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Tony Cantrell #28: Feuer frei für Cantrell & Co.: Kriminalroman

Tony Cantrell #28: Feuer frei für Cantrell & Co.: Kriminalroman

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Tony Cantrell #28: Feuer frei für Cantrell & Co.: Kriminalroman

Länge:
144 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Juni 2019
ISBN:
9783743824362
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #28
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 126 Taschenbuchseiten.

Das Cantrell Team im Fadenkreuz der Unterwelt! Privatdetektiv Tony Cantrell findet sich in einem Sumpf von Machenschaften wieder, die es zu durchschauen gilt. Doch dann wird er verhaftet. Ist Cantrell wirklich der skrupellose Anwalt und Mörder, wie die Presse schreibt?
Während sein Team den Fall zu lösen versucht, kämpft Tony Cantrell im Gefängnis um sein Leben. Wer muss noch sterben, um den Fall zu lösen?
Herausgeber:
Freigegeben:
19. Juni 2019
ISBN:
9783743824362
Format:
Buch

Über den Autor


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Tony Cantrell #28 - Earl Warren

München

Feuer frei auf Cantrell & Co.

Privatdetektiv Tony Cantrell #28

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 126 Taschenbuchseiten.

Das Cantrell Team im Fadenkreuz der Unterwelt! Privatdetektiv Tony Cantrell findet sich in einem Sumpf von Machenschaften wieder, die es zu durchschauen gilt. Doch dann wird er verhaftet. Ist Cantrell wirklich der skrupellose Anwalt und Mörder, wie die Presse schreibt?

Während sein Team den Fall zu lösen versucht, kämpft Tony Cantrell im Gefängnis um sein Leben. Wer muss noch sterben, um den Fall zu lösen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Bernie Bloman - Die journalistische Dreckschleuder bekommt den Mund mit einer Kugel gestopft.

Abe Schofield - Dass der Winkeladvokat diesmal den falschen Klienten hat, merkt er erst, als er eine Schrotladung einfängt.

Jean Kelly - Führt die eiskalte Lady im Hintergrund die Regie, oder ist sie selbst nur ein Werkzeug?

Der rothaarige Rod - Niemand weiß, weshalb er das Cantrell Team mit alten Mitteln erledigen will.

Norma Delano - Die Gangsterbraut befindet sich auf Abwegen.

Quincey Dobbs - Der kleine Autoknacker kauft sich in ein Spiel ein, das ein paar Nummern zu groß für ihn ist.

... und das Cantrell Team.

1

Es war Freitagnachmittag, die Hauptverkehrszeit hatte noch nicht begonnen.

Butch steuerte den Buick Electra über den Adlai Stevenson Expressway. Der blonde Riese war guter Laune. An diesem Tag hatte er einen Erpresserfall abgeschlossen, und endlich lag wieder einmal ein freies Wochenende vor ihm.

Er überlegte, welcher von seinen weiblichen Bekannten er es widmen sollte. Da war eine Blondine in Oak Lawn, die er in der letzten Zeit sehr vernachlässigt hatte.

Als Butch das Sirenengeheul des Polizeiwagens hörte, warf er einen Blick in den Rückspiegel und bog auf die äußerste linke Fahrspur ab. Die Männer hatten sicher einen brandeiligen Einsatzfall.

Der Fahrer des Patrolcars kümmerte sich nicht um die Geschwindigkeitsbegrenzung. Als er Butch überholt hatte, ging er jäh vom Gas und zog den Wagen herüber. Butch stieg auf die Bremsen.

„Verdammter Idiot!"

Vor ihm hielt der Cop auf dem Beifahrersitz eine Stoppkelle aus dem Fenster und schwenkte sie auf und nieder. Butch fuhr auf den Haltestreifen. Er fragte sich, was die Cops von ihm wollten. Noch dachte er sich nichts Böses, denn bei einem Privatdetektiv konnte es vielerlei Gründe geben, warum die Polizei ihn dringend erreichen musste.

Beide Wagen hatten angehalten. Die beiden Cops stiegen rechts und links aus und gingen auf den Buick zu.

