Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Was nur der Klinikchef weiß: Arztroman

Was nur der Klinikchef weiß: Arztroman

Vorschau lesen

Was nur der Klinikchef weiß: Arztroman

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739645841
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Der Chefarzt der Wiesen-Klinik, Dr. Richard Berends, kümmert sich mit großem Einsatz um seine Patienten und hat ein Herz für Liebende. So möchte er den Konzernchef der Immuno-Werke Martin Wennemann und Onkel von Rene Franke überzeugen, der großen Liebe seines Neffen nicht im Wege zu stehen. Doch Martin Wennemann hat andere Pläne. Er hofft auf eine Fusion mit den Sanita-Werken, indem er Rene mit der Tochter des Chefs verkuppelt. Doch dann geschieht das Unerwartete: Martin Wennemann wird entführt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
27. Juni 2019
ISBN:
9783739645841
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Was nur der Klinikchef weiß

Mehr lesen von A. F. Morland

Buchvorschau

Was nur der Klinikchef weiß - A. F. Morland

München

WAS NUR DER KLINIKCHEF WEIß

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.

Der Chefarzt der Wiesen-Klinik, Dr. Richard Berends, kümmert sich mit großem Einsatz um seine Patienten und hat ein Herz für Liebende. So möchte er den Konzernchef der Immuno-Werke Martin Wennemann und Onkel von Rene Franke überzeugen, der großen Liebe seines Neffen nicht im Wege zu stehen. Doch Martin Wennemann hat andere Pläne. Er hofft auf eine Fusion mit den Sanita-Werken, indem er Rene mit der Tochter des Chefs verkuppelt. Doch dann geschieht das Unerwartete: Martin Wennemann wird entführt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© Cover by Rido/123RF, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Es war einer jener Tage, an denen es in der Wiesen-Klinik drunter und drüber ging, doch das konnte Dr. Richard Berends, den Chefarzt, nicht aus der Ruhe bringen.

Er war ein Turm in der Schlacht und strahlte unerhört viel Ruhe aus. Wer sich an ihm ein Beispiel nahm, lief keinesfalls Gefahr, in Hektik zu verfallen.

Der Chefarzt kümmerte sich um einen Patienten im Koma, der seit Stunden keinerlei Anzeichen erkennen ließ, dass er zu Bewusstsein kommt. Der Mann schlug um sich und warf sich ständig im Bett herum. Dr. Berends sprach mit der Sitzwache, einer jungen Krankenschwester.

„Keine Anzeichen von Besserung, Herr Chefarzt, sagte sie. „Der Patient ist immer noch sehr unruhig, deshalb auch sehr erschöpft.

„Wir werden ihm ein Beruhigungsmittel geben", entschied Dr. Berends. Er veranlasste, dass der Patient Chloralhydrat bekam und begab sich anschließend in die Aufnahme, um dort auszuhelfen. Um halb elf wurden neue Patienten eingeliefert, und bis Nachmittag um vier waren sechzehn internistische Neuaufnahmen registriert. Hinzu kamen noch fünf Patienten für die Chirurgie.

Als Dr. Charlotte Berends, die hübsche Frau des Chefarztes, in der Aufnahme erschien, hatte Richard noch neun Neuaufnahmen vor sich.

„Ich möchte mich nur kurz abmelden, sagte die Internistin. Für gewöhnlich arbeitete sie nur halbtags in der Wiesen-Klinik, damit der kleine Michael Richard nicht zu wenig Nestwärme bekam. Aber wenn Not am „Mann war, blieb Charlotte auch schon mal länger.

„Küss den Jungen von mir!", bat der Chefarzt.

„Ich werde ihm ein Foto von seinem lieben Vati zeigen, damit er nicht vergisst, wie er aussieht."

„Ich bin zum Abendessen zu Hause."

„Wirklich?", fragte seine Frau zweifelnd.

Er schmunzelte. „Du kannst mich beim Wort nehmen", erklärte er.

„Welche Strafe nimmst du freiwillig auf dich, wenn du wortbrüchig wirst?"

„Die Gefahr besteht nicht."

„Gesetzt den Fall ..."

„Dann tue ich einen ganzen Tag lang nur, was meine liebe Familie von mir verlangt. Ist das ein Wort?"

„Ich warne dich! Dein Sohn und ich, wir lassen keine Ausreden gelten", sagte die junge Medizinerin und ging.

Die Sitzwache rief Dr. Berends fünf Minuten später zu dem Komapatienten, dessen Vene, in der die Infusionsnadel steckte, blutete. Der Chefarzt ging hinauf und schaute es sich an.

Dr. Jürgen Büttner hatte die Vene fest mit elastischen Binden umwickelt. Sie waren bereits blutgetränkt, und die Sitzwache war ziemlich aufgeregt, weil Dr. Büttner nicht zu erreichen gewesen war.

Dr. Richard Berends erneuerte die Binden. Nach wie vor stand der Patient unter der Wirkung des Beruhigungsmittels Chloralhydrat, und mit einer Besserung war in den nächsten vierundzwanzig Stunden wohl kaum zu rechnen.

Als der Chefarzt das Krankenzimmer verließ, begann die Besuchszeit. Menschen mit Blumen, Schokolade, Zeitungen und dergleichen bevölkerten die Flure. Die einen zielstrebig, die anderen suchend.

„Dr. Berends! Dr. Berends!", rief jemand hinter dem Leiter der Wiesen-Klinik.

