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Bount Reiniger und die tödliche Fracht: N.Y.D. - New York Detectives: Ein Cassiopeiapress Thriller

Bount Reiniger und die tödliche Fracht: N.Y.D. - New York Detectives: Ein Cassiopeiapress Thriller

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Bount Reiniger und die tödliche Fracht: N.Y.D. - New York Detectives: Ein Cassiopeiapress Thriller

Länge:
132 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Mai 2018
ISBN:
9783739699257
Format:
Buch

Beschreibung

Krimi von A. F. Morland
 
Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.
 
Der Privatdetektiv Bount Reiniger erhält einen neuen, gefährlichen Auftrag. Drei Trucks mit wertvoller Ladung wurden überfallen und ausgeraubt. Beim letzten Überfall tötete man auch den Fahrer. Reiniger gelingt es, sich mit falscher Identität in das Transportunternehmen einzuschleusen. Doch dann wird ein Informant fast vor seinen Augen erschossen, der ihm etwas Wichtiges mitteilen wollte...
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Mai 2018
ISBN:
9783739699257
Format:
Buch

Über den Autor


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Bount Reiniger und die tödliche Fracht - A. F. Morland

München

Bount Reiniger und die tödliche Fracht: N. Y. D. - New York Detectives

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Der Privatdetektiv Bount Reiniger erhält einen neuen, gefährlichen Auftrag. Drei Trucks mit wertvoller Ladung wurden überfallen und ausgeraubt. Beim letzten Überfall tötete man auch den Fahrer. Reiniger gelingt es, sich mit falscher Identität in das Transportunternehmen einzuschleusen. Doch dann wird ein Informant fast vor seinen Augen erschossen, der ihm etwas Wichtiges mitteilen wollte...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

„Ich könnte mir keinen anderen Job als diesen vorstellen", sagte der Truckfahrer Jim Callum zu seinem Beifahrer. Harry Carson zuckte nur mit den Schultern. Kein Kommentar zu diesem Thema. Was hätte er schon sagen sollen? Jim war ein Wahnsinniger. Der konnte 24 Stunden hinter dem Steuer sitzen, wurde nicht müde, und wenn er dann abgelöst wurde, freute er sich schon auf die nächsten 24 Stunden hinterm Steuer. So einem Irren war einfach nicht zu helfen. Wozu also irgendein Wort verlieren, das ja doch bloß in den Wind gesprochen wäre.

„Hinter einem Schreibtisch würde ich eingehen wie ’ne Primel, sagte Callum. „Ich brauch ’nen 22-Tonner wie diesen unterm Hintern, um mich wohlzufühlen. Ich brauche eine Straße, die ich dahin donnern kann. Ich weiß nicht, wie es dir geht, Harry, aber für mich ist jede Fahrt, als würde ich die Welt neu entdecken.

Blödsinn, dachte Harry. Er ist jede Strecke schon zigmal gefahren. Da gibt es nichts mehr zu entdecken. Nicht mal für einen Wirrkopf wie ihn.

Jim verlangsamte das Tempo. Nanu, dachte Carson sofort. Ist er plötzlich krank geworden? Seit wann nimmt der denn den Bleifuß vom Pedal?

„Nun sieh dir die Schweinerei an, Harry!", sagte Jim.

Aha, dachte Carson. Es stimmt etwas nicht mit „seiner" Straße, ’ne Umleitung haben sie ihm vor die Nase gesetzt. Gegen Umleitungen war Jim allergisch. Die mochte er nicht, denn sie führten zumeist über schlechte Straßen. Und schlechte Straßen waren ihm ein Gräuel. Wegen seines Lieblings wegen des Trucks. Es konnte ja eine Achse brechen oder ein Stoßdämpfer kaputtgehen, und das war dann bestimmt genauso schlimm wie für einen normalen Menschen ein Beinbruch.

