Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Die Agentin #24: Serenade für drei Agenten

Die Agentin #24: Serenade für drei Agenten

Vorschau lesen

Die Agentin #24: Serenade für drei Agenten

Länge:
138 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Juni 2019
ISBN:
9783743807600
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 24
von Conrad Shepherd

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Die Geheimformel für ein neu entwickeltes Gerät wurde US-Wissenschaftlern gestohlen. Ein russischer Kurier soll die Konstruktionspläne auf einem Mikrofilm außer Landes schaffen. Bevor ein CIA-Mann das verhindern kann, sterben beide Agenten durch die Hand einer chinesischen Spionin, die die Kapsel mit dem Mikrofilm an sich bringt. Um ihn wiederzubeschaffen, setzt Charles Newton, Leiter einer geheimen Organisationen, die für FBI, CIA und Justizministerium Spezialaufträge koordiniert, seine besten Leute ein: das Trio. Ole Eriksson, Jerry Armstrong und die schöne Natalia Ustinov sollen inkognito während eines Filmdrehs auf einer Luxusjacht die Kapsel austauschen – aber an Bord sind die Feinde in der Überzahl ...
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Juni 2019
ISBN:
9783743807600
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Die Agentin #24

Mehr lesen von Conrad Shepherd

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Die Agentin #24 - Conrad Shepherd

München

Serenade für drei Spione

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg

Band 24

von Conrad Shepherd

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Die Geheimformel für ein neu entwickeltes Gerät wurde US-Wissenschaftlern gestohlen. Ein russischer Kurier soll die Konstruktionspläne auf einem Mikrofilm außer Landes schaffen. Bevor ein CIA-Mann das verhindern kann, sterben beide Agenten durch die Hand einer chinesischen Spionin, die die Kapsel mit dem Mikrofilm an sich bringt. Um ihn wiederzubeschaffen, setzt Charles Newton, Leiter einer geheimen Organisationen, die für FBI, CIA und Justizministerium Spezialaufträge koordiniert, seine besten Leute ein: das Trio. Ole Eriksson, Jerry Armstrong und die schöne Natalia Ustinov sollen inkognito während eines Filmdrehs auf einer Luxusjacht die Kapsel austauschen – aber an Bord sind die Feinde in der Überzahl ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der Mann lag in tiefem Schlummer — wie geplant. Und atmete laut.

Buchanan verzog den Mund. Mit angehaltenem Atem ging er tiefer ins Zimmer hinein. Da er Profi war wie der Schlafende, wusste er ungefähr, wo er zu suchen hatte. Und als er den wuchtigen Schreibstift im Necessaire des Mannes gefunden hatte, war er fast ein bisschen enttäuscht, dass sein Gegner kein besseres Versteck ausgesucht hatte. Vorsichtig schraubte er die Kappe ab, entfernte den Clip. Dann drehte er den Stift herum. Eine Metallkapsel rutschte heraus. Sie glich einer Geschosshülse. Er hielt sie sekundenlang zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand, die rechte griff in die Tasche und brachte eine identische Metallkapsel hervor, die er an Stelle der ersten in den Hohlraum platzierte. Das war dann auch schon alles. Er schloss den Schreibstift wieder.

Er war fast fertig damit, als er ein Geräusch zu hören glaubte. Er hielt inne und lauschte.

Als er nichts weiter vernahm, verstaute er den Stift im Necessaire und schloss die Tasche.

In diesem Augenblick ging das Licht an.

Buchanan wirbelte herum.

In der Tür stand ein Mädchen: ziemlich schlank, in einem weißen Hotelkittel. Ihr Gesicht war oval, hübsch, unbeweglich. Buchanan sah, dass sie blaue Augen hatte. Unter ihrem Häubchen quoll in reizender Unordnung brünettes Haar hervor. Sie schien zu lächeln, als sie abdrückte. Die mit einem Schalldämpfer versehene kleine Automatic in ihrer Hand hustete trocken.

