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Ein Todesengel des Don: Ein Roberto Tardelli Thriller #10

Ein Todesengel des Don: Ein Roberto Tardelli Thriller #10

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Ein Todesengel des Don: Ein Roberto Tardelli Thriller #10

Länge:
129 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juli 2019
ISBN:
9783739645117
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.
 
Drogen, Rauschgift, Erpressung und dergleichen Verbrechen mehr: Das ist die Welt der amerikanischen Mafia, des Mob. Thornwall Sullivan, der ehemalige Cop, versucht den organisierten Gangstern Widerstand zu leisten, doch dann gelingt es dem Mafioso Saweso, eine höchst wirksame "Waffe" gegen Sullivan in seine Gewalt zu bringen. Ein Glück, dass Roberto Tardelli eingreift. Doch der mutige Mafiajäger muss bald einsehen, dass die brandgefährliche Mission, auf die er sich da eingelassen hat, einem Tanz auf Rasierklingen gleicht …
 
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juli 2019
ISBN:
9783739645117
Format:
Buch

Über den Autor


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Ein Todesengel des Don

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Drogen, Rauschgift, Erpressung und dergleichen Verbrechen mehr: Das ist die Welt der amerikanischen Mafia, des Mob. Thornwall Sullivan, der ehemalige Cop, versucht den organisierten Gangstern Widerstand zu leisten, doch dann gelingt es dem Mafioso Saweso, eine höchst wirksame „Waffe" gegen Sullivan in seine Gewalt zu bringen. Ein Glück, dass Roberto Tardelli eingreift. Doch der mutige Mafiajäger muss bald einsehen, dass die brandgefährliche Mission, auf die er sich da eingelassen hat, einem Tanz auf Rasierklingen gleicht …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Plopp.

Roberto Tardelli hatte den Schuss trotz des Schalldämpfers gehört. Er war in der Wohnung abgegeben worden, vor der er stand.

Roberto zog die Hand vom Klingelknopf zurück, über dem auf einem Plastikschild der Name Dack Rambo stand.

Roberto hörte, wie etwas zu Boden schlug. Ein eisiger Schreck durchzuckte ihn und erst in diesem Moment realisierte er, was dort oben geschehen war.

Roberto überlegte nicht lange. Seine Hand glitt unter das Jackett. Er riss die Luger aus dem Schulterholster und entsicherte sie. Dann trat er drei Schritt zurück und warf sich gegen die Tür, mit aller Wucht. Aber das Holz war zäh, erst beim dritten Ansturm zersplitterte es. Die Tür flog auf und knallte gegen die Wand.

Mit ein paar Sätzen war Roberto in Rambos Wohnung. Er wusste, dass Rambo Captain bei der Polizei gewesen war und sich seit einem Monat im Ruhestand befand.

Roberto rannte durch die Diele. Im Wohnzimmer sah er dann sofort, was geschehen war. Dack Rambo lag auf dem Rücken. Ein kleines hässliches Loch befand sich in seiner Stirn, etwas seitlich von der Nasenwurzel.

Dack Rambo war tot. Eiskalt ermordet.

Unwillkürlich huschten Robertos Blicke durch den Raum. Der Mörder konnte noch nicht weit sein.

Er vernahm ein klapperndes Geräusch aus dem Nebenzimmer.

Sofort schlich er dorthin, die Luger schussbereit in der Rechten. Hastig glitt er ins Zimmer. Seine Nerven waren bis zum Zerreißen angespannt.

Es klapperte noch einmal.

Der Fensterflügel war es, mit dem der Wind spielte und auf der Fensterbank ruhte einen Lidschlag lang ein Schatten, der jedoch blitzartig verschwand. Jetzt wusste Roberto Bescheid. Der Killer war über den Sims in Dack Rambos Wohnung gelangt und hatte sie auf dem gleichen Weg wieder verlassen.

Vielleicht gelang es Roberto, den Kerl noch auf dem Sims zu erwischen.

Vorsichtig schob er den Kopf nach draußen. Dort ging es vier Etagen abwärts. Der Sims war leer. Aber drei Fenster weiter verschwand gerade ein schwarzes Hosenbein in die Nachbarwohnung.

Der Schuh am Fuß war ebenfalls schwarz und modisch gespitzt. Ein italienisches Modell.

Roberto stieß sich von der Fensterbank ab. Er warf sich herum und eilte aus Dack Rambos Wohnung. Für den ehemaligen Captain konnte er nichts mehr tun. Nichts, als den Mörder zu jagen und zu stellen.

Roberto erreichte die Wohnungstür, die er aufgebrochen hatte. Als er auf den Korridor gelangte, setzte sich gerade der Materialaufzug in Bewegung. Die Tür der Nachbarwohnung war offen. Roberto sah hinter dem Scherengitter des Fahrstuhls einen schwarzen Hut verschwinden.

Der Lift glitt zur nächsten Etage hinab. Roberto überlegte nicht lange.

Wie von Furien gehetzt hastete er die Treppe hinunter. Der Fahrstuhl war ihm jedoch immer um zwei Meter voraus. Roberto legte einen Zahn zu. Er wollte den Killer nicht entkommen lassen. Mit vor Anstrengung verzerrtem Gesicht jagte er über die Stufen.

Zweimal rutschte er ab, wäre um ein Haar gestürzt.

Bei dem Tempo, das er drauf hatte, hätte er sich dabei leicht den Hals brechen können.

Verbissen und zäh kämpfte der junge Mafiajäger um jeden Zentimeter.

Als der Lastenaufzug die Tiefgarage erreichte, hatte Roberto bereits einen halben Meter aufgeholt. Er stieß die schwere Eisentür auf, sah den schwarzen Hut zwischen den Autodächern auf und ab wippen, schrie: „Halt! Stehenbleiben!"

Der Hut verschwand augenblicklich. Robertos Stimme hallte noch kurz durch die Tiefgarage, dann herrschte eine so vollkommene Stille, dass man eine Stecknadel zu Boden fallen gehört hätte. Roberto sprang hinter einen grau gestrichenen Betonpfeiler.

Plopp!

Drüben platzte eine Feuerblume auf. Die Kugel schrammte über den Pfeiler und sirrte als Querschläger davon. Roberto brachte seine Waffe in Anschlag, um das Feuer zu erwidern, doch er konnte seinen Gegner nirgendwo entdecken und einfach nur drauf loszuballern, hatte keinen Sinn.

Er wechselte die Position.

Da er Schuhe mit Kreppsohlen trug, waren seine Schritte nicht zu hören. Seine Füße schienen den Garagenboden nicht zu berühren. Er erreichte einen lichtblauen Kastenwagen, der die Aufschrift trug: KEIN BILD KEIN TON WIR KOMMEN INS HAUS. Darunter die Telefonnummer: 233 7564. Roberto konzentrierte sich aufs Hören. Er vernahm ein leises, verräterisches Knirschen. Der Killer musste irgendetwas zertreten haben.

Roberto zuckte hinter dem Kastenwagen hervor.

Und nun sah er den Mann für den Bruchteil einer Sekunde. Er zog augenblicklich den Stecher seiner Waffe durch. Der Schuss brüllte durch die Tiefgarage. Doch der Killer konnte sich vor Robertos Kugel reaktionsschnell in Sicherheit bringen.

Dack Rambos Mörder war eine elegante Erscheinung. Er trug einen Maßanzug, Weste, modisch gestreifte Krawatte. Das Gesicht, das Roberto in der Eile gesehen hatte, war scharf geschnitten, schmal, sonnengebräunt. Roberto war nicht sicher, ob er es wiedererkennen würde. Die Zeit war zu kurz gewesen, um sich Einzelheiten einzuprägen.

Der Mann setzte sich in diesem Augenblick durch eine Tür ab, die in den Angeln quietschte. Roberto wieselte zwischen den Fahrzeugen hindurch und erreichte jene Tür wenige Sekunden später. Er hörte hinter ihr die Schritte des Killers, trat die Tür auf, aber der Killer war verschwunden.

Die Stufen führten nach oben.

Eine weitere Tür. Und dann der Hinterhof. Als Roberto Tardelli den geduckten Sprung nach draußen wagte, stach sogleich eine Feuerlanze hinter einem riesigen Müllcontainer hervor. Der Schalldämpfer schluckte auch diesen Knall. Roberto schoss sofort zurück. Der Schuss brach sich an den vier Mauern, die den Hof einfriedeten.

Es dauerte nicht lange, da begannen die ersten Leute nach der Polizei zu schreien.

Dack Rambos Killer hatte die bessere Position. Er brauchte Roberto nur kommen zu lassen. Er war nicht gezwungen anzugreifen und solange er sich von Roberto Tardelli nicht in die Enge treiben ließ, hatte er alle Chancen auf seiner Seite.

Im Zickzack lief Roberto auf den Müllcontainer zu. Der klobige Schalldämpfer tauchte immer wieder auf und spie Feuer. Roberto schoss zurück und erreichte den Container schwer atmend. Kleine Schweißtröpfchen glänzten auf seiner Stirn.

„Polizei!, kreischte eine Frau in ihrer Wohnung hinter der Gardine. „In unserem Hof knallen sich die Gangster gegenseitig ab! Verdammt noch mal, wo bleiben denn die Bullen? Wenn man mal falsch parkt, sind sie immer gleich zur Stelle. Aber wenn man sie wirklich dringend braucht, lassen sie sich nicht blicken!

Nur das nicht!, dachte Roberto. Nur keine Polizei!

Die konnte er jetzt am allerwenigsten gebrauchen. Er war zwar Agent von COUNTER CRIME, einer geheimen Abteilung im Justizministerium, die korrekte Bezeichnung war:

Counter Organized Crime Department, aber er war für diese Organisation, deren Chef Colonel Myer war, geheim tätig. Da er von der Polizei in Los Angeles nach wie vor wegen Polizistenmordes, es war Notwehr gewesen gesucht wurde, hätten die Bullen ihm hier in New York nicht geholfen, sondern ihm so viele Knüppel wie möglich zwischen die Beine geworfen. Und er hätte sich dagegen nicht richtig wehren können, denn seine Tätigkeit für COUNTER CRIME musste geheim

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