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Das magische Amulett #122: Der Stein der Angst: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Das magische Amulett #122: Der Stein der Angst: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Das magische Amulett #122: Der Stein der Angst: Cassiopeiapress Romantic Thriller

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 9, 2018
ISBN:
9783743800083
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 112
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

London als Schauplatz mysteriöser und magischer Ereignisse! Amulettjägerin Brenda Logan stellt sich dem Bösen tapfer entgegen – während all ihre Vertrauten einem geheimnisvollen Zauber anheimfallen! Wird es Brenda gelingen, das Böse zu bezwingen und ihre Freunde vom Wahnsinn zu befreien?
Herausgeber:
Freigegeben:
May 9, 2018
ISBN:
9783743800083
Format:
Buch

Über den Autor


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Das magische Amulett #122 - Jan Gardemann

München

Der Stein der Angst

Das magische Amulett Band 112

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

London als Schauplatz mysteriöser und magischer Ereignisse! Amulettjägerin Brenda Logan stellt sich dem Bösen tapfer entgegen – während all ihre Vertrauten einem geheimnisvollen Zauber anheimfallen! Wird es Brenda gelingen, das Böse zu bezwingen und ihre Freunde vom Wahnsinn zu befreien?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Edith Fenworth löste ihre verschränkten Arme, und Lionel sah, dass sie eine schwarz schimmernde, runde Kugel in der Rechten hielt. Unwillkürlich trat er einen Schritt zurück. Doch da holte Edith bereits aus und schleuderte die Kugel in seine Richtung. Lionel wollte ausweichen. Aber die Kugel änderte augenblicklich ihre Flugrichtung, als hätte sie seine Bewegung vorausgeahnt. Lionel riss den Mund auf. Aber der Schrei erstarb auf seinen Lippen, bevor er sich richtig entfalten konnte. Die geheimnisvolle Kugel traf ihn direkt vor der Brust. Als hätte ein Vorschlaghammer ihn getroffen, riss es Lionel von den Beinen. In hohem Bogen und mit hochgerissenen Armen flog er quer durch das Zimmer und krachte mit dem Rücken gegen die Wand. Er stürzte zu Boden und blieb benommen liegen...

1

Lionel Hamsteads Detektei befand sich in einem alten Backsteinhaus in der Boyd Street im Londoner Stadtteil Whitechapel. Wo früher die Juden von East London gelebt hatten, bestimmten nun die Asiaten das Straßenbild. In ihren kleinen Geschäften wurden hauptsächlich Textilien angeboten von der billigeren Sorte, wie nur schwer an den schrill bunten Auslagen zu erkennen war.

Das Gebäude, in dem Lionel sein Büro hatte, sah ziemlich heruntergekommen aus: Roter Backstein, von einer dicken Kruste aus Abgasen und Staub bedeckt; hohe Sprossenfenster, deren einfache Scheiben zum Teil gesprungen waren und hier und da durch Pappe ersetzt worden waren.

In dem Hausflur roch es streng nach Sojaextrakt und frischen Bambussprößlingen. Die Stufen knatschten und quietschten unter meinen Füßen, als ich, Brenda Logan, in den zweiten Stock des Gebäudes emporstieg.

Unten in dem Haus befand sich ein Jeansladen, die oberen Stockwerke aber waren den Büros und Wohnungen vorbehalten. Ein paar kleinere, asiatische Handelsfirmen hatten hier ihre Vertretungen.

Hinter den alten Holztüren, deren oberes Drittel mit einer Milchglasscheibe versehen war, drang unverständliches Kauderwelsch hervor. Ein hektisches, hochtoniges Gebrabbel, das mich entfernt an die Cartoonserien im Fernsehen erinnerte.

Auch die Tür, die in Lionels Detektivbüro führte, besaß eine Milchglasscheibe. In schwarzen, dicken Lettern stand dort geschrieben: Privatdetektei Lionel Hamstead. Sie haben ein Problem? Ich bin die Lösung!

Hinter der Tür zu Lionels Büro war es dunkel. Nur in der Tiefe des Büros leuchtete eine einsame Glühbirne; hinter der Milchglasscheibe schimmerte sie wie ein nebelverhangener Vollmond und zauberte einen bleichen Fleck zwischen die schwarzen Lettern.

Man hätte fast den Eindruck gewinnen können, das Büro wäre nicht besetzt. Es war auch schon sieben Uhr abends. Die Dämmerung hatte sich grau und bleischwer über die Straßen von London gesenkt. Trotzdem herrschte in den Büros auf der Etage noch hektische Betriebsamkeit, von der allein Lionels Büro ausgenommen zu sein schien.

