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Eine Falle für den Wolf: Redlight Street #27 / Cassiopeiapress Roman

Eine Falle für den Wolf: Redlight Street #27 / Cassiopeiapress Roman

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Eine Falle für den Wolf: Redlight Street #27 / Cassiopeiapress Roman

Länge:
131 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Feb. 2018
ISBN:
9783743853584
Format:
Buch

Beschreibung

REDLIGHT STREET #27
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.

In dem exklusiven Bordell von Russell und Lisa gibt es zufriedene Kunden und engagierte Liebesdienerinnen. Das ändert sich, als ein Unterweltboss glaubt, er könnte den Betrieb einfach so übernehmen. Erst wird Russell fälschlich eines Verbrechens bezichtigt, dann geschieht ein Unglück nach dem anderen, um Lisa einzuschüchtern. Doch die Frau will kämpfen und versucht, Hilfe von einem Privatdetektiv zu bekommen. Aber auch der lebt nicht ungefährlich.
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Feb. 2018
ISBN:
9783743853584
Format:
Buch

Über den Autor


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Eine Falle für den Wolf - A. F. Morland

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Eine Falle für den Wolf

REDLIGHT STREET #27

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.

In dem exklusiven Bordell von Russell und Lisa gibt es zufriedene Kunden und engagierte Liebesdienerinnen. Das ändert sich, als ein Unterweltboss glaubt, er könnte den Betrieb einfach so übernehmen. Erst wird Russell fälschlich eines Verbrechens bezichtigt, dann geschieht ein Unglück nach dem anderen, um Lisa einzuschüchtern. Doch die Frau will kämpfen und versucht, Hilfe von einem Privatdetektiv zu bekommen. Aber auch der lebt nicht ungefährlich.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen:

Lisa Chandler – Bordellbesitzerin, wehrt sich gegen aufgedrängten Schutz.

Russel Moorehead – ihr Geschäftspartner, kommt unschuldig ins Gefängnis.

Michael Woods – Privatdetektiv, verliebt sich in eine Auftraggeberin.

Debbie Jones – neues Mädchen im Bordell, hat Anfangsschwierigkeiten.

1

Der Freier schwitzte und atmete schwer, während Lisa ihre Show abzog. Sie trug schwarze Lederstiefel, die bis über die Knie reichten, ein seitlich geschlitztes Kleid, das sich wie eine zweite Haut an ihren aufregenden, makellosen Körper schmiegte und sich mit einem einzigen Handgriff ablegen ließ. Ihre Unterarme waren mit schwarzen Spitzen umhüllt, die Schultern bis auf zwei dünne Korselettträger nackt.

Lisa sah großartig aus. Im grellen Schein des Spotlights wirkte ihr blondes Haar viel heller, als es tatsächlich war; und sie sah so sauber, jung, frisch und unverdorben aus, dass niemand sie für eine Dirne gehalten hätte.

Schon gar nicht hätte man ihr die Leitung des gutgehenden Bordells zugetraut. Fleiß und Ehrgeiz hatten ihr diesen Aufstieg ermöglicht. Sie war erst 24, brauchte aber als Tülle nicht mehr zu arbeiten. Sie tat es nur fallweise, wenn entweder Not an der Frau war oder um einen Spezialkunden – wie Fred Cohner – zufriedenzustellen.

Der dicke Cohner war ein sehr einflussreicher Mann. Ein Mann in den besten Jahren, wie man so sagt. Ein verheirateter Mann mit Gelüsten, die zu erfüllen sich seine Frau weigerte, deshalb kam er regelmäßig zu Lisa, um sich zu holen, wonach er sich so maßlos sehnte: Prügel!

Keines der Mädchen besorgte es ihm besser als Lisa, deshalb bestand er darauf, dass sie ihn bediente. Auf seiner hohen Stirn glänzten dicke Schweißperlen, er atmete mit offenem Mund, und seine Zungenspitze huschte immer wieder rasch über die allzu trockenen Lippen.

Er hatte abgelegt. Das Jackett hing über einer Stuhllehne, der Krawattenknopf hing auf halbmast, der Hemdkragen war offen, damit Cohner an seiner wilden Leidenschaft nicht erstickte.

Als Lisa plötzlich ihr Kleid mit einem schnellen Ruck aufriss, stieß Cohner einen Schrei aus, als hätte sie damit eine mittelschwere Herzattacke ausgelöst.

Er biss sich in die Faust, als die raschelnde Hülle fiel, und wand sich wie ein getretener Wurm, während sich seine Hose mächtig ausbeulte.

Lisas schwarze Dessous machten ihn verrückt. »Du bist wunderbar!«, jaulte er. »Bist die Allerbeste! Oh, Heimatland, wie soll ich das bloß aushalten?«

Sie sank auf die Knie und schaute ihm vielversprechend in die Augen. Er wollte sie berühren, doch sie untersagte es ihm. Zitternd bettelte er darum, doch Lisa blieb hart.

Ihre schlanken Hände glitten über die pfirsichweiche Haut ihrer Schenkel, fanden an der Innenseite einen verbotenen Weg nach oben, der dort endete, wo Cohner so schrecklich gern hingefasst hätte.

Es gehörte zum grausamen Spiel, dass er das nicht durfte. Lisa wusste, dass er sich nicht mehr lange beherrschen konnte. Dann würde er sich über das Verbot hinwegsetzen, und sie würde ihn dafür bestrafen. So wollte er es haben – und der Kunde war in Lisas Bordell König.

