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Jagd auf STAR KING: Cassiopeiapress SF
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eBook168 Seiten1 Stunde

Jagd auf STAR KING: Cassiopeiapress SF

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Über dieses E-Book

Science Fiction von Harvey Patton

Der Umfang dieses Buchs entspricht 145 Taschenbuchseiten.

Eigentlich wollten die beiden Detektive Mark Wilding und Berry Salomon in den wohlverdienten Urlaub gehen, doch ihr Manager von der Interstellar Detective Agency kann sie überreden, noch einen ,kleinen Auftrag' zu übernehmen. Schnell stellt sich jedoch für die beiden Detektive heraus, dass dieser Auftrag nicht so klein und schon gar nicht harmlos ist, wie zuerst angenommen. Bei genauerer Betrachtung eines Foto fällt Wilding sofort auf, dass der lang gesuchte Raumpirat Star King, der sich nun Kersh nennt, seine Finger mit im Spiel hat. Sofort heften sie sich an seine Fersen und erleben eine unerfreuliche Überraschung ...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum12. Juni 2018
ISBN9783743870918
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    Buchvorschau

    Jagd auf STAR KING - Harvey Patton

    München

    Jagd auf Star King

    Science Fiction von Harvey Patton

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 145 Taschenbuchseiten.

    Eigentlich wollten die beiden Detektive Mark Wilding und Berry Salomon in den wohlverdienten Urlaub gehen, doch ihr Manager von der Interstellar Detective Agency kann sie überreden, noch einen ,kleinen Auftrag‘ zu übernehmen. Schnell stellt sich jedoch für die beiden Detektive heraus, dass dieser Auftrag nicht so klein und schon gar nicht harmlos ist, wie zuerst angenommen. Bei genauerer Betrachtung eines Foto fällt Wilding sofort auf, dass der lang gesuchte Raumpirat Star King, der sich nun Kersh nennt, seine Finger mit im Spiel hat. Sofort heften sie sich an seine Fersen und erleben eine unerfreuliche Überraschung ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © Cover: Nach Motiven von Pixabay mit Steve Mayer, 2018

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    „Zurück, Berry!", rief der große, breitschultrige Mann, der soeben die Gangway des Passagierraumers herabkam. Der Collie, der sich angeschickt hatte, eine nette junge Dame zu beschnuppern, machte widerwillig kehrt und kam zu seinem Herrn zurück.

    „Dass du es doch nie lassen kannst, rügte ihn dieser, während sie auf den Ausgang des Raumhafens zustrebten. „Was sollen denn die Leute von uns denken?

    „Das ist mir ziemlich egal, mein Lieber, antwortete der Hund verdrossen, nachdem er sich mit einem raschen Rundblick davon überzeugt hatte, dass ihnen niemand zuhören konnte. „Musst du mir selbst dieses harmlose Vergnügen noch verderben?

    „Ein guterzogener Hund stellt keinen jungen Damen nach", belehrte ihn sein Herr. Der Hund lachte höhnisch auf.

    „Das tun nur schlecht erzogene Detektive, wie?, konterte er. „Na, warte mal ab, bis wir ...

    Ein warnendes Zischen des Mannes ließ ihn verstummen, als eine Gruppe von Reisenden in ihre Nähe kam. Er knurrte noch einmal kurz und fletschte die Zähne, dann trottete er schweigend wie ein normaler Collie neben seinem Herrn weiter dem Ausgang zu.

    Die Passkontrolle dauerte nur wenige Augenblicke. Die Zollkontrolle beschränkte sich auf eine Anzahl routinemäßiger Fragen. Dann konnte Mark Wilding mit seinem langhaarigen Begleiter die Schalterhalle des Hafens verlassen. Auf dem Parkplatz davor bestiegen sie ein Flugtaxi, der Mann nannte das Ziel, und das Taxi nahm Kurs auf die City von Rockwell und reihte sich in den regen Flugverkehr der planetaren Metropole ein.

    „Ich fürchte, dass ich auf dem Schiff einen Floh aufgeschnappt habe", bemerkte der Hund und begann sich ausgiebig mit dem rechten Hinterlauf den Kopf zu kratzen. Als sein Herr daraufhin mit entsetztem Gesicht von ihm abrückte, lachte er laut auf.

    „Seht den großen Detektiv!, höhnte er. „Auf einen solch simplen Trick fällt er herein ... Aber ich musste mich einfach für die Sache am Hafen revanchieren.

    „Sei froh, dass du kein normaler Hund bist, Berry, sagte Mark Wilding ärgerlich. „In diesem Fall hättest du jetzt einen kurzen Tritt ins — na, in die Kehrseite bekommen.

    „Worauf ich dich mit Vergnügen ins Bein gebissen hätte …", behielt der Collie das letzte Wort.

