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Das falsche Spiel der schönen Schwester: Cassiopeiapress Arztroman

Das falsche Spiel der schönen Schwester: Cassiopeiapress Arztroman

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Das falsche Spiel der schönen Schwester: Cassiopeiapress Arztroman

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Juli 2019
ISBN:
9783743863057
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Petra Quest - eine bezaubernde junge Frau, die zum ersten Mal die wahre Liebe erlebt. Klaus ist der Mann ihrer Träume, mit ihm will sie für immer glücklich werden. Doch kaum hat sie ihn ihrer schönen Schwester Mira vorgestellt, ziehen dunkle Wolken über dem Liebeshimmel auf. Mira rast vor Eifersucht, sie scheut vor keiner Intrige zurück, um den interessanten Mann für sich zu gewinnen ...
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Juli 2019
ISBN:
9783743863057
Format:
Buch

Über den Autor


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Das falsche Spiel der schönen Schwester - A. F. Morland

München

Das falsche Spiel ihrer schönen Schwester

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Petra Quest - eine bezaubernde junge Frau, die zum ersten Mal die wahre Liebe erlebt. Klaus ist der Mann ihrer Träume, mit ihm will sie für immer glücklich werden. Doch kaum hat sie ihn ihrer schönen Schwester Mira vorgestellt, ziehen dunkle Wolken über dem Liebeshimmel auf. Mira rast vor Eifersucht, sie scheut vor keiner Intrige zurück, um den interessanten Mann für sich zu gewinnen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Petra Quest fühlte sich nicht wohl. Was ist auf einmal los mit mir?, fragte sie sich, während sie in ihren Wagen stieg.

Sehr elegant sah sie aus in ihrem neuen Designerkostüm. Sie legte den Sicherheitsgurt an und betrachtete sich im Rückspiegel. Blondes Haar umrahmte ihr makelloses Gesicht und in ihren veilchenblauen Augen tanzten hübsche Reflexe.

Die anmutige Grafikerin war mit einem Kunden zum Essen verabredet. Sie hatte sich bis vor kurzem auf das Treffen gefreut, weil der Mann nicht nur gut aussah, sondern auch sehr amüsant war. Doch nun hätte sie die Besprechung am liebsten abgesagt.

Merkwürdig, ging es ihr durch den Sinn, während sie den Motor startete. Heute Morgen war mir noch, als könnte ich die Welt aus den Angeln heben, und nun ...

Sie fuhr los, lenkte ihren Wagen durch Grünwald und an Dr. Sven Kaysers Haus vorbei. Er war ihr Hausarzt. Ein ganz reizender Mensch, von dem sie sich allerbestens betreut fühlte, wenn sie krank war. Die attraktive junge Frau war froh, so einen großartigen Arzt gefunden zu haben. Seit acht Jahren war er nun schon der Mediziner ihres Vertrauens, und es ging ihr jedes Mal arg gegen den Strich, sich von jemand anders betreuen zu lassen, wenn Dr. Kayser nicht verfügbar war.

Vor dem Grünwalder Arzthaus standen die korpulente Gudrun Giesecke und ihre aparte blonde Kollegin Marie-Luise Flanitzer. Petra Quest winkte den beiden Arzthelferinnen zu. Schwester Gudrun und Schwester Marie-Luise winkten zurück.

Kurz nachdem Petra Grünwald hinter sich gelassen hatte, wurde ihr allgemeines Unwohlsein intensiver. Was verursachte nur dieses lästige Krankheitsgefühl?

Der jungen Frau fiel auf, dass ihre Haut heiß war. Irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Sie fühlte sich fiebrig, und ihr verging die Lust auf ein nettes Arbeitsessen mit Carlo Mühe, ihrem Kunden.

Sie hielt an, holte ihr Handy aus der Handtasche und wählte Carlos Nummer. Er meldete sich sofort. „Ich bin es, Carlo, Petra."

„Oh, hallo, meine Liebe! " Carlo klang sehr erfreut.

Petra hustete. „Du, ich muss unser Essen leider absagen. Ich bin zwar schon auf dem Weg zum Restaurant, fühle mich aber auf einmal so miserabel, dass ich die Fahrt nicht fortsetzen, sondern nach Hause zurückkehren möchte."

„Liebe Güte, was fehlt dir denn, Petra?", fragte Carlo Mühe ehrlich besorgt.

„Ich weiß es nicht. Sie seufzte unterdrückt auf. „Ich werde mich ins Bett legen und abwarten. Vielleicht bin ich morgen wieder okay.

„Das wünsche ich dir."

„Ich rufe dich an, sobald es mir besser geht, und wir machen einen neuen Termin aus."

„Kein Problem. Sieh zu, dass du so bald wie möglich wieder auf die Beine kommst, Kleines!"

„Ja, danke. Du bist nicht böse, nein?"

„Natürlich nicht. Wir Menschen sind keine Maschinen, die immerzu funktionieren. Jeder von uns wird hin und wieder mal krank. Was ich mit dir zu besprechen habe, ist nicht brandeilig. Darüber können wir auch noch in ein paar Tagen reden."

„Du bist ein Schatz, Carl", sagte Petra.