»Ich ... kann nicht mehr!«, röchelte der Mann verzweifelt. »Es geht über meine Kräfte!«

Lisa bewegte ihr Becken vor und zurück. Es sah aus, als würde sie sich massieren.

»Tu das nicht!«, flehte Cohner. »Hör auf damit! Hör sofort auf! Ich kann dabei nicht zusehen!«

Sie machte weiter, und Fred Cohner explodierte mit einem Mal. Er schnellte hoch und stürzte sich mit einem triebhaft-heiseren Schrei auf das fantastisch aussehende Mädchen, doch Lisa stieß ihn derb zurück, stand auf und schaute ihn streng an.

»Du wagst es, mich zu berühren?«, herrschte sie ihn an.

»Es tut mir leid«, erwiderte er mit weinerlicher Stimme.

»Du weißt, dass ich dich dafür bestrafen muss.«

Er nickte schwitzend. »Ja, ich habe eine harte Strafe verdient. Züchtige mich. Ich werde jeden Schlag ohne einen Klagelaut hinnehmen. Ich habe mich über dein ausdrückliches Verbot hinweggesetzt, das kannst du nicht durchgehen lassen.«

»Zieh dich aus!«, verlangte Lisa schroff. »Nackt musst du vor mir knien und mich um Vergebung anwinseln. Ich werde dich so demütigen, dass du nie wieder eines meiner Verbote zu missachten wagst! Zieh alles aus! Nun mach schon! Worauf wartest du? Dass ich dir die Strafe erlasse?«

»Nein!«, krächzte der Kunde und riss sein Hemd auf. »Ich habe sie verdient. Du darfst mir nicht verzeihen. Ich bin keine Gnade wert.«

Die Krawatte flog aufs Bett, das Hemd hinterher, dann folgte die Hose, und als Cohner endlich splitternackt war, sank er vor dem bildschönen Mädchen auf die Knie und umklammerte keuchend ihre Beine.

»Schlag mich! Tu es! Ich war unartig, habe mich schlecht benommen!«

»Lass mich los!«, fauchte Lisa, und seine Arme gaben sie sofort frei. Sie holte eine siebenschwänzige Peitsche und machte Fred Cohner glücklich.

Erleichtert, zufrieden und entspannt verließ Fred Cohner das Bordell und fuhr nach Hause. Seine Frau würde wieder einmal die Striemen sehen und wissen, wo er gewesen war, doch sie würde sich nicht daran stoßen.

Sie hatte sich mit seiner Abartigkeit abgefunden, und solange sie ihm zu diesem perversen Vergnügen nicht zu verhelfen brauchte, war für sie alles in Ordnung. Sie hatte nicht die Absicht, ihn deswegen zu verlassen. Es ging ihr gut bei ihm, sie konnte sich kaufen, was sie wollte, und seit sie in Sachen Sex klare Grenzen gesetzt hatten, harmonierten sie im Bett ausgezeichnet.

2

Es gab Dirnen, die griffen gern ab und zu einmal zur Peitsche, um ihren Kunden zu zeigen, was sie von ihnen hielten, doch zu dieser Sorte gehörte Lisa nicht.

Ohne die Freier hätte sie es nicht so weit gebracht. Sie verdankte ihnen und ihren angeborenen Talenten sehr viel und fand absolut nichts dabei, diesen Beruf hin und wieder noch auszuüben, wenn es ihre Zeit erlaubte.

Zumeist war sie jedoch mit organisatorischen Aufgaben beschäftigt, die sie sich mit Russel Moorehead, ihrem Partner, teilte. Russel war auch ihr Freund, aber keiner, mit dem sie ins Bett ging.

Er hatte mehrmals den Versuch unternommen, mit ihr zu schlafen, doch sie hatte ihn immer wieder abblitzen lassen. Nicht, weil sie ihn nicht mochte, sondern weil er einfach nicht ihr Typ war. Beruflich schaute sie nicht darauf, privat jedoch schon.

Lisa betrat das geräumige Büro, in dem zwei große Schreibtische standen. Russel vereinbarte mit einem Kunden telefonisch gerade einen Termin.

»Geht klar«, versprach er dem Freier. »Ich reserviere Neely für Sie ... Kein Problem ... Ihnen auch.« Er legte auf und sah Lisa lächelnd an. »Na, hat Cohner bekommen, was er wollte?«

»In reichem Maß«, antwortete Lisa und zündete sich eine Zigarette an.

Russel war ein großer, gutaussehender Mann, blond und blauäugig wie ein Hanseate. Er trug das dichte Haar, das ihm lässig in die Stirn fiel, in der Mitte gescheitelt, und wenn er lächelte, hatte er Grübchen in den Wangen. Es gab einen Reihe von Mädchen, die bereit waren, ihm alles zu geben, und er machte von den Angeboten auch reichlich Gebrauch; deshalb trug er es Lisa nicht nach, dass sie sich für ihn als Liebhaber nicht erwärmen konnte.

Lisa begab sich zu ihrem Schreibtisch, der näher beim Fenster stand. Sie setzte sich jedoch nicht, sondern schaute auf die Straße hinunter, während sich der Zigarettenrauch, den sie ausblies, über das Glas verteilte.

»Du erweckst den Eindruck, als wäre Cohner heute anstrengend gewesen«, stellte Russel fest.

Lisa schüttelte den Kopf. »Der Schein trügt. Er war wie immer. Ich weiß, was er braucht.

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