    Zwei Minuten später senkte sich das Flugtaxi auf die Landefläche des ROCKWELL INTERSTELLAR HOUSE nieder und entließ dort das seltsame Gespann.

    2

    INTERSTELLAR DETECTIVE AGENCY stand in großen goldenen Buchstaben an der gläsernen Pendeltür, welche die zwanzigste Etage des Hochhauses zu den Lifts hin abschloss.

    Mit leisem Zischen stoppte der Expresslift, die Gittertür glitt auf, und Mark Wilding nebst Hund betraten den Korridor. Vor einem Spiegel blieb Mark stehen, setzte seine Reisetasche ab und musterte prüfend sein Abbild. Es zeigte ein gutgeschnittenes Gesicht mit vollen Wangen, einem energischen Kinn und durchdringenden Augen unter dem vollen, leicht gewellten dunkelbraunen Haar, das eine hohe Stirn umrahmte. Der schmale Mund wirkte streng, doch die winzigen Lachfältchen ließen ahnen, dass der Detektiv in den fünfunddreißig Jahren seines Lebens Sinn für Humor bewahrt hatte. Die gerade Nase harmonierte mit alldem.

    Plötzlich zuckte Mark Wilding zusammen und wandte sich entsetzt um.

    „Musst du mir das auch noch antun, Berry?", fragte er entgeistert.

    Der Tiger hinter ihm entblößte sein prachtvolles Gebiss und fauchte bösartig, um dann aber ein leises Gelächter von sich zu geben.

    „Hast du etwas dagegen, dass ich dir die Schau stehle?, forschte er amüsiert. „In dieser Gestalt kann ich Miss Reich wenigstens auch mal beeindrucken.

    „Wenn du Patsy erschreckst, wird es dir sehr bald leid tun, knurrte der Detektiv energisch. „Das Mädchen ist für dich tabu, verstanden?

    „Sehr wohl, großer Gebieter", gab Berry mürrisch zurück und verwandelte sich innerhalb von Sekunden wieder in einen melancholisch dreinblickenden Collie. Mark Wilding tätschelte ihm wohlwollend den Kopf, nahm seine Tasche auf und durchschritt den Eingang zur IDA.

    „Hallo, Joe!, begrüßte er den jungen Mann in der gläsernen Empfangskabine. „Ist der Alte im Haus?

    „Hallo, Mark!, gab der andere zurück. „Der Chef ist in seinem Büro. Sie waren lange fort — ist alles gut gelaufen? Der Detektiv nickte kurz und setzte dann seinen Weg fort. Hinter den zahlreichen Türen rechts und links erklang das leise Arbeitsgeräusch elektronischer Schreibmaschinen und das Summen und Klicken leistungsfähiger Computer. Die INTERSTELLAR DETECTIVE AGENCY war ein Großbetrieb, der nur mit den modernsten Mitteln arbeitete und auch enorme Erfolge zu verzeichnen hatte. Doch alle Maschinen vermochten nicht, den Einsatz von Menschen zu erübrigen. Wenn es um die praktische Seite der Dinge ging, war immer noch der Detektiv der Faktor, der durch sein persönliches Eingreifen die letzten Entscheidungen herbeiführte ...

    Mark Wilding hielt vor der Tür an, an deren Mattglasscheibe die Aufschrift MANAGER angebracht war. Er nickte dem Hund Berry zu.

    „Es wird am besten sein, wenn wir dem Alten möglichst wenig erzählen, Berry. Er kann ja alle Einzelheiten über den Fall Lenzer meinem schriftlichen Bericht entnehmen. Je schneller wir hier wieder herauskommen, umso eher können wir Urlaub machen."

    „Vollkommen richtig, sagte der Collie. „Mann, wie froh werde ich sein, wenn ich erst mal irgendwo am Strand in der Sonne liegen und mich wieder wie ein Mensch fühlen kann!

    „Na, dann wollen wir mal ..." Der Detektiv öffnete die Tür.

    Als er in das Vorzimmer trat, klang ein erstickter Überraschungsschrei auf. Dann wirbelte ein junges Mädchen aus seinem Bürostuhl, eilte auf Mark Wilding zu und fiel ihm um den Hals.

    „Nicht so stürmisch, Patsy, lächelte der Mann und hielt sie nach dem Begrüßungskuss eine Armlänge von sich ab. „Du bist in der Zwischenzeit noch hübscher geworden, Patsy. Stimmt’s, Berry?

    „Stimmt, bestätigte der Hund trocken. „Außerdem fürchte ich, dass sich Miss Reich erkälten wird — bei diesem Überfluss an Bekleidungsmangel ...

