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KONTINUUM Band 1: FREMDE STERNE: Raumschiff RUBIKON - Die neuen Abenteuer

KONTINUUM Band 1: FREMDE STERNE: Raumschiff RUBIKON - Die neuen Abenteuer

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KONTINUUM Band 1: FREMDE STERNE: Raumschiff RUBIKON - Die neuen Abenteuer

Länge:
109 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Jan. 2019
ISBN:
9783739627229
Format:
Buch

Beschreibung

- Ein Raumschiff im Nirgendwo.
- Eine Besatzung ohne Erinnerung.
- Der Feind ist schon da!

Band 1 der Serie "KONTINUUM - Die neuen Abenteuer des Raumschiffs RUBIKON".

Als das Universum stirbt, ist Flucht der einzige Ausweg, der noch bleibt. Eine Flucht durch die Zeit, weit zurück in eine Vergangenheit, in der noch nichts von den Vorboten des Untergangs zu spüren ist.
Menschen und Außerirdische wagen gemeinsam den Sprung, von dem niemand weiß, wann und wo genau er enden wird – oder ob er überhaupt gelingen kann. Und selbst wenn: Wie wird die Vergangenheit auf sie reagieren?

KONTINUUM erscheint als E-Book. Konzipiert wird die neue SF-Serie von Manfred Weinland (u.a. Bad Earth, Ren Dhark, Perry Rhodan Taschenbuch, Sternenfaust, Maddrax, Dinoland), Arndt Drechsler (u.a. Perry Rhodan, Sternenfaust) zeichnet für die Cover verantwortlich.
Mehr über den Autor unter:
manfred.weinland.de
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Jan. 2019
ISBN:
9783739627229
Format:
Buch

Über den Autor


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KONTINUUM Band 1 - Manfred Weinland

Die Macher

DER AUTOR:

Manfred Weinland, geboren 1960, ist freier Autor und Lektor. Für den Bastei Verlag, Köln, konzipierte er u.a. die SF-Serie Bad Earth, und für die Kurzgeschichte „Herz in Bernstein („Ein Herz aus fernen Tagen) erhielt er den Deutschen Phantastik Preis. Darüber hinaus schreibt oder schrieb er für Serien wie Perry Rhodan Taschenbuch, Ren Dhark Hardcover, Sternenfaust und Maddrax. 

DER ILLUSTRATOR:

Arndt Drechsler, geboren 1969, ist seit 1991 als professioneller Illustrator vor allem im fantastischen Genre tätig. Er schuf Titelbilder für Hardcover, Taschenbücher und Romanhefte, darunter Serien wie Perry Rhodan, Bad Earth, Sternenfaust und Maddrax.

PROLOG

Vergangenheit

Das All war voller Leichen. In ihren aufgeplatzten Analoganzügen umkreisten sie den zerstörten Frachter wie absurde Monde. Auch größere Trümmerteile und geborstene Container waren in der Grobansicht zu erkennen.

Über das Visier seines Viralhelms holte Qiliis Details heran, die den Bordsensoren entgingen. Bei der Konstruktion des Jägers waren die Schwerpunkte auf Geschwindigkeit, Wendigkeit und Bewaffnung gelegt worden.

„Nado Qiliis, Lagebericht!", drängte Wasir Jiilor über die Zerebralverbindung. Die CALIIR, eines der großen Trägerschiffe der Talianer, operierte Lichtjahre entfernt im System eines Roten Riesen, wo auch der Notruf der Frachterbesatzung empfangen worden war.

Der Befehl, den der Nado erhalten hatte, lautete, die Situation vor Ort zu verifizieren. Und das bisherige Bild entsprach exakt dem, was Raid-Piraten nach der Kaperung eines Schiffes hinterließen. Die Frachter-Besatzung – im Halo ansässige Dengue, wie Qiliis’ Viralhelm nach Auswertung der Leichen anzeigte – war chancenlos gewesen. In ihren behäbigen Körpern steckte ein ebenso behäbiger Geist. Gut genug für Jobs, bei denen es vorrangig darauf ankam, anzupacken, nicht auf Intellekt. Aus eigener Kraft hätten die Dengue es wahrscheinlich nie geschafft, zu den Sternen vorzustoßen und die Fesseln ihrer Heimatwelt zu überwinden. Bei der Spezies, die ihren Planeten schließlich entdeckt und sie ihrer Unschuld beraubt hatte, verhielt es sich anders. Die Nyn‘On’Voyd, die älteste bekannte Zivilisation Goors, hatten die Dengue in ihrem Sinne gefördert und konditioniert, um ebenso billige wie willige Arbeitskräfte zu generieren.

Gegen die Plasmageschütze der Piraten waren sie chancenlos gewesen.

Qiliis wollte sicherstellen, dass die vorgefundene Situation keine arrangierte Falle der Raid war, mit der sie Vergeltung üben wollten für die Ratifizierung des Bündnisvertrags mehrerer raumfahrender Völker, wollte er sich mit den bisherigen Eindrücken nicht zufrieden geben. In der Lebenden Charta von Horuun verpflichteten sich die Unterzeichner, künftig gemeinschaftlich und massiert gegen die immer stärker um sich greifende Piraterie in diesem Sektor vorzugehen. Seit die Allianz solcherart Einigkeit und Entschlossenheit demonstrierte, war es schon zweimal zu verheerenden Anschlägen gekommen, mit denen wiederum die Piraten Zeichen setzen wollten. In beiden Fällen hatte es zunächst so ausgesehen, als handele es sich um einen der üblichen Überfälle, bei denen die Raid versuchten, schnelle Beute zu machen. Tatsächlich aber hatten sie die Wracks mit Sprengstoff vollgestopft und nur darauf gewartet, dass sich Bergungskommandos einfanden, um das, was von den Frachtschiffen übrig geblieben war, in den nächstgelegenen Raumhafen abzuschleppen. Die Zündung der Bomben hatte in beiden Fällen das Zigfache des eigentlichen Überfalls an Opfern gefordert.

