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N.Y.D. - Der letzte Coup der Profi-Gang: New York Detectives
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N.Y.D. - Der letzte Coup der Profi-Gang: New York Detectives
eBook124 Seiten1 Stunde

N.Y.D. - Der letzte Coup der Profi-Gang: New York Detectives

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Über dieses E-Book

Kriminalroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Sie hatten Dinger gedreht, die sogar die Cops in Panik versetzten, aber was sie zum Schluss vorhatten, das ließ selbst Bount Reiniger das Blut zu Eis gefrieren ...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum11. Juni 2019
ISBN9783739656632
N.Y.D. - Der letzte Coup der Profi-Gang: New York Detectives
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    N.Y.D. - Der letzte Coup der Profi-Gang - A. F. Morland

    München

    Der letzte Coup der Profi-Gang

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

    Sie hatten Dinger gedreht, die sogar die Cops in Panik versetzten, aber was sie zum Schluss vorhatten, das ließ selbst Bount Reiniger das Blut zu Eis gefrieren ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Es nieselte nun schon seit zwei Stunden. Mac Cesser rümpfte die Nase und sandte einen vorwurfsvollen Blick zum Himmel. „Scheißwetter, sagte er zu Abel Noon, seinem Beifahrer. „Immer wenn ich mit Sally ’ne kleine Spritztour vorhabe, pinkelt der Himmel. Langsam denke ich, dort oben hat einer was gegen mich.

    Noon öffnete die Tür des flaschengrünen Lieferwagens und glitt auf den Beifahrersitz. Er war ein breitschultriger Bursche mit gutmütigen Augen. Cesser stieg auf der anderen Seite in den Wagen. Die nasse Straße war wie mit einem riesigen Besen leergefegt.

    Als Cesser den Motor starten wollte, huschten - scheinbar aus dem Nichts kommend - zwei schemenhafte Gestalten auf den Lieferwagen zu. Die Türen wurden blitzschnell aufgerissen. Ehe Cesser und Noon richtig begriffen, was passierte, ließen die Gangster sie bereits in ihre großkalibrigen Kanonenmündungen starren.

    „Los! Raus!", zischte einer der beiden Maskierten. Sie trugen Nylonstrümpfe über den Kopf, die ihre Gesichter zu seltsamen Fratzen verformten. Ihre Nasen waren plattgedrückt. Das Haar klebte an ihrem Schädel. Nässe glänzte auf ihren schwarzen Lederwesten.

    Cesser schob sein kantiges Kinn vor. So leicht war er nicht einzuschüchtern. „Verdammt noch mal, was soll das?", blaffte er.

    „Überfall!", zischte der Gangster.

    „Das ist ein Überfall, falls du’s noch nicht gemerkt haben solltest, du Geistesblitz!"

    „Bei uns gibt’s nichts zu holen!"

    „Schnauze. Raus aus dem Wagen, oder es knallt!"

    Noon wäre bereit gewesen, dieser Aufforderung nachzukommen, aber dann warf er Cesser einen schnellen Blick zu und erkannte, dass dieser nicht im Traum daran dachte, den Kerlen den Wagen widerstandslos zu überlassen. In derselben Sekunde handelten sie beide, als hätten sie es Hunderte Male geprobt. Sie schlugen die Waffen nach unten, warfen die Türen zu, Mac Cesser startete und ließ den Wagen mit einem mächtigen Satz davonschießen.

    Mit dröhnendem Motor raste der grüne Lieferwagen die Straße entlang. Cesser warf einen Blick in den Rückspiegel. Er sah die Gangster immer kleiner werden und lachte sich von seiner Erregung frei.

    „Diese Idioten! Was haben die gedacht, mit wem sie es zu tun haben?" Abel Noon fiel erleichtert in das Gelächter des Fahrers ein.

    2

    „Verdammt!", fauchte einer der beiden Maskierten.

    „Wir hätten schießen sollen, Bill", knurrte der andere.

    „Ich dachte, die beiden würden sich beim Anblick unserer Schießeisen in die Hosen machen."

    „Jeder reagiert auf ’ne Kanone eben nicht so wie du."

    „Was soll das heißen!", bellte Bill.

    „Ach nichts. Sieh lieber zu, dass uns der Lieferwagen nicht durch die Lappen geht, sonst macht uns der Boss zur Sau."

    Bill steckte seine Waffe weg und fingerte ein Walkie-Talkie aus der Lederjacke. Er drückte auf die Sprechtaste.

    „Hank! He, Hank! Verdammt nochmal, so melde dich doch!"

    „Ja, Bill?"

    „Die Brüder haben Fersengeld gegeben. Wir konnten sie nicht festnageln. Jetzt seid ihr am Zug. Macht es besser!"

    Hank lachte höhnisch. „He, wie habt ihr denn das Kunststück fertiggebracht? Ist es euch gelungen, den Typen einzureden, eure Pistolen wären mit Pralinen geladen?"