Der Mann blieb stehen und wandte sich, die Hände in die Kitteltaschen schiebend, um. Ein hübsches, blondes Mädchen kam mit strahlenden blauen Augen auf ihn zu.

„Fräulein Petersen", sagte er erfreut.

„Sie erkennen mich wieder? Bei so vielen Patienten?"

„Man sagt mir ein hervorragendes Personengedächtnis nach", erklärte der Mediziner.

„Das kann ich nur bestätigen", sagte Claudia Petersen.

„Ich hoffe, es geht Ihnen gut."

„Oh ja, ich kann nicht klagen", antwortete die Besucherin.

Dr. Berends hatte der jungen Frau vor zwei Jahren den entzündeten Blinddarm entfernt. Er erinnerte sich, dass er ihr hatte versprechen müssen, ihr nur einen ganz kleinen Schnitt zu machen, und heute sagte sie, sie wäre mit der Narbe sehr zufrieden, das wäre so ein verschwindend kleiner Strich, den man nur sehe, wenn man ihn suche.

„Und wie geht es Ihnen?", erkundigte sich Claudia. Sie hatte damals ein sehr gutes Verhältnis zum Chefarzt gehabt. Er hatte ihr viel von seiner Zeit gewidmet.

Richard lächelte. „Es ist alles in bester Ordnung."

„Das hört man gern."

„Was führt Sie in die Wiesen-Klinik?", wollte der Mediziner wissen.

„Eine Freundin von mir liegt hier: Eva Nielsen."

„Der Gallenstein", sagte Dr. Berends.

Die Patientin hätte schon früher in die Klinik kommen sollen, aber sie hatte die unvermeidliche Operation immer wieder hinausgeschoben, bis die Beschwerden so unerträglich geworden waren, dass kein weiterer Aufschub mehr möglich war. Eva Nielsen hatte nicht gewusst, wie leichtfertig sie dabei ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte. Es hätte zu einem Absterben der Gallenblasenwand mit Durchbruch kommen können. Eine schwere Peritonitis wäre die Folge gewesen, wenn sich der eitrige Inhalt in die Bauchhöhle ergossen hätte. Zum Glück war es dazu nicht gekommen, und der Patientin ging es den Umständen entsprechend gut.

„Eva schwärmt von Ihnen, verriet ihm Claudia Petersen. „Sie ist von Ihnen sehr begeistert. Wissen Sie, was sie mir gestanden hat? Wenn Sie nicht schon glücklich verheiratet wären, würde sie alle Anstrengungen unternehmen, um Sie zu kriegen. Stört Sie das?

Richard lachte. „Aber nein, im Gegenteil. Welchem Mann schmeichelt es nicht, zu hören, dass er auch bei anderen Frauen Chancen hat."

Der Mediziner wollte wissen, ob Claudia noch mit dem jungen Musikstudenten befreundet war, von dem sie ihm vor zwei Jahren so viel vorgeschwärmt hatte.

„Hieß er nicht Paul Hebel?", fragte Dr. Berends.

„Sie verblüffen mich immer mehr, sagte Claudia und lachte. „Sogar den Namen haben Sie behalten.

„Gibt es diesen Paul Hebel noch in Ihrem Leben?"

„Nein, mit Paul ist es aus. Es war vorbei, kurz nachdem ich die Wiesen-Klinik verließ. Er hatte sich in der Zwischenzeit eine andere angelacht."

„Das muss Sie ziemlich hart getroffen haben."

„Ich habe eine Woche lang mein Kissen voll geheult, dann war ich darüber hinweg", gestand die ehemalige Patientin.

„Mittlerweile gibt es einen anderen jungen Mann an Ihrer Seite, nehme ich an. Wenn eine Frau so phantastisch aussieht wie Sie, fehlt es bestimmt nicht an Verehrern."

Claudia senkte den Blick und seufzte tief.

„Was soll das heißen?", fragte Dr. Berends.

„Irgendwie scheine ich in dieser Hinsicht kein Glück zu haben", sagte Claudia Petersen. Es hörte sich traurig an.

„Liebt der junge Mann Sie nicht?"

„Doch, aber ... Ach, ich will Sie damit nicht behelligen. Sie haben mit Ihrer Arbeit in der Klinik genug zu tun. Es wäre nicht richtig, Ihnen auch noch etwas vorzujammern. Ich muss jetzt gehen. War nett, Sie wiedergesehen zu haben."

„Werden Sie Ihre Freundin noch öfter besuchen?", wollte der Arzt wissen.

„Ja, das habe ich vor. Warum fragen Sie?"

„Bringen Sie doch mal Ihren neuen Verehrer mit. Ich würde ihn gern kennenlernen."

„Wozu?", fragte Claudia überrascht.

Der Chefarzt hob die Schultern. „Er interessiert mich."

„Na schön, bei meinem nächsten Besuch wird er mich begleiten."

2

Sie brachte ihn tatsächlich mit, einen jungen, gut aussehenden Mann, schlank, sportlich und blond wie sie. Dr. Berends fand, dass die beiden großartig zusammenpassten, und ihre Meinung war das auch, aber jemand anders dachte nicht so.

Das Paar saß in Dr. Berends’ Büro. An diesem Tag war nur wenig in der Wiesen-Klinik zu tun, und der Chefarzt hatte Zeit, sich mit Claudia Petersen und deren Freund, dessen Name Rene Franke war, zu unterhalten.

Veronika Baier, die Sekretärin des Chefarztes, hatte Kaffee gekocht, der nicht

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Was nur der Klinikchef weiß denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen