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Kein Fall wie jeder andere: Privatdetektiv Tony Cantrell #42 / Cassiopeiapress Krimi

Kein Fall wie jeder andere: Privatdetektiv Tony Cantrell #42 / Cassiopeiapress Krimi

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Kein Fall wie jeder andere: Privatdetektiv Tony Cantrell #42 / Cassiopeiapress Krimi

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Juni 2019
ISBN:
9783743852167
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #42
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Vollmond. Wie aus dem Nichts taucht ein Wesen auf, das einem Werwolf gleicht und verübt stets grauenhafte Morde. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch das Cantrell-Team, von einem Opfer-Angehörigen beauftragt, geht andere Wege und untersucht die Machenschaften eines Satansordens. Sie kommen einigen unschönen Dingen auf die Spur, aber ist der Werwolf-Killer wirklich im Orden zu finden? Die Antwort auf diese Frage bedeutet akute Gefahr für Cantrell und seine Leute.
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Juni 2019
ISBN:
9783743852167
Format:
Buch

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Kein Fall wie jeder andere - Earl Warren

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Kein Fall wie jeder andere

Privatdetektiv Tony Cantrell #42

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 113 Taschenbuchseiten.

Vollmond. Wie aus dem Nichts taucht ein Wesen auf, das einem Werwolf gleicht und verübt stets grauenhafte Morde. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch das Cantrell-Team, von einem Opfer-Angehörigen beauftragt, geht andere Wege und untersucht die Machenschaften eines Satansordens. Sie kommen einigen unschönen Dingen auf die Spur, aber ist der Werwolf-Killer wirklich im Orden zu finden? Die Antwort auf diese Frage bedeutet akute Gefahr für Cantrell und seine Leute.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Jackson DeWitt – Er gehörte einer Millionärsfamilie an und lebte als Penner.

Arlette Danone – Sie sagte von sich, sie sei die Geliebte des Teufels.

John T. Farquahart – Er war ein Wolf im Schafspelz und wusste, wie man anderen das Fell über die Ohren zieht.

Jean Willcox – Das steinreiche Mitglied eines Satansordens verehrte den Werwolf als Herrn und Meister.

Lester Willcox – Er hielt sich für ein literarisches Genie und lebte vom Geld seiner Frau.

Jake Dubois – In seiner Lebensphilosophie war für den Begriff Arbeit kein Platz.

... und das Cantrell-Team.

1

Jackson DeWitt hatte gerade die Fuselflasche am Hals, als er den Wagen herankommen hörte. Er trank einen letzten Schluck. Sein Adamsapfel hüpfte, und ein wenig von dem billigen Schnaps rann über das unrasierte Kinn in den Rollkragen des dreckigen Pullovers.

„Da kommt wer, sagte Rabbit. „Die Leute wissen wohl noch immer nicht, wie gefährlich der Stadtwald am Des Plaines River nachts ist. Mancher lernt’s nie.

Er kicherte.

„Vielleicht ein Liebespaar, meinte der aufgeschwemmte Cockney, der dritte Stadtstreicher. Er leckte sich lüstern die Lippen. „Wenn er hier hält, gehen wir mal nachsehen.

Der Wagen kam den Waldweg entlang. Sein Streulicht erfasste kurz die drei auf der Bank sitzenden Stadtstreicher. Es war gegen Mitternacht. Von Osten her kam ein Düsenjet mit leuchtenden Positionslichtern in der Einflugschneise herunter. Der O’Hare International Airport lag ganz in der Nähe.

Der Lärm des landenden Flugzeugs übertönte jedes andere Geräusch.

Zwanzig Meter weiter vorn hielt der Wagen, und die Scheinwerfer erloschen.

„Er hat angehalten, sagte Rabbit, ein kleiner Mann mit fliehendem Kinn. „Das ist ein schwerer Buick. Sicher hat der Typ ’ne dicke Brieftasche.

„Vielleicht hat er auch ein hübsches Spielzeug im Wagen, meinte Cockney. „Los, wir ziehen dem Typ eins über, klauen ihm die Moneten und nehmen uns die Kleine vor.

Jackson DeWitt wollte nicht.

„Wenn uns die Polizei hochnimmt, sind wir geliefert. Es kann auch sein, dass der Kerl eine Knarre im Wagen hat und gleich losballert, wenn sich etwas regt."

„Ach was", sagte Rabbit. „Scheiß dir nicht in die Hosen. Wir schleichen uns an den Buick ran. Der Kerl hat sicher ein Mädchen bei sich und ist jetzt schon über ihr. Der merkt nichts. Wir reißen die Tür auf, und dann …‟

Er zog einen Totschläger aus der Tasche seiner ausgebeulten Jacke. Cockney holte ein Stilett hervor und ließ die Klinge herausspringen. Jackson sah, dass er die beiden nicht aufhalten konnte. Er war angetrunken, und er glaubte es seinen Kumpanen schuldig zu sein, mit ihnen zu gehen. Also griff er nach seinem Schlagring. Die drei zogen los.

„Macht ihn aber nicht hin", warnte Jackson.

Sie näherten sich dem Wagen. Er stand neben dem Weg im Schatten der Bäume. Es war Vollmond, und der Widerschein der Sieben-Millionen-Stadt Chicago erhellte den Himmel.