Sie beendete das Gespräch und fuhr nach Hause. Ihre Temperatur stieg unter Schüttelfrost binnen kurzem auf vierzig Grad. Sie hustete immer wieder. Müdigkeit und Schmerzen in der Brust traten als zusätzliche Beschwerden auf. Petra lag im Bett und überlegte, ob sie Dr. Kayser bemühen sollte.

Ihr trockener Husten wurde immer quälender. Hatte sie sich eine Grippe eingefangen? Sie drehte sich nach rechts, legte sich auf die Seite, die besonders wehtat, umso wenig wie möglich unter den Schmerzen zu leiden.

Sie hatte Atembeschwerden und ständig Durst. Den Kamillentee, den sie sich gekocht und in eine Thermoskanne gefüllt hatte, hatte sie längst getrunken. Sie wollte aufstehen und sich noch welchen kochen. Appetit hatte sie keinen. Nur Durst. Durst. Durst ...

Um die Atembeschwerden zu kompensieren, atmete sie schneller, und sie fragte sich immer wieder besorgt, was sie so krank gemacht hatte.

Tags darauf ging es ihr nicht - wie gehofft besser. Sie hatte eine schreckliche Nacht hinter sich, und nun stand für sie fest, dass sie ärztliche Hilfe benötigte ...

2

„Früher hätte es so wat nich jejeben, sagte Schwester Gudrun zu ihrer jungen Kollegin. „Freizüjigkeit is in Ordnung, aber dat, wat eenem heut zutaje im Fernsehen jeboten wird, jeht eindeutig zu weit. Ick bin bestimmt nich prüde, Marie-Luise, aber ick finde, dat irjendwo ’ne Jrenze jezojen werden muss. Wo kommen wa denn hin, wenn dat so weiterjeht? Die meisten Fernsehmacher schauen nur noch auf die Quote.

Marie-Luise Flanitzer lächelte. „Keine Sorge, Schwester Gudrun, das geht vorbei, das ist ein Trend, der sich irgendwann totlaufen wird."

„Ein Trend, sagste?, blaffte die Berlinerin. „Es jibt ihn schon seit vielen Jahren! Und die Fernsehmacher setzen immer noch eins druff. Man solltse alle boykottieren, damit se endlich ein saubereres Programm machen, aber wer zieht da schon mit?

Das Telefon läutete. Gudrun Giesecke griff nach dem Hörer.

„Praxis Dr. Kayser."

Husten am anderen Ende der Leitung. Hart und trocken.

„Hallo!", sagte die korpulente Sprechstundenhilfe.

„Schwester Gudrun, hier spricht Petra Quest", kam es gequält aus dem Hörer.

„Liebe Jüte, Frau Quest, Se hören sich aber nich jut an", sagte die Perle von der Spree.

Petra schilderte die Symptome, die sie plagten, und bat um einen Hausbesuch von Dr. Kayser.

Eine Stunde später war der Grünwalder Arzt bei seiner Patientin. Er untersuchte sie gründlich, diagnostizierte eine bakterielle Lungenentzündung und verschrieb ihr sofort ein hoch wirksames Breitband-Antibiotikum, um den entzündlichen Prozess zu bekämpfen.

Der Allgemeinmediziner kam von da an jeden Tag. Die Nachbarin, Frau Feinkart, kümmerte sich um Petra.

„Jede Lage im Bett bereitet ihr Schmerzen, Herr Doktor, berichtete Siglinde Feinkart, eine robuste Vierzigjährige, als sie ihn einließ. „Und sie hatte infolge des hohen Fiebers immer wieder Bewusstseinseintrübungen.

Dr. Kayser wusste, dass sich das im Allgemeinen auf die pflegenden Personen beängstigend auswirkte, deshalb sagte er beruhigend: „Keine Sorge, Frau Feinkart, hierbei handelt es sich nur um eine vorübergehende Erscheinung, die bald wieder verschwindet."

„Sie hat auch starke Kopfschmerzen."

„Auch die werden aufhören, sobald das Fieber sinkt."

Noch konnte Dr. Kayser es verantworten, die Patientin Zuhause zu behandeln. Sollte sich ihr Zustand jedoch verschlechtern, würde er umgehend dafür sorgen, dass sie in die Waldner Klinik kam.

Vier Tage hatte Petra Quest schwer zu kämpfen. Am fünften und sechsten Tag schwitzte sie sehr stark - ein Zeichen dafür, dass das Fieber langsam zurückging und die Krankheit allmählich abklang.

Da Patienten, die an einer Lungenentzündung erkrankt sind, sehr viel schwitzen, muss ihnen ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden, um den Wasserverlust zu kompensieren und den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten. Frau Feinkart achtete sehr genau darauf, dass Petra reichlich trank, und sie fütterte ihre junge Nachbarin mit jener vitaminreichen Kost, die Dr. Kayser verordnet hatte.

Nach neun Tagen war Petra über dem Berg. Nach zwölf Tagen schickte Dr. Sven Kayser sie zur Röntgenuntersuchung in die Seeberg-Klinik.

Sechs Kilo hatte die ohnedies schlanke Petra abgenommen. Nun war sie mager,

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