Auf der vierspurigen Stadtautobahn fegten Autos vorbei. Sie war erhöht angelegt. Zur Rechten ragten hinter ein paar niederen Gebäuden die Silhouetten von Hochhäusern auf. Eine knappe Meile entfernt, lag der Midway Airport.

„Was kann ich für euch tun?", fragte Butch aus dem geöffneten Seitenfenster.

Er staunte nicht schlecht, als der untersetzte, stämmige Cop, dessen Augen hinter einer spiegelnden Sonnenbrille verborgen waren, plötzlich seinen Revolver zog. Auch der zweite Cop auf der anderen Seite des Wagens hielt seinen Police Special in der Hand.

„Aussteigen, sagte der Police Sergeant barsch. „Und keine Fisimatenten, ich habe einen nervösen Zeigefinger!

Butch lachte.

„Ihr seid im Irrtum, Leute. Ihr habt den falschen Wagen und den falschen Mann angehalten."

„Sind Sie Jack O'Reilly, Privatdetektiv?"

„Allerdings."

„Na also. Die Zulassungsnummer stimmt auch. Raus jetzt aus dem Schlitten, bevor ich ungemütlich werde."

Butch - diesen Spitznamen verdankte der blonde Privatdetektiv seiner Vorliebe für reizvolles Fleisch in Form gutgebauter Frauen oder saftiger Steaks - stieg mürrisch aus.

„Was ist denn eigentlich los, zum Teufel?"

„Maul halten. Stell dich an den Wagen. Mit den Händen abstützen und die Füße zurück. Na, wird’s bald?"

Butch wollte keinen Ärger haben, er gehorchte.

„Wenn du keinen guten Grund für diesen Überfall hast, kriegst du Ärger, Freund, maulte er. „Ich kenne eine Menge Leute bei der Metropolitan Police.

Der Cop durchsuchte ihn. Er fand nur die Brieftasche mit den Ausweispapieren und etwas Kleingeld in Butchs Taschen. Die Schulterholster mit der schweren Colt Government hatte der Privatdetektiv ins Handschuhfach gelegt, weil das bequemer war.

Der zweite Cop, ein junger Corporal mit sommersprossigem Gesicht und Schweißperlen auf der Oberlippe, zog die Wagenschlüssel ab. Es war einer der letzten Augusttage, eine Hitze und Smogglocke lastete drückend über Chicago. Der Asphalt der Straße war weich, die Auspuffgase stanken noch übler als sonst.

„Soll ich den Kofferraum öffnen, Matt?", fragte der Corporal.

„Was glaubst du denn?", sagte der bullige, dienstältere Mann.

Wie sein Kollege war er hemdsärmelig. Unter den Achseln seines hellblauen Hemdes zeichneten sich Schweißflecken ab.

„Du kannst dich aufrecht stellen, sagte er zu Butch. „Aber behalt die Hände oben und versuche keine Tricks. Ich weiß, dass du mal Schwergewichtschampion warst, O'Reilly. Bei dir schieße ich sofort.

Butch sagte nichts, es hatte keinen Zweck, sich mit dem Cop herumzustreiten. Er wollte erst einmal abwarten, was aus der Sache werden sollte.

Der junge Corporal öffnete den Kofferraum des großen Buick. Er hob den Reservereifen heraus und drehte das Ventil heraus. Zischend entwich die Luft. Dann nahm er ein kurzes Eisen aus der Werkzeugtasche und ging daran, den Reifenmantel von der Felge zu klemmen.

Es war keine leichte Arbeit, und er half mit einem großen Schraubenzieher nach.

„Was soll das werden, wenn es fertig ist? Glaubt ihr, ich habe einen kleinen Mann im Reifen?"

„Nein, antwortete der Sergeant. „Aber ein halbes Kilogramm Heroin.

Butch lachte nur.

Das Lachen verging ihm, als der Corporal mit der Hand unter den Reifenmantel fasste und eine Weile herumsuchte. Dann zog er eine Tüte aus einem festen Kunststoffmaterial hervor. Die Tüte war blau und undurchsichtig. Der Police Corporal reichte sie dem Sergeanten.

Jetzt hielt der junge Cop Butch mit dem Dienstrevolver in Schach.

Der Sergeant öffnete die Tüte, stippte den angefeuchteten Zeigefinger hinein und kostete.