Die drei Stadtstreicher tuschelten miteinander. Sie trennten sich. Einer umging den Wagen zwischen den Bäumen, die beiden anderen wollten rechts und links an den Buick heran. Jackson DeWitt musste sich auf den mondbeschienenen Weg wagen, um den Wagenschlag aufreißen zu können.

Zwischen den Bäumen knackte ein morscher Ast. Jackson fluchte. Das konnte nur Cockney gewesen sein.

Jackson kamen Bedenken, aber der Schnaps half ihm, sie zu unterdrücken. Dem reichen Schwein in dem schweren Buick schadete es nichts, wenn es einen Denkzettel bekam. Er verzog das verwüstete Gesicht zu einem grimmigen Grinsen.

Jackson war nur noch zwei Yards vom Wagen entfernt. Er hörte von rechts ein zischendes Geräusch. Rabbit war also bereit. Weiter vorn raschelte es. Cockney war auch da.

Eine Maschine kam von Osten her in die Einflugschneise, ging auf Landekurs und näherte sich schnell.

„Los", knurrte Rabbit.

Die drei Gestalten sprangen vor. Jackson riss den vorderen Wagenschlag links auf, Rabbit den hinteren auf der rechten Seite, Cockney den vorderen. Die Innenbeleuchtung flammte auf, und in dem Schein des kleinen Lämpchens sahen die drei Stadtstreicher sich überrascht an. Der Buick Skylark war leer.

„Verdammt, sagte der fette Cockney, „was ist denn das?

Der Düsenjet war jetzt fast über den drei Männern am Wagen.

Jackson hörte hinter sich ein Gebrüll. Er richtete sich so hastig auf, dass er mit dem Kopf an die Kante des Wagendachs stieß. Aber der Anblick der sich ihm bot, ließ ihn den Schmerz vergessen. Rabbit stieß einen überraschten Schrei aus, und Cockney bewegte tonlos die Lippen.

Auf der anderen Seite des Weges stand eine Gestalt mit einem Wolfskopf und einer Klauenhand. In der Rechten hielt sie eine Keule mit spitzen Stacheln. Die langen weißen Reißzähne und die stählernen Klauen an der Linken blitzten im Mondlicht.

„Ein Werwolf!", stieß Jackson fassungslos hervor.

Wieder stieß die Gestalt ein röhrendes Brüllen aus. Der Düsenjet – ein Schatten mit roten und grünen Positionslichtern – fegte über den Waldweg hinweg.

Die unheimliche Erscheinung – sie war schwarz gekleidet – sprang vor, schwang die Keule und versetzte Jackson DeWitt einen fürchterlichen Schlag auf die rechte Schulter. Jacksons Schlüsselbein zersprang, und er brach mit einem Schmerzensschrei in die Knie.

Der Werwolf rannte um den Wagen herum. Cockney warf das Stilett weg und floh aufkreischend und mit einer Behändigkeit, die man ihm nicht zugetraut hätte. Rabbit fuchtelte mit dem Totschläger herum. Die Keule verfehlte nur knapp sein Gesicht, und die Stahlklaue riss ihm den rechten Ärmel auf, zerschrammte seinen Unterarm.

Rabbit wartete nicht, bis der Werwolf wieder zuschlagen konnte. Er fuhr herum und hastete den Waldweg entlang.

Cockney rannte im Dunkeln gegen einen Baum. Das Blut lief ihm über das Gesicht, aber er rannte sofort weiter.

Der Werwolf fiel über den am Boden kauernden Jackson DeWitt her und drosch mit der Keule auf ihn ein. Jackson brüllte auf. Da traf die Keule mit den Stahlspitzen seinen Kopf, und sein Schrei erstarb.

Das Heulen der landenden Tri-Star verklang. Jackson DeWitt regte sich nicht mehr. Nur das Keuchen des Werwolfs und der gedämpfte Verkehrslärm auf der vierspurigen W. Lawrence Street waren zu hören.

Der Werwolf bearbeitete den Stadtstreicher mit der Stahlklaue und versetzte ihm ein paar letzte Keulenhiebe. Jackson war schrecklich zugerichtet. Kein Funken Leben war mehr in ihm. Der Blut bespritzte Werwolf schlug die Stahlklaue in Jacksons Genick, schleifte den Leichnam vom Weg und ließ ihn im Graben liegen.

Dann setzte er sich in den Wagen, legte die Stachelkeule auf den Boden vor dem Beifahrersitz, zog den Schlüssel aus der Tasche und startete.

2

Rabbit und Cockney trafen sich unter dem Bogen der Lawrence Bridge über den Des Plaines River. Hier saßen sie tagsüber oft mit anderen Stadtstreichern zusammen, tranken billigen Fusel, starrten in das stinkende, trübe Wasser und schwatzten.

Beiden saß noch der Schreck in den Gliedern.

„Hast du das gesehen?‟, fragte Rabbit. „Das – das war der leibhaftige Teufel. Er hat Jackson geholt."

„Ach was, ein Werwolf war das."

„Ein was?"

Rabbit hatte keine Ahnung, was ein Werwolf war. Cockney erklärte es ihm.

„Das ist ein Mensch, der sich bei Vollmond in einen Wolf verwandelt und andere umbringt. Sonst ist er ganz normal, aber bei Vollmond wird er eine reißende Bestie. Man kann ihn nur mit einer Silberkugel töten."

Rabbit blieb der Mund

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