Buchanans Hand, nach dem Revolver im Achselholster greifend, blieb auf halbem Weg hängen.

Das Girl machte einen Schritt nach vorn und schoss noch einmal. Buchanan sackte lautlos zu Boden. Auf seinem Gesicht gefror das Staunen, als er starb.

Das Mädchen ging rasch zu dem Toten und beugte sich zu ihm. Als es sich erhob, hatte der Mikrofilm abermals den Besitzer gewechselt. Sie zerrte dem Toten den Revolver aus dem Schulterholster — er war ebenfalls schallgedämpft —, stellte sich breitbeinig über ihn und visierte die Gestalt unter dem Laken an.

Die 38er Webley Fosbery blaffte. Einmal. Zweimal.

Unter dem Laken rührte sich die Gestalt. Ein Gesicht tauchte auf. Der Mund darin öffnete sich, die Augen starrten irr. Langsam, zögernd bewegte der Mann den Kopf hin und her, streckte abwehrend die Hände aus, versuchte aus dem Bett zu kommen.

Sie schoss wieder.

Zielte, drückte ab.

Der Mann im Bett sank vornüber und starb.

Sie lauschte einen Augenblick mit zur Seite geneigtem Kopf. Nichts rührte sich. Licht drang auch keines durch die dicken Vorhänge nach draußen, die dieser CIA-Mann zugezogen hatte, als er ins Zimmer kam.

Sie beugte sich zu Buchanans Leiche hinunter, öffnete mit einiger Mühe die Finger seiner rechten Hand und drückte ihm seinen eigenen Revolver hinein.

Die Automatic, mit der sie ihn erschossen hatte, legte sie neben das Bett des zweiten Toten auf den Boden. So, als hätte der sie verloren, als ihn der Tod ereilte.

Sie wandte sich ab, stieg über Buchanans Leiche und ging zur Tür. Der Korridor war leer. Rasch ging sie davon.

2

Ole Eriksson kam aus dem Bad. In den vergangenen fünfzehn Minuten hatte er geduscht und sich rasiert — jetzt fühlte er sich nach der Party, die sich bis in die Morgenstunden hingezogen hatte, wieder ausgezeichnet. Vorerst wenigstens — die Nachwirkungen würde er erst später zu spüren bekommen.

Er trank einen gewaltigen Schluck Orangensaft aus der Karaffe, die ihm der aufmerksame Etagenkellner noch in der Nacht geliefert hatte, dann zündete er sich die erste Zigarette an.

„Ich fürchte, murmelte der Mann mit dem blonden Haar, „es wird ein harter Tag werden.

Er ging zum Telefon, verlangte den Zimmerservice und bestellte Frühstück. Nachdem das erledigt war, ging er zum TV-Gerät, schaltete es ein und wartete auf die Morgennachrichten.

Sie schilderten, inzwischen als dritte Wiederholung und stark gekürzt, eine Zusammenfassung der gestrigen Show im „Trocadero, deren einmaliger Höhepunkt der Vierzigminutenauftritt des „Trios gewesen sei.

Ole grinste matt. Gestern waren Natalia, der Kleine und er zur Hochform aufgelaufen. Das exklusive Publikum im „Trocadero" hatte minutenlang gerast und Zugaben verlangt.

Der Sprecher schloss: „Wie soeben gemeldet, geschah in der Nacht zum heutigen Tag in einem New Yorker Hotel ein Verbrechen, das von äußerst mysteriösen Umständen begleitet war. Wie ..."

Ole schaltete ab.

Ole Eriksson, Ende zwanzig, mit einigen scharfen Kerben im Gesicht und einer Menge Lachfalten um die blauen Augen, setzte sich in einen Sessel und frühstückte in Ruhe. Dann hob er die Fersen an, bis sie auf der Rücklehne eines anderen Sessels lagen. In dieser bequemen Stellung griff er nach dem Telefon.

„Sie?", fragte eine verwunderte Frauenstimme, als er seinen Namen genannt hatte.

