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Timetravel #28: Die Horden des Königs

Timetravel #28: Die Horden des Königs

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Timetravel #28: Die Horden des Königs

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 26, 2018
ISBN:
9783739686110
Format:
Buch

Beschreibung

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel
Band 28
von HORST WEYMAR HÜBNER

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Der Auftrag:
In Dokumenten, aber auch in Dichtungen ist immer wieder zu lesen, dass die Truppen des Königs Gustav Adolf II. von Schweden während des Dreißigjährigen Krieges Grausamkeiten begingen, die schlimmer waren als die Untaten der Hunnen. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Dokumente und Dichtungen übertrieben haben. Immerhin kam der König aus einem zivilisierten Land. Reisen Sie ins Jahr 1631 und überprüfen Sie den wahren Sachverhalt.
Konsortium der Sieben
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 26, 2018
ISBN:
9783739686110
Format:
Buch

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Timetravel #28 - Horst Weymar Hübner

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DIE HORDEN DES KÖNIGS

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel

Band 28

von HORST WEYMAR HÜBNER

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Der Auftrag:

In Dokumenten, aber auch in Dichtungen ist immer wieder zu lesen, dass die Truppen des Königs Gustav Adolf II. von Schweden während des Dreißigjährigen Krieges Grausamkeiten begingen, die schlimmer waren als die Untaten der Hunnen. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Dokumente und Dichtungen übertrieben haben. Immerhin kam der König aus einem zivilisierten Land. Reisen Sie ins Jahr 1631 und überprüfen Sie den wahren Sachverhalt.

Konsortium der Sieben

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author / Cover: Nach einem Motiv von Josef F. Heydendahl, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Am 5. Juli 1984 glückte Professor Hallstrom das fantastische Experiment, winzige Substanzteile zu ent- und zu rematerialisieren. Er errechnete, dass diese Substanzteile im Zustand der Körperlosigkeit mit ungeheurer Geschwindigkeit in der 4. Dimension zu reisen vermochten – also nicht nur durch den Raum, sondern auch in die Vergangenheit und in die Zukunft. Mit seinem Assistenten Frank Jaeger und dem Ingenieur Ben Crocker begann er, diese Entdeckung für die Praxis auszuwerten. Er wollte ein Fahrzeug bauen, das sich und seinen Inhalt entmaterialisieren, dann in ferne Räume und Zeiten reisen, sich dort materialisieren und nach dem gleichen Vorfahren wieder an den Ursprungsort und in die Ursprungszelt zurückversetzen konnte. Nach vier Jahren musste der Professor seine Versuche aus Geldmangel einstellen.

Die superreichen Mitglieder vom „Konsortium der Sieben in London boten ihm aber die fehlenden Millionen unter der Bedingung an, dass sie über den Einsatz der Erfindung bestimmen könnten. Der Professor erklärte sich einverstanden, konnte weiterarbeiten und vollendete am 3. Mai 1992 sein Werk: die Zeitkugel. Seit diesem Tag reisen der Professor, sein Assistent und der Ingenieur im Auftrag des „Konsortiums der Sieben durch die 4. Dimension. Dieser Roman erzählt die Geschichte der Ausführung eines derartigen Auftrags.

1

Er prallte zurück, als hätte ihm jemand mit aller Kraft einen derben Holzknüppel auf die Nase geschlagen. Leichenblass und ächzend lehnte sich Professor Robert Hallstrom an den bemoosten Stamm einer knorrigen Eiche und starrte seine beiden Assistenten und Ingenieure Ben Crocker und Frank Jaeger an, als seien sie eben vom Himmel gefallen.

„Ist Ihnen etwas?", erkundigte sich Frank besorgt.

Ben Crocker, weniger zart besaitet und schon vom äußeren Erscheinungsbild her der robusteste Mann, konstatierte trocken: „Er muss den Teufel oder sonst etwas Unerfreuliches gesehen haben!"

Nach diesem weisen Ausspruch schloss Ben, dass zwischen Hallstroms augenblicklicher schlechter körperlicher Verfassung und der Waldlichtung, die sie eben erspäht hatten, ein enger Zusammenhang bestehen musste.

Der Heerweg nach Leipzig wand sich seit Stunden durch diesen düsteren, unheimlichen und verfilzten Eichenwald und mündete hier ganz überraschend in eine Lichtung.

Eine Lichtung war gleichbedeutend mit einer Ansiedlung, zumindest ein Hof musste vorhanden sein.

In diesen Zeiten, da überall mordendes und plünderndes Soldatengesindel herumzog, war es lebensnotwendig geworden, sich vor Betreten einer Ansiedlung davon zu überzeugen, wer sie besetzt hielt.

Genau das hatte Hallstrom gemacht. Er hatte Ausschau halten wollen. Der Anblick war ihm indes gar nicht bekommen.

Ben und Frank beobachteten den Professor. Aber der traf keine Anstalten, ihnen eine Erklärung zu geben. Er raffte sich unter dem Eindruck ihrer bohrenden und fragenden Blicke lediglich dazu auf, matt den rechten Arm zu heben und mit dem Daumen über seine Schulter zu zeigen.

