feingeschnittenes Gesicht und blaugrüne Augen.

»Können Pflanzen sich auch erkälten?«, fragte sie mit sarkastischem Unterton in der Stimme.

Die anderen Jünger lachten verhalten, und der Mann auf dem Stein verzog unwillig sein Gesicht.

»Versuche dich zu konzentrieren, Helena«, ermahnte er die junge Frau. »Wenn du dich für die Natur öffnest, wirst du schon wieder genesen.«

Helena rieb sich fröstelnd mit den Händen über die Oberarme. »Vielleicht würde mir auch ein besseres Zelt helfen«, erwiderte sie und deutete mit dem Daumen missmutig über ihre Schulter. Dort duckten sich sieben niedrige Zelte aus schlanken Birkenstämmen und rauen, ledernen Zeltbahnen in einer Senke. Sie waren um eine Feuerstelle gruppiert, die jedoch längst erloschen war.

»In mein Zelt hat es hineingeregnet«, beschwerte sich Helena mürrisch. »Mein Schlafsack war ganz feucht und klamm...«

Der Mann auf dem Stein atmete tief durch. »Bist du mit deinem Genörgel jetzt fertig?«, fragte er streng. »Wenn du eine richtige Druidin werden willst, musst du schon bereit sein, einige Unbilden auf dich zu nehmen.«

Helena stemmte die Hände in die Hüften und starrte den bärtigen Mann trotzig an.

»Und wie sieht es mit dir aus, Christopher?«, fragte, sie mit lauerndem Unterton in der Stimme. »Welche Unbilden nimmst du auf dich?«

Christopher wollte zu einer Erwiderung ansetzen. Doch Helena ließ ihn nicht zu Wort kommen. »Als ich heute Nacht völlig durchgefroren aufwachte, wollte ich zu dir, um mich aufzuwärmen. Aber der Platz an deiner Seite war bereits besetzt!«

Sie packte die Kapuze ihrer Nachbarin und riss sie ihr vom Kopf. Rotes lockiges Haar quoll unter der Kapuze hervor und das blasse, sommersprossige Gesicht einer jungen Frau. Sie starrte Helena mit ihren grünen Augen hasserfüllt an.

Unter den Jüngern hob Stimmengemurmel an, das Christopher mit einer herrischen Geste zum Verstummen brachte.

»Ich bin der Oberdruide!«, erklärte er unwirsch. »Was ich tue oder lasse, ist allein meine Entscheidung und birgt einen höheren Sinn.«

Er deutete auf seine Jünger. »Ihr seid noch nicht reif genug, um zu verstehen.«

Helena prustete verächtlich. »Nur weil du unser spiritueller Meister bist, musst du nicht denken, dass wir dumm sind!«, rief sie.

»Was soll daran so geheimnisvoll sein, wenn eine junge Frau in deinen Armen liegt, Christopher?«

»Du bist doch nur eifersüchtig«, drang eine männliche Stimme unter einer der Kapuzen hervor. Helena stierte die Gestalt durchdringend an. »Das musst du gerade sagen, John. Ich habe dich beobachtet. Du verschlingst Tara doch förmlich mit deinen Blicken. Bestimmt wäre es dir lieber, gewesen, sie hätte sich heute Nacht in deine Arme und nicht in die von Christopher geflüchtet.«

John sprang auf und riss die Kapuze wütend von seinem Kopf. Er war ein blonder, gutaussehender Bursche, der in seiner Kutte jedoch weitaus imposanter wirkte, als er in Wahrheit war. »Das ist eine Lüge!«, rief er anklagend. Zornesröte stieg ihm ins Gesicht. Es war auffällig, wie sehr er darauf bedacht war, Tara nicht in die Augen zusehen.

»Schluß jetzt!«, schrie Christopher und sprang von seinem Stein auf. Er ballte die Fäuste und schüttelte sie drohend gegen seine Adepten. »Habt ihr vergessen, warum wir diese Wallfahrt unternommen haben?«

John und die beiden Frauen blickten schuldbewusst zu Boden.

»Wir wandeln auf den Spuren der alten Druiden!«, rief Christopher mit salbungsvoller Stimme.

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