    „Halt die Klappe und stopp den Wagen. Und unterlass in Zukunft diese Bemerkungen, sonst wirst du mich mal von meiner schlechtesten Seite kennenlernen."

    „Liebe Güte, ich zittere förmlich vor Angst."

    „Ach, leck mich am …" Bill steckte das Walkie-Talkie ein und riss sich wütend die Maske vom Gesicht.

    3

    „Dafür gebührt uns beiden ’ne Tapferkeitsmedaille, was?, sagte Mac Cesser aufgekratzt. „Wir werden Mr. Becker natürlich von diesem Vorfall erzählen. Wie ich den kenne, lässt er sich nicht lumpen und lässt ein paar nette Bucks als Belohnung zu uns rübertanzen. Immerhin haben wir Morphium im Wert von neunhunderttausend Dollar vor den Dreckspfoten der Ganoven gerettet. Das wird ihm garantiert ein paar schöne Scheine wert sein. Cesser klopfte lachend auf das Lenkrad. „Mensch, Abel, wir sind richtige Glückskinder. Vielleicht kann ich jetzt den tollen Eichenschrank kaufen, von dem Sally schon so lange träumt."

    Abel Noon nickte mit einem breiten Grinsen.

    Doch einen Augenblick später verging ihm dieses Grinsen. Ein Ausdruck namenlosen Schreckens breitete sich über seine Züge.

    „Mac!, schrie er mit vollen Lungen. „Mac, pass auf!

    Ein weißer Wagen schob sich von rechts auf die Fahrbahnmitte zu und blieb dann quer zur Fahrspur des Lieferwagens, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, stehen. Weder links noch rechts war genügend Platz, um an dem Fahrzeug vorbeizukommen.

    „Ja, sind die denn wahnsinnig?", brüllte Abel Noon. Er stemmte seine Beine instinktiv gegen den Wagenboden. Mit den Händen stützte er sich auf dem Armaturenbrett ab. So erwartete er die Katastrophe, die seiner Meinung nach nicht ausbleiben konnte.

    Mac Cesser nagelte das Bremspedal fest. Der Lieferwagen schlitterte mit blockierten Pneus über die spiegelnde Asphaltdecke. Cessers Finger waren um das Volant gekrallt. Die Knöchel traten weiß hervor. In seinen Augen stand Entsetzen. Auch er wusste, dass der Zusammenstoß nicht zu verhindern war. Er konnte nur noch hoffen, dass sich die Geschwindigkeit bis dahin so stark verringerte, dass der Aufprall keine tödlichen Folgen hatte.

    Drei Männer sprangen aus dem weißen Wagen.

    Cesser fuhr ein Eissplitter ins Herz, als er die Bernadelli-Maschinenpistolen sah, die die Verbrecher in ihren Händen hielten.

    Und plötzlich war ihm eines erschreckend klar: So oder so - er schlitterte mit Abel Noon seinem sicheren Ende entgegen.

    Entweder tötete ihn der Aufprall oder eine Garbe aus den MPis.

    Eiskalter Schweiß brach ihm aus allen Poren. Er dachte an Sally, die er nie mehr wiedersehen würde. An die Belohnung, die er sich von John Becker, seinem Chef, erwartet hatte. Und alles glitt in eine schmerzende Bedeutungslosigkeit ab.

    Der Lieferwagen kniete tief in den Federn.

    Cesser hatte den Eindruck, sie würden ganz langsam, wie in Zeitlupe, auf den weißen Wagen zurutschen. So langsam, dass noch genügend Zeit war, die Tür aufzustoßen und hinauszuspringen. Er wollte es tun, aber er war wie gelähmt. Gebannt starrte er das Hindernis an, das ihm und seinem Beifahrer zum Verhängnis werden sollte.

    Ein dumpfes, sattes Geräusch.

    Mac Cesser und Abel Noon bissen die Zähne zusammen. Mit aller Kraft stemmten sie sich ab, doch die Wucht des Aufpralls war stärker als sie.

    Sie wurden wie Strohpuppen nach vorn gerissen. Cesser spürte einen harten Schlag gegen das Brustbein. Das war die Lenksäule. Er schrammte mit dem Gesicht über den Seitenholm. Kein Schmerz. Ihm wurde nur schwarz vor den Augen.

    Abel Noon durchstieß mit dem Kopf die Windschutzscheibe. Es prasselten glitzernden Glaskaskaden auf die Straße. Die Türen des Lieferwagens platzten auf. Abel Noon rutschte zur Seite und fiel auf die Fahrbahn. Ohne zu wissen, was er tat, kämpfte er sich auf die Füße. Er war blutüberströmt, doch der Schock ließ auch ihn keinen Schmerz fühlen. Wankend lief er zum Gehsteig. Torkelnd erreichte er ihn, und plötzlich

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