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Ein Fall für Sid & Sue Harrison #1: Als Köder eine Leiche

Ein Fall für Sid & Sue Harrison #1: Als Köder eine Leiche

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Ein Fall für Sid & Sue Harrison #1: Als Köder eine Leiche

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Feb. 2018
ISBN:
9783739650272
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Fall für Sid und Sue Harrison - Band 1
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 128 Taschenbuchseiten.

Sid Harrison, wohlhabender Hobby-Detektiv und verhinderter Einbrecherkönig, und seine attraktive Frau Sue werden zufällig Zeugen eines grausigen Leichenfunds. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Juwelendieb, der nach einem Einbruch ermordet wurde. Die wertvollen Schmuckstücke, die er dem reichen Geschäftsmann Roman Jekyll gestohlen hat, sind jedoch nicht aufzufinden. Da er die New Yorker Polizei für unfähig hält, beauftragt Jekyll Sid Harrison, den Schmuck wiederzubeschaffen. Als Sohn eines Diebes kennt sich Sid in der Unterwelt genauso aus wie in der Welt von Recht und Gesetz - für die er sich entschieden hat. Nicht nur einmal gerät er in brenzlige Situationen, während er Jagd auf die Juwelen macht ...
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Feb. 2018
ISBN:
9783739650272
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Buch

Über den Autor


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Als Köder eine Leiche

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Sid Harrison, wohlhabender Hobby-Detektiv und verhinderter Einbrecherkönig, und seine attraktive Frau Sue werden zufällig Zeugen eines grausigen Leichenfunds. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Juwelendieb, der nach einem Einbruch ermordet wurde. Die wertvollen Schmuckstücke, die er dem reichen Geschäftsmann Roman Jekyll gestohlen hat, sind jedoch nicht aufzufinden. Da er die New Yorker Polizei für unfähig hält, beauftragt Jekyll Sid Harrison, den Schmuck wiederzubeschaffen. Als Sohn eines Diebes kennt sich Sid in der Unterwelt genauso aus wie in der Welt von Recht und Gesetz - für die er sich entschieden hat. Nicht nur einmal gerät er in brenzlige Situationen, während er Jagd auf die Juwelen macht ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der Mörder kam völlig unerwartet zu ihnen. Sie lagen nackt nebeneinander im Bett. Ihre Körper waren schweißbedeckt. Langsam ebbten die hohen Wogen der Leidenschaft ab. Ihre Herzen schlugen noch schnell. Ein angenehmes, berauschendes Gefühl erfüllte sie beide. Inzwischen stieg der Killer durch eines der Fenster ins Haus. Er hatte sein Gesicht mit Ruß geschwärzt. Wie eine Ausgeburt der Hölle sah er aus. Obwohl er einen Klumpfuß hatte, bewegte er sich schnell und lautlos durch die Räume. Endlich erreichte er das Schlafzimmer. Vorsichtig trat er an die Tür heran. Er legte sein Ohr gegen das Holz und hielt lauschend den Atem an. Ein hämischer Ausdruck zuckte über sein schwarzes Gesicht. Der Killer drehte am Türknauf. Absolut lautlos. Als die Tür weit genug offen war, setzte der Killer seinen Klumpfuß in den Raum.

Eiskalt richtete der Eindringling die Düse seines Mini-Flammenwerfers auf das Bett, in dem der Mann und die Frau lagen ...

Linda sah ihn und fuhr mit einem krächzenden Schrei hoch. Paul hatte das Gefühl, ein stromführendes Kabel angefasst zu haben. Sein Kopf ruckte herum. In der Dunkelheit des Raumes stand der reglose Killer. Ehe Paul reagieren konnte, passierte das Unglück schon. Eine grelle, sengende Flamme fauchte den beiden Nackten entgegen. Die mörderische Hitze nahm ihnen schlagartig den Atem. Innerhalb weniger Sekunden raubte das Höllenfeuer den Opfern das Leben. Sie fielen übereinander. Gierig ergriffen die Flammen vom Bett Besitz. Das wütende Feuer wühlte sich in die Kissen, griff rasend schnell um sich, leckte zum Bettbaldachin hoch und verschlang auch ihn in kürzester Zeit. Während das Feuer im Schlafzimmer tobte, stellte der Killer das gesamte Haus auf den Kopf. Er fand nicht, was er suchte, musste unverrichteter Dinge das Haus verlassen. Dicke Rauschschwaden krochen hinter ihm her, wälzten sich über den Boden, ergriffen schließlich vom ganzen Gebäude Besitz.

Einen Augenblick blieb der Killer vor dem Haus stehen. Über dem Long Island Sound hing ein leuchtendgelber Theatermond. Voll und riesig. In der unmittelbaren Nachbarschaft war es noch ruhig. Aber nicht mehr lange. Irgendjemand würde den Brand bemerken und gleich darauf Alarm schlagen. Dann kamen Feuerwehren und Polizeifahrzeuge hierher - und vorbei war es mit der romantischen, erholsamen Ruhe.

Der Mann wandte sich nach links. Er kletterte über einen Zaun und stahl sich im Schutze mehrerer ausladender Baumkronen zu jenem Wagen zurück, mit dem er hierhergekommen war. Das Fahrzeug war nicht sein Eigentum. Und das Kennzeichen wiederum passte nicht zu dem roten Mustang, in den sich der Killer nun setzte. Wagen und Kennzeichen waren gestohlen. Der Mörder war der Meinung, ein umsichtiger und vorsichtiger Mann zu sein.

Er schloss die Zündung kurz. Die Maschine erwachte zu röhrendem Leben. Langsam setzte sich der Mustang in Bewegung.

Es würde noch fünf Minuten dauern, bis die ersten Flammen aus den Fenstern des Gebäudes schlugen.

Bis dahin würde der Killer über alle Berge sein ...

2

Sue - das Aufregendste, was die Natur je erschaffen hat - schüttelte lächelnd das blonde Haar mit dem eigenwilligen Bronzeton. „Nein, vielen Dank, Ina, sagte sie zu ihrer rundlichen Freundin, in deren Haus sie sich seit nunmehr drei Tagen aufhielt. „Keinen weiteren Drink mehr.

Ina Mortimer stand hinter dem spanischen Tresen der Bar. „Bist du sicher, Liebes?"

„Ein Manhattan, ein Whisky Pour, ein Highball und ein Gin Fizz sollten reichen, sagte Sue. „Es genügt mir, wenn du mich hier bei dir wohnen lässt. Du brauchst dir nicht die Mühe zu machen, mich zur Alkoholikerin zu erziehen, Ina. Das würdest du nicht schaffen.

Ina zuckte die Achseln. Das sollte heißen: Ganz wie du willst. Sie nahm sich einen Campari, gab einen Schuss Wodka dazu, spritzte das Ganze mit Sodawasser auf und kam zu dem Sofa, auf dem Sue saß. Ina hatte brandrotes Haar. Sie trug es so kurz wie John Lennon, nachdem ihn Yoko Ono verlassen hatte. Ihre Figur vertrug Prädikate wie mollig und üppig. Die neue Mode - Wadenlänge - kam ihr wegen ihrer etwas zu dick geratenen Beine sehr zustatten.

Ina war in der Werbebranche tätig. Sie verdiente ausgezeichnet. Auf ihrem Long Island Haus lastete keine Hypothek wie auf vielen anderen in dieser Gegend. Ina setzte sich mit ihrem Campari-Wodka-Soda neben Sue. Eine jahrelange Freundschaft verband die Mädchen. Sie bedauerten beide, einander so selten zu sehen.

Doch nun hatte sich ihnen die Chance geboten, einiges vom Versäumten nachzuholen. Sowohl Sue als auch Ina Mortimer hatten sofort zugegriffen.

Folgende Umstände hatten dazu geführt: Sid - Sues Mann - hatte sich mit einigen Kerlen herumgeschlagen, die glaubten, mit ihm noch eine alte Rechnung begleichen zu müssen. Da Sid an seiner Sue sehr hing, hatte er sie beizeiten aus dem Schussfeld abgeschoben. Zuerst hatte Sue nicht von Sids Seite weichen wollen, doch dann hatte sie sich an Ina Mortimer erinnert.

Ein Anruf hatte genügt. Und nun wohnte Sue seit drei Tagen in Inas Haus am Long Island Sound, machte sich Sorgen um Sid und wartete täglich auf seinen Anruf, mit dem er ihr verkünden würde, dass er noch unversehrt und bester Dinge war.