„Big H, sagte er. „Stoff, Snow, Salz, Junk, Harry. Willst du noch ein paar Ausdrücke für das Zeug hören? Los, dreh dich um und halt die Hände auf den Rücken. Wir bringen dich zum Police Headquarters. Das Rauschgiftdezernat wird sich um dich kümmern.

„Ich habe dieses Zeug noch nie gesehen. Jemand muss es mir in den Wagen geschmuggelt haben, als er auf dem Parkplatz stand. Ich wüsste nicht, wo es sonst herstammen sollte."

„Natürlich, das sagt ihr Burschen alle, wenn man euch schnappt. Aber du kannst dir deine Lügen sparen, O'Reilly. Wir haben einen Dealer, der schwört, dass er von dir mit Stoff versorgt worden ist. Los, die Pfoten nach hinten, Rauschgifthändler!"

„Das ist eine abgekartete Sache. Ich bin hereingelegt worden. Ich will mit Tony Cantrell sprechen, meinem Chef. Er ist Rechtsanwalt."

„Das kannst du vom Headquarter aus tun."

Butch wusste, dass Widerstand ihm nur ungünstig ausgelegt würde. Mit den Cops zu debattieren, war auch zwecklos. Seufzend ergab er sich in sein Schicksal und ließ sich von dem Sergeant Handschellen anlegen.

Er kam auf den Rücksitz des Patrolcars. Der nach Schweiß und Zigarrenrauch riechende Sergeant setzte sich ächzend neben ihn. Den Revolver behielt er in der Hand. Der junge Corporal nahm das Funkmikro und rief das Revier.

„Hier Patrolcar M 12! Hier Patrolcar M 12! Miller und Coppello. Wir haben O'Reilly gerade verhaftet, das Rauschgift wurde bei ihm gefunden. Wir fahren ihn zum Police Headquarter und melden uns dann wieder. Verstanden?"

„Verstanden. Ende."

„Ende."

Der Buick Electra blieb abgeschlossen auf dem Haltestreifen zurück. Während der Polizeiwagen zur nächsten Ausfahrt fuhr, da das Police Headquarter in der entgegengesetzten Richtung lag, dachte Butch über seine Situation nach.

Er war davon überzeugt, dass es sich um ein abgekartetes Spiel handelte, das bald auffliegen musste. Der Verdacht gegen ihn war absurd. In kurzer Zeit würde er wieder ein freier Mann sein glaubte er.

Hier irrte sich Butch gewaltig.

2

Harvey Stites war ein alter Säufer. Er hauste im Chicagoer Stadtteil Riverdale in einer grauen Mietskaserne. Cantrell hatte seinen Chevrolet vorsichtshalber ein paar Häuserblocke weiter an der Hauptstraße geparkt. In dieser Gegend hier stellte man besser keinen Wagen ab.

Der große, schlanke Anwalt stieg die Treppen zum sechsten Stock hoch, denn der Lift funktionierte nicht in dieser Bruchherberge. Dafür roch es nach Essensdünsten und Mief, und hinter den schäbigen Türen lärmten Radios und Kinder. Im vierten Stock prügelte ein Mann seine Frau, dem Geschrei nach zu urteilen.

Niemand kümmerte sich darum.

Im sechsten Stock schaute Cantrell an die Wohnungstüren, bis er eine mit Reißnägeln festgesteckte Karte fand: H. Stites. Die Klingel funktionierte nicht, und Cantrell klopfte energisch.

Nach einer Weile hörte er schlurfende Schritte und mürrisches Gemurmel: „Ja, ja, ich komme ja schon. Was ist es denn diesmal? Gas oder Wasser? Wir haben kein Geld."

Die Tür wurde einen Spaltbreit geöffnet, eine Sicherheitskette hielt sie.

Cantrell starrte in das Gesicht einer Frau und musste sich bemühen, ein freundliches Lächeln zu zeigen. Butch hätte ein solches Weibsbild schlicht als Trümmerhaufen bezeichnet.

Abweisend betrachtete sie den gutaussehenden, elegant gekleideten Mann.

„Was wollen Sie? Wir kaufen nichts."

„Mein Name ist Tony Cantrell,

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