Während Wasir Jiilor weiter nach Informationen verlangte, justierte der talianische Scout unbeeindruckt das Visier seines Viralhelms auf den Bereich der leckgeschlagenen Frachträume. Qiliis fand keinen Hinweis auf deponierte Bomben, wollte sich damit aber nicht zufrieden geben und schleuste sämtliche Mikrosonden aus, über die er verfügte. Zur Überbrückung der geringen Distanz, die den Jäger vom Wrack trennte, benötigten sie weniger als drei Zeiteinheiten. Während sie durch Bruchstellen ins Innere des Schiffes vordrangen, hoffte Qiliis, dass sich die Piraten, falls es sich tatsächlich um einen ihrer Hinterhalte handelte, von einem einzelnen Kundschafter nicht verleiten ließen, ihre Bombe zur Explosion zu bringen. In der Regel hatten sie es auf wesentliche größere Opferzahlen abgesehen. Aber jede Regel hatte ihre Ausnahmen, und falls der Zerstörungsmechanismus über Bewegungsmelder verfügte, die in der Lage waren, selbst Nanomaschinen zu erkennen, bestand das Risiko, dass die Sprengung durch Qiliis’ Vorgehensweise erst ausgelöst wurde.

Seine Spannung wuchs umso mehr, je tiefer die Sonden in das Wrack vordrangen und er ihre Erfassungsdaten auswertete. Schließlich hatten sie auch entlegene Bereiche ausgespäht, ohne dass sich der Verdacht einer Falle bestätigte. Qiliis atmete auf und wollte entsprechende Meldung an die Basis machen, als…

… sich die Ereignisse überschlugen. Etwas drosch mit einer solchen Brachialgewalt auf den talianischen Aufklärer ein, dass es für Qiliis den Anschein hatte, als würde seine Maschine geradewegs gegen das Wrack des Frachters geschleudert. Ein Zusammenprall hätte das Ende für ihn bedeutet. Seine Hand ging schon zu dem Hebel, der den Rettungsmechanismus auslöste. Die komplette Kanzel wäre daraufhin abgesprengt worden und zur Rettungskapsel geworden. Aber noch bevor er den Hebel berührte, taumelte der Raumjäger auch schon haarscharf über den oberen Rand des Frachters, und der Viralhelm fing Eindrücke von dem auf, was Qiliis für einen Moment hatte glauben lassen, doch in eine Falle der Raid getappt zu sein.

Aber es war keine Explosion, deren Partikelstrom ihn erfasst hatte – weder eine Explosion, die ihren Ursprung im Innern des Wracks hatte noch eine, die sonst wo in seiner Nähe erfolgt war. Stattdessen erfassten die Helmfühler ein Objekt, das aus dem Nichts materialisiert war und dessen Erscheinen Kräfte freisetzte, die katastrophale Auswirkungen auf seine Umgebung hatten.

Sowohl die Instrumente des Jägers als auch die der Helmsensoren registrierten einen fundamentalen Eingriff in die physikalischen Bedingungen vor Ort. Raumverkrümmungen, wie sonst nur Objekte ab Sonnengröße sie erzeugten, wurden angezeigt. Im Widerspruch dazu hatte sich den Konsolenwerten zufolge jedoch dort, wo das Phänomen auftrat – die „Fühler" des Viralhelms reichten nicht so weit – lediglich ein Gebilde von der Größe eines talianischen Basisschiffs manifestiert.

Qiliis hatte nie erlebt, dass eine Transition solche Effekte nach sich zog. Aber er hatte sich auch noch nie im unmittelbaren Umfeld eines aus dem übergeordneten Raum einbrechenden Schiffes aufgehalten.

Aus dem dumpfen Rumoren in seinem Kopf formte sich die Stimme seines Wasir: „Nado Qiliis! Ich verlange ein Lebenszeichen! Nado…"

Mit einem antrainierten Impuls aktivierte Qiliis jene Funktion seines Implantats im Schädelring, die ihm die Rückmeldung ermöglichte.

„Nado Qiliis meldet unbekanntes –"

„Wirst du angegriffen?", fiel ihm Wasir Jiilor in selten – nein: nie! – erlebter Ungeduld ins Wort. „Sind die Raid zurück?"

„Ich…", Qiliis rang nach Worten, „… glaube nicht."

„Was heißt das?"

„Die Bauart ist unbekannt. Ich schicke Euch ein Bild über die Zerebralverbindung, einen Moment…"

Während er mit dem Wasir kommunizierte, brachte er den Jäger wieder voll unter seine Kontrolle, beendete den trudelnden Flug, der im Innern dank der fehlerfrei arbeitenden Andruckabsorber nicht spürbar geworden war.

Nachdem das Bild, das sich auf der gewölbten Innenfläche der Kanzel dreidimensional abzeichnete, von seinen Augen wie von einer Kamera abkopiert worden und in seinem Gehirn aufbereitet worden war, landete es in originalgetreuer Wiedergabe im visuellen Cortex des Wasir.

Dessen Reaktion ließ nicht auf sich warten.

„Kein Raid, korrekt, Nado! Und auch keine andere Konstruktion, die uns bekannt wäre. Bleib auf Distanz! Wir treffen schnellst möglich bei dir ein! Vermeide unnötige Risiken, aber beobachte bis dahin weiter. Hast du verstanden?"

„Verstanden, Wasir, verstanden", erwiderte Qiliis reflexartig.

Dann brach die Verbindung ab. Was darauf hindeutete, dass die CALIIR in ihr

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