„Ich", bestätigte Ole.

„Ich bin zwar gebührend entzückt darüber, sagte Cora Merill, „dass mich der geheimnisumwitterte Große ...

„Keine Komplimente auf nüchternen Magen!"

„ ... der mysteriöse Leadgitarrist des noch mysteriöseren 'Trios' zu nachtschlafender Zeit anruft. Trotzdem frage ich mich, was Sie wünschen."

„Einiges, sagte er vergnügt. „Erstens: Haben Sie die Blümchen bekommen?

Ein erstaunter Ausruf.

„Die waren also von Ihnen. Hätte ich mir denken können, meinte sie. „Herzlichen Dank dafür. Wozu diese Aufmerksamkeit?

„Gefallen sie Ihnen wenigstens?"

„Sehr."

Ole war zufrieden. Er nahm die Füße von der Sessellehne, obwohl Cora davon keine Ahnung haben konnte. Sie war ein langbeiniges Geschöpf, mit großen Augen und offenem Haar. Ein rundum bemerkenswerter Anblick. Und sie war nach dem Auftritt im „Trocadero" nicht von der Seite Oles gewichen. Jetzt murmelte er:

„Ich erinnere mich noch an Ihren großen Auftritt gegen zwei Uhr. Wer war denn der ekelhafte Bursche, der Sie daran hinderte, Ihren Striptease zu vollenden?"

„War ein bleibender Eindruck, wie?" Sie lachte eindeutig ironisch.

„Sehr bleibend, versetzte Ole und schnippte mit den Fingern. „So bleibend, dass ich Sie bitten möchte, eine Privatvorstellung ganz für mich allein zu geben.

Ein kunstvoll heiseres Gurren drang aus dem Hörer.

„Das könnte wirklich für uns ein bisschen gefährlich werden, Großer. Finden Sie nicht?"

„Gefahr, erklärte er kaltschnäuzig, „macht manches nur noch reizvoller.

„War das ein weiterer Wunsch?"

„Hmm, ja."

Schweigen. Dann: „Ich kann Ihrer schmeichelhaften Einladung diesmal gerade noch widerstehen."

Er antwortete in vertraulichem Ton: „Ein anderes Mal gibt’s vielleicht nicht."

„Liegt bei Ihnen, Großer. Dies als Trost."

Ole grinste sein Spiegelbild im Fensterglas an und sagte: „Halten Sie mich nicht für aufdringlich, Cora-Darling, aber darf ich Sie wenigstens zum Essen einladen?"

„Ich fürchte, dafür reicht meine Zeit nicht", klang es zögernd aus dem Hörer.

„Wir könnten toll zu Abend essen, danach in meinem Apartment ein paar Trio-Hits auf der HiFi-Anlage spielen — nebst einigen anderen Spielchen, die ich kenne."

„Sie scheinen ja ein ziemlicher Wüstling zu sein, meinte sie mit warnendem Tonfall. „Wofür halten Sie mich?

„Für das bezauberndste Wesen unter kalifornischer Sonne ..."

„Ihren Vorschlag kann ich mit einem einzigen Wort beantworten."

„Und?"

„Morgen. Ihrem Tonfall nach schien sie zu lachen. „Morgen Abend habe ich Zeit. Holen Sie mich gegen acht Uhr ab — meine Adresse haben Sie ja. Okay?

„Sind Sie sicher, Cora-Darling, fragte er skeptisch, „ob Sie das auch wollen?

„Lassen Sie sich überraschen, Großer. Bye!"

Ehe er sich von seiner Verblüffung erholt hatte, war die Leitung tot. Nachdenklich legte er den Hörer auf, nahm das Kinn zwischen Zeigefinger und Daumen und überlegte sekundenlang, wie groß seine Chancen waren. Von einigen Ahnungen geplagt, murmelte er: „Nicht übermäßig groß, Sportsfreund, will mir scheinen. Na, warten wir’s ab ..."

Er

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Die Agentin #24 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen