Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Die Schwester, die die Liebe leugnete: Cassiopeiapress Arztroman
Die Schwester, die die Liebe leugnete: Cassiopeiapress Arztroman
Die Schwester, die die Liebe leugnete: Cassiopeiapress Arztroman
eBook113 Seiten1 Stunde

Die Schwester, die die Liebe leugnete: Cassiopeiapress Arztroman

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Über dieses E-Book

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 88 Taschenbuchseiten.

Sie sieht aus wie ein blonder Engel, die schöne Krankenschwester Claudia Kleemann. Und wie ein Engel kommt sie Walter van Bergen auch vor, als er ihr in der Seeberg-Klinik begegnet. Sie kümmert sich um ihn, als er von Dr. Kayser in die Klinik eingeliefert wird, und sie sagt auch nicht Nein, als Walter sie nach seiner Entlassung um ein Wiedersehen bittet.
Schon bald hängt der Himmel für die jungen Leute voller Geigen. Sie wissen, dass sie für immer zusammengehören, dass sie ihren zukünftigen Lebensweg gemeinsam gehen wollen. Doch eines Tages werden die Verliebten Opfer einer gemeinen Intrige, und aus einem Missverständnis wird eine Katastrophe, die zur Trennung führt. Für Claudia bricht eine Welt zusammen, und sie flüchtet sich in ihrer Not zu Dr. Sven Kayser...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum5. Apr. 2018
ISBN9783743862616
Die Schwester, die die Liebe leugnete: Cassiopeiapress Arztroman
Vorschau lesen
Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

Mehr lesen von A. F. Morland

Ähnlich wie Die Schwester, die die Liebe leugnete

Rezensionen für Die Schwester, die die Liebe leugnete

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

    Buchvorschau

    Die Schwester, die die Liebe leugnete - A. F. Morland

    München

    Die Schwester, die die Liebe leugnete

    Arztroman von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 88 Taschenbuchseiten.

    Sie sieht aus wie ein blonder Engel, die schöne Krankenschwester Claudia Kleemann. Und wie ein Engel kommt sie Walter van Bergen auch vor, als er ihr in der Seeberg-Klinik begegnet. Sie kümmert sich um ihn, als er von Dr. Kayser in die Klinik eingeliefert wird, und sie sagt auch nicht Nein, als Walter sie nach seiner Entlassung um ein Wiedersehen bittet.

    Schon bald hängt der Himmel für die jungen Leute voller Geigen. Sie wissen, dass sie für immer zusammengehören, dass sie ihren zukünftigen Lebensweg gemeinsam gehen wollen. Doch eines Tages werden die Verliebten Opfer einer gemeinen Intrige, und aus einem Missverständnis wird eine Katastrophe, die zur Trennung führt. Für Claudia bricht eine Welt zusammen, und sie flüchtet sich in ihrer Not zu Dr. Sven Kayser...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Schwester Gudrun war in ihrem Element. Sie berlinerte drauflos, was das Zeug hielt, denn der Patient, mit dem sie sich unterhielt, war wie sie ein waschechter Berliner.

    Es gab nur einen Unterschied zwischen ihnen: Richard Staudte hatte bis vor einem Monat in Berlin gelebt, während es Gudrun Giesecke vor langer, langer Zeit nach Bayern verschlagen hatte. Der siebzigjährige Mann war zu seiner Schwester nach München-Grünwald gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen.

    Man hatte ihm in Berlin das Leben schwer gemacht. Ringsherum hatten sie Hochhäuser aus dem Boden gestampft. Lärm, Staub und der Anblick der grauen Betonklötze hatten seine Lebensqualität so sehr gemindert, dass er sich schweren Herzens entschlossen hatte, seiner geliebten Heimatstadt den Rücken zu kehren.

    „Man kennt dat olle Berlin nich wieder, Schwester, sagte Staudte schwermütig. „Ick hab mir da nich mehr wohljefühlt. Überall Kräne, Bagger, Baumaschinen. Kaum dreht man sich für ’nen Moment um, schon steht’n neuer Rohbau da. Die Stadt verändert ihr Jesicht mit eenem Tempo, sag ick Ihnen, da kommt ’n oller Mann wie icke nich mehr mit. Dat jeht allet im Sauseschritt.

    „Is eijentlich schade, dat se dat Berlin von einst so kräftig umkrempeln, meinte die korpulente Arzthelferin. „Jeht dabei nich die janze altvertraute Atmosphäre druff?

    Staudte winkte seufzend ab. „Die is schon längst hinüber. Von der merkense nüscht mehr. Trotzdem fiel es mir nich janz leicht, meen jeliebtes Berlin für immer zu verlassen."

    Die grauhaarige Sprechstundenhilfe lächelte. „Einen ollen Baum soll man nich verpflanzen, nich wahr?"

    „So isses, Schwester Gudrun. Ich hab dat Opfer vor allem für meine Schwester jebracht. Nach dem Tod ihres Mannes wohntse janz alleene in dieser jroßen Villa. Sie is einsam, alt und jebrechlich. Sie braucht mich. Also hab ick mir entschlossen, ihr zu helfen."

    Der Patient war schon bei Dr. Kayser gewesen. Er hatte sich Herztropfen verschreiben lassen. Nun verabschiedete er sich von Schwester Gudrun und sagte: „Wissense wat, Schwester? Brunhilde und ick ladense mal zum Kaffee ein. Dann können wa stundenlang über dat jestrije und dat heutije Berlin palavern."

    „Dat is ’ne jute Idee", gab Gudrun Giesecke zurück, und der Patient verließ das Grünwalder Arzthaus schon ein wenig zuversichtlicher - er hatte hier eine vertraute Seele gefunden.

    Inzwischen rief Gudruns sehr viel jüngere Kollegin Marie Luise Flanitzer im Wartezimmer den nächsten Patienten auf: „Herr van Bergen, bitte."

    Walter van Bergen, mit dreißig Jahren schon ein erfolgreicher Großmakler, legte die Illustrierte beiseite und erhob sich. Er war ein großer, stattlicher Mann, schlank, elegant, attraktiv und blond.

    Ein Frauentyp par excellence. Er schenkte der aparten, jungen Arzthelferin ein warmes Lächeln. Wenn Schwester Marie Luise nicht bereits glücklich verheiratet gewesen wäre, hätte Herr van Bergen mit Sicherheit Chancen bei ihr gehabt.

    Er ging an ihr vorbei. „Danke, Schwester. Er betrat Dr. Sven Kaysers Sprechzimmer. „Guten Tag, Herr Doktor.

    „Herr van Bergen, sagte der Allgemeinmediziner und Geburtshelfer und streckte dem Makler die Hand entgegen. „Bitte kommen Sie weiter. Nehmen Sie Platz. Der Patient setzte sich. „Was führt Sie zu mir?", erkundigte sich der Grünwalder Arzt.

    „Ich fühle mich seit ein paar Tagen nicht richtig wohl in meiner Haut."

    „Aus welchem Grund? Haben Sie Schmerzen?"

    „Nicht direkt Schmerzen. Aber mal ein unangenehmes Brennen in der Speiseröhre. Mal beunruhigt mich plötzliches Herzjagen oder ein unverhoffter Druck auf der Brust. Dann wiederum bin ich schon am Morgen müde und abgeschlagen..."

    „Haben Sie viel Stress?"

    „Zurzeit ja. Ich stehe vor der Realisierung eines ganz großen Projekts. Wenn es mir gelingt, das durchzuziehen, setze ich mir selbst ein imposantes Denkmal. Selbstverständlich ist das mit sehr viel Arbeit verbunden. Aus nichts wird nichts."

    Dr. Kayser bat den Patienten, seinen Oberkörper frei zu machen. Er nahm das Stethoskop, horchte Walter van Bergen ab, betastete dessen Lymphdrüsen, maß Puls und Blutdruck.

    „Danke, Herr van Bergen, sagte der praktische Arzt. „Sie können sich wieder anziehen. Es scheint soweit alles in Ordnung zu sein. Wenn Sie es zeitlich einrichten können, möchte ich Ihnen aber doch zu einem medizinischen Check-up in der Seeberg-Klinik raten, damit wir ganz sicher sein können. Wären Sie damit einverstanden?

    „Wenn Sie mir den Check-up nahe legen, werde ich ihn durchführen lassen, Herr Doktor. Ich muss in den kommenden Monaten fit sein. Da kommt nämlich noch einiges auf mich zu."

    „Versuchen Sie auf jeden Fall etwas kürzer zu treten, Herr van Bergen. Erledigen Sie nicht alles allein. Man kann viele Dinge delegieren. Überlegen Sie sich auch, wie Sie Ihr Arbeitspensum so straffen können, dass unterm Strich mehr Freizeit für Sie herausschaut."

    Der Großmakler nickte. „Ich werde darüber nachdenken."

    „Aber wirklich."

    „Ich verspreche es", sagte Walter van Bergen lächelnd.

    Dr. Sven Kayser stellte das Überweisungsformular aus. Er schickte alle Patienten in das Privat-Klinikum seines Freundes Dr. Ulrich Seeberg, denn er war Belegarzt der Seeberg-Klinik. Der Allgemeinmediziner überreichte seinem gut aussehenden Patienten die Überweisung mit den Worten: „Wir sehen einander demnächst in der Seeberg-Klinik wieder, Herr van Bergen."

    2

    In der Seeberg-Klinik arbeitete Claudia Kleemann als diplomierte Krankenschwester. Ein blonder Engel, die Sanftmut in Person. Bildhübsch, mit dem bezauberndsten Lächeln, das man sich vorstellen kann, äußerst beliebt bei Patienten und Kollegen und fachlich beruhigend sattelfest.

    Schwester Claudia hatte eine Cousine namens Marisa Koenig, und diese hatte seit kurzem ein Problem, das so rasch wie möglich gelöst werden musste.

    Solange

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1