Während Jim Callum mit grimmiger Miene an der Servolenkung drehte, grinste Harry Carson breit. „Jetzt kannst du die Welt tatsächlich mal neu entdecken, Jim."

Ein missmutiges Knurren war Callums Antwort. Er zog den Truck in eine enge Kurve und begann mit der Entdeckungsfahrt. Ein schmales S lag vor ihnen. Sie entfernten sich von der Hauptstraße. Büsche und Bäume deckten alsbald die Sicht nach hinten ab. Und plötzlich schrie Jim Callum erschrocken auf. Seine himmelblauen Augen wurden riesig. Er leckte sich nervös über die Lippen. Schnell leitete er die Notbremsung ein. Der Truck stand auf kürzeste Distanz.

Eines muss man ihm lassen, dachte Harry Carson. Sein Fahrzeug hat er prima in der Hand. Und er versteht wunderbar schnell zu reagieren.

Hätte Callum nicht so schnell gebremst, dann hätte der 22-Tonner möglicherweise den Mann überrollt, der mit dem Gesicht nach unten auf der Umleitungsstrecke lag.

„Mensch, da liegt einer", sagte Callum erregt.

„Du merkst aber auch alles", brummte Harry Carson. Er schwang die Tür auf und sprang aus dem Truck.

Callum hatte plötzlich ebenfalls Hummeln im Hintern.

„Warte! Ich komme mit!", rief er und sprang auf der anderen Seite heraus. Die kräftige Maschine tuckerte im Leerlauf weiter. Carson erreichte den Mann. Callum kam angewieselt und kniete sich auf den Boden. Plötzlich wurde der Beifahrer bleich. Der vermeintlich Hilfsbedürftige ließ sowohl Fahrer als auch Beifahrer in die finstere Mündung einer Mauser blicken.

Und mit einemmal kam viel Leben in den Mann. Er rollte sich auf den Rücken und schwang den Körper hoch.

„Damit wir uns von Anfang an richtig verstehen, Kameraden: Dies hier ist ein Überfall."

Carson fletschte die Zähne. „Was denn, was denn! Du willst den Truck doch nicht etwa ganz alleine überfallen!"

Das Gesicht des Fremden war mit schwarzer Farbe beschmiert. Er trug eine riesige Sonnenbrille auf der Nase und hatte den Kragen seiner Windjacke hochgeschlagen.

„Du hast recht, sagte der Unbekannte grinsend. „Allein wär’s ein bisschen zu riskant. Weiße Zähne blitzten in seinem Mund. Und das Zahnfleisch leuchtete in hellem Rosa.

„Aber ihr habt es nicht nur mit mir zu tun."

„Bluff!" sagte Jim Callum zornig. Er hatte sich erhoben und begann einzusehen, dass es ein Fehler war, hilfsbereit zu sein. Überrollen hätte er den Kerl sollen. Dann wäre es nicht zu dieser Situation gekommen.

„Schaut euch um!, schlug der Gangster vor. „In diesem Augenblick zielen die Läufe von zwei Tommy Guns auf euch.

„Dann seid ihr also zu dritt", rechnete Harry Carson sich aus.

Callum schaute sich um und sah tatsächlich zwei Typen, die genau wie derjenige aussahen, der vor ihnen stand. Die drei hätten Brüder sein können. Vielleicht sogar Drillinge.

„Was habt ihr vor?", fragte Callum überflüssigerweise.

„Kannst du dir das mit deinem Spatzenhirn nicht denken?", fragte der Gangster zurück.

„Sie wollen den Truck, Jim", klärte der Beifahrer den Fahrer auf.

Den Truck! Callum fuhr ein Eissplitter ins Herz.

„Ihr habt sie wohl nicht alle!", brüllte er aus Leibeskräften. Dass die Tommy Guns näher kamen, schien ihn nicht einzuschüchtern.

„Den Truck kriegt ihr nie im Leben!"