    „Schäm dich, Berry, rügte ihn Mark Wilding. „Was verstehst du denn schon von der Mode! Mir würde Patsy aber auch in einer Kutte noch gefallen.

    Das zierliche blonde Mädchen war errötet und trat zwei Schritte zurück. Ehe sie aber etwas sagen konnte, öffnete sich die Tür gegenüber und der Chef persönlich erschien.

    Herbert Stockman war ein beleibter, nur mittelgroßer Endfünfziger mit rundem Gesicht und stark gelichtetem Haar. Obwohl die Räume vorzüglich temperiert waren, schien er beständig zu schwitzen — zumindest bewirkte diesen Eindruck der Ton, in dem sein rotes Gesicht und die Stirnglatze schimmerten. Er zog ein betont ernstes Gesicht.

    „Der Chef kann ja warten, die Sekretärin ist für den Herrn Detektiv wichtiger, klar. Warum haben Sie sich nicht angemeldet, Mark?"

    Wilding hob die Schultern.

    „Wozu unnütze Spesen machen, Chef? So ein Radiogramm von Bord eines Schiffes ist sündhaft teuer, außerdem liebe ich Überraschungen."

    „Na, dann kommen Sie mal ’rein!, sagte Stockman jovial. „Wie geht es Ihnen, Berry?

    „Im wahrsten Sinne des Wortes hundemäßig, knurrte der Collie. „Diese Rolle hängt mir allmählich zum Hals heraus, Chef. Können Sie sich nicht mal was Besseres für mich ausdenken?

    „Ich will es versuchen", versprach Herbert Stockman. Dann schloss sich die Tür zum Chefzimmer hinter den drei ungleichen Mitarbeitern der INTERSTELLAR DETECTIVE AGENCY.

    3

    „Dann können wir den Fall Lenzer also zu den Akten legen, resümierte der Chef, nachdem Wilding seinen Bericht in knappen Worten erstattet hatte. „Seine Firma hatte schon alle Hoffnung aufgegeben, ihr Geld wiederzusehen und dürfte eine ansehnliche Erfolgsprämie springen lassen, denke ich.

    „Wie wäre es mit einem Vorschuss darauf?, hakte Mark Wilding sofort ein. „Ich möchte mir meinen wohlverdienten Urlaub so schön machen wie nur möglich, und so etwas ist immer teuer. Stockman wiegte den Kopf.

    „Nicht so eilig, Mark. Ich hätte da noch einen kleinen Auftrag für Sie ..."

    Der Detektiv kniff argwöhnisch die Brauen zusammen.

    „Ich kenne Sie und Ihre kleinen Aufträge, Chef! Soweit ich informiert bin, haben sie schon drei unserer Leute das Leben gekostet, denen Sie allen vorgegaukelt hatten ..."

    Der Manager unterbrach ihn mit einer entschiedenen Handbewegung.

    „Dafür konnte ich wirklich nichts, das dürfen Sie mir glauben. Schließlich habe ich selbst zwölf Jahre Außendienst gemacht — ich kenne mich aus. Die betreffenden Fälle waren normalerweise vollkommen ungefährlich. Unsere Computer hatten alles sorgfältig durchgerechnet. Dass sie sich dann doch so ausweiten würden, konnte niemand ahnen. Vielleicht glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass Sie gleich anschließend in Urlaub gehen können, ohne nochmals hierher zurückzukommen?"

    „Sollen wir es ihm glauben, Berry?", fragte Mark Wilding den Collie.

    Der Hund legte den Kopf schief.

    „Mit Katzen und Versprechungen diverser Chefs habe ich noch immer schlechte Erfahrungen gemacht, Mark. Sagen Sie uns doch erst einmal, worum es sich hier handelt, Chef. Ablehnen können wir immer noch."

    Stockman nickte und holte aus einem Fach seines Schreibtischs einen Ordner hervor. Er schlug ihn auf und hielt Wilding ein Foto entgegen.

    „Kennen Sie diesen jungen Mann hier?"

    „Selbstverständlich, brummte der Detektiv. „Das ist Felix Cunard junior, der hoffnungsvolle Sprössling des Inhabers der STOCKWELL FIRST BANK. Deshalb ist dieser Auftrag also so eilig. Was hat der Boy denn angestellt?

    „Eigentlich gar nichts", sagte der Chef, „Liebe stellt wohl kaum ein strafbares Delikt dar. Kurz und gut: Der Bengel hat sich mit seinen achtzehn Jahren unsterblich in ein Girl von etwa vierundzwanzig verliebt und glaubt nun, ohne sie nicht mehr leben zu können. Das allein wäre nun nicht weiter schlimm. So etwas kommt öfters vor, und meist geben sich solche Anfälle von selbst wieder. Hier ist die Sache aber

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