„Eigentlich schade, dass du nicht ganz hier bist, Sue", sagte Ina schmunzelnd.

Sues veilchenblaue Augen richteten sich auf die Rothaarige. „Wie meinst du das?"

„Na ja, deine Gedanken weilen ja pausenlos bei diesem Göttergatten ...", sagte Ina Mortimer bedauernd.

„Du hast recht. Ich mache mir Sorgen um Sid."

„Sid ist ein ausgeschlafener Knabe. Der weiß, was er tut und wie er sich gegen die Leute schützen kann, die ihn aus Leder wollen. Ina nippte an ihrem Drink. Hinterher leckte sie sich genießerisch die feuchten Lippen. „Warum wendet er sich mit seinem Problem eigentlich nicht an die Polizei?

„Die könnte ihm nicht helfen", sagte Sue.

„Verstehe ich nicht." Ina schüttelte den Kopf.

„Es kommen täglich Hunderte Leute zur Polizei, Ina. Sie behaupten die verrücktesten Sachen. Die Cops müssen sie alle nach Hause schicken. Auch dann, wenn sie die Wahrheit sagen. Die Polizei kann kaum mal vorbeugende Maßnahmen treffen. Sie hat genug mit den Dingen zu tun, die bereits passiert sind, verstehst du? Deshalb muss Sid versuchen, mit seinem Problem allein fertigzuwerden."

„Er schafft es, sagte Ina Mortimer zuversichtlich. Sie sagte es nicht bloß, um Sue moralisch aufzurichten. Es war ihre ehrliche Meinung. „Du solltest dich damit nicht so sehr quälen, Sue. Du wirst sehen. Morgen oder spätestens übermorgen ruft Sid hier an und sagt, du sollst wieder nach Hause kommen. Wir sollten die kurze Zeit, die uns bleibt, nicht mit Trübsal blasen verbringen. Was hältst du von einer Angelpartie auf dem Sound?

„Jetzt?, fragte Sue erstaunt. „Morgen früh. Im Morgengrauen.

„Wir beide?"

„Wer sagt, dass der Angelsport nur Männern vorbehalten ist?", lachte Ina.

„Hast du alles, was man dazu benötigt?", erkundigte sich Sue.

Ina nickte eifrig. „In mehrfacher Ausführung sogar. Ist’s abgemacht, Sue?"

„Okay."

Ina stellte ihr Glas weg und klatschte begeistert in die Hände. „Du bist ein Schatz, Sue. Du wirst sehen, Angeln ist das Aufregendste und zugleich Beruhigendste, was du tun kannst. Es wird dich auf andere Gedanken bringen. Es wird dir gefallen. Ina sprang auf. Dann werde ich gleich mal mein Motorboot klarmachen. Und anschließend legen wir uns in die Falle, damit wir morgen früh keine Streichhölzer brauchen, um unsere Augen offen zu halten.

Sues Freundin eilte aus dem Haus. Sue folgte ihr. Ein Lächeln spielte um ihre vollen Lippen. Ina war wirklich ein nettes Mädchen. Sie gab sich die größte Mühe, um ihr, Sue, den Aufenthalt in diesem Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Ina war der Übermut in Person. Vor sich hinträllernd rannte sie die Natursteinstufen zum Anlegesteg hinunter.

Sue trat auf die Terrasse. Sie trug ein blutrotes Kleid mit Spaghettiträgern. Eine sanfte Brise umspielte sie und bewegte den Stoff ihres Kleides. Nach knapp fünf Minuten war Ina Mortimer wieder zurück. Sue lachte über ihren kindlichen Eifer. „Alles erledigt?", erkundigte sie sich.

„Das Boot ist einsatzbereit, nickte Ina. „Und nun kommandieren wir uns selbst zum Matratzenhorchdienst ab!

Sue nickte.

Durch Zufall blickte sie an Ina Mortimer vorbei. Plötzlich stockte ihr der Atem. Ina schaute sie erschrocken an. „Um Himmels willen, Sue, was ist mit dir?"

Sue wies auf das Nachbarhaus. Es war dreihundert Meter von ihnen entfernt. Flammen schlugen aus den Fenstern. „Dort brennt es!", stieß Sue aufgeregt hervor.

Ina zuckte herum. Ihre Augen wurden doppelt so groß. „Tatsächlich. Das

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