Hallstrom war etwas sensibler als Frank und Ben, andererseits aber nur sehr schwer aus dem seelischen Gleichgewicht zu bringen. Wenn es ihn jedoch derart aus den Stiefeln stieß, dann musste seine gemachte Entdeckung von ganz schlimmer Art sein.

Wie auf ein verabredetes Kommando hin traten Ben und Frank hinter dem gewaltigen Eichenstamm hervor, der ihnen unweit der Waldlichtung Deckung gewährte. Ein paar bemooste Bäume standen noch vor ihnen. Die Äste begannen weiter oben, sodass der Blick fast frei war.

Frank Jaeger holte tief und ächzend Luft und blieb wie angewurzelt stehen.

Ben Crocker schluckte zweimal krampfhaft und aufgeregt und begann danach gedämpft zu fluchen.

Während ihres dreitägigen Marsches, der sie in die Nähe von Leipzig bringen sollte, hatten sie mehrmals von ferne Brandgewölk am Himmel gesehen und bei Nacht die lodernden Feuerfahnen, die aus einem angesteckten Kloster fuhren. Die rauchenden Ruinen hatten sie am darauffolgenden Morgen passiert und so erfahren, was in der Nacht weithin sichtbar gebrannt hatte. Von den Bewohnern des Klosters hatten sie nicht eine Menschenseele mehr zu Gesicht bekommen - entweder waren die Leute verbrannt oder geflüchtet, oder man hatte sie verschleppt. Sie hatten auch nicht in Erfahrung bringen können, wer dem Kloster den roten Hahn aufgepflanzt hatte. Die bäuerliche Ansiedlung, die zum Kloster gehörte, war ebenfalls eingeäschert.

Bislang hatten sie diesen Krieg, dem man nach seinem Ende den Namen Dreißigjähriger Krieg gab, nur auf Distanz erlebt.

Jetzt aber war er da.

Dort vorn war er mit seiner ganzen Entsetzlichkeit!

Auf der Waldlichtung und genau am Heerweg, der quer über diese Rodung führte, mussten vor kurzer Zeit noch ein paar Häuser gestanden haben. Geschwärzte Lehmmauern ragten trostlos auf. Dünner Rauch kräuselte sich in die Höhe.

Die paar kümmerlichen Felder auf der Lichtung waren zerstampft und vernichtet. Den Spuren nach musste hier eine größere Reiterabteilung gehaust haben.

Mitten auf der Lichtung und als Mittelpunkt der ehemaligen Ansiedlung erhob sich eine wuchtige Eiche mit klobigen Ästen. Bei der Rodung musste man sie absichtlich stehen gelassen haben.

An diesen klobigen und knorrigen Ästen des Baumes hingen Menschen!

Ausgemergelte, abgezehrte Männergestalten in ärmlichen Kleiderfetzen!

Wie seltsame Früchte hatte man sie in diesen Baum hineingehängt!

Wie in einem bösen Traum zählte Ben die Körper der armen Teufel. Es waren siebzehn, und es schien sich um die männlichen Bewohner dieser Ansiedlung gehandelt zu haben.

Junge Burschen waren darunter, kaum dem Kindesalter entwachsen, und Greise mit schlohweißem Haar.

„Die Pest über die Hundesöhne, die das angerichtet haben!", stieß Ben zwischen den Zähnen hervor.

Er griff nach seinem Paralyzer, einer pistolenähnlichen Lähmstrahlwaffe, und richtete ihn auf die struppigen und halbwilden Hunde, die versuchten, nach den Beinen der Gehenkten zu schnappen und einen Bissen zu ergattern.

Vielleicht waren es Hunde aus dieser niedergebrannten Ansiedlung, vielleicht auch ein streunendes Rudel, das aus den Wäldern kam und sich immer dort einfand, wo zuvor die Brandwolken in den Himmel gestiegen waren.

Ben machte kurzen Prozess und jagte zwei gefächerte Schüsse hinüber.

Das dünne, winselnde Kläffen der hungrigen Kreaturen erstarb. Wie versteinert kippten die hochspringenden Tiere der Erde zu und blieben dort liegen.

„Das kann man ja nicht mitansehen", brummte Ben heiser. Als er seine Waffe unter den Umhang und in den Gürtel schob, sah er, dass Frank ebenfalls den Paralyzer gezogen hatte. Er war Frank nur um Sekunden zuvorgekommen.

Vielleicht hatte der Anblick des Baumes mit den Toten Hallstrom derart aufs Gemüt geschlagen. Möglicherweise auch die Beobachtung der zuschnappenden Hunde. Oder beides zusammen.

Frank räusperte sich, um die Kehle freizubekommen.

„Wir bleiben wohl besser im Wald und schlagen einen Bogen um diese Lichtung", meinte er vorsichtig.

„Dafür bin ich auch", stimmte Ben zu. Es verlangte ihn nicht danach, auf den freien Platz hinauszutreten und das entsetzliche Bild aus der Nähe zu betrachten.

Er drehte sich um, kehrte mit Frank hinter den gewaltigen Stamm der bemoosten Eiche zurück und blickte verdutzt auf den Professor, dem die Beine den

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