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Nachts, wenn die Gnome tanzen: Das magische Amulett #133 / Cassiopeiapress Romantic Thriller
Nachts, wenn die Gnome tanzen: Das magische Amulett #133 / Cassiopeiapress Romantic Thriller
Nachts, wenn die Gnome tanzen: Das magische Amulett #133 / Cassiopeiapress Romantic Thriller
eBook117 Seiten1 Stunde

Nachts, wenn die Gnome tanzen: Das magische Amulett #133 / Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 133
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Gnom Jeky hat sein Zauber-Amulett verloren. Um es wiederzubeschaffen, bittet er ausgerechnet Brenda Logan um Hilfe – Brenda, die sich einen Namen gemacht hat als Amulettjägerin und –vernichterin. Die Forscherin und ihr Mann Daniel Connors sind zwar an haarsträubende Fälle gewöhnt. Aber hierbei nun gerät das empfindliche Gleichgewicht im magischen Gefüge selbst in ernste Gefahr, wenn das Amulett in falsche Hände fällt. Doch nichts ist so, wie es scheint, und am Ende sind alle Beteiligten mehr als überrascht.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum15. Mai 2019
ISBN9783743852815
Nachts, wenn die Gnome tanzen: Das magische Amulett #133 / Cassiopeiapress Romantic Thriller
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    Buchvorschau

    Nachts, wenn die Gnome tanzen - Jan Gardemann

    München

    Nachts, wenn die Gnome tanzen

    Das magische Amulett Band 133

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

    Gnom Jeky hat sein Zauber-Amulett verloren. Um es wiederzubeschaffen, bittet er ausgerechnet Brenda Logan um Hilfe – Brenda, die sich einen Namen gemacht hat als Amulettjägerin und –vernichterin. Die Forscherin und ihr Mann Daniel Connors sind zwar an haarsträubende Fälle gewöhnt. Aber hierbei nun gerät das empfindliche Gleichgewicht im magischen Gefüge selbst in ernste Gefahr, wenn das Amulett in falsche Hände fällt. Doch nichts ist so, wie es scheint, und am Ende sind alle Beteiligten mehr als überrascht.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2018

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2018

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Ängstlich schloss Lucia die Faust um das Amulett und drückte es fröstelnd gegen ihr Brustbein. Jetzt konnte sie nur noch ein Wunder vor Ninas krankhaftem Zorn retten. Da fing das Amulett in ihrer Faust plötzlich an sich zu erwärmen. Von einem Moment auf den anderen wurde das Kleinod so warm, dass Lucia befürchtete, sie könnte sich daran verbrennen. Erschrocken ließ sie das Schmuckstück los. Doch das Amulett fiel nicht zu Boden, sondern blieb wie festgeklebt auf Lucias Brustbein haften. Nun fing der Talisman auch noch zu leuchten an. Nadelfeine Strahlen, die so hell wie das Sonnenlicht waren, schossen in alle Himmelsrichtungen davon ...

    1

    »Du bist ja ein ganz hübsches Persönchen, meine Kleine«, sagte die Frau hinter dem Steuer des Kleinwagens. Sie warf Lucia dabei einen raschen Seitenblick zu. Er wirkte abschätzend und auch ein wenig ehrfurchtsvoll, wie Lucia fand.

    Lucia mochte es nicht, wenn sie auf diese Weise angesehen wurde. Sie fühlte sich in ihrer Haut nicht wohl, wenn sie den Eindruck hatte, ihr Gegenüber würde sie wegen ihres liebreizenden Aussehens für etwas Besonderes halten. Schließlich war ihre Schönheit nicht Lucias Verdienst. Sie war etwas Naturgegebenes, und ebenso wenig das Resultat irgendwelcher besonderen Leistungen, wie etwa eine Warze oder ein Muttermal es war.

    Lucia hatte sogar schon des Öfteren mit dem Gedanken gespielt, sich ihr langes blondes Haar schwarz zu färben oder es kurz abzuschneiden, um weniger schön auszusehen. Sie könnte sich getönte Kontaktlinsen einsetzen, um dahinter das strahlende Blau ihrer Iris zu verbergen, die sie wie die leuchtenden Augen eines Engels aussehen ließ. Sie könnte kiloweise Schokolade in sich hineinstopfen, damit sie dickleibig und ihr schmales, feingeschnittenes Gesicht füllig und schwammig wurde.

    Doch Lucia hatte es schließlich doch nicht fertiggebracht, eine dieser Maßnahmen auszuführen. Es erschien ihr unsinnig, sich hinter einer Fassade zu verstecken und ihren Mitmenschen etwas vorzumachen. Sie war nun einmal mit diesem blonden seidigen Haar und diesen betörend blauen Augen zur Welt gekommen. Auch zur Fettleibigkeit neigte sie nicht. Sie hätte sich selbst Gewalt antun müssen, wenn sie daran etwas geändert hätte. Und Gewalt war etwas, das Lucia zutiefst verachtete.

    Trotzdem verspürte Lucia jedes Mal großes Unbehagen, wenn sie jemand nach ihrem Äußeren beurteilte und in ihr das hübsche, vom Schicksal begünstigte Püppchen sah, das sie weiß Gott nicht war!

    »Warum sagst du nichts, Kleines?«, ließ die Frau hinter dem Steuer des Kleinwagens sich wieder vernehmen. Ihre Miene wirkte nun um eine Spur düsterer, wie Lucia feststellte. Ihre Schweigsamkeit hatte die Frau offenbar verletzt. »Du sprichst wohl nicht mit jedem!«, setzte sie beleidigt hinzu.

    Lucia zwang sich zu einem Lächeln. »Ich finde es sehr nett, dass Sie angehalten und mich mitgenommen haben«, erklärte sie.

    Spontan streckte sie der Frau die Hand hin.

    »Mein Name ist Lucia«, stellte sie sich vor. »Lucia Nickleby.«

    »Nina«, erwiderte die Fahrerin einsilbig, ergriff Lucias Hand und drückte sie kräftig. Dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder der Landstraße zu, die sich wie ein graues, breites Band durch die grasgrüne Hügellandschaft Südenglands schlängelte.

    Irgendwo in der Ferne verlor sich die Straße im Dunst; er ließ die entfernt gelegenen Hügel wie die durchscheinenden Buckel schlafender Riesen aussehen. Über der Landschaft wölbte sich ein wolkenverhangener Himmel, der genau so grau und unansehnlich wirkte wie der Asphalt der Landstraße. Lucia befürchtete, dass es bald zu regnen beginnen würde.

    Aber das würde meine Lage auch nicht wesentlich verschlechtern, dachte sie grimmig.

    Tief atmete Lucia durch und seufzte tief. Sie war heilfroh, dass sie nun in diesem Wagen saß und der Abstand zwischen ihr und London mit jeder Minute größer wurde. Dabei hatte sie vor wenigen Augenblicken noch daran gezweifelt, dass sie heute noch weit genug von dem verhassten London wegkommen würde, um die Schmerzen vergessen zu können, die ihr in dieser Stadt zugefügt worden waren.

    »Ist es für ein junges Ding wie dich nicht gefährlich, sich an den Straßenrand zu stellen und zu trampen?«, fragte Nina in diesem Augenblick und riss Lucia wieder aus ihren trüben Gedanken.

    Lucia zuckte gleichmütig die Achseln. »Nicht, wenn man vorsichtig ist«, erwiderte sie lapidar. Sie war nicht in der Stimmung, ein ungezwungenes Gespräch mit der Frau zu führen. Dafür war sie viel zu traurig und verzweifelt.

    »Wahrscheinlich standest du auch noch nicht lange an der Straße«, vermutete Nina, die eine ziemlich mitteilsame Person zu sein schien, wie Lucia zu ihrem Leidwesen feststellen musste. »Der erstbeste Kerl, der dich gesehen hätte, wäre doch sofort angehalten, um dich mitzunehmen.«

    »Es haben vor Ihnen schon ein Dutzend andere Autos angehalten«, erwiderte Lucia lahm. »Doch es saßen immer nur Männer hinter dem Steuer. Die Blicke, mit denen sie mich musterten, während sie mich fragten, wohin ich denn wolle, hatten es mir angeraten erscheinen lassen, mich zu weigern, zu ihnen in den Wagen zu steigen.«

    Nina lachte rau. »Als ich so jung war wie du und noch getrampt habe, war ich froh, dass überhaupt ein Auto angehalten hat, wenn ich den Daumen rausstreckte. Wählerisch konnte ich da nicht sein.«

    Lucia bedachte Nina mit einem verstohlenen Seitenblick. Sie schätzte Nina auf etwa Anfang vierzig. Sie hatte dunkles Haar, das schlecht frisiert war und ihr bis auf die runden Schultern herabfiel. Nina trug ein weites dunkelblaues Kleid, das die massige Statur ihrer Trägerin nur schlecht verbarg.

    Nina konnte sich, was Schönheit anbetraf, bei weitem nicht mit der neunzehnjährigen Lucia messen. Aber Lucia war überzeugt, dass Nina andere Vorzüge hatte, mit denen sie nicht aufwarten konnte!

    »Ich hatte mich bereits damit abgefunden, die ganze Strecke zum Ferienhaus meiner verstorbenen Tante zu Fuß zurücklegen zu müssen«, erklärte sie, da sie es unhöflich gefunden hätte, wenn sie wieder in ihr dumpfes Schweigen verfallen wäre. »Doch dann haben Sie mich ja Gott sei Dank aufgegabelt, Nina.«

    Lucia hoffte, dass die Frau nun endlich zufrieden war und sie in Ruhe lassen würde. Sie wandte sich von Nina ab und starrte aus dem Seitenfenster. Sie fuhren gerade durch eine kleine Ortschaft. Die Häuser, an denen sie vorbeifuhren, wirkten in Lucias Augen triste und trostlos. Voller Unbehagen stellte sie fest, dass sie sich schon jetzt nach London zurücksehnte, dabei hatte sie der Stadt erst vor wenigen Stunden den Rücken gekehrt, mit dem festen Vorsatz, sie nie wieder zu betreten.

    Verstohlen wischte Lucia sich eine Träne

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