„Spiel bloß nicht den Helden, Kamerad!, schnauzte der Gangster. „Sonst kriegst du ein Loch in die Haut. Oder auch mehrere. Wir sind nicht kleinlich.

„Ich reiß euch die Ohren ab, wenn ihr an meinen Truck geht!"

„Halt keine Volksreden! Dreh dich um!", schnarrte der Gangster. Die beiden anderen standen nun dicht hinter ihm. Ihre Mienen waren verschlossen. Ihre Gesichter waren ebenfalls schwarz angeschmiert. Sie machten einen furchterregenden Eindruck - zumindest auf den Beifahrer, der wusste, wann eine Sache brenzlig war, und wann man die Schnauze halten musste. Ohne, dass der Gangster ihn dazu aufforderte, sich umzudrehen, wandte er sich um. Was jetzt kommen würde, ahnte er. Da er es aber nicht verhindern konnte, fand er sich damit ab. Es würde ein kurzer Schmerz sein. Und dann würde er umkippen. Eine Weile Ohnmacht. Und wenn er die Augen wieder aufschlug, würde alles vorbei sein.

Nicht so Callum. Der stellte sich auf die Hinterbeine, und genau das war das Dümmste, was er tun konnte. Damit reizte er die Gangster, die ohnedies in Eile und nervös waren.

„Umdrehen!", befahl der Gangster dem Fahrer.

„Ihr kriegt meinen Truck nicht!, brüllte Jim Callum. „Meinen Truck kriegt ihr nicht! Er ballte seine mächtigen Fäuste. Im nächsten Moment explodierte seine Rechte am Kinn des Verbrechers. Der Mann flog zurück und wurde von seinen MPi-Freunden aufgefangen.

Harry Carson floss Eiswasser über den Rücken, als er sah, was Callum machte.

Was ich von ihm immer dachte: Er ist verrückt! Er hat keinen Verstand!, hämmerte es im Kopf des Beifahrers.

Jim schnellte herum und hetzte mit langen Sätzen zum Truck. Die Gangster ließen ihm nicht die geringste Chance. Ein Bein vermochte er noch hochzuwerfen. Dann ratterten die Tommy Guns los. Callum tanzte im Kugelhagel und landete blutüberströmt unter dem 22-Tonner.

Dem Beifahrer blieb das Herz stehen, als er sah, wie es mit seinem Kumpel zu Ende ging. Warum hatte er sich bloß so sehr für diesen verdammten Truck eingesetzt? Warum hatte er dem Tod keine kurze Ohnmacht vorgezogen?

Harry Carson vernahm ein knirschendes Geräusch hinter sich. Instinktiv kniff er die Augen zusammen und wartete auf den Schlag, der in seinem Nacken oder am Hinterkopf landen würde.

Da war er schon. Hart, und für keinen noch so kräftigen Mann durchzustehen. Ein riesiges schwarzes Loch tat sich vor dem Beifahrer auf. Er merkte, wie er darauf zufiel und sogleich darin verschwand …

2

Am Abend des 21. November steuerte Bount Reiniger seinen silbergrauen Mercedes 450 SEL die restlichen Meter bis zu dem Gebäude, in dem er wohnte, durch die 7th Avenue.

Sturmwolken, von einem böigen Wind getrieben, waren den ganzen Tag über den Himmel gezogen. Der Wind war jetzt abgeflaut, und Regen fiel grau wie ein Stahldraht im Licht der gelben Straßenlampen. Endlich Nummer 1133. Endlich zu Hause.

Der Mercedes rollte zur Tiefgarage hinunter. Bount stellte den Wagen ab und kroch geschafft heraus. Wenn er zurückspulte, was er heute schon alles getan hatte, kam er auf eine Arbeitszeit von sechsunddreißig Stunden - bloß für diesen einen Tag.

Abgeschlafft stand er im Lift und ließ sich in den 14. Stock hinaufschießen. Oben stolperte er durch

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