Trotzdem wusste ich, dass der Privatdetektiv sich in seinem Büro aufhielt, denn ich hatte seinen alten verbeulten Mercedes unten am Straßenrand gesehen.

Da der Klingelknopf aus der Wand gerissen war und nur die nackten Drähte aus dem Loch in der Mauer hervorragten, pochte ich mit den Fingerknöcheln an die Scheibe.

»Ich brauche keine Klamotten!«, ertönte eine mürrische Männerstimme hinter der Tür. »Langsam müsst ihr doch begriffen haben, dass ich nicht auf eure Textilien stehe!«

Ich musste schmunzeln. Lionel hielt mich anscheinend für einen asiatischen Handelsvertreter, der versuchen wollte, ihm etwas von seiner »Kollektion« anzudrehen.

Lionel wusste nichts von meinem Besuch. Es war mir sicherer erschienen, mein Vorhaben, einen Privatdetektiv aufzusuchen, geheim zu halten.

Auf den Weg in den Stadtteil Whitechapel war ich mehrere Umwege gefahren und hatte mich immer wieder mit einem Blick in den Rückspiegel davon überzeugt, dass ich nicht verfolgt wurde. Meinen nachtblauen Volvo hatte ich dann am Rand der Hauptstraße abgestellt und war den Rest des Weges zu Fuß gegangen, um ganz sicher zu sein, dass mich niemand verfolgte.

Nun, da ich endlich vor Lionels Büro stand, fiel die Anspannung langsam von mir ab, die mich

schon den ganzen Tag über in ihren Klauen gehalten hatte.

Spontan fasste ich den Entschluss, Lionel etwas zu ärgern. Ich kannte ihn ziemlich gut.

Vor einigen Monaten hatten wir in einer heiklen Angelegenheit eng zusammengearbeitet, was nicht ganz einfach gewesen war, da Lionel ein exzentrischer Eigenbrötler war.

»Ich habe hier ein paar schöne Kleider«, sagte ich mit verstellter Stimme und ahmte dabei den Dialekt der Asiaten nach. »Ihrer Freundin werden sie bestimmt gefallen. Es sind auserlesene Stücke, tief ausgeschnitten und sehr kurz.«

»Ich habe keine Freundin«, blaffte Lionel. Seine Stimme kam aus der Tiefe des Büros, und sie klang sehr finster und ernst. »Scheren Sie sich zum Teufel! «

»Sie sollten nicht so viel arbeiten, Mister«, flachste ich. »Das ist nicht gut für das Privatleben und auch nicht gut für unser Geschäft. Schaffen Sie sich endlich eine Freundin an, damit wir Ihnen Kleider verkaufen können!«

Plötzlich war hinter der Tür ein Poltern zu vernehmen. Schritte näherten sich der Tür, und hinter der Milchglasscheibe wuchs die Silhouette eines kräftig gebauten Mannes empor.

Lionel packte den Türknauf und riss die Tür auf. »Jetzt reicht es mir aber!«, rief er erzürnt. »Wenn Sie nicht sofort verschw...«.

Der Privatdetektiv verstummte, als er mich vor seiner Tür stehen sah.

»Brenda?«, rief er perplex und blickte sich dann im Flur um. Als er aber niemanden sehen konnte, furchte er die Stirn und stemmte die Hände in die Seiten.

»Sie waren das?«, fragte er.

Ich zuckte die Achseln. »Ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen«, gab ich zurück. Dann schenkte ich ihm ein Lächeln. »Begrüßen Sie alle Ihre Klienten auf diese Weise?«

»Sie müssen entschuldigen«, sagte Lionel hastig und machte eine hilflose Geste. »Es... es kommen nur selten Klienten hierher. Wenn jemand an diese Tür klopft, ist es zumeist ein Asiat, der glaubt, mir etwas verkaufen zu können. Diese Leute können ziemlich aufdringlich sein. Aber sie sind trotzdem ein lustiges Völkchen.«

Plötzlich schlich sich wieder ein ernster Ausdruck in sein Gesicht, und er musterte mich aufmerksam. »Sie sind als Klientin zu mir gekommen?«, hakte er nach.

Ich nickte, woraufhin sich in Lionels blauen Augen für einen flüchtigen Moment so etwas wie Enttäuschung widerspiegelte. Er mochte mich sehr, das hatte er mir während unseres gemeinsamen Abenteuers unmissverständlich zu verstehen gegeben. Aber er wusste auch, dass mein Herz Daniel, einem bekannten Arzt und Neurologen, gehörte, mit dem ich seit einigen Jahren glücklich verheiratet war.

Lionel trat beiseite und wies einladend in sein Büro. »Kommen Sie doch herein«, sagte er. »Möchten Sie einen Kaffee?«

Ich lächelte dankbar. »Den könnte ich

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